Jemenkrieg-Mosaik 398 - Yemen War Mosaic 398

Yemen Press Reader 398: 31.3.2018: Interview: Farea al-Muslimi – 2 Millionen gehen nicht zur Schule, Lager der Kinder – 3 Jahre Jemenkrieg –US-Senat stimmt ab – Huthi-Raketen gegen Saudi-Arabien
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Eingebetteter Medieninhalt

Dieses Jemenkrieg-Mosaik enthält nur Links auf Berichte und Meldungen in Deutsch. Für mehr auf Englisch:

This Yemen War Mosaic links to reports in German only. For English, look at:

https://www.freitag.de/autoren/dklose/jemenkrieg-mosaik-397-yemen-war-mosaic-397

https://www.freitag.de/autoren/dklose/jemenkrieg-mosaik-399-yemen-war-mosaic-399

Schwerpunkte / Key aspects

Klassifizierung / Classification

Für wen das Thema ganz neu ist / Who is new to the subject

cp1 Am wichtigsten / Most important

cp2 Allgemein / General

cp3 Humanitäre Lage / Humanitarian situation

cp5 Nordjemen und Huthis / Northern Yemen and Houthis

cp7 UNO und Friedensgespräche / UN and peace talks

cp7a Saudi-Arabien und Iran / Saudi Arabia and Iran

cp9 USA

cp10 Großbritannien / Great Britain

cp11 Deutschland / Germany

cp12 Andere Länder / Other countries

cp15 Propaganda

cp17 Kriegsereignisse / Theater of War

cp18 Sonstiges / Other

Klassifizierung / Classification

***

**

*

(Kein Stern / No star)

? = Keine Einschatzung / No rating

A = Aktuell / Current news

B = Hintergrund / Background

C = Chronik / Chronicle

D = Details

E = Wirtschaft / Economy

H = Humanitäre Fragen / Humanitarian questions

K = Krieg / War

P = Politik / Politics

PH = Pro-Houthi

PS = Pro-Saudi

T = Terrorismus / Terrorism

Für wen das Thema ganz neu ist / Who is new to the subject

Einführende Artikel u. Überblicke für alle, die mit den Ereignissen im Jemen noch nicht vertraut sind, hier:

Yemen War: Introductory articles, overviews, for those who are still unfamiliar with the Yemen war here:

https://www.freitag.de/autoren/dklose/jemenkrieg-einfuehrende-artikel-u-ueberblicke

Neue Artikel / New articles

(* B H K)

SAUDI-ARABIENS ROLLE IM KRIEG::Der Jemen am Abgrund

Seit drei Jahren führt Saudi-Arabien im Jemen einen Krieg gegen die Houthi-Rebellen. Ein Ende ist nicht in Sicht – und die humanitäre Lage ist katastrophal.

Gravierender sind die menschlichen Kosten des Krieges im ärmsten Land der arabischen Welt. Mehr als 10.000 Menschen wurden getötet, vier von fünf Jemeniten sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, von den 28 Millionen Jemeniten hungern acht Millionen. Nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef sind 400.000 Kinder lebensgefährlich und akut mangelernährt. Die Hälfte der Gesundheitseinrichtungen ist zerstört, und mutmaßlich sind eine Million Jemeniten mit Cholera infiziert. Wenn die Regenzeit in wenigen Wochen beginnt, droht eine neue Cholera-Welle. Alle zehn Minuten sterbe ein Kind unter fünf Jahren an Ursachen, die vermieden werden könnten, teilt die Hilfsorganisation International Rescue Committee mit.

Verschlechtert wird die Situation durch die Sperrung des Luftraums und die Blockade der Seehäfen, etwa von Hudaida, durch Saudi-Arabien. Die Blockade erschwert zwar die Lieferung von Waffen an die Houthis, aber auch von lebensnotwendigen Gütern für die Zivilbevölkerung – von Rainer Hermann

[Überblick]

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/saudi-arabien-und-der-jemen-am-abgrund-15515708.html

cp1 Am wichtigsten / Most important

(** B K P)
«Jemen, wie wir es kannten, ist Geschichte»

Seit sich Saudiarabien 2015 in den jemenitischen Bürgerkrieg eingemischt hat, verschlimmert sich die Lage in Jemen laufend. Der jemenitische Forscher Farea al-Muslimi entwirft ein düsteres Bild – und macht zugleich Hoffnung.

Herr al-Muslimi, wenn Sie in einem Wort den Zustand Ihrer Heimat beschreiben würden, welches wäre das?

Fragmentierung. Was wir in Jemen erleben, ist die Zerstückelung des Landes. Es gibt heute mindestens drei verschiedene Jemen: eines im Norden, in Sanaa, wo die schiitischen Huthi-Rebellen regieren, eines in der Hafenstadt Aden im Süden, wo Separatisten und Salafisten den Ton angeben, und eines im Nordosten, in Marib, wo sich unter anderem Islamisten und Nationalisten die Macht teilen. Das ist aber nur ein grober Überblick. Die Liste aller Machtzentren ist länger. Es gibt Gebiete unter Kontrolle lokaler Milizen, der Kaida . . .

Was ist mit Abedrabbu Mansur al-Hadi? Im Sprachgebrauch der Medien ist er der «international anerkannte Präsident» von Jemen. Warum kommt er in Ihrer Liste nicht vor?

Stimmt schon. Hadi ist formal Staatspräsident. Aber was bedeutet das? Faktisch hat er in Jemen weder Macht noch Anhänger. Er ist allein als Marionette der Saudi interessant, die ihn in dieses Amt gehoben haben. Das heisst, Hadi ist international, aber nicht national anerkannt. Wann war er das letzte Mal im Land? Seit Monaten versteckt er sich im Ausland. Er weiss, bei den Menschen im Süden ist er inzwischen genauso verhasst wie im Norden.

Hadi hatte kein Problem damit, sich völlig den Saudi unterzuordnen, um wieder an die Macht zu kommen. Dabei war Hadi nie demokratisch legitimiert. Sowohl die Huthi als auch die Separatisten im Süden haben die letzten Präsidentschaftswahlen von 2012 boykottiert.

https://www.nzz.ch/international/jemen-wie-wir-es-kannten-ist-geschichte-ld.1365552

Mein Kommentar: Sehr interessantes Interview, das Sie vollständig lesen sollten.

(** B H)

ZWEI MILLIONEN KINDER GEHEN NICHT ZUR SCHULE

UNICEF-REPORT: JEMEN ZU BEGINN DES VIERTEN KRIEGSJAHRES

Zu Beginn des vierten Kriegsjahres im Jemen haben dort nach einer Untersuchung von UNICEF seit 2015 fast eine halbe Million Kinder die Schule abgebrochen. Damit gehen im ärmsten Land der arabischen Welt heute über zwei Millionen Mädchen und Jungen im Jemen nicht zum Unterricht. Drei Viertel aller Lehrer haben seit einem Jahr kein Gehalt mehr erhalten.

„Eine ganze Generation von Kindern im Jemen blickt in eine düstere Zukunft, weil sie keine Chance haben zu lernen“, sagt Merixtel Relano, Leiterin von UNICEF Jemen. „Und selbst diejenigen, die noch zum Unterricht gehen, leiden unter dessen schlechter Qualität“.

Nach dem Report „If not in School“ („Wenn wir nicht zur Schule gehen“) sind über 2.500 Schulen in Jemen außer Betrieb; zwei Drittel wurden bei Angriffen beschädigt; 27 Prozent wurden geschlossen und sieben Prozent werden für militärische Zwecke oder als Notunterkünfte genutzt.

Für Kinder ist der Weg zur Schule gefährlich: Immer wieder werden Mädchen oder Jungen unterwegs getötet. Weil sie um die Sicherheit ihrer Kinder fürchten, halten viele Eltern ihre Kinder zu Hause. Fehlende Bildungsmöglichkeiten führen auch dazu, dass Eltern ihre Töchter schon im jungen Alter verheiraten. Viele Kinder arbeiten oder werden als Kämpfer rekrutiert.

Jemen: Zahlen und Fakten der UNICEF-Untersuchung

Seit März 2015 wurden über 2.400 Kinder als Kämpfer rekrutiert.

Zwei Drittel der jungen Frauen in sechs Bezirken sagten 2016, dass sie vor ihrem 18 Geburtstag verheiratet waren – fast die Hälfte sogar vor ihrem 15. Geburtstag.

Bis 78 Prozent der Jemeniten leben in Armut.

Schätzungsweise 1,8 Millionen Kinder unter fünf Jahren und 1,1 Millionen Schwangere leiden an akuter Mangelernährung.

Die Wasserversorgung und die Gesundheitsversorgung für rund 16 Millionen Menschen, über die Hälfte davon Kinder, muss durch humanitäre Hilfe gesichert werden.

https://www.unicef.de/informieren/aktuelles/presse/2018/jemen-bildung-3-jahre-krieg/162386

und

(** B H)

UNICEF: HUNGER UND CHOLERA BEDROHEN MILLIONEN KINDER

Seit Beginn des Kriegs im Jemen vor drei Jahren hat sich dort laut UNICEF die Zahl der Kinder mit lebensgefährlicher akuter Mangelernährung auf über 400.000 Kinder verdoppelt.

„Die Gefahr einer Hungersnot ist weiter da“, sagte Geert Cappelaere, UNICEF Regionaldirektor für den Nahen Osten und Nordafrika nach einem Besuch im Süden und Norden des Landes. In Folge des Konflikts und der jahrzehntelangen Unterentwicklung sind heute praktisch alle elf Millionen Kinder in Jemen auf humanitäre Hilfe angewiesen.

„Im vergangenen Jahr wurden jeden Tag mindestens fünf Mädchen oder Jungen getötet oder schwer verletzt. Es gab massive Ausbrüche von Cholera und Diphtherie, an denen hunderte Kinder starben“, erklärte Cappelaere. Mit dem Beginn der Regenzeit in wenigen Wochen muss ohne massive Hilfe von außen mit einer Rückkehr der Cholera gerechnet werden.

„Ich war schockiert über die bettelnden Kinder in Sanaa. Ich habe vor einigen Jahren für UNICEF im Jemen gearbeitet. So etwas habe ich damals nie gesehen. Sehr kleine Kinder strecken einem ihre Hand für etwas Geld oder etwas zu essen entgegen. Eltern bleibt nichts übrig, als sie zum Betteln oder zum Arbeiten zu schicken, statt zur Schule. Oder sie verheiraten ihre Töchter in jungem Alter, um einen Esser weniger zu haben“.

https://www.unicef.de/informieren/aktuelles/presse/2018/drei-jahre-krieg-jemen/162204

cp2 Allgemein / General

(A K P)

Außenminister Zarif: Ausmaß der US-Beteiligung am Jemen-Krieg ist unbeschreiblich

Der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif hat auf die Rolle der USA beim Krieg gegen den Jemen hingewiesen und das Ausmaß der US-Beteiligung daran als unbeschreiblich bezeichnet.

http://parstoday.com/de/news/iran-i38626-außenminister_zarif_ausmaß_der_us_beteiligung_am_jemen_krieg_ist_unbeschreiblich

(* B H K)

3 JAHRE KRIEG IM JEMEN – BERICHT EINER CARE-HELFERIN

„Nach drei Jahren Krieg haben die Menschen kaum noch Kraft, weiterzumachen; das Grundgefühl von Schutz und Sicherheit, dass man in Friedenszeiten normalerweise hat, ist komplett verloren gegangen.
Als der Krieg 2015 im Jemen ausbrach, dachten die meisten, vor allem die Luftangriffe würden ihnen gefährlich werden. Schnell wurde aber klar, dass der Krieg sie vor allem auch finanziell trifft und so das alltägliche Leben stark beeinträchtigt. Die meisten Menschen in Sana’a sind vom Staat angestellt und finanziell von diesem Einkommen abhängig. Die aktuelle finanzielle Krise führt jedoch dazu, dass die Gehälter nicht mehr ausgezahlt werden. Das zwingt die Betroffenen, sich nach anderen Einkommensquellen umzusehen: schon jetzt sind rund 80% der Bevölkerung verschuldet.
Normalerweise gehe ich jeden Monat zum selben Markt, um Lebensmittel einzukaufen, und jedes Mal sind jetzt weniger Menschen dort.“

„Meine größte Sorge ist die Zukunft meiner Kinder. Ich selbst habe in diesem Land die beste Bildung genossen. Ich hatte glücklicherweise die Möglichkeit, zu lernen, Erfahrungen zu sammeln und in verschiedensten Bereichen zu arbeiten. Nun frage ich mich, ob meine Söhne Yousef und Elias später die gleichen Möglichkeiten wie ihre Mutter haben werden.
Neben der Angst vor ihrer Zukunft mache ich mir Sorgen um ihre Sicherheit.

http://blog.care.de/3-jahre-krieg-im-jemen-5-fragen-antworten/

(* B H K P)

Film: Jemen - Die Welt schaut weg

Jemen versinkt in einer humanitären Katastrophe: zwischen Sunniten und Schiiten tobt Krieg, der Konflikt zwischen Saudi-Arabien und dem Iran erschüttert das Land. Ein idealer Nährboden für Radikalisierung und Terror. Unser Autor hat ein Land bereist, das für ausländische Journalisten kaum zugänglich ist.

Und doch weiß man fast nichts über diesen Krieg, der sich quasi hinter verschlossenen Türen abspielt. Die Konfliktparteien schotten das Land ab und verwehren der Welt den Blick auf die tatsächliche Situation. „Jemen - Die Welt schaut weg“ gibt erstmals erschreckende Einblicke in die Realität des kriegsversehrten Landes. Die Reporter fuhren von Aden im Süden des Landes bis ins nördlichere Sanaa und überquerten dabei auch die dazwischenliegende Frontlinie bei Tais. Begleitet wurden sie von Peter Maurer, dem Präsidenten des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, der als einer der wenigen Menschen durch das Land gereist ist und der internationalen Gemeinschaft von der kritischen Lage berichtet hat. „Jemen - Die Welt schaut weg“ zeigt ein vom Bürgerkrieg zerstörtes Land, das den regionalen Mächten als Spielball dient und von der internationalen Gemeinschaft völlig vergessen wird.

https://www.arte.tv/de/videos/069931-000-A/jemen-die-welt-schaut-weg/ = https://de.qantara.de/inhalt/arte-hintergrund-jemen-die-welt-schaut-weg

und

(* B H K P)

Vermeintlich geschichtsloses Land im Elend: Die Arte-Reportage „Jemen - Die Welt schaut weg“ lebt von der Fahrt auf städtischen Haupt- und einsamen Fernstraßen. Frei bewegen kann sich der Regisseur als Mitfahrer im Rot-Kreuz-Konvoi nicht.

Vor diesem Hintergrund ist es erfreulich, dass Arte die Reportage „Jemen - Die Welt schaut weg“ von François-Xavier Trégan als Programm-Highlight ankündigt. Zum Jemen hinzuschauen ist nicht nur aus humanitären Gründen angebracht, sondern auch weil er wie ein Brennglas der Aufstände und Kriege ist, die 2010/11 in mehreren arabischen Republiken begannen.

Diese Geschichte allerdings erzählt Trégan nicht. Seine Reise durch den Jemen unternahm er als Begleiter von Peter Maurer, dem Präsidenten des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes. Sie fuhren im Auto von Aden im Süden, aktuell dem Exil-Amtssitz des international anerkannten jemenitischen Präsidenten, über Taizz an der Frontlinie bis Sana‘a, der jemenitischen Hauptstadt, die seit 2014 von Huthi-Rebellen gehalten wird. Der Konvoi von Maurer durfte nicht von der vorgegebenen Route abweichen. Auf den wenigen Zwischenstopps der knapp 500 km langen Strecke sieht sich der Rot-Kreuz-Präsident Krankenhäuser oder Ruinen an. Der Regisseur führt kurze Gespräche mit verwundeten Gotteskriegern oder Menschen auf der Straße, deren Gehalt über Gemeinplätze nicht hinaus führt.

http://www.fr.de/kultur/netz-tv-kritik-medien/tv-kritik/jemen-die-welt-schaut-weg-vermeintlich-geschichtsloses-land-im-elend-a-1475270

Mein Kommentar: Warum sollte ausgerechnet Jemen ein „geschichtsloses Land“ sein? Die Geschichte des Jemen reicht weit länger zurück als die von Deutschland. Diese Schlagzeile hat wohl mehr mit der Ahnungslosigkeit des Redakteurs zu tun.

Und

(* B H K P)

Jemen–Die Welt schaut weg, ein Film von Arte

Die Medien beachten die Katastrophe im Jemen kaum. Da ist es ein Highlight, wenn Arte einen 50-Minuten-Film zum Thema zeigt. Leider hat er in vieler Hinsicht enttäuscht.

Es ist leider ein recht oberflächlicher Film, in dem man weit weniger über den Krieg und das menschliche Leid erfährt, als es 50 Minuten bringen könnten. Über weite Passagen ist der Film wenig mehr als ein „Road movie“, bis auf eine 5-Sek-Sequenz ausschließlich aus selbst gefilmtem (oft reichlich belanglosem) Material. Vieles wird überhaupt nicht erwähnt: Die saudische Blockade, die Beteiligung des Westens durch Waffenlieferungen an Saudi-Arabien und seine Verbündeten, durch logistische und politische Unterstützung.
Dieser Film gibt auch nicht „erstmals erschreckende Einblicke in die Realität des kriegsversehrten Landes“. Erstmals? Diese Einblicke gibt es schon längst, man muss sie halt nur zur Kenntnis nehmen.

https://www.freitag.de/autoren/dklose/jemen-die-welt-schaut-weg-ein-film-von-arte

(* B H K)

Drei Jahre Massenmord
Im Jemen ist kein Ende des Krieges in Sicht. UNO spricht von »größter humanitärer Katastrophe unserer Zeit«
Heute vor drei Jahren, am 26. März 2015, begann eine Militärkoalition unter Führung Saudi-Arabiens eine Intervention im Jemen. Sie folgte dabei einer Bitte des jemenitischen »Präsidenten« Abed Rabbo Mansur Hadi. Dieser war nach dem Sturz seines Vorgängers Ali Abdullah Saleh im Februar 2012 für eine zweijährige Übergangsfrist zum Staatschef gewählt worden, weigerte sich nun aber, abzutreten.
Nach drei Jahren Militärinvasion ist die Lage verheerend. Die Vereinten Nationen sprechen in bezug auf den Jemen von der »größten humanitären Katastrophe unserer Zeit«. Nach Angaben der Hilfsorganisation Oxfam sind inzwischen drei Viertel der Bevölkerung, die bereits vor dem Krieg als ärmste in der arabischen Welt galt, auf humanitäre Hilfe angewiesen. Sieben Millionen Menschen sind von einer akuten Hungersnot bedroht, 17,8 Millionen gelten als »ernährungsunsicher«. Bereits vor dem Krieg musste der Jemen 90 Prozent der benötigten Nahrungsmittel importieren, seither ist der Preis für Mehl um 55 Prozent, der für Treibstoff gar um 560 Prozent gestiegen. Das Gesundheitssystem und die Wasserversorgung stehen vor dem Kollaps – 16 Millionen Menschen fehlt der Zugang zu sauberem Wasser. Die von den Ansarollah kontrollierten Gebiete werden von Saudi-Arabien und seinen Verbündeten systematisch und ohne Rücksicht auf die leidende Zivilbevölkerung ausgehungert.

https://www.jungewelt.de/artikel/329682.drei-jahre-massenmord.html

(* B H K)

Stoppt den Krieg im Jemen!

Drei Jahre Krieg im Jemen, das sind drei Jahre Leid für die Bevölkerung. Tausende Tote, Hunger, Cholera und eine Welt, die schweigend zuschaut. Ibrahim Yahia Alwazir und Ahmed Al-Fadeel berichten aus dem Jemen – auch von Ahmed und seinen Geschwistern, die alles verloren haben.

Ahmed lebt in einem Camp für Binnenvertriebene im Abs-Distrikt im Bezirk Hajjah im Jemen; zusammen mit seinen drei Schwestern und dem jüngeren Bruder. Ahmed ist erst 14. Doch er hat bereits tausend Gründe, warum der unmenschliche Krieg im Jemen beendet werden muss. Sein Vater erkrankte an Krebs, sein Haus wurde zerbombt, seine Schafe – die Haupteinnahmequelle der Familie – starben. Glücklicherweise überlebte die Familie. Gemeinsam flohen sie in das Camp in Abs.

Hier hört die Geschichte nicht auf – obwohl ich mir das gewünscht hätte. Dann hätte man wenigstens von einem Happy End sprechen können; im Vergleich zu dem, was dann passierte. Zu Beginn des Jahres, nach sieben Monaten des Leidens, starb Ahmeds Vater. Er ließ seine Familie zurück, die sich nun allein der Armut stellen musste.

Derzeit sind im Jemen 8 Millionen Menschen von Hunger bedroht, und ein Großteil der grundlegenden Infrastruktur des Landes wurde zerbombt – darunter Krankenhäuser, Schulen, Brunnen, Märkte, Häfen, Brücken und Fabriken.

Seit mehr als einem Jahr haben die Beamten kein Gehalt mehr bekommen. Und der Nothilfeaufruf der Vereinten Nationen für den Jemen ist immer noch nicht voll finanziert – schon das dritte Jahr in Folge. Gleichzeitig ist die Versorgung des Landes mit Hilfsgütern und Waren des täglichen Bedarfs immer noch stark eingeschränkt.

Millionen Jemenitinnen und Jemeniten sind im Stich gelassen worden. Sie leiden, und sie kämpfen verzweifelt gegen Hunger und Krankheit. Sie wurden bombardiert, getötet, verletzt, eingeschüchtert, vertrieben, ausgehungert, krank gemacht und ihrer Grundrechte beraubt. Sie sind durch den drei Jahre währenden Krieg zermürbt und drohen nun, jegliche Hoffnung zu verlieren.

Und all das hat sich vor den Augen genau derjenigen Staaten abgespielt, die versprochen hatten, Menschenrechte zu schützen. Es hat sich vor den Augen der Vereinten Nationen abgespielt und – schmerzhaft für sie – vor den Augen vieler internationaler Hilfsorganisationen.

https://www.oxfam.de/blog/stoppt-krieg-jemen

(* B H K)

Seit drei Jahren Hunger und Bomben im Jemen - Kritik an deutschen Rüstungsexporten nach Saudi-Arabien

Der Krieg macht die Lage im Jemen immer verzweifelter, eine Friedenslösung ist nicht in Sicht. Eine Menschenrechtlerin berichtet von Hunger, Krankheiten, Folter, Bomben und Minen. Unterdessen wurden geplante deutsche Rüstungsausfuhren bekannt.

Drei Jahre nach dem Eintritt Saudi-Arabiens in den Krieg im Jemen beklagen Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen eine dramatische Situation in dem Land. Zugleich wurde Kritik an deutschen Rüstungsexporten laut. Mehr als sieben Millionen Menschen seien im Jemen vom Hungertod bedroht, berichtete die «Aktion Deutschland Hilft» am Freitag. Saudi-Arabien fliegt seit drei Jahren Luftangriffe auf Rebellen im Jemen.

Die Menschenrechtlerin Radhya al-Mutawakel in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa sagte, der Tod sei allgegenwärtig: «Die Menschen sterben im Verborgenen, weil es kein Gesundheitssystem mehr gibt, wegen Hunger - oder die Depression treibt sie in den Tod. Und sie sterben durch Folter, Bomben oder Minen.»

Tausende Menschen wurden im Jemen bereits getötet. Besonders dramatisch sei die Situation von Frauen in dem arabischen Land, sagte die Menschenrechtlerin Al-Mutawakel. «Viele haben ihren Mann, ihren Ernährer, verloren und stehen in langen Schlangen an, um Wasser oder Treibstoff zu bekommen. Die Zahl der Kinderehen steigt.» Ihre Organisation Mwatana habe im vergangenen Jahr 89 Luftschläge im ganzen Land dokumentiert, bei denen mehr als 300 Menschen getötet worden seien: Mehr als die Hälfte der Opfer seien Frauen und Kinder gewesen.

https://de.qantara.de/content/seit-drei-jahren-hunger-und-bomben-im-jemen-kritik-an-deutschen-ruestungsexporten-nach-saudi

(* B H K)

JEMEN: DREI JAHRE GEWALT UND LEID

Drei Jahre ist es her, seit der Krieg im Jemen ausgebrochen ist. Eine Chronologie.

März 2015 – Der Schockmoment

Der 26. März 2015 hat das Leben von Millionen Jemeniten schlagartig verändert. Innerhalb von weniger als drei Stunden war der Himmel mit Flugzeugen bedeckt, Lärm breitete sich aus. Nach einem ersten Schock hofften die Menschen, dass alles am nächsten Morgen vorbei sein würde. Doch es kam anders. Drei Tage vergingen, es war immer noch Krieg. Drei Wochen vergingen, es war immer noch Krieg. Der Monate vergingen, es war immer noch Krieg. Am 26. März 2018 werden es drei Jahre sein, und es wird immer schlimmer.

Das Leben normaler Jemeniten steht seit 2015 still, es verharrt im Krieg. Die Straßen sind leer, viele Geschäfte und Märkte geschlossen.

https://www.care.de/aktuelle-meldung/meldung/News/detail/jemen-drei-jahre-gewalt-und-leid/

(B H K)

Vor drei Jahren griff Saudi-Arabien in den Jemen-Krieg ein: Das Sterben geht weiter

Es ist die derzeit größte humanitäre Katastrophe weltweit. Vor drei Jahren griff Saudi-Arabien in den Krieg im Jemen ein. Für die Zivilbevölkerung eine neue Stufe des Horrors. Ein Ende des Konflikts ist nicht in Sicht.

Mehr als 22 Millionen Jemeniten sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, 40 Prozent mehr als 2015. Cholera und Diphtherie grassieren - auch weil ein Drittel der bislang erfassten rund 16.500 Luftschläge der Saudis nicht-militärische Zielen wie Krankenhäuser, Lebensmittellager oder Marktplätze trafen. Verschärft wird die Lage durch die Blockade des wichtigen Hafens Al-Hudaida im Roten Meer.

Doch die humanitäre Katastrophe in dem ärmsten Staat auf der Arabischen Halbinsel hat weitere Gründe, wie Islamwissenschaftlerin Marie-Christine Heinze unlängst betonte. So erhielten Ärzte, Lehrer und Beamte seit eineinhalb Jahren keinen Lohn mehr. Dies habe massive Auswirkungen auf den Zugang zu Lebensmitteln und Medikamenten. "Den Menschen fehlt schlicht das Geld, um solche Dinge einzukaufen", so die Leiterin des Center for Applied Research in Partnership with the Orient (CARPO).

So oder so sind inzwischen jedoch fast alle Regionalmächte in den Konflikt involviert

https://www.domradio.de/themen/soziales/2018-03-25/vor-drei-jahren-griff-saudi-arabien-den-jemen-krieg-ein

(* B K P)

Film: Drei Jahre Krieg im Jemen: Die Bankrotterklärung der "Wertegemeinschaft"

Seit drei Jahren herrscht nun Krieg im Jemen. Am 26. März 2015 begann die Militärintervention der von Saudi-Arabien angeführten Koalition gegen die Huthi-Rebellen. Die Saudis können bei ihrem illegitimen Krieg auf die sogenannte westliche Wertegemeinschaft zählen.

Diese Zusammenhänge spielen jedoch in der üblichen Berichterstattung über die "durch den Iran unterstützten Huthi-Rebellen" im Kampf gegen die "saudische Militärkoalition" so gut wie keine Rolle. Die Vereinigten Staaten, Großbritannien und nicht zuletzt die Bundesregierung versorgen derweil den "strategischen Partner" mit modernstem Kriegsgerät.

Zum entsprechenden Narrativ zählt auch, den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman als "Reformer" und "Modernisierer" zu feiern. Im Falle der Staaten Libyen und Syrien gelten jedoch völlig andere Gesetze. Dort sind es die "moderaten Rebellen", die mit Waffen, Geld und Logistik versorgt wurden und werden.

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/67411-drei-jahre-krieg-im-jemen/ = https://www.youtube.com/watch?v=1VBCu5jd3MM

(* B P)

Kiew bestätigt: Ukrainische Teile in Nordkoreas Interkontinentalraketen

Kiew hat die Tatsache bestätigt, dass die nordkoreanischen interkontinentalen ballistischen Raketen Fragmente enthalten könnten, die der ukrainische Staatsbetrieb Juschmasch hergestellt hatte. Dies erklärte am Mittwoch Dmitri Kiku, Experte der Uno-Arbeitsgruppe in Bezug auf die Sanktionen gegen Nordkorea.

https://de.sputniknews.com/politik/20180328320095555-bauelemente-triebwerke-raketen-herkunft/

Mein Kommentar: Womit – entsprechend der Logik der USA in Bezug auf die Raketen der Huthis im Jemen und Iran beweisen ist, dass die Ukraine Raketen an Nordkorea geliefert hat.

cp3 Humanitäre Lage / Humanitarian situation

Zur Lage der Kinder auch cp1

(* B H K)

UNICEF: Saudische Angriffe hindern zwei Millionen Kinder im Jemen am Schulbesuch

Wegen der andauernden saudischen Angriffe können im Jemen einem Unicef-Bericht zufolge zwei Millionen Kinder nicht zur Schule gehen.

In dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht warnte das UN-Kinderhilfswerk zudem davor, dass seit Beginn der saudischen Aggression im Jahr 2015 deren Zahl um fast eine halbe Million gestiegen sei.

In dem Report wurde zudem auf das Fehlen von Trinkwasser verwiesen und betont, dass mehr als eine Million Kinder im Jemen krankheitsgefährdet seien.

Laut UNICEF seien von den rund elf Millionen zählenden Kindern im Jemen beinah alle auf humanitäre Hilfen angewiesen.

http://parstoday.com/de/news/world-i38604-unicef_saudische_angriffe_hindern_zwei_millionen_kinder_im_jemen_am_schulbesuch

(* A H)

Ein Appell jemenitischer Kinder an die Welt

Anlässlich des traurigen dritten Jahrestages des Konfliktes im Jemen wenden sich jemenitische Mädchen und Jungen an die Weltgemeinschaft.

„Wir, die Kinder im Jemen, kämpfen ums Überleben. Wenn wir schlafen gehen, hören wir Kampfjets und Schüsse. Wenn wir aufwachen, sehen wir Zerstörung. Doch wir sind unschuldig, wir spielen keine Rolle in diesem Krieg, wir haben uns nicht schuldig gemacht. Wir können nicht zur Schule gehen, denn unsere Schulen sind zerstört.

Uns werden unsere Rechte auf Bildung, Gesundheit und das Leben genommen. Je länger der Krieg andauert, desto mehr Kinder werden sterben. Epidemien werden sich ausbreiten, denn es fehlen Medikamente und Impfstoffe. Wir müssen arbeiten, nur um zu essen zu haben. Wir sind tieftraurig für unser Land, unsere Familien, unsere Freunde.

Wir appellieren an die Welt, an alle wichtigen Entscheidungsträger: Denkt an uns, bevor ihr einen Krieg führt.

Wir fordern die Weltgemeinschaft auf, fünf Dinge für uns zu tun:

Helft den Krieg zu beenden und die Rechte der Kinder zu schützen.

Ermittelt und überwacht die schwersten Vergehen an Kindern.

Macht es möglich, dass wir lernen können und unsere Schulen wieder aufgebaut werden.

Versorgt die Gesundheitszentren mit Medikamenten und repariert die Krankenhäuser, damit Kranke und Verwundete behandelt werden können.

Schützt die Kinder, die alles verloren haben, und gebt ihnen emotionalen Beistand.“

https://www.freitag.de/autoren/dklose/ein-appell-jemenitischer-kinder-an-die-welt

(* B H)

Jemen: Nach drei Jahren Krieg drohen Hunger und Cholera

Angesichts der verheerenden Zustände im Jemen warnen UN und Hilfsorganisationen vor der Rückkehr der Cholera und einer Hungersnot. Seit drei Jahren mischen internationale Akteure in Jemens Bürgerkrieg mit.

Drei Jahre nach der Eskalation des Bürgerkrieges im Jemen zeichnen die Vereinten Nationen und Hilfsorganisationen ein düsteres Bild von der Zukunft des Landes. So warnten die UN, die Cholera werde den Jemen vermutlich erneut heimsuchen. Die Krankheit, an der sich im vergangenen Jahr den Angaben zufolge mehr als eine Million Menschen ansteckten, galt zwischenzeitlich als eingedämmt.

"Die Regensaison wird in ein paar Wochen beginnen und ohne große Investitionen wird die Cholera die Menschen und Kinder im Jemen erneut treffen", sagte Geert Cappelaere, Regionaldirektor des UN-Kinderhilfswerks UNICEF, in Amman. Cappelaere zufolge hat sich die Zahl der mangelernährten Kinder seit 2015 auf rund 400.000 verdoppelt. Eine halbe Million Mädchen und Jungen gingen nicht mehr zur Schule.

Seit der Militärintervention sind laut Oxfam die Preise für Reis um 131 Prozent gestiegen, die für Bohnen um 92 Prozent, Pflanzenöl um 86 Prozent und Mehl um 54 Prozent. Im gleichen Zeitraum habe die Zahl hungernder Menschen um 68 Prozent zugenommen und liege nun bei fast 18 Millionen.

http://www.dw.com/de/jemen-nach-drei-jahren-krieg-drohen-hunger-und-cholera/a-43125867

(* B H)

Jemen: Mädchen leiden unter drei Jahren Krieg

Mehr als 8,8 Millionen Frauen im Jemen leiden unter den Folgen von drei Jahren Krieg im Land. Für Frauen und Mädchen verschlechtert sich die Lage von Tag zu Tag. Viele von ihnen hungern.

Familien wissen nicht, woher sie ihre nächste Mahlzeit nehmen sollen. Schon vor dem Krieg war der Jemen ein bitterarmes Land, doch jetzt herrscht Hungersnot. Eine Mutter sagt uns: „Wir waren glücklich mit dem Wenigen, das wir früher hatten. Jetzt haben wir nur noch ein Stück Fladenbrot für mich und meine acht Kinder.“ Wie lange wird die Familie so noch weitermachen können?

Bitte unterstützen Sie CARE im Kampf gegen Hunger!

Bei der Katastrophenhilfe zählt jede Minute! Und jeder Euro hilft!

Die Preise für Nahrungsmittel sind durch den Konflikt rasant gestiegen. Die anhaltende Blockade, die die Einfuhr von wichtigen Lebensmitteln verhindert, verschlechtert die Lage zusätzlich: Millionen Frauen und Mädchen brauchen dringend Hilfe und Nahrungsmittel!

„Im Jemen essen traditionellerweise Männer zuerst, danach erst kommen Frauen und Mädchen an die Reihe. Auch wenn die Nahrungsmittel wie jetzt sehr knapp sind, essen Frauen und Mädchen zuletzt“, sagt CARE-Helferin Suha Basharen.

Es fehlt auch an Trinkwasser. Vor Wasserstellen bilden sich lange Schlangen von Menschen, die darauf warten, lebenswichtiges Wasser in Kanister abzufüllen und nach Hause zu tragen. Viele Frauen und Mädchen schleppen jeden Tag schwer, um ihre Familien mit Wasser zu versorgen, das stets knapp ist.

„Die Frauen und Mädchen leiden am meisten unter den Folgen dieses Krieges“, sagt Basharen.

CARE macht es sich zur Aufgabe, den Frauen und Mädchen in Not zu helfen!

Ein CARE-Nothilfe-Paket um 110 Euro versorgt eine Familie mit dringend benötigten Lebensmitteln für zwei Monate.

https://www.care.at/news/news/jemen-maedchen-leiden-unter-drei-jahren-krieg/

(* B H)

CARE vor Geberkonferenz für den Jemen: "Frauen zahlen den Preis dieses Krieges"
Über 22 Millionen Menschen sind auf Nothilfe angewiesen
Hilfsappell bisher nur zu fünf Prozent finanziert

Vor der internationalen Geberkonferenz für den Jemen am 3. April in Genf warnt die internationale Hilfsorganisation CARE vor dem akuten Risiko einer Hungersnot. Vor allem Frauen und Mädchen tragen die Last des Krieges, rund 8,8 Millionen Frauen und Mädchen sind akut auf Nahrungshilfe angewiesen.

"Die internationale Gemeinschaft muss jetzt handeln. Neben der Aufstockung der finanziellen Mittel müssen dringend die Friedensgespräche wieder aufgenommen werden", erklärt Marten Mylius, CARE-Nothilfekoordinator für den Nahen Osten. Der Jemen ist derzeit die größte ausschließlich von Menschen verursachte humanitäre Krise weltweit. Laut den Vereinten Nationen sind im Jahr 2018 rund 2,4 Milliarden Euro nötig, um Millionen von Menschen das Überleben zu sichern. Es handelt sich um den höchsten Hilfsappell für den Jemen, den es je gegeben hat. Bislang sind davon nur knapp fünf Prozent finanziert.

https://www.presseportal.de/pm/6745/3900842

cp5 Nordjemen und Huthis / Northern Yemen and Houthis

(A P)

Großdemonstration zum dritten Jahrestag des Jemen-Kriegs in Sanaa

Zehntausende Huthi-Rebellen gehen in der Hauptstadt auf die Straße

Zehntausende Huthi-Rebellen haben am dritten Jahrestag der von Saudi-Arabien angeführten Militäroffensive im Jemen in der Hauptstadt Sanaa protestiert. Auf dem zentralen Sabain-Platz hissten sie am Montag Poster des Rebellenchefs Abdul Malik al-Huthi und Banner mit der Aufschrift "Drei Jahre Aggression".

https://www.derstandard.de/story/2000076838445/grossdemonstration-zum-dritten-jahrestag-des-jemen-kriegs-in-sanaa und https://www.shz.de/deutschland-welt/politik/drei-jahre-krieg-huthi-demonstrieren-in-sanaa-id19424466.html

Mein Kommentar: Es waren sicher wesentlich mehr, und „Houthis“, geschweige denn „Rebellen“, waren sicher nur die wenigsten.

cp7 UNO und Friedensgespräche / UN and peace talks

(A P)

Guterres fordert von Riad Bemühen um politische Lösung im Jemen-Konflikt

UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat den saudiarabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman aufgefordert, zu einer politischen Lösung des Konflikts im Jemen beizutragen. Guterres bedankte sich am Dienstag für einen Scheck in Höhe von 930 Millionen Dollar (749 Millionen Euro) als humanitäre Hilfe für die Menschen im Jemen, den ihm Kronprinz Mohammed in New York im Namen seines Landes und der Vereinigten Arabischen Emirate überreichte. Zugleich machte der UN-Generalsekretär deutlich, dass dies nicht ausreiche.

"Es gibt keine humanitäre Lösung für humanitäre Probleme", sagte Guterres. "Die Lösung ist politisch und wir stehen Ihnen voll und ganz zur Verfügung, um eine Lösung zu finden", die "das Leiden im Jemen beendet".

Kronprinz Mohammed sagte in New York laut Übersetzung, sein Land tue, was es könne, "um die Probleme im Nahen Osten politisch zu lösen".

https://www.welt.de/newsticker/news1/article174956919/Konflikte-Guterres-fordert-von-Riad-Bemuehen-um-politische-Loesung-im-Jemen-Konflikt.html = http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/international/guterres-fordert-einlenken-im-jemen-konflikt;art46446,1225260

Mein Kommentar: Mit Geld geht halt alles – auch bei der UNO. Und seine Propaganda kann man dann dort auch noch loswerden.

cp7a Saudi-Arabien und Iran / Saudi Arabia and Iran

(A P)

Kronprinz bin Salman: In nur 10 bis 15 Jahren kann es zum Krieg Saudi-Arabien - Iran kommen

Der De-facto-Staatschef Saudi-Arabiens, Kronprinz bin Salman, hat davor gewarnt, dass Riad in den nächsten zehn bis 15 Jahren mit seinem Feind Iran in den Krieg ziehen könnte, wenn die internationale Gemeinschaft nicht mehr Sanktionsdruck auf Teheran ausübt.

Mohammed bin Salman, Kronprinz der saudischen Monarchie, der ist auf einem historischen Besuch – der erste seit fast 75 Jahren – bei Saudi-Arabiens engstem Verbündeten, den USA. In einem Interview mit dem Wall Street Journalforderte er diese Woche Einschränkungen, die "mehr Druck" auf Teheran ausüben würden.

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/67563-kronprinz-bin-salman-es-kann/

Mein Kommentar: dann braucht es ja genauso viel Druck auf Saudi-Arabien.

cp9 USA

Siehe / Look at cp1

(* A K P)

Jemen: US-Beteiligung

US-Verteidigungsminister James Mattis räumte in einer Senatsanhörung ein, dass die USA die Zielplanung für Luftschläge Saudi Arabiens im Jemen machen würden – vorgeblich, um dadurch Zivilopfer zu vermeiden, wie antiwar.com berichtet: „Mattis now admits the US is ‘doing the planning‘ in Yemen strikes […]. The comments are more noteworthy than just another half-hearted attempted to spin US involvement in the war as innocuous, however. […] Officials have long presented the civilian toll as something distinct from their own involvement in the conflict, and suggested that the US has nothing to do with targeting.“

http://www.imi-online.de/2018/03/29/jemen-us-beteiligung/

(* A P)

Richter erlaubt Klagen gegen Saudi-Arabien

Ein Gericht in Manhatten hat Schadensersatzklagen von Geschädigten der Anschläge vom 11. September 2001 gestattet. Saudi-Arabien muss mit Forderungen in Milliardenhöhe rechnen.

Ein Bezirksrichter in Manhattan wies am Mittwoch den Antrag des Königreichs auf Abweisung solcher Verfahren zurück.

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/11-september-schadensersatz-von-saudi-arabien-erlaubt-15518040.html

(* B P)
Bolton und Pompeo raten Trump zu «Präventivschlägen» gegen Iran

Die USA unter Trump könnten im Iran die katastrophalen Fehler im Irak wiederholen, befürchtet NYT-Kolumnist Nicholas Kristof.

Der designierte Sicherheitsberater Donald Trumps, John Bolton*, hat bisher stets betont, vom Atomabkommen mit dem Iran nichts zu halten. Die USA sollten die iranischen Atomanlagen bombardieren, oder von Israel bombardieren lassen, und zerstören. Der designierte neue Aussenminister Mike Pompeo war schon als Kongressabgeordneter ein entschiedener Kritiker des Iran-Abkommens und befürwortet eine möglichst enge Allianz mit dem Monarchen-Regime Saudiarabiens.

Von diesen «verheerenden Fehleinschätzungen» im Irak müssten die USA eigentlich lernen, meint Nicholas Kristof. Er habe aber ein «ungutes Gefühl im Bauch», dass wir «einen Präsidenten haben, der uns in einen leichtsinnigen, katastrophalen Konflikt führt»

https://www.infosperber.ch/Artikel/Politik/Bolton-und-Pompeo-raten-Trump-zu-Praventivschlagen-gegen-Iran

(* B P)

Kriegspläne gegen Iran und das deutsche Schweigen

US Präsident Trump hat John Bolton zum Nationalen Sicherheitsberater ernannt. Prinz Muhammad Bin Salman ist auf PR Reise in England und den USA. Er sondiert die Bereitschaft der Angelsachsen und Israelis, Saudi Arabien Atomkraftwerke und Atomwaffen zu gestatten. Die Regierungen von Amerika, Israel und Saudi-Arabien bilden als Alliierte gegen Syrien, den Iran und Russland eine gemeinsame Front. Bolton will seit 2003 den Krieg mit dem Iran.

Für den Nahen Osten und die Welt stehen damit die Zeichen auf Sturm. Neue Kriege kündigen sich an.

(…) Der Deutschlandfunk flötet in einem Beitrag, der es direkt aus der PR Maschinerie in den Sender schaffte: „In Saudi-Arabien ist der Islam Staatsreligion – und zwar eine konservative Auslegung. Noch. Denn Kronprinz Mohammed bin Salman will Reformen, die auch die Religion betreffen und vor allem die Situation der Frauen verbessern sollen. Im US-Fernsehen sagte er jetzt „Extremisten“ den Kampf an.“

Bin Salman braucht diese PR Unterstützung. Er hat als saudischer Verteidigungsminister den Krieg im Jemen begonnen, angeblich um Al Kaida zu bekämpfen. Ein Krieg, der beweisen sollte, dass Saudi Arabien seine dubiosen Verbindungen zu Al Kaida unter Bin Salman neu regeln würde. Bis dahin hatte sich Bin Salman nicht als Feind des Terrorismus hervorgetan. Er hatte die Mujaheddin in Afghanistan unterstützt, zu denen auch Osama bin Laden gehörte. Saudi Arabien unterhielt auch im Bosnienkrieg direkte und höchst problematische Beziehungen zu Al Kaida.

Der Wahnsinn ist noch steigerungsfähig. Mohammad bin Salman will Nuklearwaffen für Saudi Arabien.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=43192#h12

(* A B K P)

Der Senat lehnt die Beendigung der US-Hilfe für die Saudi-Aggression im Jemen ab

Am Donnerstag hat der Senat eine Resolution zur Beendigung der US-Militärhilfe für Saudiarabien abgewiesen – mit 55 gegen 44 Stimmen.

Die Abstimmung fand statt, während der saudische Kronprinz Mohammad bin Salman (MBS) in Washington war, um Trump zu treffen. Beim Foto- Termin im Weißen Haus brüstete sich Trump mit den Milliarden Dollar an Waffenverkäufen an das saudische Königreich – und ignorierte ihre Zweck für die Aggression, die Unterstützung für den Terrorismus und die heimische Unterdrückung.

Kronprinz/Verteidigungsminister MBS orchestrierte die saudische Aggression im Jemen, die von Washington, England und anderen Ländern unterstützt wurde.

Vor der Senatsabstimmung am Dienstag schrieb Verteidigungsminister Mattis an den Mehrheitsführer Mitch McConnell und stellte die Wahrheit auf den Kopf, indem er sagte:

«Die Beschränkung der US-Militär-Hilfe (für Riad) könnte die zivilen Opfer vermehren, die Kooperation mit unseren Partnern beim Konter-Terrorismus gefährden und den Einfluss auf die Saudis reduzieren – und all das würde die humanitäre Krise verschlimmern.» [Allein die Formulierung eines solchen Satzes. HHSM. D. Ü.]

MBS ist eine despotischer künftiger saudischer König, ein Schurken-Darsteller, ein Kriegsverbrecher – aber schändlicherweise nach Washington und andere westliche Hauptstädte eingeladen von der Wall Street, Hollywood, dem Silicon Valley, Big Oil in Houston und anderen US-Multi-Hauptquartieren und zu Empfängen in Harvard und MIT.

Es ist Teil seiner dreiwöchigen US-Charme-Offensive, die darauf abzielt, das Image des rücksichtslosesten Regimes der arabischen Welt zu verbessern und gleichzeitig nach US-Investitionen zur Diversifizierung der Wirtschaft in Riad zu suchen.

Es ist die so genannte Vision 2030 von MBS, die eine wirtschaftliche Modernisierung, einschließlich der industriellen Entwicklung und des Tourismus, anstrebt.

Das Königreich verpflichtete westliche PR-Firmen und andere Image-Macher, um ihn als einen neuen Typ künftiger saudischer Führer vorzustellen – eine ähnliche Strategie, die während eines dreitägigen Besuchs in Großbritannien angewandt wurde, wobei Treffen mit politischen, militärischen und geschäftlichen Beamten vereinbart wurden – vvon Stephen Lendman

https://linkezeitung.de/2018/03/29/der-senat-lehnt-die-beendigung-der-us-hilfe-fuer-die-saudi-aggression-im-jemen-ab/

Bemerkung: Bezieht sich auf vorletzten Donnerstag (21.3.2018).

cp10 Großbritannien / Great Britain

Stefan Liebich MdB DIE LINKE: Bundesregierung soll Kriegsparteien im Jemen benennen

https://www.youtube.com/watch?v=XL_gdshIzZ4

cp11 Deutschland / Germany

(* B)

Film: Die Anstalt vom 27. März 2018. Politsatire mit Max Uthoff und Claus von Wagner

Thema: Rüstungsexporte. Jemen: Min. 43:40.

https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-27-maerz-2018-100.html = https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/videos/die-anstalt-waffenfabrik-deutschland-100.html = https://www.dailymotion.com/video/x6h09ze = https://www.youtube.com/watch?v=CFLTQI42ylw

und Ausschnitt: Waffenexporte leichtgemacht:

https://www.youtube.com/watch?v=lesMwYm8SOk

Hier erfahren wir auch, das die Rümpfe der Typhoon kampfflugzeuge, die die Briten auch an Saudi-Arabien liefern und die dort Bomberangriffe gegen den Jemen fleiegn, in Deutschland hergestellt werden.

cp12 Andere Länder / Other countries

(* A P)

Umfrage: 75 Prozent der Franzosen gegen Waffenlieferungen an Saudi-Arabien

Laut der Umfrage sind 88 Prozent der befragten Franzosen für den Stopp von Waffenlieferungen an Länder, die diese Waffen gegen Zivilisten einsetzen könnten. 74 Prozent sprachen gegen Waffenlieferungen an Saudi-Arabien aus. Berichten zufolge hat Frankreich im Jahr 2016 für insgesamt 1,6 Milliarden Euro Waffen an Saudi-Arabien verkauft und ist damit der drittwichtigste Waffenlieferant des Königreiches.

https://deutsch.rt.com/newsticker/67410-umfrage-75-prozent-der-franzosen-gegen-waffenlieferungen-an-saudi-arabien/

cp15 Propaganda

(* A P)

Exklusiv: Saudischer General zum Krieg im Jemen

Euronews hat den saudischen General Ahmad Asiri, Ex- Sprecher der arabischen Koalition exklusiv zum Krieg im Jemen interviewt. Der General erklärte uns, dass Riad nach einer politischen Lösung des Konflikts sucht.

Anelise Borges Andrade, euronews: "Sie wollen die jemenitischen Parteien an den Verhandlungstisch holen.... aber gleichzeitig fliegen Jets Luftangriuffe, werfen Bomben.... wie soll es so zu Verhandlungen kommen? Zuerst mèssen doch die Kämpfe aufhören, oder?"

Ahmad Asiri: "Ich glaube, Sie haben etwas nicht verstanden. Es gibt keine Kampfflugzeuge, die Menschen bombardieren. Was tun wir im Jemen: Wir bekämpfen die Milizen. Das tun wir mit den gleichen Mitteln wie die internationale Gemeinschaft in der Koalition gegen den Islamischen Staat. Wir können nicht aufgeben. Geben wir auf, enden wir mit der Hisbollah hier im Jemen."

Die UNO schätzt, dass drei Millionen Menschen aus ihren Häusern vertrieben wurden. 10.000 Menschen wurden seit Beginn der Gewalt im Jahr 2015 getötet - auch Zivilisten.

Asiri: "Diese Zahl stimmt so nicht."

euronews: "Sind es mehr?"

Asiri: "Nein, es sind weniger Verluste. Es ist eine Frage der Perspektive. Ich glaube nicht, dass diese UNO Zahl sauber ermittelt wurde, denn die UNO ist nicht vor Ort." (mit Film).

http://de.euronews.com/2018/03/28/exklusiv-saudischer-general-zum-krieg-im-jemen = https://www.youtube.com/watch?v=eNpVsDXYUwE

und hier in voller Länge: https://www.youtube.com/watch?v=-pJ-IYJ9DUk&t=486s = https://www.ffh.de/video/meController/Mediathek/meAction/index/meTopic/drei-jahre-krieg-im-jemen.html

Mein Kommentar: Als Sprecher zeichnete er sich durch besonders dreiste Propagandalügen aus, hier ist er wieder in alter Höchstform.

cp17 Kriegsereignisse / Theater of War

(** A K)

Saudi-Arabien: Rakete aus dem Jemen tötet Ägypter in Riad

Seit drei Jahren führt Saudi-Arabien Krieg im Jemen - und fängt immer wieder Raketen aus dem Nachbarland ab. Trümmerteile eines Geschosses haben nun in der Hauptstadt Riad einen Menschen getötet.

Eine von Jemens Huthi-Rebellen abgefeuerte Rakete hat in Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad einen Ägypter getötet. Das Geschoss sei vom Militär abgefangen worden, aber Trümmer seien in einem Wohnhaus eingeschlagen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur SPA. Dabei seien mindestens zwei weitere Menschen verletzt worden.

Insgesamt seien sieben Raketen aus dem Jemen abgefangen worden, so SPA. Drei hätten den internationalen Flughafen von Riad treffen sollen, zwei die Stadt Jayan und jeweils eine Najran und Khamis Mushait.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/saudi-arabien-rakete-aus-dem-jemen-toetet-aegypter-in-riad-a-1199818.html

(* A K)

Beschuss aus dem Jemen: Toter bei Raketenangriff auf Riad

Es waren die ersten Todesopfer in Saudi-Arabiens Hauptstadt seit Beginn des vom Königreich geführten Kriegs im Nachbarland. Bei vorangegangenen Raketenangriffe jemenitischer Rebellen auf andere Landesteile hatte es bereits Tote gegeben.

Jüngste Raketenangriffe auf Saudi-Arabien hätten dem internationalen König-Khaled-Flughafen und anderen Orten gegolten, berichtete der von den Aufständischen betriebene Sender Al-Masira. Beim staatlichen saudi-arabischen Nachrichtensender Al Arabija war Bildmaterial zu sehen, das Abfangraketen vom Typ Patriot beim Einsatz gegen eine der Geschosse zeigt.

https://www.tagesschau.de/ausland/raketen-riad-101.html und auch

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/toter-in-riad-saudi-arabien-faengt-raketen-aus-dem-jemen-ab-15512958.html

http://www.zeit.de/politik/ausland/2018-03/riad-saudi-arabien-raketen-jemen-militaerkoalition-buergerkrieg

Vorige / Previous:

https://www.freitag.de/autoren/dklose/jemenkrieg-mosaik-397-yemen-war-mosaic-397

Jemenkrieg-Mosaik 1-397 / Yemen War Mosaic 1-397:

https://www.freitag.de/autoren/dklose oder / or http://poorworld.net/YemenWar.htm

Der saudische Luftkrieg im Bild / Saudi aerial war images:

(18 +, Nichts für Sensible!) / (18 +; Graphic!)

http://poorworld.net/YemenWar.htm

http://yemenwarcrimes.blogspot.de/

http://www.yemenwar.info/

und alle Liste aller Luftangriffe / and list of all air raids:

http://yemendataproject.org/data/

13:45 31.03.2018
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Dietrich Klose

Vielfältig interessiert am aktuellen Geschehen, zur Zeit besonders: Ukraine, Russland, Jemen, Rolle der USA, Neoliberalismus, Ausbeutung der 3. Welt
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Dietrich Klose

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