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RE: Öde an die Politik | 02.09.2013 | 14:25

War ja eh mehr ein TV-Duett als ein TV-Duell...zwei Stimmen, die dasselbe Lied singen.

RE: So soll es nicht sein | 21.04.2012 | 18:16

Schrecklich, überall Salafisten, die dem demokratischen und menschlichen Miteinander im Wege stehen.
Kann man diesen weltfremden muslimischen Fundamentalis...
moment mal...evangelisch? Protestanten?
Pfui!
Was in der Bibel steht, ist Gesetz!
Das ist total demokratisch!
Steuergeld reinpumpen!
Schwule einsperren!
Frauen an den Herd!
Andersdenkende kreuzigen!

RE: Aus der Deckung | 20.04.2012 | 02:38

Saudi-Arabien also?
Na dann...wo ist das Problem?

Saudi-Arabien ist ein total aufrechter Verbündeter, dem man sogar guten Gewissens Panzerwaffen liefern und eine Waffenfabrik für Sturmgewehre bauen kann.

"Pas de problème", wie der Franzose sagt.

RE: Regel eins: Nicht mit Mord drohen | 18.04.2012 | 19:10

Deutsche Soldaten? Gute Christenmenschen mit Sturmgewehr?

Nicht doch, die machen sowas nicht!
Das waren bestimmt Muslime, die sind doch eh so radikal, die haben sich bestimmt nur als Soldaten ausgegeben!

RE: Trayvon Martin und die Neuköllner Verhältnisse | 15.04.2012 | 19:42

Ist nicht allein das schon wirklich bedenklich? Erwachsene Deutsche haben wieder Angst vor Büchern!
Vor Büchern! Bedrucktem Papier!!!

Das letzte Mal, als sie das hatten, haben Sie jemanden gewählt, der Massenverbrennungen (nicht nur von Büchern) durchführen ließ...

All das deutet auf einen strukturellen Rassismus hin, der dem Amerikanischen in nichts nachsteht und in den letzten Jahrzehnten lediglich (teilweise) von den semitischen Juden zu den semitischen Moslems übergewandert ist.

RE: Schlecker, die Frauen und die FDP: Eure Freiheit ist unsere Armut | 30.03.2012 | 16:42

Natürlich gehört die Frage gestellt, warum Ba-Wü die paar Millionen nicht allein stemmt, aber viel eher drängt sich doch die Frage auf, warum die FDP so viel Geld für reiche Hoteliers übrig hat, aber nichts für Schlecker-Frauen.
DAS ist die Frage, die sich zuallererst aufdrängt, noch vor den Fragen über eine Transfergesellschaft, eine Alleinbürgschaft Ba-Wüs oder sinnvolle andere Optionen (zum Beispiel die Umwandlung in lokale genossenschaftliche Tante Emma Läden), anstatt der Erhaltung feudaler Großstrukturen.

Am Ende bleibt einem aber dann doch nur, den großen Fjodor Dostojewski zu zitieren, um die Doktrin der FDP zusammenzufassen: "Am Ende werden sie uns ihre Freiheit zu Füßen legen und zu uns sagen 'Macht uns zu euren Sklaven, aber füttert uns'."

RE: »Hitler Schtonk!«: Mit Netzhumor gegen Nazis. | 29.03.2012 | 00:26

"In der Zeit der Nazidiktatur wurden Menschen für mäßig bemerkenswerte Witze ermordet."

Das ist so richtig, dennoch kann ich es nicht unkommentiert lassen: Das Regime Hitler nämlich wusste um die kathartische Wirkung des Witzes, dem Volk war darum das witzeln über das Regime durchaus erlaubt, es nahm den Druck aus dem Kessel und stabilisierte das Regime gar noch, ähnlich wie es heute läuft, wenn, wer sich für kritisch hält, ins Kabarett geht, dort seine Einsichten bestätigt findet, lacht und anschließend gereinigt und beruhigt nach Hause geht, weil ers denen da oben jetzt mal richtig gezeigt hat (Schramm hat das erkannt und leidet darunter - das erkennt man immer wieder in seine Programmen - viele andere haben das aber nicht).

Diese Rolle des nationalsozialistischen Witzes wurde vor einigen Jahren soweit ich mich erinnere auch in der ARD-Dokumentation "Heil Hitler - Das Schwein ist tot!" (zu finden auf youtube) herausgearbeitet.

RE: Die rechnerische Mehrheit | 28.03.2012 | 09:32

Schon seltsam, was Sie da schreiben:
Als Schröder seine Agenda durchgesetzt hat, hat er den linken Flügel förmlich überrollt, dieser hat nicht nur gestöhnt, sondern gefleht und wurde ignoriert...es geht also, wenn man nur will.

Das Gabriel den Weg des geringsten Widerstands geht und sich irgendwie durchwurschtelt, ist nun kein Zeichen besonderer Führungsstärke, es ähnelt eher der Kanzlerin, die ihre Fähnchen so lange nach dem Wind hängt, wie es geht, und erst dann das wirklich Notwendige tut, wenn die Mehrheit das auch erkannt hat.

Dass die Saar-SPD nun denkbar links ist, erschließt sich mir nich, schon gar nicht aus ihrem Argument. Tatsächlich ist das gesamte Saarland eher rechts, CDU und FDP haben direkte Anknüpfungspunkte zur extremen Rechten (zum Beispiel der örtlichen Burschenschaft, die selbst unter den Burschenschaften als rechts gilt), auch die SPD und die Grünen haben da gewisse Präferenzen; Lafontaine komplettiert das Quintett, denn auch der steht in der Linken eher rechts.

Und dann noch Gauck! Gauck!! Die Mehrheit der Deutschen steht hinter Gauck. Ja, die Mehrheit der Russen steht auch hinter Putin, die Mehrheit der Chinesen hinter Hu Jintao! Aber was sagt das aus?

Was die CDU angeht, so haben sie natürlich durchaus recht; man muss hier aber auch bedenken, dass der Linke tendenziell eher ein Prinzipienmensch ist, sowie tendenziell intelligenter/höher gebildet (diese Aussage ist für GB wissenschaftlich untersucht, dürfte aber auch für Deutschland gelten).
Wenn also ein dicker Konservativer und sein Kumpel im Rollstuhl den Staat und seine Bürger bescheissen, dann nimmt der Bürger das so hin und macht sein Kreuz auch beim nächsten Mal wieder bei den Konservativen. Ein solcher Rollifahrer kann anschliessend gar noch Finanz- und Innenminister werden. Der "schlimmste Hetzer seit Goebbels" wiederum kann gar "Schlichter" werden. Die Rechten können sich da alles erlauben (die Geschichte bestätigt das).
Wenn aber die Linken ihre Wähler bescheissen, dann ist das im Zweifelsfalle nach 100 Jahren nicht vergessen, Stichwort: "Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!".
Auch ergibt sich aus der spezifischen Politisierung der Linken eine tendenzielle Zersplitterung; Frankreich ist hier "gutes" Beispiel.
Konservative sind der Meinung: "Das ha'm wa imma so g'macht, dass mach' mer weiter!" (das ist die Definition von konservativ) Und weil früher auch weniger Ausländer da warn und eh alles besser war, ist man sich im Grunde meist einig.
Linke sind tendenziell eher progressiv (auch wenn Die LINKE sehr strukturkonservativ ist), das heisst, mit fünf Linken hat man sechs Meinungen, wohin es gehen muss. Dadurch gibt es in Frankreich Dutzende linke Parteien, die teilweise heftig zerstritten sind, in Deutschland gibt es diese Tendenz auch, erfolgreiche Parteineugründungen gibt es im linken, nicht im rechten Spektrum.
In Dänemark wiederum ist die Entwicklung wieder weiter, dort haben sich die radikaleren linken Parteien zu einem linken Wahlbündnis zusammengeschlossen, weil sie nur so überhaupt eine Rolle spielen können - eigenständig blieben sie trotzdem.

RE: Wider den Zwang | 28.03.2012 | 08:59

Ich finde das Therapieren von "GID" ziemlich pervers:
Insbesondere, wenn man sich dann vor Augen führt, was denn das "Antrainieren von geschlechtstypischen Verhaltensweisen" bedeutet.
Dem Kind die Puppen wegnehmen und Spielautos- und Fußballzwang...? Oder Mitschüler verprügeln vielleicht? Das machen Jungs ja (mein kleiner Neffe verprügelt übrigens gern Mitschüler und spielt mit Bauklötzen - aber auch mit Puppen: Ist der nun auch zu therapieren, weil so einer bestimmt mal ein soziopathischer Triebtäter wird?)

Schon allein diese sehr stereotypen Rollenbilder sind pervers, sie einem Kind mit Gewalt aufzuzwingen aber übertrifft alles! Das scheint mir weniger eine Hilfs- als eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Psychiater zu sein: Ein so "therapiertes", missbrauchtes Kind wird höchstwahrscheinlich ein Leben lang eine Therapie brauchen.
DAS ist doch krank!

Und nun führen wir uns noch vor Augen, was passiert, wenn man das Kind seine eigene Identität finden lässt:
1. Es findet eine "weibliche" Identität, wird sich irgendwann vielleicht operieren lassen und wird ein zumindest halbwegs normales Leben als Transsexuelle führen.

2. Es findet eine "männliche" Identität, allerdings eine eher weibliche. In der Folge wird dieser "metrosexuelle" Mann eine Trendikone und knallt alle dämlichen Blondchen weg, die auch gern mal ins Fernsehen wollen.
Sicher, schön ist das nicht, aber so unglücklich wirkt der Beckham nu auch nicht...

RE: Warum schmeckt ein Gericht jedes Mal anders? | 25.03.2012 | 13:15

Ich find's ohnehin seltsam, dass alles immer gleich schmecken soll. Gerade wenn man frische Zutaten verwendet, ergeben sich schon ganz natürliche Unterschiede. Je nach Laune verändert man dann weiter.

Das alles immer gleich schmecken soll, ist so ein Dogma der Lebensmittelindustrie, die behauptet, das stünde für Qualität, in Wirklichkeit aber nur ein Vorwand für den massiven Einsatz billigster Chemie ist.

Ich behaupte: Die Qualität eines Produktes ergibt sich erst aus den natürlichen Schwankungen, um so mehr, wenn man selbst kocht.

Geben Sie ihren Schülern doch den folgenden Rat: Gericht normal kochen, anschliessend in 15 Minuten Dauerbeschallung durch die Mikrowelle sämtlichen Geschmack aus dem Gericht herausbrennen, anschließend mit Gemüsebrühe-Pulver und löffelweise Glutamat nachwürzen.
Schmeckt garantiert immer gleich, egal ob Reis, Pommes oder Chili.^^