RE: Die Koalition, die keiner wollte | 14.01.2017 | 23:56

Es "rührt" schon sehr an, wenn ein MP sagt, ihn könne man nur im Sarg raustragen. Was treibt den Politiker um, solche Sätze zu äußern? Wähnt er sich gar im Fadenkreuz einer cdu-Miliz -vom Schlage einer nsu-? Es hilft nicht weiter, aus S-A einen Freistaat zu machen. Es nützt nichts, wie am Beispiel Bayern und Sachsen deutlich wird. Die haben eine solche "Staatsform", wobei nicht wenige Sachsen sich doch gern als Nazi-Basisland etablieren möchten, während Bayerns Regierung doch gern mit ihren Anbierungen an die AfD eine stramm rechtsradikale Politik verfolgen. Was also tun. Vielleicht mal Politiker wählen, die sich demokratisch und sozial verorten, um eine Politik zu machen, die zumindest der Mehrheit dieses Bundeslandes hilft. Mit Wirkung nach Berlin, denn dieser Einheitsbrei aus cdususpdgrüne und bald fdp wird den Karren noch mehr in den Dreck ziehen, zu Nutz und Frommen der Reichen und Superreichen.

RE: „Das Establishment übt sich in Leugnung“ | 04.01.2017 | 14:07

Die Ansichten Varoufakis sind doch sehr interessant und weisen auf die grundlegenden Probleme in Europa hin, nur in den meisten Kommentaren dazu geschieht exakt das, was in der deutschen Medienlandschaft passiert, nicht hinhören und -sehen und mit irrelevanten Argumenten daran vorbei zuschliddern, bis hin zur Verfälschung.

RE: Arg oligarchisch | 16.12.2016 | 09:06

Mit der Ministerriege von Donald Trump greift der nackte Kapitalismus nach der Macht. Was bedeutet das für die Zukunft des Landes?

Was soll die lamoyante Frage? Trumpel ist nur ehrlich in dem was er macht und wie er es umzusetzen gedenkt. Er hat lediglich die demokratische Maske entfernt von diesem WildwestKapitalismus. Dafür gebührt ihm Dank. Mit Clinton wäre das nur versteckter -eben in demokratischen- Pelz (gleichsam ein Wolf im Schafspelz) so erfolgt.

Allerorten wird vorgemacht, was geschieht. Ein sehr Reicher hat auf die Frage, ob wir uns im Krieg befinden, gesagt natürlich ein Krieg reich gegen arm und er war sich sicher, dass die Reichen gewinnen werden. Was ja auch mit der Realität kompatibel ist.

Eine amerikanische Bürgerrechtlerin hat vor über 100 Jahren bereits gesagt: Wenn Wahlen etwas verändern würden, würden sie abgeschafft.

Also gemach, so gefährlich es auch aussieht, wir sehen jetzt den ungeschminkten Kapitalismus ohne Schafspelz.

RE: Wegzölle wie im Mittelalter | 29.11.2016 | 07:32

Eine Frage an die Freitagsredaktion, Hat man dort auch schon die Zensur eingeführt, denn ich finde meinen Kommentar nicht!

RE: Wegzölle wie im Mittelalter | 29.11.2016 | 07:27

Mal wieder son Buddydeal vom chamäleon Dickunddoof (Gabriel)?

"Komplizen, nicht Partner

Privatisierung der Gewinne, Sozialisierung der Verluste – bei ÖPPs handelt es sich nicht um Partnerschaften zugunsten der Allgemeinheit, sondern um Komplizenschaften zu ihren Lasten".

Schade, dass nicht alles unter den Hammer kommen kann, denkt sich wohl der "große" Vorsitzende der ehemaligen SPD. Bei der öffentlichen Daseinsvorsorge wie Strom haben wir ja schon einige Kapitalistenkraken, mit diesen ominösen Freihandelabkommen könnte die Wasserversorgung in Private "Hand" resp. Geldbeutel, soweit es sich um Gewinne handelt.

Zu dumm nur, dass die gesetzliche Rentenversicherung (GRV) sich so gar nicht verhökern läßt. Die braucht man ja ohnehin für Wegelagerermaut und Plünderung. Das muss wohl Jongliermasse für die Politdarsteller bleiben, etwa die Mütterrente. Man gönnt sich doch sonst nichts, außer einer "schwarzen NULL", sowohl als Vorgang als auch als Person.

RE: Es war einmal ... | 26.11.2016 | 16:48

Eine gute Analyse, wenngleich an manchen Stellen die Hintergründe nicht ausreichend benannt werden.

Der Grund für diesen Niedergang ist der Kapitalimus mit seiner neoliberalen Wirtschaftsweise. Ohne ein höher weiter besser kann er nicht überleben. Da steckt das Dilemma.

Der Neoliberalismus wurde u.a. von den Einheitsbreiparteien -cduspdgrünefdp- seit über 30 Jahre wohlwollend betrachtet, wobei immer mehr Beschränkungen durch die Politik abgeräumt wurden. Man entwickelte durch eine entsprechende Politik die brd zur Wirtschaftsrebublik, wobei diese unsere Rautenfrau merkel ständig die Forderung nach einer marktkonformen Demokratie auf den Lippen führte, mit 1€ 1Stimme und nicht 1Wähler 1 Stimme. mit ceta - einem Ermächtigungsgesetz für die Wirtschaft zum Plündern von Steuern- wollte man dahin einen entscheidenden Schritt vorankommen

Speziell die spd im Verein mit den grünen hatte es sehr eilig das ganze steuerlich zu beflügeln, Heuschrecken ins land zu lassen, nach Möglichkeiten alle Hemmnisse an den Börsen abzubauen, damit man kräftig auf Hungersnot (und die dadurch sterbenden Menschen) zocken konnte. Oder zur Abwechslung auf den Bankrott ganzer Staaten. Die Börse zur besten Sendezeit vor der Tagesschau plaziert, dokumentiert, dass dort der Fetisch wohnt zu Nutz und Frommen der Reichen und Superreichen.

Wenn die (christlichhahahaha) Rautenfrau stereotyp von -uns geht es gut- redet, dann sollte sie doch auch mal definieren, wen sie meint. Oder, den Deutschen ging es noch nie so gut wie heute.

Hat sie dabei vor allem die Hartz 4+3+5+8ler im Blick gehabt, oder die bewußt in die Altersarmut abgeschobenen Rentner (sind in einem wirtschaftssystem ja nur eine Belastung) oder einem Niedriglohnsektor, der seinesgleichen irgendwo anders sucht -UND NICHT FINDET-

RE: Irreversible Schäden | 09.11.2016 | 20:23

Welch eine Arroganz! Das kann nur jemand formulieren, der im Establishment der Hofberichterstattung gemütlich gemacht hat.

Nicht Trump hat die Demokratie beschädigt, sondern all die, die sich für lupenreine Demokraten halten, die nicht Politik für das gesamte Volk machen, sondern freie Bahn für Wirtschaft, Finanzsektor. all die Obamas, Merkels haben die von der Rautenfrau propagierte "marktkonforme Demokratie" mit 1 Euro 1 Stimme.

Beim Brexit ging es auch nicht um Argumente, sondern viele Briten machten deutlich, dass sie sich von der herrschenden Politik abgehängt fühlen. In VerfaßtEuropa hat man den Schuß nicht gehört und wollte ein intransparentes Abkommen (ceta) durchwinken, mit hervorragenden Möglichkeiten der Multis, sich mittels einem solchen "Ermächtigungsgesetz" an den Steuern der Staaten zu bedienen, ohne zuvor selbst zum Steueraufkommen beigetragen zu haben.

Jetzt konnte Trump hingehen und sehr viele Menschen und Gruppierungen beleidigen, er war derjenige, der gegen das Establishment gekämpft hat. Wenn jetzt die Europäer bei Wahlen -wie auch in der BRD- glauben so weiter machen zu können, werden sie genau den gleichen Effekt erzielen. Die rechten und ultrarechten Parteien werden durch die US Wahl beflügelt werden, wenn es ihnen gelingt zu suggerieren, dass sie für alle sprechen.

Vermutlich hat man den neuerlichen Schuß auch nicht gehört. Man bräuchte ständig MG-Salven; selbst dann wäre der Erfolg noch unsicher.

Ich wünsche den merkels gabriels etc. die Götterdämmerung, glaube aber, dass sie danach auch nicht verstehen werden.

RE: Gezielter Enthauptungsschlag | 07.11.2016 | 17:11

Gemach. Die angemahnte Doppelmoral greift doch nicht. Seitens der deutschen Regierungsorganisation ist man verbal etwas auf Abstand zum Despoten vom Bosporus. Ansonsten ist man doch an seiner Seite, ...komme was da wolle. Da sind Kollateralschäden reichlich vorhanden. Das ficht "unsere" Rautenfrau merkel nicht an. sie kriecht und kriecht und kriecht und und und

RE: Die Kurzsichtigkeit der SPD | 04.11.2016 | 00:55

zu behaupten leiharbeit sei keine Sklavenarbeit klingt schon ein bißchen wie Beckenbauer aus WM22 KataR: er habe dort keine Sklaven gesehen. die liefen alle frei rum.

Wer hat uns verraten: Seit 1914 zu beginn des Krieges wollte man kein vaterlandloser Gesell sein. Da stützt man schnell das Feudalsystem in Deutschland und nach 1918 beeilt man sich, Menschen zusammen zu schießen die keine Restaurierung wollen und Demokrtatische Regeln einführen wollen.

Beim Ermächtigungsgesetz der Nazis haben sie standhaft dagegen gehalten, was jetzt letztlich konterkariert wird, durch die Zustimmung zu ceta und später sicherlich zu ttip. Zwei "Freihandelsabkommen", die durch Investitionsschutz und ähnlichem wie ein Ermächtigungsgesetz wirken, auf das multinationale Konzerne sich an den Steuergeldern in Europa schamlos bedienen dürfen. Dank der Rautenfrau mörkel und dem chamäleon Dickunddoof (gabriel) . Sie machen allerdings etwas, was die wahren Machtverhältnisse offenbaren: denn die die gewählt sind, haben nicht zu sagen -sondern handeln par ordre du mufti (aus dem Finanzsektor etc.- und die was zu sagen haben sind nicht gewählt.

Ein Hoch auf die "MARKTKONFORME DEMOKRATIE" von eben der Rautenfrau, was heißt nicht 1 Stimme 1 Wähler sondern 1Stimme 1€

RE: Nur keine Angst, Herr Oppermann! | 31.10.2016 | 17:06

Klar dass Oppermann das Rententhema aus dem Wahlkampf raushalten will. War es doch die spd , die bei der Rentenversicherung alles auf Armut gesetzt hat. Wie sie ja auch mit hartz 4+3 +2 +1+ (Steinmeier) weitere Teile der arbeitenden Bevölkerung, auch das Stammpotential der spd ein Fiasko, v.a. eine beispiellose Kinderarmut losgetreten haben.