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blender-studies since early 70ies. Im Zweifel links von der Sozialdemokratie.
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RE: Hic Salta | 21.09.2018 | 04:44

Danke der links!

Neben der Wähler-Analyse im PDF gilt wohl auch:

CDUler der 2. u. 3. Reihe und CSUler der 1. u. 2. Garnitur werden Merkel nicht im Verein mit der SPD los, und haben damit kaum Chancen auf 1. u. 2. Regierungsposten bzw. angenehm-ungestörtes "Regieren" auf den letzteren.

Seehofi & Co./Weber ist durchaus die Verrücktheit zuzutrauen, als auch von der AfD akzeptierte Kandidaten (Kanzler/EU-Führer) unter Einkalkulierung hoher eig. Wähler-Verluste (auch wg. sichtbarer Mithilfe bei der AfD-Etablierung) den "Großen Sprung" zu wagen.

Darüber, dass der CSU mit der AfD sowieso schon das Druckmittel der bundesweiten CSU-Ausdehnung abhanden kam, hatte ich vor ca. 8 Wochen ja schon mehrfach geschrieben (ZEIT u. hier). Mit der AfD entfällt dann auch das unadressierte Manko dieses Ausdehnungskonzeptes, dass die CDU (sobald) dann eben auch in Bayern antreten würde, und damit die CSU-Herrschaft über Bayern ein Ende hätte. Mit der CDU/CSU + AfD im Bund (u. evtl. in BY) könnte in BY aus Sicht der CSU alles beim Alten bleiben ...

RE: Wag es nicht! | 21.09.2018 | 02:52

Kunst ist aber nun weniger "Macht" als vieles andere, auch Wissenschaft ist nicht gerade dafür bekannt, besondere Machtstellung zu besitzen. Bei der Kunst macht das ja gerade einen Teil dessen aus, weshalb man sie eher der weibl. Seite zuschlägt.

Ich denke, daß das mit der bis zur Asozialität reichenden, freien Dedizierbarkeit männl. Daseins zu tun hat, in der man sich, koste es die Familie (einiges), soz. Bindungen usw. mit Haut und Haaren einer "Sache" verschreiben kann, - was habe die Teslas oder die Marxens nicht unter den Obsessionen ihrer berühmten Männer gelitten?

Schwanger sein, Kinder haben usw. stellen im Frausein eben Säulen neben den freien Dedizierungen dar, die bei Männern nicht so a priori sich aufdrängen. Und wo doch, ist es allzumeist so, daß die Frauen das eher skeptisch beäugen bis bekämpfen: noch ein Gebiet für Männer!, kann man denn nirgends mehr unangefochten/für sich "regieren"!? usw.

RE: Gemeinsam über Grenzen hinweg | 21.09.2018 | 00:24

"Wer hätte vor drei Jahren gedacht, dass die USA in einem Konflikt zwischen Kanada – unserem demokratischen Nachbarn und zweitgrößten Handelspartner – und Saudi-Arabien – einem monarchischen Klientelstaat, der Frauen als drittklassige Bürger behandelt – neutral bleiben würden?"

Mindestens 3/4tel aller BRD/EU-Bürger, der Kanadier u. US-Amerikaner haben das gewußt/"gedacht", - und das nicht erst seit "vor drei Jahren", sondern spätestens seit den 50gern, - so offensichtlich war die Vorrangigkeit des SA-Supports durch die USA vor allem anderen.

Nur Leute wie Y. V., Sanders & Co. blieben diesbezüglich blind, - und schließen heute so retrograd wie falsch von sich auf andere.

RE: Gegenbewegungen zur Entropie | 20.09.2018 | 22:30

"Was hat denn nun der Kontingenzbegriff mit Modallogik zu tun?"

https://de.wikipedia.org/wiki/Modallogik

◊p ˄ ◊רp heißt: p ist kontingent

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Sieht so aus als vermischten/verwechselten Sie statistische Physik u. ä. (Superposition, Hamilton-Op.) mit der epistemischen Deutung/Dimension der Modallogik (unbestimmt, weiß nicht, un/gewiss usw.).

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Die Farbe(n) einer Tulpe ist (sind) genetisch "determiniert", sonst könnte man sie - innerhalb einer Streubreite bzgl. einzelner Exemplare (-> "ausmendeln") nicht so züchten, und dennoch kann die Farbe so oder so ausfallen, ist für das Tulpe-Sein aus Menschensicht (Gattungssubjektivität) und objektiv für die Tulpen-Vita u. Tulpen-Reproduktion die Farbe kontingent.

Den wichtigsten Bestäubern wie Wind, Bienen usw. sind die Farben egal, sind Blüten-"Muster" bei Bienen u. ä. bzw. "Formen" (->In-Formation) beim Wind eher mal ausschlaggebend für die Reproduktion.

Und die unbezweifelbare "Determination" Notwendigkeit/Zwangsläufigkeit durch Genom relativiert sich weiter durch die Kontingenz des Zustandekommens des Genoms: aus manchen Genom-Varianten wird gar nix, aus anderen Varianten andere, - manchmal aber auch die gleichen -, Farben.

Je weiter runter man die die Schichten der Notwendigkeits-/Zwangsläufigkeits -Ursachen bzw. -Bedingungen hinabsteigt, desto kontingenter wird deren Zusammenstellung. Am Ende steht der Stochasmus, der Zufall, der eben NICHT probabilistisch die absolutistisch-theoretische Gleichverteilung zum Maß hat, sondern stets mit lokalen Abweichungen vom entropischen Gleichmaß, lokal mit überraschender Ordnung/Agglomeration/Struktur(saat) aufwartet.

Siehe auch die kontingente Rollen-/Arbeits-Teilung bei klonierten/parthogenen Ameisen ab dem Zusammenleben von 6 Individuen/Identitäten, die stets DIESELBEN Lebensbedingungen hatten, sich also nur durch unterschiedliche RZ-Koordinaten unterschieden bzw. noch unterscheiden/selbstidentisch sind.

RE: Wag es nicht! | 19.09.2018 | 15:19

Und doch sind Männer in der Kunst noch stärker die "Macher" als in der Wissenschaft.

RE: Gegenbewegungen zur Entropie | 18.09.2018 | 15:43

Welchen "Sinn" hat denn menschl. Bewertung, den eine Maschine nicht für sich selbst auch definieren könnte?

RE: Gegenbewegungen zur Entropie | 18.09.2018 | 15:41

Nicht ganz, in voller Entfaltung beziehen sich diese 3 Punkte wechselseitig stützend aufeinander, und abstrakt ist Idenität der intell. Maschine (IM) durch die Einzigartigkeit ihrer Raum-Zeit-Koordinaten schon gegeben. An diesen Koord. kann nichts anderes stehen.

RE: Gegenbewegungen zur Entropie | 18.09.2018 | 14:29

" ... denn sie ist nicht zur Bewertung der Aussagen a und ﬧa fähig."

Das stimmt ja nur bedingt, ist das, was Searle sagt.

Derzeit fehlen wichtige Kerne noch:

1. EIGENbewertung aus EIGENinteressen der Maschinen, als Einzel-Exemplare u. als Gattung. -> Emotivität

2. Selbstreproduktion (SR) u. evol. Selektion (eS), - wobei da aber Ansätze zu sehen sind. DieVermittlung über die Menschen als Instrumenarium der masch. SR/eSder statt eig. Leiblichkeit widerspricht bloß der "Höhe", die sich Menschen gern zuschreiben, und bleibt von daher gern unbeachtet.

An Bewertungen/Emotionen, Paradoxien in den Antworten etc. wäre nichts "unlogisch", sondern eben die Mensch-Maschine-Einebnung.

RE: Diary | 18.09.2018 | 13:03

... geht vollends in den Billiglohn-Sektor oder fällt ganz aus, -> Lücken/Knappheiten, "neue Staatsaufgaben").

RE: Diary | 18.09.2018 | 13:00

ja das kann er ganz gut, - andere auch - aber dann bleibt er darin stecken. Womöglich weil es eine Paradoxien-Bewirtschaftung ist, die ihre Grundlage gar nicht überwinden möchte? Ähnliches Prob.- des Geldsystems als Krisensphäre.

Und P.'en sind ubiquitär, weil im menschl. Begreifen via Bipolaritäten angelegt.