Günter Schott (Saar)

Rentner in Unruhestand beschäftigt sich mit Nazi-Opfern, insbesondere derer aus den "Euthanasie"-Verbrechen
Günter Schott (Saar)
RE: Saarländische "Euthanasie"-Opfer | 07.01.2020 | 17:43

Sehr geehrter Herr Grinzhold,

ich möchte ja nicht unbedingt Recht behalten. Mir geht es vielmehr darum, sich für die saarländischen „Euthanasie“-Opfer einzusetzen, auf dass sie mit Namensnennung aus der Vergessenheit geholt werden („Ein Mensch ist erst dann vergessen, wenn sein Namen vergessen ist“, lt. Talmud). Ich würde mir wünschen, Sie könnten mein Anliegen unterstützen. Ich bin kein Historiker, war jedoch immer an Geschichte, auch der saarländischen, interessiert. Ich bin Rentner, 79 Jahre alt, von der Ausbildung her Bauingenieur. Wenn ich Dinge über Heinrich Welsch geschrieben habe, basieren diese auf dem, was die in meinem Artikel benannten Autoren schreiben. Darauf habe ich mich verlassen. Gut ist mir persönlich aber noch In Erinnerung die Begründung für die Aberkennung der Würde eines Ehrensenators der Universität des Saarlandes von Heinrich Welsch. Nicht enthalten war darin, dass Welsch bei einer Tagung der obersten Justizbeamten des Reiches am 23./24. April 1941 in Berlin dabei war, wo es um die Vergasung der Kranken etc. ging. Das kann ich nicht gut heißen!

Bleiben Sie dennoch meinem Anliegen gewogen.

Mit freundlichen Grüßen

Günter Schott