Saudi Dissident Khashoggi: Medienschau 3a

Khashoggi Press review 3a Khashoggi soll im saud. Konsulat lebendig zersägt worden sein, sein Sterben dauerte 7 Minuten. Audio-Beweis noch unter Verschluss. Mehr Details zum saud. Killerkommando:
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Eingebetteter Medieninhalt

Eingebetteter Medieninhalt

… Enge Verbindung zum saudischen Sicherheitsapparat und zum Kronprinzen, Gerichtsmediziner. Saudis auf der Suche nach entlastender (Lügen-)Geschichte. Die Trump-Regierung will nicht von den Saudis abrücken. Beziehungen des Westens zu den Saudis in der Kritik

Khashoggi said to have been dismembered alive in Saudi consulate, his death lasted 7 minutes. Audio proofs are still under seal. More details about the Saudi hit squad: Close connections to Saudi security apparatus and crown prince, forensic doctor. The Saudis are in search of a (tall) story exonerating them. The Trump government does not want to move away from the Saudis. Western-Saudi relationship more and more coming under fire.

Schwerpunkte / Key aspects

Klassifizierung / Classification

cp01 Alle Berichte auf Deutsch

cp02 The Khashoggi criminal case: Reports in English

cp03 Reaktionen in den USA; Beziehungen USA-Saudi Arabien / Reactions in the US; US-Saudi relations

cp04 Internationale Reaktionen / International reactions

cp05 Propaganda

cp06 Weitere Folgen / Further implications

cp07 Erinnerung an Khashoggi / Remembering Khashoggi

Klassifizierung / Classification

***

**

*

(Kein Stern / No star)

? = Keine Einschatzung / No rating

A = Aktuell / Current news

B = Hintergrund / Background

P = Politik / Politics

Frühere Berichte / Earlier reporting:

Jemenkrieg-Mosaik / Yemen War Mosaic 465, cp8

https://www.freitag.de/autoren/dklose/jemenkrieg-mosaik-465-yemen-war-mosaic-465 (Oct. 4)

Jemenkrieg-Mosaik / Yemen War Mosaic 466, cp8

https://www.freitag.de/autoren/dklose/jemenkrieg-mosaik-466-yemen-war-mosaic-466 (Oct.7)

Saudi Dissident Khashoggi: Medienschau Teil 1 / Press review 1

https://www.freitag.de/autoren/dklose/saudi-dissident-khashoggi-entfuehrt-ermordet (Oct. 11)

Saudi Dissident Khashoggi: Medienschau Teil 2 / Press review 2

https://www.freitag.de/autoren/dklose/saudi-dissident-khashoggi-medienschau-teil-2 (Oct. 15)

Medienschau Nr. 3 musste wegen der Länge geteilt werden. Den zweiten Teil finden Sie hier:

Press review nr. 3 had to be divided because of its size. The second part you find here:

https://www.freitag.de/autoren/dklose/saudi-dissident-khashoggi-medienschau-3b

cp01 Alle Berichte auf Deutsch

(* A P)

Der mysteriöse Tod eines mutmaßlichen Khashoggi-Killers

15 Männer sollen zum Killerkommando gehört haben, das nach türkischen Angaben den Journalisten Jamal Khashoggi getötet hat. Einer davon lebt nun offenbar nicht mehr.

Neue bizarre Facette im Fall des mutmaßlich ermordeten saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi: Ein angebliches Mitglied des Killerkommandos soll unter mysteriösen Umständen bei einem Verkehrsunfall gestorben sein. Das berichtet die Erdogan-nahe Tageszeitung "Yeni Safak". Es gebe Gerüchte, er sei zum Schweigen gebracht worden, schreibt die Zeitung.

Darunter war auch Meshal Saad al-B., der nun bei dem Unfall sein Leben verloren habe. Seine Rolle bei dem Kommando sei unklar, es habe keine Hierarchie gegeben, berichtet "Yeni Safak".

"Yeni Safak" berichtet dagegen, zu den Umständen des Unfalls gebe es keine Erkenntnisse. Es könne jetzt spekuliert werden, ob andere Mitglieder der Gruppe auch beseitigt würden, schreibt die türkische Zeitung.

Unterdessen hat ein wichtiger saudischer Geistlicher dazu aufgefordert, zur Königsfamilie zu stehen, egal ob sie verantwortlich sei für die Tötung Khashoggis oder nicht. Für jeden Schaden, der dem Königshaus zugefügt werde, müsse die gesamte arabische Welt den Preis zahlen, schrieb Dr. Mohamed Saidi an seine fast eine Million Twitter-Follower.

Suche nach Spuren abgeschlossen

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_84634230/zeitung-mitglied-von-khashoggi-killerkommando-stirbt-mysterioesen-tod.html

(* A P)

Fall Khashoggi: Türkische Polizei hat Konsul-Villa durchsucht

Nach der Inspektion des saudi-arabischen Konsulats in Istanbul hat die türkische Polizei nun auch den Wohnsitz des saudischen Konsuls Mohammed al-Otaibi durchsucht, um Erkenntnisse im Fall des verschwundenen Journalisten Jamal Khashoggi zu gewinnen.

Ein Dutzend Polizisten und Staatsanwälte betrat am Nachmittag das Gebäude - einen Tag, nachdem türkische Medien bereits über die bevorstehende Durchsuchung berichtet hatten. Der Zugriff hatte sich verzögert, da Saudi-Arabien seine Zustimmung zunächst nicht erteilt hatte, erklärte Außenminister Mevlüt Cavusoglu. Die Familie des Konsuls habe sich noch in der Villa aufgehalten - al-Otaibi selbst war bereits am Dienstag nach Riad abgereist.

Cavusoglu betonte, die Türkei habe ihn nicht ausgewiesen, warf ihm jedoch zugleich "respektloses Verhalten" nach dem Verschwinden Khashoggis vor.

Inzwischen ist die Durchsuchung beendet.

https://www.tagesschau.de/ausland/khashoggi-163.html

(* A B P)

Auszüge aus Khashoggis letzter Kolumne: "Was die arabische Welt am meisten braucht, ist freie Meinungsäußerung"

Der Journalist und saudi-arabische Regimekritiker Jamal Khashoggi ist seit dem 2. Oktober verschwunden. Die "Washington Post" veröffentlichte jetzt seinen bislang letzten Beitrag. Hier einige Auszüge.

"Im Frühling 2011 war die arabische Welt voller Hoffnung. Journalisten, Wissenschaftler und die allgemeine Bevölkerung hatten große Erwartungen, dass es in ihren jeweiligen Ländern eine fröhliche und freie arabische Gesellschaft geben würde. Sie erwarteten eine Emanzipierung von der Hegemonie ihrer Regierungen sowie von beständigen Eingriffen und der Informationszensur. Diese Erwartungen wurden schnell zerschlagen; diese Gesellschaften fielen bald auf den alten Status quo zurück oder sahen sich noch härteren Bedingungen gegenüber als zuvor.

(...)

Infolgedessen haben Regierungen in der arabischen Welt freie Hand, die Medien weiterhin und in einem immer größeren Ausmaß zum Schweigen zu bringen. Es gab einmal eine Zeit, in der Journalisten glaubten, das Internet werde Informationen von der Zensur und der Kontrolle befreien, die man von den Print-Medien kennt. Aber diese Regierungen, deren bloße Existenz auf der Kontrolle von Informationen basiert, haben das Internet auf aggressive Weise gesperrt. Sie haben auch örtliche Reporter festgenommen und Werbekunden unter Druck gesetzt, um dem Einkommen bestimmter Publikationen zu schaden.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/jamal-khashoggi-auszuege-aus-seiner-letzter-kolumne-a-1233931.html

https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-10/jamal-khashoggi-washington-post-beitrag-kolumne

(A P)

Auch Frankreichs Wirtschaftsminister boykottiert Wirtschaftsgipfel in Riad

Angesichts der Affäre um den vermissten saudiarabischen Journalisten Jamal Khashoggi gibt es immer weitere Absagen für den Wirtschaftsgipfel Ende Oktober in Riad. Der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire sagte am Donnerstag seine Teilnahme an dem Treffen ab.

https://www.focus.de/finanzen/news/fall-khashoggi-auch-frankreichs-wirtschaftsminister-boykottiert-wirtschaftsgipfel-in-riad_id_9776152.html

(* A P)

Trumps Solidarität zu den Saudis wächst – trotz aller grausigen Details

Aber wie glaubwürdig sind die Beteuerungen Saudi-Arabiens? Kann es stimmen, dass die Führung in Riad nichts von dem Vorfall wusste, obwohl mehrere Verdächtige aus dem direkten Umfeld des Thronfolgers stammen? Das lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, aber Zweifel scheinen angebracht. Und das macht die Sache auch für Trump heikel. In den USA wächst der Druck auf den Präsidenten, etwas zu tun, das er gerne vermeiden würde: nämlich Sanktionen gegen Saudi-Arabien zu verhängen.

Doch schon das, was man weiß, sorgt für viel internationale Aufregung und stürzt den US-Präsidenten in ein Dilemma. Denn Trump braucht Saudi-Arabien, um gegen ein anderes Land in der Region vorzugehen: den Iran.

Trump schneidet den Iran vom globalen Öl-Geschäft ab – und braucht Saudi-Arabien, um die Folgen dieses Schrittes aufzufangen. Der US-Präsident will nämlich zugleich, dass der Rohstoff günstiger wird. Trump fürchtet, dass hohe Preise den Aufschwung abwürgen, den die Wirtschaft seines Landes gerade erlebt.

Saudi-Arabien könnte das ändern. Der Staat bestimmt wie kaum ein zweiter über das Auf und Ab der Kurse.

Trump ist auf Saudi-Arabien angewiesen, darauf, dass die Scheichs das Öl weiter fließen lassen.

Das könnte ein Hauptgrund dafür sein, dass sich der amerikanische Präisdent Riad gegenüber so nachsichtig zeigt – trotz der immer erdrückenderen Hinweise, trotz der schauerlichen Details.

Entsprechend wächst die internationale Kritik an Trump.

https://www.welt.de/politik/ausland/article182273430/Fall-Jamal-Khashoggi-Donald-Trumps-Solidaritaet-zu-den-Saudis-waechst.html

(* A P)

Trump, die Saudis und der Fall Khashoggi: Freifahrtschein aus dem Weißen Haus

Die Indizien im Fall Jamal Khashoggi belasten die Herrscher in Riad immer stärker. Doch Donald Trump wird Saudi-Arabien gewähren lassen – weil er es für eine bestimmte Rolle in seinen Nahost-Plänen braucht.

Donald Trump hat seinen alten Kniff herausgeholt, wie immer, wenn in der Weltpolitik seine Interessen mit unangenehmen Tatsachen über Kreuz liegen.

So ist es nun auch in der Krise um das Verschwinden des saudischen Regimekritikers Jamal Khashoggi. Während sich die Indizien mehren, dass Khashoggi in Istanbul von Leuten des Kronprinzen Mohammed bin Salman gefoltert und umgebracht wurde, sagt Trump nach einem Telefonat mit ihm ganz bequem: Der Kronprinz habe "es komplett dementiert".

In Washington ist die Entrüstung über das Regime in Riad nach den Enthüllungen der vergangenen Tage gewachsen.

Trumps anfängliche Drohungen mit "schweren Konsequenzen" sind längst anderen Sätzen gewichen. Am Mittwoch sagte er im Weißen Haus über die Saudis dies: "Sie sind ein sehr wichtiger Verbündeter." Bei Khashoggi, der nur wenige Kilometer vom Weißen Haus entfernt im Speckgürtel Washingtons wohnte, betont Trump immer wieder, dass dieser ein saudi-arabischer Staatsbürger gewesen sei.

Was steckt dahinter?

Der Fall zeigt zum einen, wie Trump in der Außenpolitik wirtschaftliche Vorteile und geopolitische Erwägungen betont, aber zu Menschenrechten schweigt. Wer Verbrechen gegen Oppositionelle begeht, hat gute Chancen, davonzukommen, ohne dass es Strafmaßnahmen aus Washington hagelt.

Im Falle Saudi-Arabiens kommen noch Besonderheiten hinzu.

Trumps Privatgeschäfte mit Riad

Hauptziel: Iran

Noch wichtiger ist allerdings die Rolle, die Saudi-Arabien in der Nahost-Politik der Trump-Regierung einnimmt. Schon kurz nach Amtsantritt war klar, dass Trump gemeinsam mit Riad die Isolation Irans vorantreiben wollte. Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, der Trump in Nahost-Fragen berät, suchte von Anfang an den engen Draht zu Kronprinz Mohammad bin Salman.

Die Sache mit dem Ölpreis – von Fabian Reinbold

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/id_84632954/donald-trump-und-der-fall-jamal-khashoggi-freifahrtschein-aus-dem-weissen-haus.html

(A P)

Pompeo bespricht die Khashoggi-Affäre mit Erdogan

Der amerikanische Aussenminister ist von Riad weiter nach Ankara geflogen, um in der Affäre um den verschwundenen saudischen Journalisten zu vermitteln. Ankara nutzt die Gelegenheit auch, um die jüngst deutlich besseren Beziehungen zu Washington zu demonstrieren.

https://www.nzz.ch/international/pompeo-bespricht-die-khashoggi-affaere-mit-erdogan-ld.1428954

(* A P)

US-Demokraten fordern Aufklärung

Unterdessen gerät US-Präsident Donald Trump im Fall Khashoggi unter Druck. Elf Senatoren der oppositionellen Demokraten fordern von dem Präsidenten und von der von seinen Söhnen geführten Firmengruppe Aufklärung "über jedwede finanzielle Verbindungen zwischen der Trump-Organisation und dem Königreich Saudi-Arabien". Es gebe Anlass zur Sorge über "finanzielle Interessenskonflikte". Trump hatte am Dienstag auf Twitter erklärt: "Fürs Protokoll, ich habe keinerlei finanzielle Interessen in Saudi-Arabien."

In einem Schreiben der elf Senatoren an Trump heißt es: "Es ist zwingend erforderlich, dass die Sanktionsentscheidung und die US-Politik gegenüber Saudi-Arabien im Allgemeinen nicht durch Interessenkonflikte beeinflusst werden, die aufgrund Ihrer engen finanziellen Beziehungen zu Saudi-Arabien oder der Ihrer Familie bestehen könnten."

https://www.tagesschau.de/ausland/khashoggi-167.html

(* A P)

Die Republikaner werden unruhig

Donald Trump wartet im Fall Khashoggi weiter ab, doch einige Republikaner fordern bereits eine harte Reaktion gegenüber Saudi-Arabien. Auch weil sich Hinweise auf eine Beteiligung der Königsfamilie verdichten.

Unterdessen verdichten sich die Hinweise auf eine direkte Beteiligung der saudischen Königsfamilie an dem Verschwinden Khashoggis. Amerikanische Geheimdienstberichte legen laut der „Washington Post” nahe, dass Kronprinz Muhammad Bin Salman Jamal Khashoggi loswerden wollte und dass er mindestens von der Aktion gegen den Journalisten wusste. Demnach soll der Kronprinz auch versucht haben, Khashoggi zurück nach Saudi-Arabien zu locken, indem er ihm über einen Mittelsmann Sicherheit und einen Job anbot, berichtete die Zeitung. Mehrere der Männer, die im Konsulat in Istanbul auf Khashoggi warteten, hätten demnach Verbindungen zu den Sicherheitskräften der Königsfamilie.

Während Trump vor kurzem noch darüber spekuliert hatte, ob es sich auch um die Tat einer kriminellen Bande handeln könnte, gab sein Anwalt und enger Berater Rudy Giuliani zu, dass eine Verbindung zur saudischen Königsfamilie wahrscheinlich sei. „Die einzige Frage ist, gaben der König oder der Kronprinz das in Auftrag oder war es eine Gruppe, die ihnen gefallen wollte?” sagte Giuliani in einem Interview. Trump wehrte sich am Mittwoch gegen den Vorwurf, er helfe den Saudis beim Vertuschen eines Mordes. „Ich gebe ihnen überhaupt keine Deckung”, sagte er Reportern. „Sie sind Verbündete. Wir haben andere gute Verbündete im Mittleren Osten.”

Einzelne republikanische Senatoren fordern unterdessen Aufklärung von Trump, nachdem am Dienstag ein geplantes Briefing über Geheimdienstinformationen abgesagt worden war. Bob Corker aus Tennessee, der den Auswärtigen Ausschuss leitet, sagte, dass die Regierung nicht alle Geheimdienstinformationen über den Fall herausgebe. „Ich kann nur vermuten, dass die Berichte kein schönes Bild von der Rolle Saudi-Arabiens zeichnen”, sagte Corker der „Washington Post”. Alles deute auf eine Beteiligung des Kronprinzen Muhammad Bin Salman hin.

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/fall-khashoggi-us-republikaner-fordern-haertere-reaktionen-15844103.html

(A P)

Film: Fall Khashoggi

US-Republikaner widersprechen Trump

Die Affäre um den verschwundenen Journalisten Khashoggi spitzt sich weiter zu: Die US-Regierung steht bislang hinter dem saudischen Königshaus. Doch die ersten Parteikollegen begehren auf.

http://www.spiegel.de/video/jamal-khashoggi-kritik-an-saudi-arabien-durch-republikaner-video-99021671.html

(A P)

Fall Khashoggi: USA wollen brisante Audiodatei von der Türkei

Die Türkei behauptet, eine Audiodatei zu besitzen, die eine Ermordung des saudi-arabischen Journalisten Khashoggi belegt. US-Präsident Trump hat Ankara aufgefordert, dieses Beweisstück zu übermitteln.

Weiter Rätselraten im Fall des mysteriös verschwundenen Jamal Khashoggi: Die türkischen Behörden haben offenbar am Donnerstag erneut das saudi-arabische Konsulat in Istanbul durchsucht, wo der Journalist Anfang des Monats spurlos verschwand.

US-Präsident Donald Trump hat unterdessen während einer Pressekonferenz erklärt, die Vereinigten Staaten hätten die Türkei gebeten, ihnen die Audiodatei zu übermitteln - wenn sie denn tatsächlich existiere. "Ende der Woche wissen wir wahrscheinlich, was passiert ist", sagte er.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/jamal-khashoggi-donald-trump-will-von-tuerkei-audiodatei-a-1233904.html

(** A B P)

Der Prinz und der Journalist

Wie das falsche Bild eines massenmordenden Prinzen durch das falsche Bild eines angeblichen "Dissidenten" zerstört wird

100.000 Tote im Jemen, die auf das Konto eines Angriffskrieges von Saudi-Arabien mit der Hilfe der USA und Großbritanniens gehen, haben nur wenig Aufregung in westlichen Medien verursacht. Aber der Tod eines einzelnen Journalisten, vermutlich in einem Konsulat Saudi-Arabiens in der Türkei, schlägt hohe Wellen.

Erdogan befindet sich in einem historischen geopolitischen Konflikt mit Saudi-Arabien und strebt die Vorherrschaft im Mittleren Osten, mindestens in den arabischen Ländern, an. Eine Rolle, die Saudi-Arabien für sich beansprucht.

Wäre es nicht die Türkei gewesen, könnte man ziemlich sicher sein, dass der Vorgang unter den Teppich gekehrt worden wäre. Aber Erdogan nutzt die Geschichte genüsslich, um seine politische Agenda zu verfolgen, und er versucht, das Thema so lange wie möglich in den Schlagzeilen zu halten.

Natürlich haben die Türken Konsulate, so auch das Saudi-Arabiens, verwanzt.

Erdogan versteht es nun hervorragend, mit der tröpfenweise Freigabe von Informationen die USA und Saudi-Arabien in Widersprüche zu verwickeln und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit mit einem noch nicht am Höhepunkt angekommenen Spannungsbogen bei Laune zu halten.

Die Reaktion der USA

Am Montag, den 15. Oktober, brachte das Weiße Haus die These in die Debatte ein, dass "schurkische Mörder" für einen Quasi-Unfall in dem Konsulat in Istanbul verantwortlich war. Sicher hatte der interessierte Leser schon die Meldungen gelesen, dass Khashoggi möglicherweise versehentlich bei einem Verhör verstorben wäre. Präsident Trump war einer der ersten, der die These verbreitete.

Saudi-Arabien ging aber nicht über diese "goldene Brücke" die von den USA versucht wurde zu bauen. Dort behauptet man nach wie vor, also bis zum 17. Oktober, nichts vom Verschwinden des Journalisten zu wissen

Die US-Medien konnten es wohl zunächst nicht richtig glauben, dass der hochgejubelte MbS einen solchen Kardinalfehler machen würde, die New York Times, das Wall Street Journal und die Washington Post benötigten eine Woche, bis sie die Verbindung der vermeintlichen Mörder mit dem Kronprinzen auf die Titelseiten brachten. Sie brauchen wesentlich länger als viele andere Medien, und das, obwohl sie doch Trump, den sie hassen, hätten schaden können.

Trump jedenfalls zog die Notbremse und erklärte, dass bis zum Nachweis der Schuld die Unschuldsvermutung gelte. Was im Fall von Skripal oder "Giftgas"-Einsatz in Syrien natürlich nicht angewandt wird.

Dagegen ist das Motiv von MbS deutlich zu erkennen. Die Muslimbrüder sind die erklärten Feinde der Wahhabiten. Und MbS ist bekannt dafür, kurzen Prozess zu machen und sich als absolutistisch agierender Herrscher durchzusetzen. Er war der erste saudische Herrscher, der die Familienregel der Führung durch Konsultationen durchbrach. Er folterte andere Prinzen und stahl ihr Geld. Was im Westen als "Kampf gegen die Korruption" gelobt wurde. Als ob MbS weniger korrupt wäre. Und diese Prinzen, denen MbS mehr als körperliche Schmerzen zugefügt hatte, waren zu Khashoggi gegangen und hatten ihm davon berichtet.

Dass der Kronprinz Kritiker öffentlich enthaupten lässt, ebenso eine Frau, die sich dafür einsetzte, dass Frauen in Saudi-Arabien Autofahren dürfen, wofür man MbS ach so sehr gelobt hatte, als er diese Möglichkeit einführte, hatte nie zu einem großen Sturm der Erregung im Westen geführt.

Die vermutliche Ermordung des Journalisten hat bereits große Wirkungen auf die Wirtschaft und internationalen Beziehungen Saudi-Arabiens gehabt. Nicht das Bombardieren von Schulkindern, von ziviler Infrastruktur, von Beerdigungen und Märkten, das bewusste Erzeugen einer Hungersnot und von Epidemien, nein, die bisher unbewiesene Ermordung eines saudischen Journalisten hatte dies ausgelöst.

Und während die Washington Post gelassen über Massenmorde im Jemen berichtet, wird sie in diesem Fall keine Ruhe geben, bis der Fall aufgeklärt ist. Trump steht mit seiner Unterstützung in den USA bisher weitgehend alleine auf weiter Flur. Mit Saudi-Arabien steht und fällt seine Politik des Mittleren Ostens. Geradezu panisch hörten sich seine Aussagen an, dass man doch ein historisches Rüstungsgeschäft für über 100 Milliarden Dollar nicht von so einer Sache abhängig machen wird – von Jochen Mitschka

https://www.heise.de/tp/features/Der-Prinz-und-der-Journalist-4194357.html

(A P)

Joe, flieg nach Riad

Dieses Regime missachtet nicht nur das Lebens- und Rederecht seiner Bürger, es schert sich auch nicht um seine vorgeblichen Partnerstaaten. Wie soll da eine berechenbare Kooperation möglich sein, geschweige denn gepflegtes Parlieren über den gemeinsamen Aufbruch in eine bessere Welt?

Trotzdem sind die reihenweisen Absagender CEOs zum Wüstengipfel scheinheilig: Abgesehen davon, dass ein verschwundener Journalist mit US-Wohnsitz jetzt mehr Wirbel auslöst als die Zehntausenden Opfer von Salmans Jemenkrieg, die hunderten Enthaupteten auf saudischen Plätzen, die Unterdrückung der schiitischen Minderheit, das Mobbing gegen souveräne Staaten von Libanon bis Katar oder auch die Multi-Milliarden-Enteignung von Salmans eigenen Verwandten.

Die meisten Absagen ans "Davos in der Wüste" sind scheinheilig

Die meisten der verhinderten Wüsten-Davos-Gäste sehen im traditionell absolutistisch, fundamental-religiös und frauenverachtend regierten Königreich vor allem eine Gelegenheit zum guten Geschäft - Khashoggi hin oder her. Statt des Konzernchefs werden Manager der zweiten Reihe geschickt, um große Deals wenigstens vorzubereiten.

Zu den ehrlicheren Absagen neben mehreren ohne Begründung oder mit vorgeschobenen Terminproblemen zählt noch die von Blackrock-Chef Larry Fink

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/jamal-khashoggi-joe-kaeser-sollte-trotzdem-nach-riad-reisen-a-1233775.html

(A K P)

Die Linke: Keine Mordwerkzeuge mehr für Saudi-Arabien

Pressemitteilung von Sevim Dagdelen, 18. Oktober 2018

„Die Kriegsverbrechen im Jemen und der Mord am Journalisten Khashoggi müssen Konsequenzen haben. Der Export weiterer Mordwerkzeuge an die saudische Diktatur muss sofort gestoppt werden. Business as usual mit der islamistischen Monarchie käme einem Freibrief für Mord und Kriegsverbrechen gleich“, erklärt Sevim Dagdelen, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. Dagdelen weiter:

„Während im Fall von Sergej Skripal sofort russische Diplomaten in vorauseilendem Gehorsam ausgewiesen wurden, belässt man es bei Saudi-Arabien bei wohlfeilen halbseichten Aufforderungen zur rückhaltlosen Aufklärung. Das signalisiert den Saudis, dass sie sich alles erlauben können. Und es zeigt die Doppelmoral der Bundesregierung.

Saudi-Arabien ist eine Gefahr für Frieden und Stabilität in der Region und der ganzen Welt. Und es ist eine Gefahr für Meinungs- und Pressefreiheit sowie die Menschenrechte. Die Bundesregierung muss endlich diplomatische Konsequenzen ziehen und ihre schauderhafte Nähe zur Kopf-ab-Diktatur beenden. Außenminister Heiko Maas ist aufgefordert, Haltung zu zeigen, die er sonst bei jeder Gelegenheit einfordert. Die Rüstungsexporte an Riad müssen sofort gestoppt, die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes für Saudi-Arabien verschärft werden.“

https://www.linksfraktion.de/presse/pressemitteilungen/detail/keine-mordwerkzeuge-mehr-fuer-saudi-arabien/

(** A P)

Verzweifelte Schadensbegrenzung

Saudi-Arabien plant offenbar, den Tod Jamal Khashoggis als Versehen darzustellen. Doch damit stünden der König und sein Kronprinz Mohammed bin Salman als Lügner da.

Das saudische Königshaus sucht dringend nach einem Ausweg aus der diplomatischen Krise, die es sich mit dem mutmaßlichen Staatsmord an dem Journalisten Jamal Khashoggi eingehandelt hat. Neueste Idee ist laut amerikanischen Medien, den Tod des Regierungskritikers im Konsulat von Istanbul – nach zwei Wochen des Leugnens – nun doch als ein "schiefgelaufenes Verhör" und eine "versuchte Entführung" einzugestehen: Demnach werde eine Erklärung vorbereitet, die die ganze Operation als eine eigenmächtige, aus dem Ruder gelaufene Tat übereifriger Geheimdienstler darstellt.

Das hinter den Kulissen wohl diskutierte neue Narrativ aber könnte den Schaden weiter vergrößern, anstatt ihn zu begrenzen. König Salman selbst und sein allmächtiger Sohn Mohammed stünden als Lügner da. Auch die Mitanreise eines führenden Rechtsmediziners des Landes mit einer Knochensäge im Gepäck, der in wissenschaftlichen Aufsätzen publiziert hat, wie man menschliche Körper zerlegt, wäre völlig unerklärlich.

Zudem müsste das Königreich offenlegen, was mit der Leiche geschehen ist und wo sie sich befindet. Auch eine mögliche Präsentation der Täter und ihrer angeblichen Geständnisse könnte zu einem PR-Desaster auswachsen.

"Die versuchen uns auf den Arm zu nehmen"

In Istanbul durchsuchten türkische Ermittler am Montagnachmittag bis spät in die Nacht hinein das saudische Konsulat. Zuvor hatten Journalisten beobachtet, wie ein größerer Trupp von Putzkräften durch den Haupteingang in dem Gebäude verschwand. Die türkischen Beamten, die auch Proben im Garten nahmen, berichteten später, in den Fluren und Zimmern hätte es auffällig nach Reinigungschemikalien gerochen. Nach Angaben von Präsident Recep Tayyip Erdoğan wurden auch Teile der Innenräume frisch gestrichen.

https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-10/jamal-khashoggi-journalist-saudi-arabien-tod-versehen

(** A P)

Fall Khashoggi: "Saudi-Arabien ist viel besser als sein Ruf"

Der Mann, der das Regime liebte, und der Versuch, mit politischer PR-Arbeit sehr viele wichtige Gesichter vor dem Entgleisen zu retten

Saudischen Fachkräften soll bei ihrer investigativen Arbeit am Körper von Jamal Khashoggi ein Fehler unterlaufen sein, der dazu führte, dass dieser verstarb. Darauf läuft, wie gleich drei große US-Medien - CNN, Wall Street Journal und die New York Times - berichten, ein Erklärungsmodell hinaus, das angeblich in Riad erwogen wird.

Wie es aussieht, wird Jamal Khashoggi nicht wieder lebendig auftauchen. Die gruslige türkische Version, wonach der Mann die saudi-arabische Vertretung in Istanbul in Form von Leichenteilen verlassen hat, scheint mehr mit der Wahrheit zu tun zu haben, als es vielen Staats- und Konzernführern in der Welt behagen kann. Jetzt wird eine Lösung gesucht.

Lösung dringend gesucht

Selbstverständlich nennt keine der drei US-Medien die Quelle ihrer Nachricht, wonach man in Saudi-Arabien eine offizielle Erklärung erwäge, die erzählt, dass schurkische ("rogue") Agenten Jamal Khashoggi versehentlich umbrachten - dabei sollten sie den Mann nur befragen und zurück nach Saudi-Arabien bringen - und dies kein Auftragsmord war, den Riad angeordnet hat.

Es ist nicht sicher, ob diese Erklärung, die den Medien von "Personen berichtet wurde, die mit der Sache befasst sind" überhaupt offiziell abgegeben wird. Nichts ist sicher, weil der Einsatz sehr hoch ist. Man stelle sich vor, wie sie alle reagieren werden, wenn es heißt, dass Saudi-Arabien für den Tod Khashoggis in der saudischen Vertretung in Istanbul verantwortlich ist: Trump, Merkel, Netanjahu, zum Beispiel, oder Iran und Katar.

Die Geschäfte, die Saudi-Arabien verspricht, sind immer großartig (amerikanisch: "Bigger than life"). Der Druck in der westlichen Öffentlichkeit, dass der Nahe Osten so sein soll, wie er zu den Geschäften und zu den politischen Interessen passt, ist hoch. Als die unpassende Einschätzung vom BND ("Der Kronprinz ist zu impulsiv") kam, ruderte die Regierung zurück. Nicht zu vergessen ist auch die Ölpreisschraube, an der Saudi-Arabien drehen kann.

Motive für die Fachkräfte in der saudischen Vertretung

Um es kurz und grob zusammenzufassen: Das Königshaus agiert nach den langjährigen Erfahrungen, die Bradley im Land gesammelt hat, wie die Mafia. Wer dort ist, darf nicht austreten oder er ist des Todes. Das ist ein Motiv, mit dem Bradley die Ermordung Khashoggis erklärt. Das andere liegt im Engagement Khashoggis für die Muslimbrüder – von Thomas Pany

https://www.heise.de/tp/features/Fall-Khashoggi-Saudi-Arabien-ist-viel-besser-als-sein-Ruf-4192602.html

(* A P)

Kritik wird nicht geduldet

Offensichtlich hat die saudische Führung die unangenehmen Folgen der mutmaßlichen Tötung des saudischen Dissidenten Jamal Khashoggi unterschätzt. Nun sucht die Führung nach einem Sündenbock.

Im Dreieck Ankara–Riad–Washington ist einiges in Bewegung gekommen; auf vielen Ebenen dürfte gegenwärtig verhandelt werden, und zwar auch, um zu verhindern, dass der Fall Khashoggi vollends zu einer Großkrise wird. Schon jetzt belastet er die saudisch-amerikanischen Beziehungen. Weil die so eng sind, geraten sie unter Rechtfertigungsdruck – zu Recht.

Offensichtlich hat die saudische Führung um den Thronfolger Muhammad Bin Salman die Weiterungen der mutmaßlichen Tötung (Ermordung?) des saudischen Dissidenten unterschätzt. So wie sie die technischen Fähigkeiten der türkischen Sicherheitsbehörden zum Abhören und zum Ausspähen unterschätzt hat.

Schon früh hat die türkische Regierung Riad Mord vorgeworfen. Zwei Wochen lang wies Saudi-Arabien den Vorwurf barsch zurück. Und jetzt wird an einer Darstellung des Geschehens gearbeitet, welche Riad, also niemanden anderen als den Thronfolger, von Verantwortung dafür freispricht, dass Khashoggi im saudischen Konsulat zu Tode gekommen ist?

Ein Verhör sei aus dem Ruder gelaufen, Agenten hätten auf eigene Faust gehandelt. Präsident Trump hatte am Montag ominös von einem „rogue killer“ gesprochen. Das hörte sich schon nach Sprachregelung an. Warum aber wurde Khashoggi, der wegen seiner geplanten Heirat ins Konsulat gekommen war, überhaupt verhört? Womöglich gefoltert? Weil er die saudische Politik und den selbstherrlichen Thronfolger kritisierte; weil er dem Absolutismus den Spiegel vorhielt. Nun sucht die Führung nach einem Ausweg, einem Sündenbock – von Klaus-Dieter Frankenberger

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/fall-jamal-khashoggi-saudi-arabien-duldet-keine-kritik-15841644.html

(* A E P)

Jetzt offenbart sich das wahre Gesicht der „netten“ Scheichs

Obwohl in Saudi-Arabien ein totalitäres Regime herrscht, war das Land als Investor oft willkommen – bislang jedenfalls. Doch der Fall des Journalisten Jamal Khashoggi stellt den Westen vor ein großes Dilemma.

Bin Salman, in der Realität Kronprinz des saudi-arabischen Herrscherhauses, gilt als der große Reformer seines Landes.

Die Welt scheint aber plötzlich zu erkennen, dass „Kaiser“ MBS nackt ist. Vor allem die ökonomische Elite wirkt seltsam überrascht, dass der eigentlich so wohlgelittene wirtschaftliche Partner Saudi Arabien vielleicht doch gar nicht so nett und unproblematisch ist. Das wiegt umso schwerer, als Saudi-Arabien in den vergangenen Jahren ein gern gesehener Investor war.

Doch die öffentliche Entzauberung des „wirtschaftlichen Liberalisierers“ MBS offenbart nun, wie groß und verzweigt das ökonomische Netzwerk der Saudis inzwischen ist.

In Tagen wie diesen wird das zum geschäftsschädigenden Problem. Und so kommt es, dass es für die hochrangig besetzte Wirtschaftskonferenz Future Investment Initiative, die in der kommenden Woche stattfindet, plötzlich Absagen regnet. Wollte MBS auf dem Forum in der Wüste aller Welt präsentieren, wie er sich die Zukunft seines Landes vorstellt, werden nun wichtige Wirtschaftslenker nicht dabei sein.

https://www.welt.de/wirtschaft/article182164508/Fall-Khashoggi-Jetzt-offenbart-sich-das-wahre-Gesicht-der-Scheichs.html

Mein Kommentar: Dass man das nicht schon längst erkannt hat (Stichwort: Jemen) ist schon bewusste Verdrängung.

(** A P)

Sieben Minuten Horror: Journalist Khashoggi wohl bei lebendigem Leib zerteilt - neue Details

Nach dem Verschwinden des Journalisten Khashoggi in Istanbul wurde die saudische Botschaft durchsucht - offenbar mit Erfolg, wie Erdogan sagte. Nun gibt es neue Details. Der News-Ticker.

18.38 Uhr:US-Präsident Donald Trump hat signalisiert, dass er trotz des Verschwindens des saudiarabischen Journalisten Jamal Khashoggi einen Bruch mit Riad vermeiden will. Saudi-Arabien werde als Partner im Kampf gegen den "Terrorismus" und im Vorgehen gegen den Iran gebraucht, sagte Trump in einem am Mittwoch ausgestrahlten Interview dem Fernsehsender Fox Business.

Der US-Präsident hob erneut die wirtschaftliche Bedeutung des Königreichs als Absatzmarkt für Rüstungsgüter hervor. Mit Riad laufe derzeit ein "enormer" US-Rüstungsauftrag im Umfang von 110 Milliarden Dollar (95 Milliarden Euro). Bereits vergangene Woche hatte Trump gesagt, er wolle Sanktionen gegen Riad vermeiden, die eine Reduzierung der US-Rüstungslieferungen zur Folge hätte. Diese Aufträge schüfen Jobs in den USA, betonte er.

Trump bestritt, dass er Riad für ein mögliches Verbrechen "Deckung geben" wolle. "Überhaupt nicht, ich will nur herausfinden, was passiert", sagte er am Mittwoch auf Reporterfragen im Weißen Haus. Er äußerte die Erwartung, dass bis Ende der Woche "wahrscheinlich" geklärt sei, was mit Khashoggi geschehen ist.

Die Untersuchung des Falls überlässt die US-Regierung allerdings vorerst Riad selbst. Außenminister Mike Pompeo sagte am Mittwoch nach einem Besuch in Saudi-Arabien, die dortige Führung habe eine "vollständige und transparente Untersuchung" zugesagt.

Fall Khashoggi: Türkische Polizei durchsucht Haus des Konsuls - Trump bietet Erdogan Unterstützung an

16.21 Uhr: Nach dem saudiarabischen Konsulat in Istanbul hat die türkische Polizei am Mittwoch auch die Residenz des Konsuls durchsucht, um Erkenntnisse zum Schicksal des vermissten Journalisten Jamal Khashoggi zu erlangen. Ein Team aus einem Dutzend Polizisten und Staatsanwälten betrat am Nachmittag die Residenz von Mohammed al-Otaibi, wie eine AFP-Korrespondentin berichtete. Darunter waren mehrere Ermittler in weißen Overalls.

Die türkische Polizei hatte bereits in der Nacht zu Dienstag das Konsulatsgebäude durchsucht, in dem Khashoggi am 2. Oktober verschwunden war. E

14.31 Uhr:US-Außenminister Pompeo hat der Türkei Unterstützung bei der Aufklärung im Fall des verschwundenen saudischen Journalisten Jamal Khashoggi angeboten. Das sagte Pompeo am Mittwoch nach Gesprächen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und dem türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu in Ankara. Er habe auch die Sorge der USA über das Verschwinden Khashoggis zum Ausdruck gebracht.

[und weiter in der Zeit zurück]

https://www.merkur.de/politik/tuerkei-journalist-khashoggi-in-sieben-minuten-ermordet-erdogan-giftige-substanzen-news-ticker-zr-10281679.html

(* A P)

Der rätselhafte Fall Khashoggi - worum geht es und was ist bislang bekannt?

Zwei Wochen nach dem Verschwinden des Journalisten Jamal Khashoggi ist unklar, was mit ihm passiert ist. Alles deutet auf den Tod des 60-Jährigen hin. Wurde er von saudischen Killern ermordet? Der Stand der Dinge im Überblick.

https://www.stern.de/politik/ausland/der-raetselhafte-fall-khashoggi---worum-geht-es-und-was-ist-bislang-bekannt--8405996.html

(* A P)

Was steckt hinter dem Mystery-Fall Khashoggi?

In Istanbul wird der saudische Regimekritiker Jamal Khashoggi vermisst. Vermutlich wurde er im saudi-arabischen Konsulat ermordet und zerstückelt. BLICK beantwortet zum verworrenen Fall die wichtigsten Fragen.

https://www.blick.ch/news/ausland/blick-beantwortet-die-wichtigsten-fragen-was-steckt-hinter-dem-mystery-fall-khashoggi-id8985038.html

(* A P)

Der Fall Khashoggi – eine Chronologie der Ereignisse

Der saudische Journalist und Regierungskritiker Jamal Khashoggi ist verschwunden. Letztmals war er beim Betreten des saudischen Konsulats in Istanbul gesehen worden, wo er mutmasslich umgebracht wurde.

[bis einschließlich 15.10.]

https://www.nzz.ch/international/der-fall-khashoggi-eine-chronologie-der-ereignisse-ld.1428258

(* B P)

Jamal Khashoggi: Der Mann, der Riad Angst macht

Wer ist dieser Mann, den die saudische Staatsführung so fürchtet und von dem vermutet wird, er könne für seine Kritik mit dem Leben bezahlt haben?

Als sachlicher Kritiker verschaffte sich Jamal Khashoggi Respekt und Ansehen wie kaum ein anderer Journalist in Saudi-Arabien. Im vergangenen Jahr verließ er das Land, dessen Wandel ihn immer mehr einengte.

Er sei zwar ein Unterstützer des Reformkurses, aber "jetzt im Exil, weil ich nicht im Gefängnis landen will", sagte er damals.

Er floh in die USA, wo er fortan lebte.

Kritisch gegenüber dem Westen, aber gegen Radikalisierung

Bedrohung in der Heimat

https://web.de/magazine/politik/dschamal-khashoggi-riad-angst-33247922

(B P)

Wurde Khashoggi für DIESE Texte zerstückelt?

Doch wegen welcher Beiträge konkret geriet er offenbar auf die Todesliste der Killer-Truppe? Khashoggi habe seine Texte in den USA verfasst, weil die Repressalien in seinem Heimatland so unerträglich geworden seien, dass er sich zum Leben im Exil entschlossen habe, schrieb die Redakteurin Karen Attiah, die seine Kommentare redigierte. BILD dokumentiert diese Texte:

  1. September 2017: Saudi-Arabien war nicht immer repressiv, jetzt ist es einfach nur noch unerträglich!
  2. Oktober 2017: Saudi-Kronprinz jagt falsche „Extremisten“!
  3. November 2017: Saudi-Arabiens Kronprinz ist wie Putin!
  4. Februar 2018: Der Kronprinz kontrolliert die Medien – jetzt dreht er die Schrauben zu …
  5. März 2018: Darum sollte sich der Kornprinz mal Detroit ansehen
  6. April 2018: In Saudi-Arabien würden es die Menschen einfach nicht mehr wagen, ihre Meinung auszusprechen!
  7. Mai 2018: Saudi-Arabiens Erneuerer stehen vor einer schrecklichen Wahl!
  8. September 2018: Der Kronprinz solle die Würde Saudi-Arabiens wiederherstellen und den Krieg im Jemen beenden!

https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/regime-kritik-wurde-jamal-khashoggi-fuer-diese-texte-zerstueckelt-57894964.bild.html

(* A P)

Im Bemühen um die Aufklärung des Verschwindens des saudischen JournalistenJamal Khashoggi ist US-Außenminister Mike Pompeo in der Türkei angekommen. Pompeo traf am Flughafen in Ankara den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan, vor dessen Reise nach Moldau, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete.

An dem rund 30-minütigen Gespräch nahmen demnach auch der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu, Erdogans Sprecher Ibrahim Kalin und Geheimdienstchef Hakan Fidan teil. Pompeo habe sich anschließend noch mal zu einem Einzelgespräch mit Cavusoglu getroffen, meldete Anadolu.

Mit offensiver Krisendiplomatie versuchen die Vereinigten Staaten, Licht ins Dunkel im Fall des verschwundenen saudischen Journalisten zu bringen.

https://kurier.at/politik/ausland/fall-khashoggi-zuerst-gefoltert-dann-enthauptet/400147842

Mein Kommentar: Zum letzten zitierten Satz: darum geht es den USA mit Sicherheit nicht. Die USA wollen unter allen Umständen eine „Lösung“ finden (vertuschung, Verdrängung), die es ihnen möglich macht, die sache mittelfristig völlig vergessen zu machen und mit den Saudis so eng verbandelt zu bleiben wie vorher auch.

(** A P)

Fall Khashoggi: Berichte über Folter und Enthauptung

Türkische Medien berichten über immer mehr mögliche Details zum Verschwinden des Journalisten Khashoggi. So soll er erst gefoltert und dann enthauptet worden sein. US-Außenminister Pompeo machte sich in Ankara ein Bild.

Im Fall des in Istanbul verschwundenen Journalisten Jamal Khashoggi werden immer mehr mögliche Details bekannt. Die türkische Zeitung "Yeni Safak" berichtete unter Berufung auf eine angebliche Audioaufnahme von dem Geschehen, saudiarabische Agenten hätten dem regierungskritischen Journalisten während eines Verhörs die Finger abgeschnitten und ihn später enthauptet.

Auf der Aufnahme soll zu hören sein, wie der saudiarabische Konsul Mohammed al-Otabi sagt: "Macht das draußen, ihr werdet mir Probleme bereiten." Daraufhin habe ihm ein Mann erwidert: "Wenn du leben willst, wenn du nach Saudi-Arabien zurückkehrst, sei still." Al-Otaibi verließ am Dienstag Istanbul in Richtung Riad. Das regierungsnahe Blatt "Yeni Safak" erklärte nicht, woher die Audioaufnahme stammte oder wie es daran gekommen ist.

Die türkischen Behörden gehen nach Medienberichten davon aus, dass Khashoggi im Konsulat von einem aus Saudi-Arabien angereisten 15-köpfigen Spezialkommando getötet wurde.

Siebenminütiger Todeskampf

Die Internet-Seite "Middle East Eye" berichtete, dass der Todeskampf von Khashoggi sieben Minuten gedauert haben soll. Der Autor des entsprechenden Berichtes bezog sich auf eine türkische Quelle, die die Audioaufnahme gehört haben soll. Kashoggi soll zunächst geschrieen haben, bis ihm eine Substanz injiziert worden sei.

Türkische Sicherheitsdienste haben wiederholt regierungsfreundliche Medien des Landes benutzt, um Details zu dem Fall an die Öffentlichkeit zu geben und den Druck auf Saudi-Arabien zu erhöhen. Saudi-Arabien weist die Vorwürfe zurück.

Neben dem Konsulat steht auch der Wohnsitz des saudischen Konsuls im Fokus der Ermittlungen. Ein Team von elf Ermittlern ist inzwischen an der Residenz des Konsuls angekommen, um die Anlage nach Spuren abzusuchen. Das berichtete der Fernsehsender CNN Turk. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu sagte, die Türkei hoffe, dass die Ermittler das Gelände heute noch betreten dürfen.

Pompeo in Ankara

Trump unterstützt saudisches Königshaus

Druck auf Riad

https://www.tagesschau.de/ausland/khashoggi-157.html

Filme: https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-460401.html

http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-460353.html

(* A B P)

Fall Khashoggi: Saudische Fehlkalkulation

Der Mord an Jamal Khashoggi stellt die Zukunft des Kronprinzen infrage Der Fall Khashoggi hat längst die Ebene verlassen, auf der er vor gut zwei Wochen begann: ein mutmaßliches Verbrechen an einem kritischen Publizisten, der nicht nur einfach umgebracht wurde – dazu hätte man ein Kommando anheuern können, das irgendwo zuschlägt und keine Spuren hinterlässt –, sondern der offenbar der sehr persönlichen Vendetta eines Regimes zum Opfer fiel. Die Folgen auf nationaler saudischer und auf internationaler Ebene sind noch gar nicht abzusehen. Zuerst einmal sorgte der Schauplatz Istanbul dafür, dass die Tat sofort eine politische Dimension bekam: Saudi-Arabien und die Türkei sind nicht nur historische Konkurrenten, sondern stehen sich im aktuellen Streit innerhalb des sunnitischen politischen Islam – Salafisten versus Muslimbrüder – gegenüber. Aber darüber hinaus ist etwas passiert, womit die Auftraggeber des Mordes nicht gerechnet haben: Der Fall wurde zur Gretchenfrage für viele Staaten, allen voran die USA, was ihr Verhältnis zum Königreich Saudi-Arabien betrifft.

Die ganze furchtbare Geschichte ist eine Fehlkalkulation von MbS, wie Mohammed bin Salman allgemein genannt wird, die viel über ihn selbst aussagt. Der rasant aufgestiegene Lieblingssohn von König Salman ist einer der wenigen hochrangigen saudischen Prinzen, die sich nie länger im Ausland aufgehalten haben. Er kennt die Welt nicht, hat nicht die Mechanismen der internationalen Politik verstanden.

Nun meinen manche Beobachter, dass MbS damit seine eigene politische Zukunft zerstört hat. Die opaken saudischen Verhältnisse erlauben aber nicht, eine sichere Aussage darüber zu treffen, ob König Salman willig und fähig ist, mit dramatischen Entscheidungen in die Krise einzugreifen – von Gudrun Harrer

https://derstandard.at/2000089555694/Fall-Khashoggi-Saudische-Fehlkalkulation

(* A B P)

Dieser Mord darf nicht ungesühnt bleiben

Der Fall Khashoggi ist so wichtig, weil die Aufmerksamkeit für das Verschwinden eines Regimekritikers nie größer war. Er wird weltweit Maßstäbe setzen für den Umgang mit Demokratie und Menschenrechten.

Ein Kommentar von Mark Kleber, ARD-Studio Kairo

Bei Trump verblasst die rote Linie bereits

In den USA, die in diesem Fall eine Schlüsselrolle spielen, bekommt Präsident Donald Trump Druck sogar aus der eigenen Partei, schließlich hat der saudische Journalist in den USA gelebt und für die renommierte "Washington Post" geschrieben. Wenn selbst dieser Druck nicht für Aufklärung sorgt, was denn dann?

Doch bei Trump, der seit seinem Amtsantritt die Saudis gewähren lässt, verblasst die rote Linie bereits. Ja, Trump schickte seinen Außenminister nach Saudi-Arabien und die Türkei. Aber die Gespräche in Saudi-Arabien waren auffallend freundlich. Und ein US-Senator schrieb auf Twitter zu Recht, es sei schon außergewöhnlich, in welchem Maße sich Trump zum Sprachrohr der Saudis macht.

Aber Trump hat eben Interessen. Es geht um milliardenschwere Rüstungsdeals und Saudi-Arabien als Partner gegen den Iran. Das will Trump nicht riskieren.

Was wiegt schwerer: Handelsbilanz oder Mord?

Auch für deutsche Unternehmen ist der Wüstenstaat ein wichtiger Handelspartner. Was wiegt da wohl schwerer: Handelsbilanz oder Mord?

https://www.tagesschau.de/kommentar/khashoggi-kommentar-101.html = https://www.deutschlandfunk.de/saudischer-regimekritiker-der-fall-khashoggi-wird.720.de.html

(** A P)

»Journalisten-Mord dauerte sieben Minuten

Ton- und Videodokumente, Medienberichten zufolge wohl von Khashoggis Apple Watch aufgezeichnet und in die Cloud hochgeladen, sollen das belegen.

Jetzt schildert das Online-Nachrichtenportal „Middle East Eye“ erstmals detailliert, was auf den Aufnahmen zu hören sein soll. Es sind sieben Minuten Horror.

Am Anfang hallen demnach markerschütternde Schreie durchs Konsulat. Es sei zu hören, wie der Journalist aus dem Büro des Generalkonsuls geschleift und auf einen Tisch im Arbeitszimmer nebenan gezerrt werde. Das habe eine türkische Quelle verraten, die mit dem Fall vertraut sei und die kompletten Aufnahmen kenne, schreibt „Middle East Eye“.

Die ungenannte Quelle weiter: „Der Konsul selbst wurde aus dem Raum gebracht. Es gab keinen Verhör-Versuch.“

Dann soll Khashoggi eine unbekannte Substanz gespritzt worden sein, die Schreie verstummten – dem Bericht zufolge war der Journalist zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht tot: Angeblich zerteilten seine Henker ihn bei lebendigem Leib

Die Säge habe Salah Muhammad al-Tubaigy geführt, ein hoher Gerichtsmediziner der saudischen Staatssicherheit.

https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/khashoggi-angeblich-lebendig-zerteilt-mord-dauerte-7-minuten-57876812.bild.html

und auch https://www.bild.de/politik/ausland/politik-inland/konsul-fuehrt-gaeste-durchs-haus-der-killer-hoerte-musik-als-er-khashoggi-zersae-57892710.bild.html

(** A P)

Offene Fragen im Fall Khashoggi: Fakten, Gerüchte, Schauermärchen

Saudi-Arabien ist in Erklärungsnot: Täglich werden neue, grausame Details in der Affäre um den verschwundenen Journalisten Jamal Khashoggi veröffentlicht. Die Quellen dafür sind aber oft fragwürdig.

Für die USA steht viel auf dem Spiel im mysteriösen Fall des verschwundenen Journalisten Jamal Khashoggi. US-Präsident Donald Trump setzt im Nahen Osten gegenwärtig vor allem auf einen Verbündeten: den jungen saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman, auch bekannt unter seinen Initialen "MBS".

Der aber steht besonders im Fokus, seit der saudi-arabische Kritiker Khashoggi am 2. Oktober in Istanbul das Konsulat seines Heimatlandes betreten hat und seither nicht mehr gesehen wurde. Der Verdacht: MBS habe die Ermordung angeordnet.

Das hat er zwar in einem Telefonat nach Angaben von Trump "absolut bestritten" und versprochen, "in Kürze" Antworten auf die vielen offenen Fragen zu liefern. Doch so recht glauben kann das niemand.

Ein Grund: Tag für Tag kommen neue, schaurige Details an die Öffentlichkeit. Der Fernsehsender CNN berichtetezu Wochenbeginn, dass die Regierung in Riad eine Erklärung vorbereite, wonach Khashoggi an den Folgen eines Verhörs starb, das "außer Kontrolle geriet".

Killerkommando mit engen Verbindungen zu MBS?

Einem Bericht der "New York Times" zufolge stammen einige der mutmaßlichen Täter aus dem direkten Umfeld von MBS. Die Zeitung beruft sich bei ihren Recherchen unter anderem auf Gesichtserkennung, Profile in sozialen Netzwerken und saudische Regierungsdokumente, die an die Öffentlichkeit lanciert wurden.

Demnach soll ein Verdächtiger den Kronprinzen bei dessen Auslandsreisen oft begleitet haben unter anderem in die USA, nach Frankreich und Spanien. Möglicherweise ist er ein Bodyguard des 33-jährigen Kronprinzen.

Ein zweiter saudi-arabischer Staatsbürger, der vor Ort gewesen sein soll, sei von Beruf Arzt - Spezialgebiet: Gerichtsmedizin - und drei weitere Männer sollen zum Sicherheitsteam von MBS gehören.

Insgesamt sollen neun der fünfzehn Verdächtigen in unterschiedlichen zivilen und militärischen Funktionen für den Wüstenstaat tätig sein.

Viele Details, die in den vergangenen 14 Tagen veröffentlicht wurden, stammen aus türkischen Medien, die mehr oder weniger regierungstreu sind.

Laut "Yeni Safak" gibt es zudem eine Audiodatei, auf der die Stimme des Konsuls zu hören sein soll. Er forderte die mutmaßlichen Mörder darin angeblich auf, die "Befragung" nicht im Konsulat durchzuführen, woraufhin diese ihm geantwortet hätten: "Halt die Klappe, wenn Du nach Deiner Rückkehr nach Saudi-Arabien leben willst".

http://www.spiegel.de/politik/ausland/jamal-khashoggi-fakten-geruechte-schauermaerchen-und-viele-offene-fragen-a-1233679.html

und

(* A P)

Film: 16.10.2018 - Saudi-Arabien müsste für das Verschwinden des saudi-arabischen Journalisten Khashoggi belangt werden. Eine scharfe Verurteilung, Sanktionen von Seiten der USA und Türkei wären angebracht. Eigentlich. Wäre da nicht das liebe Geld.

http://www.spiegel.de/video/khashoggi-saudi-arabien-streut-fragwuerdige-erklaerung-video-99021637.html

(** A P)

Fall Chaschukdschi: grausame Details

Die Spuren des Mordes führen zum saudischen Kronprinzen

Für US-Präsident Donald Trump muss die Schuld Saudi-Arabiens noch bewiesen werden – doch türkische Ermittler gehen im Fall Chaschukdschi in die Offensive. Teile der Untersuchung werden bekannt.

Neun Stunden haben türkische Ermittler das saudische Konsulat in Istanbul nach Spuren durchsucht, um den Verbleib des verschwundenen Journalisten Dschamal Chaschukdschi zu klären. Kein einfaches Unterfangen: Kurz bevor die Polizei das Gebäude betrat, seien mehrere Räume frisch gestrichen worden, sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. Während der US-Präsident für den saudischen Verbündeten die Unschuldsvermutung beschwört, gelangen weitere Details der türkischen Untersuchung an die Öffentlichkeit.

Konsul soll Mord beigewohnt haben

Die Tonaufnahme des mutmaßlichen Mordes, die den Ermittlern vorliege, belege nicht nur, dass der saudische Generalkonsul anwesend gewesen sei – auch die grausamen Details der Tat seien durch den Mitschnitt nachvollziehbar, berichtet das "Wall Street Journal".

Demnach habe Chaschukdschi das Konsulat wegen einer Pass-Angelegenheit betreten und sei wenige Minuten danach im Büro des Generalkonsuls geschlagen, unter Drogen gesetzt und dann getötet worden. Täter sollen Mitglieder eines extra dafür aus der saudischen Hauptstadt Riad eingeflogenen Killerkommandos sein. Anschließend habe ein Forensikspezialist den Konsul Mohammad al-Otaibi aus dem Raum gebeten. Anderen Anwesenden habe er empfohlen, etwas Musik zu hören, während er die Leiche zerstückelte. Dann habe er zur Knochensäge gegriffen. Die Überreste des Journalisten seien in Koffern aus dem Gebäude geschafft worden.

Bericht mit Teilgeständnis geplant?

Die saudi-arabische Führung soll in den vergangenen Tagen erwogen haben, die Tat einzuräumen – und einen Bericht zu veröffentlichen, der den Tod Chaschukdschis als Folge eines missglückten Verhörs darstellt, das von "schurkenhaften Agenten" ohne Billigung der Führung durchgeführt wurde.

Die Anwesenheit des Generalkonsuls passt nicht in diese Darstellung – ebenso wenig wie Berichte der "New York Times". Demnach stammen mehrere Verdächtige aus dem direkten Umfeld des saudischen Kronprinzen Mohammad bin Salman. Das habe die Auswertung von Gesichtserkennung, Profilen in sozialen Netzwerken, Medienberichten und internen saudischen Regierungsdokumenten ergeben. Ein Verdächtiger habe beispielsweise den Kronprinzen bei Besuchen in den USA, Frankreich und Spanien begleitet.

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_84627502/jamal-khashoggi-die-spuren-des-mordes-fuehren-zum-saudischen-kronprinzen.html

(** A P)

Verdächtige sollen aus Umfeld des Kronprinzen kommen

Im Fall des verschwundenen arabischen Journalisten Jamal Khashoggi sollen Verdächtige einem Medienbericht zufolge dem Umfeld des saudischen Kronprinzen Muhammed Bin Salman angehören. So habe ein Verdächtiger namens Maher Abdulasis Mutreb den Kronprinzen in diesem Jahr bei Reisen in die Vereinigten Staaten, nach Spanien und Frankreich begleitet, berichtete die „New York Times“ am Dienstagabend. Möglicherweise handle es sich um einen Leibwächter.

Drei andere Verdächtige würden ebenfalls dem Sicherheitsdienst des Kronprinzen zugerechnet, schreibt die „New York Times“. Bei einem weiteren Verdächtigen handle es sich um einen Gerichtsmediziner, der in Saudi-Arabien hohe Ämter bekleidet habe. Von den 15 Verdächtigen, welche die türkischen Behörden ausgemacht haben, hätten mindestens neun für saudische Sicherheitsdienste, die Armee oder Ministerien gearbeitet.

Die „New York Times“ beruft sich bei ihren Angaben auf Software zur Gesichtserkennung, eine Datenbank mit saudischen Handy-Nummern, öffentliche saudische Regierungsdokumente, Zeugenaussagen und Medienberichte. Sollten sich die Angaben der „New York Times“ bewahrheiten, würde dies die Verteidigungslinie der saudischen Führung und des Kronprinzen schwächen und auch Amerika in eine schwierige Situation bringen.

Der Kronprinz hat nach Worten von Präsident Donald Trump jede Kenntnis von den Vorgängen im Konsulat in Istanbul „absolut bestritten“

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/wer-steckt-hinter-dem-verschwinden-des-journalisten-khashoggi-15842130.html

(** A P)

Türken weiten Khashoggi-Ermittlungen aus - Pompeo in Riad

Im Bemühen um Aufklärung im Fall des seit zwei Wochen verschwundenen saudiarabischen Journalisten Jamal Khashoggi erhöhen die USA und die Türkei den Druck auf Riad. Laut Ankara kam womöglich Gift zum Einsatz. US-Aussenminister Pompeo traf König und Kronprinz.

Die Polizei in Istanbul weitete am Dienstag ihre Ermittlungen aus und kündigte nach dem saudiarabischen Konsulat auch eine Durchsuchung der Residenz des Konsuls an. Nach Angaben von Präsident Recep Tayyip Erdogan prüften die Ermittler unter anderem, ob in dem Fall Gift eine Rolle gespielt haben könnte.

US-Aussenminister Mike Pompeo versuchte derweil im Auftrag von Präsident Donald Trump, sich in Riad ein Bild von der Lage zu machen. Er traf unter anderen König Salman und den Kronprinzen Mohammed bin Salman, der wiederholt Regierungskritiker festnehmen liess.

Der Fall sorgte zunehmend für Verunsicherung an den Märkten. Sowohl die saudiarabische Börse als auch die Landeswährung gaben zwischenzeitlich deutlich nach, bevor sie sich wieder etwas erholten.

Erdogan sagte vor Journalisten, die Ermittler gingen "vielen Dingen nach, wie etwa toxischen Materialien und solchen Materialien, die entfernt wurden, indem sie übermalt wurden". Er bezog sich auf die neunstündige Durchsuchung des saudiarabischen Konsulats in der Nacht zum Dienstag. Er hoffe, dass so bald wie möglich Schlussfolgerungen gezogen werden könnten, "die uns eine vernünftige Meinung liefern".

Bei der Durchsuchung des Konsulats waren Experten zur Spurensicherung mit vier Spezialfahrzeugen vor Ort. Sie stellten Bodenproben und eine Metalltür zur weiteren Untersuchungen sicher. Auch ein Spürhund der Polizei war im Einsatz.

Medienberichten zufolge sollte das Konsulat im Laufe des Tages erneut durchsucht werden. Uno-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet sprach sich dafür aus, dass im Fall Khashoggi die diplomatische Immunität aufgehoben werde.

CNN berichtete, Saudi-Arabien bereite eine Erklärung vor, dass Khashoggi ohne Genehmigung verhört worden sei. Demnach soll das Verhör des "Washington Post"-Kolumnisten ausser Kontrolle geraten und der Regierungskritiker dabei gestorben sein. Die Verantwortlichen sollten zur Rechenschaft gezogen werden.

Die "New York Times" berichtete dagegen, dass Kronprinz Mohammed bin Salman einem Verhör oder einer Überstellung von Khashoggi zurück nach Saudi-Arabien zugestimmt habe. Die Regierung in Riad wolle den Prinzen schützen, indem sie einen Geheimdienstmitarbeiter für den vermasselten Einsatz verantwortlich mache, hiess es in der Zeitung weiter.

https://www.volksblatt.li/Nachricht.aspx?src=sda&id=292164

(* A P)

Wie die Türkei den Fall Khashoggi aufklären will

Die türkischen Polizisten kamen um kurz nach sieben Uhr am Montagabend in das Generalkonsulat Saudi-Arabiens in Istanbul. Neun Stunden und zehn Minuten später, um 4.25 Uhr, waren sie wieder draußen. Die Durchsuchung war zuvor auf höchster Ebene mit der saudischen Regierung in Riad vereinbart worden. Die Spezialisten suchten nach DNA-Spuren, Blutresten und allem, was ein Beweis dafür sein könnte, dass der saudi-arabische Journalist und Regimekritiker Jamal Khashoggi am 2. Oktober in der diplomatischen Vertretung des Königreichs verhört, gefoltert und ermordet wurde, wovon die türkische Polizei seit Tagen ausgeht.

Präsident Recep Tayyip Erdoğan berichtete am Dienstag von ersten Hinweisen, man schaue sich mögliche Spuren "giftiger Substanzen" genauer an. Diese seien überstrichen worden, sagte Erdoğan

https://www.sueddeutsche.de/politik/fall-jamal-khashoggi-spurensicherung-in-istanbul-1.4172325

(* A B P)

Politologe über Saudi-Arabien

Wenig Hoffnung auf ein Abrücken der US-Regierung

Das Verschwinden und die mögliche Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi beschert Saudi-Arabien negative Schlagzeilen, die der eigenen Imagekampagne entgegen wirken. Der Politologe Ali Fathollah-Nejad kritisiert die mangelnde Kritik an Riad.

von Billerbeck: Warum hat der saudische Kronprinz offenbar solche Angst vor Khashoggi, dass er das große Risiko einer Bloßstellung Saudi-Arabiens eingegangen ist und da diese Geschichten erzählt?

Fathollah-Nejad: Das eine hat was mit Khashoggis Hintergrund zu tun, das andere mit der Ungestraftheit von saudischen Aktionen und dem Mangel an Kritik im Westen vor allen Dingen. Bezüglich des Ersteren muss man hervorheben, dass Jamal Khashoggi ungefähr drei Jahrzehnte lang wichtige Rollen gespielt hat innerhalb des saudischen Königshauses, innerhalb des Herrschaftsapparats sozusagen. Er war ganz zu Anfang Berater vom ehemaligen Geheimdienstchef der Saudis. Später war er Journalist und war in den Medienapparat quasi involviert, und hatte aus diesen Positionen heraus natürlich Insiderwissen, das nicht ein normaler Dissident oder Oppositioneller gehabt hat.

Er selbst war auch erst, nachdem ich ihn kennengelernt habe, zu einem Kritiker geworden und hat vor allen Dingen den Machtanspruch des Kronprinzen Mohammed bin Salman in Frage gestellt und kritisiert, dass durchaus mehr Leute innerhalb der Entscheidungsfindungsprozesse in Saudi-Arabien involviert werden sollten. Das andere ist natürlich die Ungestraftheit von Aktionen, die in der Zeit von Mohammed bin Salman zutage getreten sind.

Fathollah-Nejad: Es gab sicherlich in vielen westlichen Medien eine Verzerrung des Reformanspruchs des Kronprinzen. Einerseits ist es richtig, dass er gewisse Reformen eingeleitet hat. Aber gleichzeitig sieht man am Beispiel der Frauen – in der Frauenbewegung wurden ja auch sehr viele Frauenaktivisten innerhalb dieser Reformzeit festgenommen.

Also war es sicherlich eine sehr autoritäre Modernisierung, die er durchgeführt hat. Und nicht nur, dass die Menschenrechtslage innerhalb Saudi-Arabien sich nicht verbessert hat, sondern, wie vorhin auch erwähnt, führt Saudi-Arabien weiterhin einen sehr brutalen Krieg im Nachbarland Jemen. Und Saudi-Arabien hat sicherlich eine Imageverbesserung gewollt, und es gab sicherlich auch im Westen sehr viele, die da mitgespielt haben. Aber der Fall von Khashoggi führt vor Augen, dass es sehr oberflächlich war, was wir wahrgenommen haben.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/politologe-ueber-saudi-arabien-wenig-hoffnung-auf-ein.1008.de.html?dram:article_id=430735

(* A B P)

Ein Mord und eine Apple Watch

Wo ist Khashoggi? Ein Journalist, den ein gekränkter saudi-arabischer Prinz beseitigen lässt, und westliche StaatsführerInnen, die lieber schweigen.

Und jetzt?, fragt man sich und stellt sich gleichzeitig vor, ein solcher Verdacht bestünde gegen Putin. Nicht auszudenken wäre der mediale Aufschrei! Einige westliche Konzerne und Medienvertreter überlegen (!) nun, so liest man, einen Wirtschaftsgipfel im Oktober zu boykottieren, der ein Prestige-Event von Kronprinz bin Salman sei.

Ich kann nicht beurteilen, wie weh es einem Land wie Saudi Arabien tut, wenn ein paar Firmen aus Deutschland oder den USA auf die Performance dieser Veranstaltung verzichten. Wahrscheinlich passiert aber gar nichts und wahrscheinlich tauchen sie letztlich doch alle auf, die deutschen Waffenhersteller mit ihren schönen deutschen Waffen, damit sie ihren besten Kunden nicht verlieren.

Die Tat ist inzwischen zwei Wochen her. Auf offene Konfrontationen wartet die Öffentlichkeit bisher vergeblich, so hanebüchen die Vorgänge auch sind. Können die beteiligten Regierungen - und alle mit Saudi Arabien wirtschaftlich verbandelten Regierungen sind beteiligt - sich das leisten? Einen mutmaßlichen Mord durch den Landeshäuptling in Riad unbeantwortet zu lassen, um der "wirtschaftlichen Stabilität" Willen? Mohammed bin Salman jedenfalls scheint überzeugt, dass die finanzielle Macht seines Königreichs ausreicht, um mit jedem noch so bestialischen Verbrechen davonzukommen. Preist Angela Merkel sein Land doch nach wie vor, im Widerspruch zu den Berichten des deutschen Auslandsgeheimdienstes, als "Stabilitätsanker im Nahen Osten" ...

Was die Glaubwürdigkeit westlicher LandesführerInnen angeht: In Sachen Doppelmoral als Gradmesser für politisches Handeln unterscheiden sie sich nur in Abstufung von einem absolutistischen Terrorstaat wie Saudi Arabien, das ist es, was die politisch mitdenkende BügerIn einmal mehr zu realisieren hat.

https://www.freitag.de/autoren/c-juliane-vieregge/ein-mord-und-eine-apple-watch

(A P)

US-Senatoren sprechen sich gegen Rüstungsverkäufe an Saudi-Arabien aus

US-Senatoren haben erklärt, dass sie in der jetzigen Situation einem Gesetz über Waffenverkäufe an Saudi-Arabien nicht zustimmen werden.

Dianne Feinstein, republikanische Abgeordnete aus dem US-Bundesstaat Kalifornien sagte in diesem Zusammenhang, sie werde in der gegenwärtigen Lage keinem Entwurf zustimmen, wenn es um Rüstungsverkäufe an Saudi-Arabien geht. Außerdem unterstützt Feinstein die Militärhilfen ihres Landes an die saudische Regierung im Jemen-Konflikt nicht.

Laut der US-Senatorin blickt die Weltgemeinschaft ungläubig auf Nachrichten, die von der Ermordung und Zerstückelung des regierungskritischen saudischen Journalisten Jamal Khashoggi sprechen.

Zwei weitere republikanische US-Senatoren aus den Bundesstaaten Florida und Arizona, Marco Rubio und Jeff Flake, die auch als effektive Mitglieder der Außen- und Justizausschüsse des US-Senats gelten, sprachen sich ebenso gegen Waffenlieferungen an Saudi-Arabien aus.

Zwei Wochen nach dem Verschwinden Khashoggis ist in den USA die Zahl der Unterstützer für Waffenlieferungen an Saudi-Arabien drastisch zurückgegangen.

http://parstoday.com/de/news/world-i44081-us_senatoren_sprechen_sich_gegen_r%C3%BCstungsverk%C3%A4ufe_an_saudi_arabien_aus

(* A P)

Skripal und Saudi-Journalist: Selten wurden die Doppelstandards der Bundesregierung so deutlich
Legt man die Reaktion der Bundesregierung auf das mutmaßliche Skripal-Attentat als Messlatte an, dann müsste es jetzt Sanktionen gegen Saudi-Arabien hageln. Doch diesmal betonte der Regierungssprecher: “Wir können doch nicht Ermittlungsergebnissen vorgreifen.”
Als am 4. März 2018 der ehemalige russische Doppelagent Sergej Skripal zusammen mit seiner Tochter Julia bewusstlos in der englischen Stadt Salisbury aufgefunden wurde, dauerte es nicht lange, bis die britische Regierung behauptete, die Skripals seien einem Attentat mittels des Nervengiftes Nowitschok “aus russischer Produktion” zum Opfer gefallen.
Auf Grundlage der britischen Behauptungen wurden in weiterer Folge Dutzende russische Diplomaten aus EU-Ländern ausgewiesen. Auch die Bundesregierung wies “als Signal der Solidarität” vier russische Diplomaten aus, bevor die britischen Strafermittler überhaupt mit ihren Ermittlungen begonnen hatten. Bis heute verweist die Bundesregierung, ohne weitere Belege anzuführen, auf die “hohe Plausibilität” der Schuld Russlands.
Ganz anders stellt sich die Reaktion der Bundesregierung im Fall des mutmaßlich im saudischen Konsulat von Istanbul ermordeten Exil-Journalisten Dschamal Chaschukdschi dar…
(…) Begründet wird die Zurückhaltung von Regierungssprecher Seibert mit dem Verweis darauf, man wolle “möglichen Ermittlungsergebnissen” nicht vorgreifen. Die Frage von RT Deutsch, wieso die Bundesregierung jetzt im Fall des saudischen Journalisten die Ermittlungsergebnisse abwarten will, aber in der Causa Skripal nicht gezögert hatte, Diplomaten auszuweisen, ohne dass dazu bereits Ermittlungsergebnisse vorlagen, beantwortete der Regierungssprecher auf seine ganz eigene Weise.. (Film)

https://deutsch.rt.com/inland/77677-skripal-und-saudi-journalist-doppelstandard-bundesregierung/ = https://www.youtube.com/watch?v=O9U8kojLuqI

Mein Kommentar: Er geht auf die Fragestellung gar nicht ein. Blab la bla. LOL.

(A P)

Dietmar Bartsch, Die Linke: Inakzeptable Doppelstandards in der deutschen Außenpolitik

Mit seinen sehr schnellen Verurteilungen im Fall des Ex-Agenten Skripal, der einen Giftanschlag überlebte, hat Bundesaußenminister Heiko Maas einen Maßstab gesetzt, an dem die Bundesregierung sich messen lassen muss im Fall des regimekritischen Journalisten Khashoggi, über dessen mögliche Ermordung im saudi-arabischen Konsulat in Istanbul immer grausigere Details der türkischen Ermittler in Medien berichtet werden. Was für inakzeptable Doppelstandards in der deutschen Außenpolitik! Die Nibelungentreue der Bundesregierung gegenüber dem saudi-arabischen Regime muss ein Ende haben. Eine sofortige Aussetzung aller Waffenexporte an Saudi-Arabien, das in Jemen einen brutalen Krieg führt, bis zur Aufklärung des Falls Khashoggi wäre ein überfalliges Signal aus Berlin, dass Deutschland die Politik des saudischen Königshauses missbilligt.

https://www.facebook.com/DietmarBartschMdB/videos/501744670292814/

cp02 The Khashoggi criminal case: Reports in English

(* A P)

Saudi suspect in Khashoggi case ‘dies in car accident’: Report

A Turkish newspaper reported on Oct. 18 that one of the suspects involved in the disappearance of Saudi writer Jamal Khashoggi died in a “suspicious car accident” in Riyadh.

Mashal Saad al-Bostani, a 31-year-old lieutenant of the Saudi Royal Air Forces, was among the 15 suspects who arrived and left Turkey on Oct. 2 after going to Saudi Arabia’s Istanbul consulate when Khashoggivisited there, according to daily Yeni Şafak.

The newspaper said sources did not release any details about the traffic accident in Riyadh and Bostani’s role in the “murder” was not yet clear.

Daily Hürriyet columnist Abdulkadir Selvi claimed on Oct. 18 that Saudi Arabia’s Istanbul consul Mohammad al-Otaibi could be “the next execution” as Crown Prince Mohammad bin Salman “would do anything to get rid of evidence.”

http://www.hurriyetdailynews.com/saudi-suspect-in-khashoggi-case-dies-in-car-accident-report-138007

(* A P)

Saudis fire Istanbul consul over Jamal Khashoggi disappearance

Saudi Arabia’s consul-general to Istanbul has been fired and is under investigation over the disappearance of Jamal Khashoggi, a Washington Post columnist, as grisly new details emerged of the journalist’s alleged murder.

Mohammed al-Otaibi was dismissed as consul a day after he flew back to Riyadh from Istanbul.

Attention is now turning to Major-General Ahmed al-Assiri, the deputy head of Saudi general intelligence. Sources in Washington say he may have received the go-ahead from Crown Prince Mohammed bin Salman to interrogate — but not to kill — Mr Khashoggi (subscribers only)

https://www.thetimes.co.uk/article/saudis-fire-istanbul-consul-over-khashoggi-disappearance-vz8s3qm56

(* A P)

Turkish forensic teams search Saudi consulate for clues on Jamal Khashoggi

Investigators wearing white white suits and carrying boxes of evidence emerged from the building early on Thursday morning.

Turkish forensic teams searched the Saudi consulate in Istanbul overnight as the investigation into the disappearance and alleged murder of Saudi writer Jamal Khashoggi deepened.

Early Thursday, investigators wearing white forensic suits and blue gloves emerged from the building in an upscale neighborhood the the city. They loaded boxes and plastic and paper bags onto white vans.

Turkish Justice Minister Abdulhamit Gül later pledged that the investigation would shed light on what happened, adding that "whatever the international law requires will be done."

Gül told Turkish state news agency Andalou that the case was being investigated "thoroughly" and that the results of the investigation were expected "soon."

On Wednesday, Turkish forensic police followed Saudi investigators into the residence of the Saudi consul for the first time. The search by the Turkish team included the roof and the deployment of a drone over the area which is a ten minute walk from the consulate. Footage from the scene showed investigators using ultraviolet lights to look for stains.

https://www.nbcnews.com/news/world/turkish-forensic-teams-search-saudi-consulate-clues-jamal-khashoggi-n921491

https://www.cbc.ca/news/world/khashoggi-pompeo-saudi-journalist-1.4866039 (with survey events of the last days)

(* A P)

Trump says US has asked for Khashoggi tapes

But US president says he does not want to walk away from Saudi Arabia

Donald Trump said the US had asked for a recording of Jamal Khashoggi’s purported killing “if it exists”, but stressed that Washington did not want to walk away from Saudi Arabia as it comes under mounting pressure over the case. Asked if the US had requested video or audio evidence of Mr Khashoggi’s death, Mr Trump said on Wednesday: “We have asked for it, if it exists. We have asked.” He was speaking as Mike Pompeo, US secretary of state, returned from a trip to Turkey and Saudi Arabia that highlighted the US’s desire to balance concern over Mr Khashoggi with a desire to preserve economic and security ties to Saudi Arabia. In a separate interview with Fox Business Network, the US president said: “We need Saudi Arabia in terms of our fight against all of the terrorism, everything that’s happening in Iran.”

https://www.ft.com/content/85e28a40-d1e3-11e8-a9f2-7574db66bcd5

My comment: Trump wants to continue as before.

(** A P)

EXCLUSIVE: Seven of bin Salman's bodyguards among Khashoggi suspects

MEE reveals the military ranks of Saudi men suspected of killing Jamal Khashoggi - and their close links to Crown Prince Mohammed bin Salman

Seven of the 15 men suspected of being involved in an operation to kill Saudi journalist Jamal Khashoggi belong to Crown Prince Mohammed bin Salman’s personal security and protection detail, Middle East Eye can reveal.

The suspects went and ate dinner at the Saudi consul-general’s residence after murdering and dismembering Khashoggi inside the consulate, a source in the Istanbul Prosecutor General’s office also told MEE on Wednesday as Turkish police finally gained access to the building on Wednesday.

Most of them are high-ranking officers who accompanied the crown prince on diplomatic visits to the UK and France earlier this year.

MEE has obtained a document from the Saudi Interior Ministry detailing their ranks, dates of birth, passport and telephone numbers and when they accompanied bin Salman on trips abroad. All of them are members of the crown prince’s Special Security Force.

MEE is not publishing the document in order to protect the safety of its sources.

Confirmation that these seven members were high-ranking members of the crown prince’s close protection team and travelled with him on high profile visits regularly will complicate efforts currently under way to distance bin Salman from the murder investigation in Istanbul.

Suspected 'coordinator'

Mutrib, the highest ranked officer among the seven named on the interior ministry document, has been identified by investigators as the "coordinator of the operation", according to MEE's Turkish sources.

They say that Mutrib chartered the two private jets for the mission and was one of two suspects to travel on diplomatic passports.

Mutrib has previously been identified by the New York Times as a diplomat assigned to the Saudi embassy in London based on a British foreign office diplomatic list dating from 2007.

The newspaper also tracked down photographs of Mutrib standing guard next to the Crown Prince during visits to Spain, France and the US.

In this document Mutrib is referred to as a “communications engineer” and a “security companion” of the crown prince.

Two of the names on the list are not identified as having accompanied bin Salman on his visits to London and Paris.

The latest revelations about bin Salman’s close links to seven of the 15 suspects are likely to further raise suspicions about what the crown prince knew, and whether an operation involving high-level members of his own security detail could have been sanctioned without his knowledge or express orders.

Officially the crown prince, who is also defence minister, controls all three of Saudi’s armed forces, the defence ministry, the national guard, and the interior ministry.

https://www.middleeasteye.net/news/khashoggi-mohammed-bin-salman-saudi-arabia-suspects-969185217

and

(* A P)

NEW revelation by @Sabah. • Pictures showing Maher Abdulaziz Mutreb, a Colonel member of Saudi Crown Prince MBS’s security team, outside the Saudi Consulate • Report claims he entered the Consulate at 9 am on October 2, several hours before #Khashoggi’s entrance

Report by @Sabah details alleged involvement of Saudi Col. Mutreb, • Entering the Consulate at 9:55am •[ #Khashoggi got inside the Consulate around 2:00pm] • Entering the residence at 4:53pm • Leaving the Hotel with a big luggage at 5:15pm • At the airport 5:58pm

Mutreb also had 5 days reservation at the hotel near the Saudi Consulate. But he left the country same day.

https://twitter.com/ragipsoylu/status/1052710348221009920

and

(* A P)

Jamal Khashoggi murder suspect studied forensic medicine in Australia in 2015

A doctor suspected of killing and dismembering dissident Saudi journalist Jamal Khashoggi trained at the Victorian Institute of Forensic Medicine in Melbourne after being sponsored by the Saudi Government.

Dr Salah al-Tubaigy was identified by Turkish authorities as one of 15 men present in the Saudi consulate in Istanbul on October 2, when Khashoggi is suspected to have been assassinated.

Turkish authorities suspect Khashoggi was murdered inside the consulate after being ambushed by a team travelling from Saudi Arabia.

Dr Tubaigy was carrying a bone saw when he flew in and out of Istanbul, authorities said.

The ABC has confirmed Dr Tubaigy spent three months at the institute as a forensic pathologist from June 2015.

Dr Tubaigy told the institute he was particularly interested in mass disaster victim identification as he was responsible for the supervision of the annual Hajj pilgrimage to Mecca, Professor Woodford said.

Dr Tubaigy also had an interest in autopsies, according to reviews of his published works.

https://www.abc.net.au/news/2018-10-18/suspect-in-khashoggi-murder-studied-medicine-in-australia/10388586

(** A B P)

Film: CrossTalk: Khashoggi

After repeated denials the Saudis are now expected to change their story on the fate of Jamal Khashoggi. Was he the victim of abduction and torture that went too far? Donald Trump has expressed concern, but little more. Could Riyadh get away with murder? CrossTalking with Sharmine Narwani, Mohammad Marandi, and Ali Al-Ahmed.

https://www.youtube.com/watch?v=UJ_sWLFC8oE

(* A P)

Turkey yet to share Khashoggi audio, video evidence with U.S.: sources

Turkey has not shared with the U.S. government or key European allies graphic audio or video evidence it allegedly collected on U.S.-based Saudi journalist Jamal Khashoggi’s visit to Saudi Arabia’s consulate in Istanbul, seven U.S. and European security officials told Reuters.

Turkish pro-government newspaper Yeni Safak published on Wednesday what it said were details from audio recordings purportedly documenting Khashoggi’s torture and interrogation.

It reported that his torturers severed his fingers during an interrogation, and that Khashoggi was killed within minutes. According to the report, his body was later beheaded and dismembered by his killers.

A New York Times report on Wednesday cited a senior Turkish official confirming the details published by Yeni Safak. Two Turkish government officials contacted by Reuters declined to confirm the report.

https://www.reuters.com/article/us-saudi-politics-dissident-evidence/turkey-yet-to-share-khashoggi-audio-video-evidence-with-u-s-sources-idUSKCN1MR2V5

(** A P)

Saudis Plan to Pin Khashoggi Slaying on ‘Rogue’ General

Sources tell The Daily Beast the Saudis are settling on a fall guy to distance their crown prince from the killing of a dissident. And their cover story appears DOA to observers.

The Kingdom of Saudi Arabia is starting to float a trial-balloon explanation for its apparent slaying of journalist Jamal Khashoggi, The Daily Beast has learned, in hopes of escaping the consequences of an episode that has shaken whatever geopolitical confidence existed in Crown Prince Mohammed bin Salman.

According to two sources familiar with the version of events circulating throughout diplomatic circles in Washington, the Saudis will place blame for Khashoggi’s murder on a Saudi two-star general new to intelligence work. That line is in keeping with President Donald Trump’s Twitter-borne speculation that “rogue killers” may be responsible for whatever happened to Khashoggi inside Saudi Arabia’s Istanbul consulate on Oct. 2. Three other former U.S. officials did not have direct knowledge of the inchoate Saudi line but told The Daily Beast they expect Riyadh to blame a fall guy.

The Saudis are considering admitting that the general received approval from the Crown Prince to interrogate Khashoggi on the suspicion that he was a member of the Muslim Brotherhood, the Islamist political faction whose rise during the Arab Spring prompted the Saudis and their allies in the United Arab Emirates to sponsor a wave of reaction. They also are considering intimating that Khashoggi received money from Gulf rival Qatar.

But, the Saudi story continues, this overeager general exceeded bin Salman’s intentions. He improvised a rendition to send Khashoggi from Turkey back to Saudi Arabia—and botched it, killing him. Then he lied to his Saudi superiors about what happened.

It is a far cry from the initial Saudi line that its culpability for Khashoggi’s death amounted to “lies and baseless allegations.” But retired U.S. ambassadors, intelligence officials and regional experts are already signalling that the line is a nonstarter.

“If this is a rogue operation, the rogue is MBS,” said Barbara Bodine, a retired U.S. ambassador to Yemen, using the ubiquitous acronym for the Saudi Crown Prince.

“It’s not going to wash,” said Bruce Riedel, a former CIA official at the Brookings Institution deeply attuned to Gulf politics. “It’s ludicrous in the extreme. Saudi Arabia doesn’t work that way. They don’t freelance operations.”

Kristine Coratti Kelly, a representative for the Washington Post, where Khashoggi was a columnist, said, “We’re not going to dignify the efforts by various officials to distract from the question of accountability by smearing a good man.”

Severely complicating any blame-shifting narrative the Saudis may put forward is the presence of royal guards in a 15-man team that arrived at the Istanbul consulate hours after Khashoggi entered. “Who dispatched the royal guards, which report to MBS?” Riedel said, who added that the difference between an intentional slaying and a torture session brutal enough to kill Khashoggi was merely “the difference between first and second-degree murder.” – by Kimberly Dozier, Spencer Ackerman

https://www.thedailybeast.com/saudis-plan-to-pin-khashoggi-slaying-on-rogue-general

(*A B P)

MBS’s rampaging anger will not silence questions about Jamal Khashoggi

Inside his royal palace in Riyadh, Mohammed bin Salman is said to have alternated between dark brooding and rampaging anger in the days after the death of Jamal Khashoggi, as Saudi Arabia’s crown prince, or MBS, as he is widely known, looked for someone to blame for what Turkish officials have said was the journalist’s grisly murder.

One possible scapegoat, according to several sources, may be Maj. Gen. Ahmed al-Assiri, the deputy chief of Saudi intelligence. Assiri “has made numerous approaches to MBS on taking actions against Khashoggi and others,” said one source who is familiar with Western intelligence reports.

The U.S. government learned last month that Assiri was planning to create a “tiger team” to conduct covert special operations, I’m told, though officials didn’t know the targets. U.S. intelligence also learned, but only after Khashoggi’s disappearance after entering the Saudi Consulate in Istanbul on Oct. 2, that the crown prince had told his subordinates this summer that he wanted Khashoggi and other Saudi dissidents brought home.

The emerging Saudi narrative appears to be that the palace authorized Khashoggi’s arrest and interrogation but not his murder. This version has some obvious holes: If the goal was “rendition” back to Saudi Arabia (as it is politely termed), then why interrogate him in Istanbul? And why did a forensics expert allegedly join the 15-man Saudi team photographed arriving at Istanbul airport? Finally, will such a Saudi account hold up under intense scrutiny by Congress, the media and, perhaps, U.S. courts?

The darkening mood inside MBS’s palace in recent months shows a crown prince facing economic pressure and tightening his circle of advisers.

MBS’s key counselor is said to have been Saud al-Qahtani, the crown prince’s media adviser but also increasingly his consigliere in the kingdom’s battles with foreign adversaries such as Qatar and Iran as well as domestic critics. Like his boss, Qahtani is considered young and headstrong.

MBS’s tight inner circle has helped him push modernization efforts, such as reducing the power of the religious police, allowing women to drive and opening movie theaters and other public entertainment. But his team of palace advisers has often amplified, rather than challenged, the crown prince’s worst impulses.

This breakdown was evident immediately after Khashoggi’s disappearance, when official Saudi statements were all happy talk. Behind the scenes, says one knowledgeable source, “MBS went into a funk for several days after learning of Khashoggi’s death before re-emerging on a rampage of anger around what happened and trying to figure out a response.”

Surrounded by yes-men who saw suppressing dissent as part of a media war, and rattled by the reversal of his dreams for economic reform, MBS moved toward the fateful moment when Khashoggi entered the Saudi Consulate in Istanbul. When the brave journalist opened the door, he began a catastrophic process that has now put MBS’s own future in question. Putting a lid on a murder investigation won’t be easy, even for the brashly confident crown prince – by David Ignatius

https://www.washingtonpost.com/opinions/global-opinions/mbss-rampaging-anger-will-not-silence-questions-about-jamal-khashoggi/2018/10/16/5a0bf43a-d182-11e8-b2d2-f397227b43f0_story.html

My comment: Oupss – a more serious article by former pro-Saudi sycophant David Ignatius… But he still exonerates prince Salman, by blaming his advisors. – Oupss, the Iranian report that general Asiri was involved in the Khashoggi murder, now actually seems to be true?

Comment by Sarah Leah Whitson, HRW: This is a spin narrative that paints MBS as unaware of and upset by Jamal’s murder, when it is hard to imagine that he didn’t order the exact outcome. In any event, the least this would amount to is second degree murder.

https://twitter.com/sarahleah1/status/1052543781206155264

(** A P)

The full story of why MbS might have wanted Jamal Khashoggi dead

Khashoggi's disappearance ordered by MbS and executed by his inner circle

An insider reveals the full story of how and why the decision to capture Jamal Khashoggi alive or dead was most likely taken by Mohammed bin Salman.

This was not a straightforward snatch and grab attempt. The officers sent to Istanbul to deal with Jamal Khashoggi were given clear instructions; return with Khashoggi alive or kill him there.

That order did not come from any senior general or bureaucrat, but straight from the de-facto head of the largest Royal family in the world that controls the world's largest proven oil reserves.

When he decided to move into self-exile, Khashoggi told his closest friends he wasn't a person who could stand jail or torture.
But during his exile, he became increasingly lonely. His wife at the time, under pressure from the unabated traditional and social media onslaught against him directed by the sinister royal advisor Saud al-Qahtani, requested a divorce and a near broken Jamal acquiesced.

Having forced a rupture in Jamal's life, the powers in Riyadh thought that they had neutralised one of the key public figures who had threatened them, simply by being independent.
Yet neither the split nor his exile prevented Jamal from continuing to seek new ways to deliver his message.
Indeed, in his work with The Washington Post, he pursued writing with a new vigour

The inner peace that Jamal found infuriated and enraged the rash and impulsive Mohammed bin Salman. Surrounded by a coterie of aggressive, eager to please loyalists with little experience, his anger reached untold limits.
With an almost chronic addiction to social media, the crown prince would scour the virtual newsfeeds daily on his iPad, to examine firsthand the impact of the campaigns engineered by his adviser.
With all the resources that eight million barrels of oil a day bring, being unable to stop Khashoggi's influence was a constant reminder of the limits of authoritarianism against unrestricted freedom.
Greater anger still was channeled against his people; ludicrous TV shows made outlandish claims about any independent figure on social media and spent hours devoted to playing up MbS' genius, vision and appeal.

Having publicly humiliated and demoted the strongest royal in the kingdom to become crown prince, MbS had effectively wiped out all opposition within the family. And with a list of disgruntled Saudi royals courtesy of Jared Kushner, he was able to target every one of them, removing them from public posts, scaring them into fleeing or imprisoning them in what was the greatest protection racket in history.

Yet some royals escaped. Chief among them was Ahmed bin Abdulaziz.

There are other Saudi royals out there, less in seniority to Ahmed bin Abdulaziz, yet also sons and nephews of kings. It is their reaching out to Jamal, relayed to MbS by his fawning apparatchiks, that created an incendiary environment in his office and led to that death warrant.

Members of MbS' personal elite squad - Al-Ajrab Sword Brigade - began working with colleagues from the General Intelligence service and forensic experts to plan their move.

As soon as reports came from the consulate in Turkey that he had come in to ask for divorce papers, Riyadh set things in motion. He was told to come back after a week in which all logistics were planned out and overseen by MbS and his advisers. Alive or dead, finishing within an hour was imperative.

On the fateful day in which Jamal entered the Saudi consulate, an unsuspecting consul, used to stamping visas and chain smoking into the night in Istanbul's cafes was given a rude awakening as a team of officials entered the consulate with a royal authorisation to access all areas.

Not imagining what would happen next, the confused bureaucrat spent minute making small talk with Jamal until MbS' operatives officers came into the office and asked Jamal to come with them.

Khashoggi saw his worst fears materialise.

Recordings point to a near hysterical man trying to flee while shouting for help, but to no avail. While his drugging could have killed him immediately, this came after a struggle and he died as the shell-shocked consul general looked on.

With a 6 foot 2 body weighing 105 kilos on the floor needing shifting, the team moved to another gruesome part of their plan - and it is here that the brutally sadistic nature of MbS comes into the world's view - the dismembering of Jamal's body – by Said al-Arabi

https://www.alaraby.co.uk/english/comment/2018/10/17/why-mbs-might-have-wanted-khashoggi-dead

(** A P)

Audio Offers Gruesome Details of Jamal Khashoggi Killing, Turkish Official Says

Saudi agents were waiting when Jamal Khashoggi walked into their country’s consulate in Istanbul two weeks ago. Mr. Khashoggi was dead within minutes, beheaded, dismembered, his fingers severed, and within two hours the killers were gone, according to details from audio recordings described by a senior Turkish official on Wednesday.

The government of Turkey let out these and other leaks about the recordings on Wednesday, as Secretary of State Mike Pompeo visited Ankara, in an escalation of pressure on both Saudi Arabia and the United States for answers about Mr. Khashoggi, a prominent Saudi dissident journalist who lived in Virginia and wrote for The Washington Post.

The new leaks, which were also splashed in lurid detail across a pro-government newspaper, came a day after Mr. Pompeo and the Trump administration had appeared to accept at face value the promises of the Saudi rulers to conduct their own investigation into Mr. Khashoggi’s disappearance — regardless of Turkish assertions that senior figures in the royal court had ordered his killing.

As the Saudis and the Americans tried to put the crisis behind them, the brutality described in the leaks served as a reminder of why Mr. Khashoggi’s disappearance has triggered an international backlash more severe than countless mass killings or rights violations.

But Turkish officials on Wednesday reiterated their conclusion that a team of 15 Saudi agents, some with ties to Crown Prince Mohammed bin Salman, was waiting for Mr. Khashoggi inside the Saudi Consulate the moment he arrived, at about 1:15 p.m. on Oct. 2.

After he was shown into the office of the Saudi consul, Mohammad al-Otaibi, the agents seized Mr. Khashoggi almost immediately and began to beat and torture him, eventually cutting off his fingers, the senior Turkish official said, describing the audio recordings.

Whether Mr. Khashoggi was killed before his fingers were removed and his body dismembered could not be determined.

But the consul was present and objected, the official said. “Do this outside. You will put me in trouble,” Mr. Otaibi told the agents, according to the Turkish official and a report in the Turkish newspaper Yeni Safak. Both cited audio recordings said to have been obtained by Turkish intelligence.

“If you want to live when you come back to Arabia, shut up,” one of the agents replied, according to both the official and the newspaper.

https://www.nytimes.com/2018/10/17/world/europe/turkey-saudi-khashoggi-dismember.html

(** A P)

Jamal Khashoggi's killing took seven minutes, Turkish source tells MEE

Middle East Eye publishes first details of audio tape acquired by Turkish investigators probing what happened to Saudi journalist

It took seven minutes for Jamal Khashoggi to die, a Turkish source who has listened in full to an audio recording of the Saudi journalist's last moments told Middle East Eye.

Khashoggi was dragged from the Consul General’s office at the Saudi consulate in Istanbul and onto the table of his study next door, the Turkish source said.

Horrendous screams were then heard by a witness downstairs, the source said.

"The consul himself was taken out of the room. There was no attempt to interrogate him. They had come to kill him,” the source told MEE.

The screaming stopped when Khashoggi - who was last seen entering the Saudi consulate on 2 October - was injected with an as yet unknown substance.

Salah Muhammad al-Tubaigy, who has been identified as the head of forensic evidence in the Saudi general security department, was one of the 15-member squad who arrived in Ankara earlier that day on a private jet.

Tubaigy began to cut Khashoggi’s body up on a table in the study while he was still alive, the Turkish source said.

The killing took seven minutes, the source said.

As he started to dismember the body, Tubaigy put on earphones and listened to music. He advised other members of the squad to do the same.

“When I do this job, I listen to music. You should do [that] too,” Tubaigy was recorded as saying, the source told MEE.

A three-minute version of the audio tape has been given to Turkish newspaper Sabah, but they have yet to release it.

A Turkish source told the New York Times that Tubaigy was equipped with a bone saw. He is listed as the president of the Saudi Fellowship of Forensic Pathology and a member of the Saudi Association for Forensic Pathology.

In 2014, London-based Saudi newspaper Asharaq al-Awsat interviewed Tubaigy about a mobile clinic that allows coroners to perform autopsies in seven minutes to determine the cause of death of Hajj pilgrims.

The newspaper reported that the mobile clinic was partly designed by Tubaigy and could be used in "security cases that requires pathologist intervention to perform an autopsy or examine a body at the place of a crime”.

https://www.middleeasteye.net/news/exclusive-khashoggi-829291552

and https://www.alaraby.co.uk/english/news/2018/10/16/saudi-military-coroner-dismembered-khashoggi-in-front-of-consul

and thread by Sabah correspondent: https://twitter.com/ragipsoylu/status/1052263447335972864

and

(** A P)

Turkey Details Alleged Killing of Saudi Journalist

President Trump warns against finding Riyadh ‘guilty until proven innocent’ in the disappearance of Jamal Khashoggi

Saudi operatives beat, drugged, killed and dismembered a dissident Saudi journalist in the presence of the kingdom’s top diplomat in Istanbul, Turkish officials said Tuesday, as Washington urged Riyadh to provide answers.

Mr. Trump has put Saudi Arabia and its crown prince at the center of a Middle East policy aimed at challenging Iran, Riyadh’s main rival in the region, brokering an end to the Palestinian-Israeli crisis and countering extremism.

In an interview with the Associated Press Tuesday, Mr. Trump compared the allegations that Saudi agents had killed Mr. Khashoggi to the accusations of sexual misconduct against Supreme Court Justice Brett Kavanaugh, who was sworn in last week after a bruising confirmation process. “Here we go again with, you know, you’re guilty until proven innocent,” Mr. Trump said. “We just went through that with Justice Kavanaugh and he was innocent all the way as far as I’m concerned.”

Turkish officials said they shared evidence in recent days, including the details of an audio recording, with both the U.S. and Saudi Arabia to support their conclusion that Mr. Khashoggi was killed at the hand of Saudi operatives. It wasn’t clear how Turkish officials had an audio recording.

The recording indicates how Mr. Khashoggi was killed in the office of the Saudi consul general, Mohammad al-Otaibi, minutes after he walked into the consulate building on Oct. 2, said people familiar with the matter. Mr. Khashoggi wasn’t interrogated, the people said. Instead, he was beaten up, drugged and killed by Saudi operatives who had flown in from Riyadh earlier in the day, the people said.

Then, on the recording, a voice can be heard inviting the consul to leave the room, the people familiar with the matter said. The voice of a man Turkish authorities identified as Saudi forensic specialist Salah Al Tabiqi can be heard recommending other people present to listen to some music while he dismembered Mr. Khashoggi’s body, the people said.

Turkish investigators spent nine hours searching for clues inside the Saudi diplomatic premises on Monday and early Tuesday. Complicating the search, said Turkish President Recep Tayyip Erdogan, was the fact that some rooms had been freshly repainted.

The latest Turkish allegations could complicate the Saudi government’s efforts to provide an explanation of what happened to Mr. Khashoggi while distancing itself from any direct responsibility.

On Monday, Saudi authorities had weighed whether to declare that unauthorized operatives killed Mr. Khashoggi during a botched interrogation, according to people familiar with the situation. It wasn’t known whether they were still considering that.

Turkish officials have said they suspect the Saudi crown prince had a hand in Mr. Khashoggi’s disappearance because some of the operatives who took part in the alleged killing appear to have ties to him. Turkish investigators have focused on a pair of Gulfstream jets that landed in Istanbul on Oct. 2 and flew back to Riyadh on Oct. 3 after layovers. The planes belong to a company, Sky Prime Aviation Services Ltd., that was seized by the Saudi government after its anticorruption drive last year.

Among those on board, according to Turkish officials, were

https://www.wsj.com/articles/pompeo-seeks-answers-amid-crisis-over-missing-saudi-journalist-1539690270

(A P)

Friend of Jamal Khashoggi: Journalist 'killed in a very barbaric way,' according to Turkish officials

In his first sit-down interview with U.S. media, a close friend of Jamal Khashoggi, the Washington Post columnist who disappeared after being seen entering a Saudi consulate in Istanbul more than two weeks ago, described to ABC News what he'd been told in briefings by Turkish security officials.

"I talked with some Turkish government and security officials and they said Jamal was killed. I didn't know what to do. I really couldn't answer. Then I called a few colleagues, again security officials, trying to have them verify it, saying 'Is this really true?'" Turan Kislakci said Wednesday. "They said, 'Yes, Turan, and let's tell you even beyond that, he was killed in a very barbaric way.' I was shocked. They not only kill him in the consulate, but also in a barbaric way." (with film)

https://abcnews.go.com/International/friend-jamal-khashoggi-journalist-killed-barbaric-turkish-officials/story?id=58569969

My comment: Nothing new, just confirming all the other reports.

(* A P)

Khashoggi probe: Turkish forensics team to search consul-general's residence

Source tells MEE the consulate has been meticulously searched, with particular attention focused on soil samples from the garden

Turkish investigations into the presumed murder of Jamal Khashoggi in the Saudi consulate in Istanbul resumed on Tuesday, with investigators due to enter the consul-general’s house nearby.

On Monday, a team of Turkish investigators and forensics experts entered the consulate 13 days after the prominent Saudi journalist was last seen walking into the building.

They spent nine hours searching the building, security sources told Middle East Eye, and took samples of soil from the garden.

According to the sources, these samples will be a priority of the investigation.

A Turkish source involved in the investigation told MEE the probe on Monday had been meticulous.

“We went inside all the rooms, without any exceptions. We got into the exclusively protected rooms with high-level security where they have their cryptosystems, also the rooms which are secured against any audio recordings,” the source said.

“We got everything we wanted and took it with us out of the consulate to continue investigation. We didn’t dig the garden but searched it with dogs and took some samples.”

According to the source, the investigators took hammers to some walls and flooring to explore behind them.

Turkish investigators had been poised to enter the consulate for days, however the Saudis rescinded their offer of cooperation after the identities of a “hit squad” of 15 Saudis suspected of being involved in Khashoggi’s murder were leaked to the press.

There was also disagreement over whether investigators would be allowed into the consulate-general’s house.

Although the Saudis acquiesced to Turkish demands to probe the consulate and consul-general’s house, investigators were not allowed into the residency last night.

https://www.middleeasteye.net/news/khashoggi-investigation-turkish-forensics-team-consul-generals-residence-pompeo-1637515087

Comment: Audio, video, Apple Watch, iCloud, sewage & soil forensic samples, Saudi consul bedroom check. Man, Turkey's intelligence is lividly buttfucking Saudi Arabia live publicly on the world stage over Khashoggi. Painful jiddan for Riyadh, and humiliating. Turn up the music, please.

https://twitter.com/BaFana3/status/1052514876155981824

(** A P)

Passport scans show Saudis accused by Turkey of killing writer Jamal Khashoggi

Turkey is revealing new information about members of the Saudi hit team it says traveled to Istanbul to kill missing journalist Jamal Khashoggi, providing NBC News with scans of the passports they allegedly used to enter the country.

The scans, obtained by NBC News from Turkish officials, show the photo-and-bio pages of seven Saudi passports that Turkish officials say belonged to seven of the 15 Saudis who arrived in Istanbul ahead of Khashoggi’s disappearance.

The names and ages match those who were included on a list of the 15 Saudi suspects published last week by the Turkish pro-government newspaper Sabah.

Turkish officials said it was possible that the passport scans of the remaining eight members of the team will be released at a later date. The Washington Post, where Khashoggi was a columnist, first obtained the scans.

https://www.nbcnews.com/news/world/passport-scans-show-saudis-accused-turkey-killing-writer-jamal-khashoggi-n920971

(** A B P)

Suspects in disappearance of Khashoggi linked to Saudi security services

Three days before Saudi Crown Prince Mohammed bin Salman arrived in the United States earlier this year for a nationwide tour, another Saudi traveler who identifies online as a member of the Saudi Royal Guard also arrived in Washington, passport records show. His stay overlapped with that of the prince.

Two times before that, this traveler had made other trips to the United States that coincided with visits by top members of the Saudi royal family, including King Salman and another one of his sons.

That same traveler, Khalid Aedh Alotaibi, has now appeared on a list provided by Turkish officials of 15 Saudis who Turkey alleges participated in the disappearance and alleged killing of prominent journalist Jamal Khashoggi

Alotaibi is one of 11 Saudis included on the list who have ties to the Saudi security services, according to their posts on social media, emails, local media reports and other material reviewed by The Washington Post.

According to the Turkish account and flight information, the 15 men arrived in Istanbul on Oct. 2 — most of them early in the morning — and then departed in the hours after Khashoggi’s disappearance.

With President Trump suggesting that Khashoggi might have died at the hands of “rogue killers,” attention has increasingly focused on the identities of the men on the list and their reported links to the Saudi government, security services and the crown prince himself.

Alotaibi and eight others identified as suspects by Turkish officials appear to have profiles on MenoM3ay — a phone directory app popular in the Arab world — identifying themselves as members of the Saudi security forces, with some claiming to be members of the Royal Guard.

In one instance, Alotaibi identified himself with a symbol for the Royal Guard.

Five of the eight others are repeatedly identified in the app as either officers in the Royal Guard or employees of the royal palace.

Two of the Saudis on the list, Naif Hassan S. Alarifi and Saif Saad Q. Alqahtani, are repeatedly identified in the app as even closer to the royal family — specifically as employees of the “Crown Prince office.”

Another one of the suspects who appears to identify himself on the app as a member of the Saudi security forces is Maher Abdulaziz Mutreb.

Another man identified by Turkish officials is Muhammed Saad Alzahrani, who is also identified on the app as a member of the Royal Guard.

Among the most prominent names on the Saudi team list is Salah Muhammed al-Tubaigy, a forensic expert known for pioneering rapid and mobile autopsies, who flew into Istanbul shortly after Khashoggi entered the Saudi Consulate and flew out nine hours later, Turkish officials say.

Tubaigy, 47, is a top professor in the criminal evidence department at Naif Arab University for Security Sciences. He presides over master thesis classes on identifying bones through DNA analysis and how the use of formaldehyde limits genetic tissue analysis.

https://www.washingtonpost.com/world/suspects-in-disappearance-of-khashoggi-linked-to-saudi-security-services/2018/10/16/8171e734-d199-11e8-a4db-184311d27129_story.html?noredirect=on&utm_term=.aa8d3f815c2c

and

(* B P)

The forensic expert known for pioneering rapid and mobile autopsies said in a 2014 interview he could “provide the dissection service to the security authorities in a record time.”

https://twitter.com/dvoshart/status/1052399455188774913

From the interview WaPo quoted: (translated by Google; text in image)

https://twitter.com/dvoshart/status/1052400939934597120 referring to http://archive.aawsat.com/details.asp?section=4&issueno=13097&article=789838#.W8a-eGgzaUk

and translation:

The aim of this development, which is a total cost of about 10 million riyals, on Saudi land, specifically in the holy sites, is about the speed of moving to the sites of security issues, anywhere to examine the bodies in a short period, without reliance on electric power, An electric generator can operate at any location and under any circumstances to make it work for 72 hours continuously, making it the only trailer in the world to offer this service.

Dr. Salah Al-Teqiqi, the supervisor of the trailer, confirmed that its presence in the holy sites aims to speed up the completion and provide the dissection service to the security authorities in a record time. However, no case has been recorded to date for an autopsy. Totally.

https://translate.google.com/translate?sl=ar&tl=en&js=y&prev=_t&hl=de&ie=UTF-8&u=http%3A%2F%2Farchive.aawsat.com%2Fdetails.asp%3Fsection%3D4%26issueno%3D13097%26article%3D789838%23.%D9%88%D8%B6%D8%AC%D8%B2%D9%83&edit-text

and

(* A P)

The Jamal Khashoggi Case: Suspects Had Ties to Saudi Crown Prince

One of the suspects identified by Turkey in the disappearance of the Saudi dissident Jamal Khashoggi was a frequent companion of Crown Prince Mohammed bin Salman — seen disembarking from airplanes with him in Paris and Madrid and photographed standing guard during his visits this year to Houston, Boston and the United Nations.

Three others are linked by witnesses and other records to the Saudi crown prince’s security detail.

A fifth is a forensic doctor who holds senior positions in the Saudi Interior Ministry and medical establishment, a figure of such stature that he could be directed only by a high-ranking Saudi authority.

If, as the Turkish authorities say, these men were present at the Saudi Consulate in Istanbul where Mr. Khashoggi disappeared on Oct. 2, they might provide a direct link between what happened and Prince Mohammed. That would undercut any suggestion that Mr. Khashoggi died in a rogue operation unsanctioned by the crown prince. Their connection to him could also make it more difficult for the White House and Congress to accept such an explanation.

The New York Times has confirmed independently that at least nine of 15 suspects identified by Turkish authorities worked for the Saudi security services, military or other government ministries.

How much blame for Mr. Khashoggi’s disappearance or death settles on the 33-year-old crown prince has become a decisive factor in his standing in the eyes of the West and within the royal family.

The suspects’ positions in the Saudi government and their links to the crown prince could make it more difficult to absolve him of responsibility.

The presence of a forensic doctor who specializes in autopsies suggests the operation may have had a lethal intent from the start (photos)

https://www.nytimes.com/2018/10/16/world/middleeast/khashoggi-saudi-prince.html

And for this hit squad, also look at this thread, starting Oct. 8:

https://twitter.com/trbrtc/status/1052329055444328448

(** A B P)

Saudis Consider Blaming Khashoggi Death on Botched Interrogation

Narrative could avoid U.S., Turkish faceoff with kingdom

Saudis have launched an internal investigation into his fate

Saudi Arabia is considering saying that missing journalist Jamal Khashoggi died in a botched interrogation, according to media reports, an explanation that could deflect suspicions the royal court ordered him killed and give the U.S. and Turkey a way out of confronting a regional powerhouse.

The possible narrative of an operation gone wrong, reported by CNN, the New York Times and the Wall Street Journal, was being floated as U.S. Secretary of State Mike Pompeo arrived in Riyadh to discuss the disappearance of Khashoggi, a Saudi government critic last seen entering the kingdom’s consulate in Istanbul on Oct. 2. President Donald Trump said he couldn’t confirm that account, but has suggested a “rogue killer” might be to blame.

Skeptics say it’s unlikely an interrogation could have happened without the knowledge of the royal court, which has maintained that Khashoggi exited the consulate unharmed.

Pompeo met with King Salman immediately after his arrival, then with Foreign Minister Adel Al-Jubeir. He “thanked the King for his commitment to supporting a thorough, transparent, and timely investigation of Jamal Khashoggi’s disappearance,” according to State Department spokesperson Heather Nauert. Later in the afternoon he held the first of two scheduled meetings with Crown Prince Mohammed bin Salman, the kingdom’s de facto ruler, whose image has been battered by the affair.

“We are strong and old allies,” the prince said before journalists were ushered out of the room. “We face our challenges together.”

Chris Van Hollen, a Democratic senator from Maryland, said in a statement that “President Trump’s suggestion that Khashoggi’s elaborately planned murder in the Saudi’s own consulate was orchestrated by ‘rogue killers’ defies reality. Orders must have come from the top. The U.S. must not be complicit in an effort to cover-up this heinous crime.”

https://www.bloomberg.com/news/articles/2018-10-16/new-khashoggi-disappearance-narrative-weighed-as-pompeo-arrives

Comment: After they accidentally killed Jamal Khashoggi, they accidentally cut him into pieces

https://twitter.com/LizSly/status/1052249348115816448

(* A P)

NBC noted that according to two sources, the Saudis would put an explanation that would exempt Saudi Crown Prince Mohammed bin Salman from the responsibility, giving him an acceptable denial, to say that "did not order the killing, and was not aware of it."
The network explained that the above could provide a way to save the face of the Saudi leadership, and explain their previous insistence that Khashoggi was not killed in the consulate, and left the building shortly after entering. The report pointed out that one of the former exporters, said he had previously been informed by close associates of the Saudi leadership, that the Kingdom will claim that "rogue agents" killed "Khashoggi" during interrogation, or attempted deportation, which was derailed in a shocking way.

https://english.almasirah.net/details.php?es_id=3293&cat_id=3

(** A B K P)

Film: Saudi Arabia's murderous rampage: Dissident Ali al-Ahmed on killings of journalists & Yemenis

Max Blumenthal and Ben Norton are joined by Saudi journalist and analyst Ali al-Ahmed to discuss Saudi Arabia's assassination of dissidents. Ali addresses the suspected killing of Jamal Khashoggi, and explains the power struggles inside the royal family. We also talk about the Western corporate media's systematic whitewashing of autocratic Crown Prince Mohammed bin Salman (MBS), and the Saudi monarchy's execution and oppression of Shia activists. We conclude on the war in Yemen, where Riyadh — with crucial support from the US and UK — has unleashed the largest humanitarian catastrophe on Earth.

https://www.youtube.com/watch?v=4iCu9Xee53g

(A P)

D.C.-Saudi dissident's take on the Khashoggi case

Part of the back story of dissident Ali Al-Ahmed is that he immigrated to the United States in the ‘80s.

First of all, he has confirmation that some type of audio recording of the killing exists, and was expecting it to come out. However, that has not been the case. He believes the murder has highlighted the norms in Saudi operations, activities which are nothing new. However, now the media and Western authorities have to take notice. “People who once made excuses for the regime now are saying this might have happened,” he stated.

“The so-called inspection of the Turkish consulate is just a formality. The have had two weeks to sanitize, clean, and paint the facility. They will find no evidence.

“America should use this crime to rethink its relationship with the monarchy.

https://www.washingtontimes.com/news/2018/oct/15/khashoggi-mystery-saudi-dissident-suspects-killing/

(* A P)

Trump appears to make room for Saudis to deny involvement in Khashoggi disappearance

President Trump offered embattled Saudi Arabia a suggestion of support Tuesday amid mounting pressure over the disappearance of journalist Jamal Khashoggi, saying the kingdom is being judged “guilty until proven innocent.”

The remarks, in an interview with the Associated Press, put Trump widely out of step with many world leaders amid Turkish assertions that Khashoggi was killed by a Saudi hit team this month after entering the Saudi Consulate in Istanbul.

They also could complicate talks planned Wednesday between Secretary of State Mike Pompeo and Turkish leaders on the Khashoggi case.

“Here we go again with you’re guilty until proven innocent,” Trump told the AP, comparing the situation to allegations of sexual assault leveled against now-Supreme Court Justice Brett M. Kavanaugh during his confirmation hearing.

Trump has shifted his views several times since Khashoggi — a Washington Post columnist and U.S. resident — was last seen in public Oct. 2.

Even as Trump appeared to soften his stance on Saudi Arabia, some of his allies in Congress have broken sharply with the White House.

Sen. Lindsey O. Graham (R-S.C.) was a leading voice of anger Tuesday, calling the Saudi crown prince “toxic” and saying, “This guy has got to go.”

https://www.washingtonpost.com/world/pompeo-arrives-in-riyadh-for-talks-on-saudi-journalists-fate/2018/10/16/8e1bcb54-d0d5-11e8-a4db-184311d27129_story.html?noredirect=on&utm_term=.2955082f17eb

(* A P)

Trump defends Saudi Arabia from criticisms in journalist case: AP

U.S. President Donald Trump on Tuesday defended Saudi Arabia from what he characterized as efforts to condemn Riyadh over the disappearance of journalist Jamal Khashoggi before all the facts were known, telling the Associated Press in an interview it was a case of “guilty until proven innocent.”

https://www.reuters.com/article/us-saudi-politics-dissident-proven/trump-defends-saudi-arabia-from-criticisms-in-journalist-case-ap-idUSKCN1MQ303

Trump gives Saudi Arabia benefit of doubt in journalist's disappearance

U.S. President Donald Trump gave Saudi Arabia the benefit of the doubt in the disappearance of journalist Jamal Khashoggi even as U.S. lawmakers pointed the finger at the Saudi leadership and Western pressure mounted on Riyadh to provide answers.

“I think we have to find out what happened first,” Trump told the Associated Press in an interview on Tuesday. “Here we go again with, you know, you’re guilty until proven innocent. I don’t like that.”

https://www.reuters.com/article/us-saudi-politics-dissident-investigatio/trump-gives-saudi-arabia-benefit-of-doubt-in-journalists-disappearance-idUSKCN1MQ05C

and read this, excerpts below in cp03: https://www.theamericanconservative.com/larison/the-saudi-sycophants-in-the-trump-administration/

(A P)

Pompeo: Saudis didn't want to discuss 'any of the facts' in Khashoggi disappearance

Secretary of State Mike Pompeo said Wednesday that Saudi officials did not want to discuss the facts of journalist Jamal Khashoggi's disappearance in their meetings with him.

"I don’t want to talk about any of the facts," Pompeo said when asked if the Saudis told him if Khashoggi was dead or alive. "They didn’t want to either, in that they want to have the opportunity to complete this investigation in a thorough way."

Instead, Pompeo said that they discussed the investigation and the two countries' "many overlapping interests" during meetings Tuesday.

In his conversations with King Salman, Crown Prince Mohammed bin Salman and Foreign Minister Adel al-Jubeir, Pompeo said he "stressed the importance of them conducting a complete investigation into the disappearance of Jamal Khashoggi, and they made a commitment."

https://thehill.com/homenews/administration/411848-pompeo-saudi-arabia-didnt-want-to-discuss-any-of-the-facts-in

and

(A P)

Film, Pompeo leaving after his Saudi visit: Reporter: Did they say that Khashoggi was alive or dead? Secretary Pompeo: I don't want to talk about any of the facts. They didn't want to either.

https://twitter.com/RobertMaguire_/status/1052521442062032896

My comment: But the only thing which matters is: facts, facts, facts.

(A P)

Pompeo meets Erdogan after talks with Saudis on missing journalist

U.S. Secretary of State Mike Pompeo met Turkish President Tayyip Erdogan in Ankara on Wednesday following talks with Saudi Arabia’s king and crown prince about the disappearance of journalist Jamal Khashoggi.

After meeting with King Salman and the crown prince on Tuesday, Pompeo told reporters that Saudi Arabia has committed to conducting a complete investigation into Khashoggi’s disappearance.

How the crown prince, often referred to as MbS, emerges from the Khashoggi disappearance is a test of how the West will deal with Saudi Arabia in the future. At issue will be to what extent the West believes responsibility for Khashoggi lies with the powerful young ruler.

Asked whether they said Khashoggi was alive or dead, Pompeo said: “They didn’t talk about any of the facts.”

https://www.reuters.com/article/us-saudi-politics-dissident/pompeo-meets-erdogan-after-talks-with-saudis-on-missing-journalist-idUSKCN1MR0G6

My comment: But the only thing which matters is: facts, facts, facts.

(A P)

Pompeo thanks Saudi King Salman for transparency in Khashoggi investigation

US Secretary of State Mike Pompeo arrived in Riyadh on Tuesday and met with Saudi Arabia's King Salman in Riyadh.

“During the meeting, historical relationships between the two countries were reviewed, and current situations in the region and joint efforts being exerted towards them were discussed,” a statement on Saudi Press Agency read.

Pompeo later thanked King Salman for his commitment to a thorough, transparent investigation of the Jamal Khashoggi disappearance, according to the US State Department.

https://english.alarabiya.net/en/News/gulf/2018/10/16/US-Secretary-of-State-Pompeo-lands-in-Riyadh-for-talks-with-Saudi-officials.html

My comment: As claimed by Saudi media. In this case, I would think the report is accurate. LOL.

(* A P)

Trump: Saudi crown prince says does not know what happened in consulate

U.S. President Donald Trump said on Tuesday that Saudi Arabia’s crown prince intends to expand an investigation into missing journalist Jamal Khashoggi and that the prince did not know what happened in the Turkish consulate where Khashoggi apparently disappeared.

“Just spoke with the Crown Prince of Saudi Arabia who totally denied any knowledge of what took place in their Turkish Consulate,” Trump said on Twitter, referring to Crown Prince Mohammed bin Salman. “He was with Secretary of State Mike Pompeo during the call, and told me that he has already started, and will rapidly expand, a full and complete investigation into this matter. Answers will be forthcoming shortly.”

https://www.reuters.com/article/us-saudi-politics-dissident-trump/trump-saudi-crown-prince-says-does-not-know-what-happened-in-consulate-idUSKCN1MQ2N1

https://www.foxnews.com/politics/sen-graham-saudi-crown-prince-has-got-to-go-after-khashoggis-disappearance (showing Trump’s tweets)

My comment: How absurd ever it will be, they search a way out that they can keep on selling arms and giving support to Saudi Arabia.

(* A P)

Saudi prince agrees to Khashoggi case investigation as Turks search consulate

Saudi Arabia’s crown prince agreed on Tuesday there must be a thorough investigation into the disappearance of journalist Jamal Khashoggi, the United States said, after media reports that Riyadh will acknowledge he was killed in a botched interrogation (with film)

https://www.reuters.com/article/us-saudi-politics-dissident-investigatio/saudi-prince-agrees-to-khashoggi-case-investigation-as-turks-search-consulate-idUSKCN1MQ05C

(A P)

Saudi consul general leaves Turkey for Riyadh: Turkish broadcasters

Mohammad al-Otaibi left Turkey on a commercial flight hours before his residence was expected to be searched by Turkish police in relation to the disappearance of Jamal Khashoggi two weeks ago.

https://www.reuters.com/article/us-saudi-politics-dissident-consul/saudi-consul-general-leaves-turkey-for-riyadh-turkish-broadcasters-idUSKCN1MQ23T

(* A P)

Pompeo meets Saudi king on Khashoggi case, Turks study 'toxic materials'

U.S. Secretary of State Mike Pompeo met Saudi Arabia’s king and crown prince to discuss the disappearance of journalist Jamal Khashoggi on Tuesday and Turkey’s foreign minister said the envoy would bring information about the case to Ankara.

After talks with the king, Pompeo met Foreign Minister Adel al-Jubeir and will see Crown Prince Mohammed bin Salman for a second time at a dinner. He is then expected to go to Turkey.

Overnight, Turkish crime scene investigators entered the Saudi consulate in Istanbul, the last place Khashoggi was seen before vanishing, for the first time and searched the premises for over nine hours, Reuters witnesses said.

They will continue on Tuesday, expanding their search to include the residence of the Saudi consul as well as consulate vehicles, Turkey’s Foreign Minister Mevlut Cavusoglu said.

https://www.reuters.com/article/us-saudi-politics-dissident-investigatio/pompeo-meets-saudi-king-on-khashoggi-case-turks-study-toxic-materials-idUSKCN1MQ05C

(* A P)

Turkey's Erdogan says some material at Saudi consulate painted over

Some materials at the Saudi consulate in Istanbul where journalist Jamal Khashoggi disappeared two weeks ago have been painted over, Turkey’s President Tayyip Erdogan said on Tuesday.

Speaking after Turkish police entered the consulate for the first time and searched the premises for nine hours, Erdogan also told reporters that they were looking into toxic materials at the mission.

“My hope is that we can reach conclusions that will give us a reasonable opinion as soon as possible, because the investigation is looking into many things such as toxic materials and those materials being removed by painting them over,” Erdogan told reporters in Ankara.

A Turkish diplomatic source said the investigators planned to widen their search on Tuesday to the residence of the Saudi consul.

https://www.reuters.com/article/us-saudi-politics-dissident-erdogan/turkeys-erdogan-says-some-material-at-saudi-consulate-painted-over-idUSKCN1MQ1CT

(A P)

Turkish foreign minister says no 'confession' from Saudis over Khashoggi

Foreign Minister Mevlut Cavusoglu said on Tuesday that Turkey had “not received a confession” from Saudi Arabia regarding the disappearance of journalist Jamal Khashoggi after he visited its consulate in Istanbul two weeks ago.

https://www.reuters.com/article/us-saudi-politics-dissident-minister/turkish-foreign-minister-says-no-confession-from-saudis-over-khashoggi-idUSKCN1MQ1NV

(* A P)

Trump sends Pompeo to Riyadh over Khashoggi; Saudis may blame official

Members of his family called for an investigation, in a statement released on Monday.

“We are sadly and anxiously following the conflicting news regarding the fate of our father after losing contact with him two weeks ago,” they said.

“The strong moral and legal responsibility which our father instilled in us obliges us to call for the establishment of an independent and impartial international commission to inquire into the circumstances of his death.”

[and survey of latest events]

https://www.reuters.com/article/us-saudi-politics-dissident-turkey/trump-sends-pompeo-to-riyadh-over-khashoggi-saudis-may-blame-official-idUSKCN1MP0Y6

(A P)

U.N. rights chief urges waiving of immunity in Khashoggi case

U.N. human rights chief Michelle Bachelet called on Saudi Arabia and Turkey on Tuesday to reveal everything they know about the disappearance and possible murder of missing journalist Jamal Khashoggi and said Riyadh should waive immunity on its diplomatic premises and officials.

https://www.reuters.com/article/us-saudi-politics-dissident-un/u-n-rights-chief-urges-waiving-of-immunity-in-khashoggi-case-idUSKCN1MQ11K

My comment: The diplomatic officials are even less to be blamed than the Saudi leadership who ordered the assault at Khashoggi.

(** A B P)

Former Saudi Political Prisoner: Khashoggi’s Disappearance Is Sending a Gruesome Message to Critics

We speak with Ali al-Ahmed, a Saudi dissident and founder and director of the Institute for Gulf Affairs. He was a political prisoner in Saudi Arabia when he was 14 years old—the youngest political prisoner at that time.

ALI AL-AHMED: Well, as we have known from the Turkish sources, and these are my sources close to the government and close to the investigation, is—and the person I spoke to is a person who actually heard the audio of the murder, and he said everything is clear. And the Turkish government was supposed to release it, but they may be negotiating with the Saudis. And it shows—the collection of videos, and the audio specifically, shows Mr. Khashoggi was killed just hours after he entered the consulate, and then dismembered. And the audio shows who actually did the work of this gruesome act, this ISIS-style murder. And then the body parts were distributed in different bags and then moved to the house of the consulate and other places, and maybe some were taken out of the country, as well.

So you are looking at very convincing evidence of this murder happening inside the Saudi Consulate, with the knowledge of the consular himself and those 15 Saudis who flew in on Saudi royal jets to carry out the work. And they did not cover their tracks very—you know, they didn’t try. They wanted this message to be known. They wanted the world, and their followers specifically, given that Mr. Khashoggi was a loyalist and continued to be a supporter of the monarchy—he was only critic of the crown prince—they wanted to send this gruesome message that if you oppose us, if you criticize us, we will do this to you in public.

Remember, in Saudi Arabia, every week the Saudi government carries out these public executions that they don’t need to do in the streets, but to cut people and behead them in the street is intended to spread fear among the population. And what happened to Mr. Khashoggi is just another example. It’s almost a public beheading of a loyalist-turned-critic to scare those loyalists in the palace from doing the same. And that message is intended—and premeditated murder of Khashoggi—is intended to do that effect. And the West and the international community in general has enabled this by supporting this dictatorship for 60 years. And this is the result, what you have.

So the Saudi-Egyptian-Emirati alliance has a problem with Turkey. Turkey hosts dissidents from these countries, especially from Egypt, where they even have TV stations and so on. This has happened after the coup in Egypt in 2013. There is an intention to have this split and increasing clash with Turkey with these countries. And I think that’s why they chose Turkey.

You’re absolutely right. My information so far indicates that Mr. Khashoggi, who lives in Washington, did try to get these papers done in Washington, and he could have in normal circumstances, but he was told to go to Turkey. And that indicates that the embassy here and the ambassador here is somewhat involved in this murder. And that’s why I don’t think the U.S. government should let him come back again. This was a plan that took a while. They thought about it. But the kill team here was connected to Mohammed bin Salman, because two of his bodyguards are part of that team that killed, and one of them actually is the person who cut up the body. There are two of them who did the cutting. One of them is MBS’s own bodyguard.

The U.S. definitely had that information and did not share it with him, and they bear part of the responsibility, because the man is dead, and in a horrific manner, and those people here sitting in Washington knew something was being planned. And I’m afraid that there is a desire sometimes in circles in Washington to have these things done, because they don’t want—and I was told that many times—”We don’t want to complicate our relationship with Saudi Arabia. Why are you issuing this report? Why are you saying these things? Because that makes it hard for us.” I mean, that’s the—you know, Mr. Khashoggi was not working for the U.S. government. And that’s my reaction to them. It’s like, “I don’t work for you. I can write whatever I want. If it bothers you, tough luck.”

And I think there should be an investigation in the fact that he was not told about these plans. And his working and trusting the Saudis was a big mistake—unfortunately, the last mistake of his life. And you cannot trust the Saudis. They have done this before, and they will do it again (with interview in film)

https://www.democracynow.org/2018/10/15/former_saudi_political_prisoner_khashoggis_disappearance

and as a reminder, Ali AlAhmed in 2016:

(* B P)

Film: Saudi Regime Expects to Get Things for the Tens of Millions it Gives

At the Left Forum panel "The Saudi Regime and its Victims" Saudi scholar and activist Ali Al-Ahmed speaks about what how the kingdom treats its subjects and its activity in foreign countries. He talks about the millions given to the Carter and Clinton foundation and what they get in return.

https://www.youtube.com/watch?v=KjB3c_sWiX4

(A B P)

Film: Jamal Khashoggi: What we know about the missing Saudi journalist

https://www.youtube.com/watch?v=8BUc_u9RJsQ

(* A P)

Audio: Source Confirmed Tape Of Khashoggi Murder: Ali Al-Ahmed (Radio)

Ali Al-Ahmed, founder and director of The Institute for Gulf Affairs, and Toby Harshaw, Bloomberg Opinion editor, to discuss the missing Saudi journalist Khashoggi, and impact on US-Saudi relations. Hosted by Pimm Fox and Lisa Abramowicz.

https://www.bloomberg.com/news/audio/2018-10-15/source-confirmed-tape-of-khashoggi-murder-ali-al-ahmed-radio

(* A P)

Turkish Police conducts a search-inspection at Saudi Consulate in Istanbul. Latest pictures show there were protective clothes and forensic equipment (photos)

https://twitter.com/ragipsoylu/status/1051958561142710275

(* A P)

A trusted Turkish source I spoke with last week dismissed the possibility of “interrogation went wrong” scenario. Why? • Existence of a forensic expert, • Arrival, accommodation and transportation style to cover links • Completing the task less than 2 hours

Beware: • How could you torture, kill and dismember a person less than 2 hours if you didn’t intend to do it? • They arrived in a private jet and commercial planes • Stayed in 2 different hotels • Travelled In 7 cars • And left the country same day ALL PROFESSIONAL

Turkey has already shared the audio tape with Saudi/ US authorities, acc to media. Releasing the tape to the public is a NUCLEAR option. Everyone really wants to hear torture of Khashoggi? Saudis accepting the responsibility is enough to prove there is an irrefutable evidence

https://twitter.com/ragipsoylu/status/1051934311170170882

(* A P)

Saudi authorities are planning to interrogate 15 Saudis who were reportedly in Istanbul on the day of Khashoggi’s disappearance Source: Saudi journalist Othman Alomeir, cites Saudi sources. He is close to King Salman

https://twitter.com/ragipsoylu/status/1051944267252465664

(* A P)

Turkish, Saudi officials enter consulate where journalist Khashoggi disappeared

A team of investigators entered the Saudi Consulate in Istanbul on Monday for what Turkish officials called a joint inspection of the building where Saudi journalist Jamal Khashoggi disappeared nearly two weeks ago.

The team arrived by unmarked police cars at the consulate and said nothing to journalists waiting outside as they entered the building. Police then pushed back journalists from the front of the consulate, where they've been stationed for days, setting up a new cordon to keep them away.

https://www.cbc.ca/news/world/jamal-khashoggi-saudi-investment-summit-withdrawals-1.4862850

and

(* A P)

Film: Journalist Jamal Khashoggi’s disappearance investigated by Turkish, Saudi officials

The investigation into the journalist Jamal Khashoggi’s disappearance continued today as a team of investigators entered the Saudi Consulate in Istanbul on Monday for what Turkish officials called a joint inspection of the building where Khashoggi disappeared.

https://www.youtube.com/watch?v=VgoS9HUqrxU

(** A P)

'You Couldn't Make This Up': A Bunch of Mops, Cleaners, and Trash Bags Delivered to Saudi Consulate Ahead of Khashoggi Murder Probe

As one reporter joked, "the way to preserve the integrity of a possible crime scene and bolster confidence in the investigation is to bring in a bunch of cleaners through the front door before the detectives arrive."

What does it say about the credibility of an investigation when a cleaning crew fully equipped with boxes of chemicals, mops, trash bags, and... milk arrives at the scene of the alleged crime right before the probe begins?

At around the same time Saudi King Salman insisted in a Monday morning phone call with U.S. President Donald Trump that his regime had nothing to do with the disappearance and alleged murder of Washington Post journalist Jamal Khashoggi—a denial Trump dutifully echoed to reporters while suggesting that perhaps "rogue killers" were behind the gruesome crime—video cameras captured a team of cleaners hauling several buckets of mops, two large cases of trash bags, Dixi cleaning solution, another carton of what appears to be bleach, and two cases of Pinar milk through the front door of Saudi Arabia's consulate in Istanbul.

The cleaning crew was seen entering the consulate shortly before Turkish investigators were set to arrive to carry out an "inspection" in search of additional evidence of who was behind the disappearance of Khashoggi, a frequent critic of the Saudi royal family.

If the Saudis were concerned about the optics of a well-prepared cleaning crew arriving on the scene of an alleged murder just moments before the start of an investigation that is being closely watched by the international community, they did not show it—the crew walked in the front entrance of the consulate in full view of Reuters and Associated Press cameras and journalists.

Independent reporter Borzou Daragahi joked in a tweet that "the way to preserve the integrity of a possible crime scene and bolster confidence in the investigation is to bring in a bunch of cleaners through the front door before the detectives arrive."

Shortly after the cleaning crew entered the Saudi consulate, a team of investigators arrived in an unmarked police car to begin an inspection of the building a full 13 days after Khashoggi entered to obtain marriage documents and never reemerged (with tweets, photos)

https://www.commondreams.org/news/2018/10/15/you-couldnt-make-bunch-mops-cleaners-and-trash-bags-delivered-saudi-consulate-ahead

film: https://twitter.com/borzou/status/1051796571766120449

(** A P)

Saudis preparing to admit Jamal Khashoggi died during interrogation, sources say

The Saudis are preparing a report that will acknowledge that Saudi journalist Jamal Khashoggi's death was the result of an interrogation that went wrong, one that was intended to lead to his abduction from Turkey, according to two sources.

One source says the report will likely conclude that the operation was carried out without clearance and transparency and that those involved will be held responsible.

One of the sources acknowledged that the report is still being prepared and cautioned that things could change.

CNN reporters saw Turkish investigators, including forensics officers, entering the Saudi consulate in Istanbul Monday evening. Saudi officials granted permission for the premises to be searched, a Turkish diplomatic source told CNN. Police were seen cordoning off the area before investigators arrived. Turkish officials also wanted to search the nearby consul general's residence.

https://edition.cnn.com/2018/10/15/middleeast/saudi-khashoggi-death-turkey/index.html

My comment: LOL, LOL, LOL. For an “interrogation” you need a 15 men hit squad, including a forensic doctor, at the place. In some countries you would need two chairs for an “interrogation”, Saudi Arabia needs a bone saw.

Comment: All Saudi soldiers & security men loyal to MBS : Beware. Look at this arsehole you serve: When he gets caught for murder, he blames his loyal men and labels them "rogue elements".

https://twitter.com/BaFana3/status/1052233081971728384

Comment: Saudi Arabia: he may have accidentally died while we asked him a few questions, then we accidentally dismembered him with a bone saw World: oh. Well, you won’t raise oil prices will you? Saudi Arabia: maybe World: accidents happen

https://twitter.com/FourCM/status/1052152391112556545

Comment by Glen Greenwald: The point of the bullshit Saudi story isn't for you to believe it. They know you know it's false. The point is to give some kind of cover to all the business, political and media elites (including the US Govt) to continue to do business with them once the rage dissipates.

https://twitter.com/ggreenwald/status/1051979653936758784

and

(* A P)

Saudis Weigh Saying Journalist Was Killed by Mistake

Riyadh is considering issuing a statement saying that rogue operatives killed Khashoggi by mistake during an interrogation gone wrong

Saudi Arabia, under mounting pressure, weighed a new public response to confront accusations its agents killed a dissident Saudi journalist, as President Trump dispatched his top diplomat to the kingdom and investigators searched the presumed crime scene in Istanbul for clues.

On Monday, Saudi officials were considering whether to say rogue operatives killed Jamal Khashoggi during an interrogation gone wrong, people familiar with the matter said, a move that could help the royal family distance itself from responsibility (subscribers only)

https://www.wsj.com/articles/turkey-to-inspect-saudi-consulate-where-khashoggi-went-missing-1539604362

(** A P)

Trump sends Pompeo to Riyadh over Khashoggi; Saudis may blame official

Saudi Arabia is preparing to acknowledge the death of Saudi journalist Jamal Khashoggi in a botched interrogation, CNN and the New York Times said on Monday, after U.S. President Donald Trump speculated “rogue killers” may be responsible.

Citing two unidentified sources, CNN reported on Monday that Saudi Arabia is preparing a report that would acknowledge Khashoggi was killed as the result of an interrogation that went wrong. The Saudi government could not be reached immediately for comment on the CNN report.

“I heard that report, but nobody knows if it’s an official report,” Trump told reporters, without elaborating.

The New York Times, citing a person familiar with the Saudi plans, reported the crown prince had approved an interrogation or rendition of Khashoggi back to Saudi Arabia. The Saudi government, it said, would shield the prince by blaming an intelligence official for the bungled operation.

Saudi Arabia has strongly denied killing Khashoggi and has denounced such assertions as “lies,” saying he left the building shortly after entering.

“The king firmly denied any knowledge of it,” Trump told reporters after speaking with King Salman. “He didn’t really know, maybe - I don’t want to get into his mind but it sounded to me - maybe these could have been rogue killers. Who knows?”

The U.S. president gave no evidence to support the theory. Democratic lawmakers criticized Trump for using the term “rogue killers”.

“Been hearing the ridiculous ‘rogue killers’ theory was where the Saudis would go with this,” Democratic U.S. Senator Chris Murphy said on Twitter.

“Absolutely extraordinary they were able to enlist the President of the United States as their PR agent to float it.”

KING ORDERS INVESTIGATION

Trump called Pompeo on Sunday night and asked him to have face-to-face meetings with the Saudi leaders, State Department spokeswoman Heather Nauert said.

Trump said Pompeo may go to Turkey after Saudi Arabia.

https://www.reuters.com/article/us-saudi-politics-dissident-turkey/trump-sends-pompeo-to-riyadh-over-khashoggi-saudis-may-blame-official-idUSKCN1MP0Y6

(* A P)

Trump says 'rogue killers' may be behind Khashoggi disappearance

U.S. President Donald Trump said on Monday “rogue killers” may have been behind the disappearance of prominent Saudi journalist Jamal Khashoggi, and Saudi Arabia’s King Salman ordered an internal investigation into the case.

Trump said he had spoken with King Salman about Khashoggi, a critic of Saudi policies, and that he was sending Secretary of State Mike Pompeo immediately to meet the king and travel to other places as needed.

“The king firmly denied any knowledge of it,” Trump told reporters. “He didn’t really know, maybe - I don’t want to get into his mind but it sounded to me - maybe these could have been rogue killers. Who knows?”

A joint Turkish-Saudi team was set to search the Saudi consulate in Istanbul, where Khashoggi was last seen on Oct. 2.

A Turkish diplomatic source said investigators would inspect the consulate on Monday afternoon, after delays last week when Turkey accepted a Saudi proposal to work together to find out what happened to Khashoggi.

“It has been 13 days since the event, so surely proving some of the evidence might be difficult, but we believe we will obtain evidence,” the Turkish official said.

A Saudi official, not authorized to speak publicly, told Reuters that the king had ordered an internal investigation based on information from the joint team in Istanbul.

https://www.reuters.com/article/us-saudi-politics-dissident-turkey/trump-says-rogue-killers-may-be-behind-khashoggi-disappearance-idUSKCN1MP0Y6

My comment: Look, this is the way out they will try? Well, might be these had been “rogue killers”: Saudi Arabia is a rogue state, thus “rogue killers” would fit very well for the Saudi leadership and its henchmen.

(* A P)

Turkish police have audio showing Khashoggi was killed at consulate: sources

Turkish authorities have an audio recording which indicates that missing Saudi journalist Jamal Khashoggi was killed in the Saudi consulate in Istanbul, a Turkish official and a security source said on Monday.

“Evidence has been conveyed to all sides very clearly,” the security source said. “Now we are at the stage of collecting concrete evidence at the consulate.”

https://www.reuters.com/article/us-saudi-politics-dissident-recording/turkish-police-have-audio-showing-khashoggi-was-killed-at-consulate-sources-idUSKCN1MP1O8

(A P)

Pompeo to visit Turkey after Saudi Arabia: White House

U.S. Secretary of State Mike Pompeo will stop in Turkey after his trip to Saudi Arabia to talk with King Salman about the missing journalist Jamal Khashoggi, a National Security Council spokesman said on Monday.

https://www.reuters.com/article/us-saudi-politics-dissident-recording/turkish-police-have-audio-showing-khashoggi-was-killed-at-consulate-sources-idUSKCN1MP1O8

(* B P)

Now Would Be The Time to Investigate The Ongoing Onslaught in Yemen?

Obviously, Khashoggi's disappearance has turned from a political and humanitarian issue into a financial and political extortion tool for the Saudi regime.

What is certain is meanwhile that Khashoggi’s disappearance is a flagrant attack by MBS, who has repeatedly proclaimed his desire to ‘modernise Saudi Arabia and introduced some reforms.’ Khashoggi had been living in the US in self-imposed exile and various Intelligence sources confirm that MBS has plotted to lure and detain him due to his outspoken commentaries and criticism.

Throughout this amoral stance and reckless adventure by MBS and his authoritarian bloody regime, the conveyed message is that no one could dare to criticize us, even those who had frequently emphasized they are not ‘dissents.’ MBS aims at not only silencing even the minor one's dissents but to intimidate all of his opponents, at home and abroad, with maximum force and awful acts of criminality.

No one must shed light on boycotting Qatar, on backing al-Qaeda, on demolishing Yemen, on conspiring against Syria, on arresting Lebanon’s Prime Minister and forcing him to resign, on the gilded prison at Riyadh’s Ritz Carlton, etc., MBS wants to say.

https://ahtribune.com/world/north-africa-south-west-asia/war-on-yemen/2551-ongoing-onslaught-in-yemen.html

(A P)

Why claims Khashoggi's Apple Watch recorded alleged murder are unlikely

Experts have dismissed claims that a recording of the alleged killing of Saudi journalist Jamal Khashoggi may have been transmitted using his Apple Watch.

But the Apple website indicates that a cellular connection is not available for its smartwatches in Turkey. And another page says it "isn't possible for Apple Watch to roam outside a user's carrier network coverage area." Tests carried out by CNN confirm that an Apple Watch with a data plan from another country will not work in Turkey.

Unlike with the iPhone, the company says there isn't a worldwide Apple Watch model that supports all cellular bands used globally.

https://edition.cnn.com/2018/10/13/middleeast/khashoggi-apple-watch-analysis-intl/index.html

Comment: But I think his Apple Watch, a Turkish pocket USB WiFi modem and apps such as Apple's Walkie-Talkie can certainly transmit audio, even w/o cellular access, to iCloud or even other parties.

With Wifi access, the Apple Watch can perform basically all its functions. n Khashoggi's case, the watch can certainly make Wifi calls or broadcast audio to another Apple Watch connected to the Internet anywhere in the world. Far from impossible.

https://twitter.com/BaFana3/status/1052881917857681408

(* B P)

Trump/MbS Abduct, Murder "Enemy of the people"

Theory of a Crime: America & Saudi are Co-Accused

Donald Trump is part of a crime chain of informed and perhaps unintentional but likely intentional collaborators in the murder of Jamal Kashoggi.

Saudi intelligence sources critical of the splintered leadership of Saudi Arabia, concur.

Regardless, Trump, for two years, has campaigned with extensible assaults coming even from the President of the United States in the Oval Office, worsening by month, inciting rancour and violence against journalists.

Donald Trump has marginalized women journos to the point of dangerous extremism, a risk that was realized last week with the rape & murder of Journo Viktoria Marinova.

The result has been a massive increase in the deaths of journalists. Putting the facts together, future historians will likely say for example that Trump led the attack against the Capital Gazette which killed five very decent people. The same applies to Jamal Khashoggi.

Because Jamal lived in Virginia, MbS Reaches to American Friends

The line of communication to Trump was through Jared Kushner and the purpose of the communication was to inject the whisper of a pending action against Khashoggi and a test of the reaction.

The Washington Post and the New York Times have reported that their sources close to the gathering process of this type of information confirm that that US intelligence groups had information to say that MbS was planning to lure or abduct Khashoggi back to Riyadh to face allegations of wrongdoing in his critical reports since September 2017 when he sought exile in the United States.

Signals intelligence experts from a sideline nation have revealed some additional information to what has been published by the Washington Post and the New York Times. Many sources which are typically well-briefed are confirming the two papers’ reportage.

The Discussion With Trump in Advance of the Crime

Melissa Hemingway reports that before 28 September a discussion arose about Jamal Khashoggi in the White House. This dialogue was inspired by a chain link communication from Saudi Crown Prince Mohammad Bin Salman (MbS) who said he contemplated luring Jamal Khashoggi back to Riyadh and holding him accountable for alleged crimes against the state.

Donald Trump is on the record inspiring violence toward Journalists. He says the Press is the “Enemy of the People”

The White House decision to not interfere with bin Salman’s mission was advanced by security advisor John Bolton. Talking point focus would be “He is not an American Citizen”.

“He is not an American Citizen,” is not valid excuse to not warn Mr. Khashoggi

Since September 2017, Mr. Kashoggi was in the midst of applying for American Citizenship but was admitted to the USA in a limited fashion. His plan with fiancee Hatice Cengiz was to live between Turkey and the United states.

MbS Was Reported to be Livid at Khashoggi

Between 28 September and 2 October MbS sought to vent his anger at Mr. Khashoggi.

Finally, a subset of the House of Saud now running the country under MbS in a brutal manner, put together two teams including this man (Salah Muhammad al-Tubaiqi) who has the unique skill of chopping up bodies into small pieces for disposal. He is a clean up man in this mission.

By Numerous Evidence, the crime is connected to MbS

Two of the men who were on the team that was sent to Istanbul, Turkey to kill Jamal Khashoggi are members of the bodyguard team of Saudi Crown Prince Mohammad Bin Salman (MbS) .

The US national security adviser, John Bolton, appeared to cast doubt on Turkey’s version of events surrounding Khashoggi’s disappearance, suggesting that, because Turkey and Saudi Arabia had been historical foes, another “operation” may have taken place.

These Revised Questions must have Answers//

From the time Saudi Arabia became responsible for the personal safety of invited consulate attendee, Jamal Khashoggi, on 2 October, 13:14 hrs local time in Istanbul (4330 Beşiktaş), and explaining the audio recordings of events nearby the Consul General’s office from 13:20 to 14:30 hrs. localtime what exactly happened to Jamal Khashoggi?

Jamal Khashoggi is an American resident and journalist. He lives in the USA. He writes a regular column for the Washington Post. Did Mohammad bin Salman ( MbS) tell Donald Trump or did Trump know by other channels that the Crown Prince would launch an aggression against the American journalist?

Donald Trump relies on Mohammad bin Salman‘s Saudi Arabia for many billions USD in arms sales for the American economy and financial support for the Republican Party’s current election campaign. The two men are close. That may be why Trump whitewashed the slaughter of dozens of children on 9 August with his bomb, his guidance, his targeting, and an American-made Saudi airplane with a US-trained Saudi pilot. Will Trump also whitewash the disappearance and murder of Jamal Khashoggi? (Ed. note: Every time Trump opens his mouth on this matter he looks like a conspirator to murder.)

Will the global community now finally join Civil Society and press the ICC to hold Mohammad bin Salman accountable for the busload of children he and his American friends massacred on 9 August?

For months The RINJ Foundation a Canada-based Civil Society NGO has warned the globe in every way possible that human rights in Saudi Arabia and throughout the region of its influence have taken a dive. In fact, Saudi Arabia led by MbS, as a sole leader, is responsible for many thousands of civilian deaths and a litany of war crimes and human rights violations. Will the UN Secretary General backed by a majority of General Assembly members urge for a halt to the sale of weapons to Saudi Arabia?

https://rinj.press/news-rinj-press/october-2018/trump-mbs-abduct-murder-enemy-of-the-people-in-depth/

(A P)

The whole world talks about the latest news on the Khashoggi affair but Saudis face 5 yrs in prison and a fine if they do.

https://twitter.com/MadawiDr/status/1051932312496168960

(* A P)

From Oct. 12:

Film: What Happened Between Jamal Khashoggi And The Saudi Crown Prince?

NBC's Chief Foreign Correspondent Richard Engel joins to discuss why the Saudi Crown Prince targeted journalist Jamal Khashoggi and how it has affected U.S.-Saudi relations.

https://www.youtube.com/watch?v=N8F9ZQM-XF4

(* A P)

From Oct. 10:

Film: What happened to Saudi journalist Jamal Khashoggi? | Inside Story

On the afternoon of Tuesday October 2 2018, Jamal Khashoggi walked into the Saudi Arabian consulate in Istanbul. His fiancee who was waiting for him outside, says he never came out. Now, we know more about what may have happened. The New York Times says Khashoggi was murdered inside the Saudi consulate. Turkish media have published pictures of what they say-- are the agents --sent to kill him. But the Saudis insist he left the building. So, what happened inside the Saudi consulate? Presenter: Hoda Abdel-Hamid Guests: Ali Al-Ahmed - Director, Gulf Affairs Institute. Chris Phillips - Former Head of the UK national Counter-errorism Security Office. Sabah Al-Khozai - Lecturer, Bristol College.

https://www.youtube.com/watch?v=QYcG0n3YI_8

(B P)

"Three of Mr. Khashoggi’s four adult children are US citizens. The fourth, a son called Salah, is a Saudi citizen + lives in the kingdom. After Mr. Khashoggi moved to the US to live in self-imposed exile last year, the Saudi government barred Salah from leaving the country...

https://twitter.com/Marianhouk/status/1052484759966900224

(* A P)

From Oct. 11:

Film: Jamal Khashoggi: Saudi ambassador to UK 'concerned'

The BBC's James Robbins questioned the Saudi ambassador to the UK about Jamal Khashoggi.

Mohammed bin Nawwaf bin Abdulaziz Al Saud said he was "concerned about Jamal, there is an ongoing investigation".

https://www.bbc.com/news/av/world-europe-45831044/jamal-khashoggi-saudi-ambassador-to-uk-concerned

My comment: LOL.

(* A P)

Khashoggi case: A timeline

Here's a brief timeline of how Saudi journalist Jamal Khashoggi disappeared in Saudi Arabia's consulate in Istanbul.

https://www.aljazeera.com/news/2018/10/jamal-khashoggi-case-timeline-181017155740442.html

18:34 18.10.2018
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Dietrich Klose

Vielfältig interessiert am aktuellen Geschehen, zur Zeit besonders: Ukraine, Russland, Jemen, Rolle der USA, Neoliberalismus, Ausbeutung der 3. Welt
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Dietrich Klose

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