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blender-studies since early 70ies. Im Zweifel links von der Sozialdemokratie.
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RE: Alarmstufe Tiefrot | 13.11.2018 | 07:48

Ich kann keine Debatte erkennen: Weder Kurz noch Rieger haben je mit einem Publikum "debattiert", und sei es noch so fachkundig, betroffen oder o. ä. gewesen. Allenfalls indolent-schlafpillende Podiumsgespräche, die alle realistischeren Umsetzungschancen/Vollzüge a priori außen vor ließen, fanden je statt.

"Verschärfungen" finden sich in anderen Kontexten, wenn man die Rempel- u. Rüpeleien gegen mich aus der Mottenkiste der Partei-, Gewerkschafts- und sonst. Ideologen aller Couleur denn dazu zählen möchte, wozu die passive Hinnahme - auch Ihrige - durch dritte Teilnehmer natürlich auch Bände spricht -, hier ist es einfach eine hist. Überprüfung der Ergebnisse einstiger "Ansätze", - mit dem neg. Outcome, das prognostiziert wurde/werden musste.

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Köstlich:

" ... wo die Schwachstellen auch der Programme liegen, die viele sorglos auf ihrem Smartphone installiert haben. ... "

wird angeblich für 20 Euro "verraten", dabei ist die Sache so schlicht, daß sie locker auch in die "Rezension" durch einen Filmkritiker gepasst hätte:

Wie bis zu WinNT/XP auch auf PCs üblich war, haben Programme/Apps auf SM u. ä. im Prinzip auf alles Zugriff, was ein Gerät an Infos irgendwie beherbergt oder remote für sich verfügbar hält, unterliegen sie keinem spezifizierten bzw. durch ausschließlich den/die Benutzer spezifizierbaren Zugriffsrechtesystem, z. B. durch role-tailored-accounts o. ä. was Programmausführung u. -installation richtig einfach hält, und was auch wesentlich für den Siegeszug der ersten PC-/Desktop-Generationen war und den folgenden switch zu den diesbezüglich weiterhin anspruchlosen Kleingeräten befeuert(e).

Denn mit der Rechtespezifikation hört der Spaß an der Sache eben ganz schnell auf, fängt die Arbeit an, - die millionenmal immer gleich aber je "individuell" auszuführen wäre, statt von einer öffentlich-vertrauenswürdigen Stelle (Demokr. Kontrolle) bezogen werden zu können. (Wobei 99,9 % der kostenfreien Apps dann auch nicht erschienen wären, da ihnen der Zugriff auf die kommerziell oder sonstwie strategisch wichtigen Daten entzogen bliebe). Unix u. seine Derivate verfügten zwar seit je wenigstens über ein techn. Instrumentarium der Rechteverwaltung, und später auch über leidlich restriktive Grundeinstellungen, aber das "tailorn"/Maßschneidern war/ist natürlich auch dort extrem aufwändig, so daß es meist bei grobschnittig-großzügigen Zuweisungen bleibt, ers recht über die längere Laufzeit einer Anwendung, - die kann auch erst nach 6 Monaten oder länger auf einen Zugriffsbedarf stoßen, der, wenn nicht ad hoc erfüllt, durchaus die gesamte Anwendung mit Altdaten in den Orkus befördern kann, wenn's mal richtig schlecht läuft.

RE: Eine Gliederung der | 13.11.2018 | 06:42

http://www.analyse-und-kritik.net/Dateien/AusgID1_ak_liebig_sauer_2013.pdf

26 Seiten mit dem Anspruch eine

"Soziologische Gerechtigkeitsanalyse. Überlegungen zur theoretischen Fundierung eines Forschungsfeldes"

zu liefern, - ohne Rawls auch nur zu erwähnen - DIW-Profs und ihre Adepten halt.

Das Papier von 2013 stellt die theor.-semantische Grundlage einer akt. Umfrage-Studie zur Gerechtigkeit dar:

"Prinzipien einer gerechten Verteilung: Gleichheit, Leistung, Bedarf und Anrecht ...

https://oxiblog.de/welche-gerechtigkeit-welche-waehlerschaften-studie-diw/

https://www.diw.de/de/diw_01.c.606704.de/presse/diw_aktuell/was_macht_gerechtigkeit_aus_deutsche_waehlerinnen_befuerworten_ueber_parteigrenzen_hinweg_das_leistungs_und_das_bedarfsprinzip.html#_ftn1

RE: Alarmstufe Tiefrot | 13.11.2018 | 04:03

... z. B. kosten 528 Seiten von Uwe Schneidewinds „Die Große Transformation“ gerade mal 12 Euro.

RE: Alarmstufe Tiefrot | 12.11.2018 | 10:07

Ausgerechnet C. Kurz & F. Rieger! - warnen nun - knapp 30 Jahre nach der ersten Evidenz - vor den Problemen, deren Lösungen sie selbst noch vehement verhindert haben, - Stichworte Staatsferne, OpenSource als Sicherheitsmerkmal (sic!), Piraterie usw. - DAS Supergeschäftsmodell der Pseudo-Eliten: erst die Defizite verharmlosen, und wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, dann 20 Euro teure Bücher drüber schreiben ...

RE: Transparenz – per Gesetz | 07.11.2018 | 00:13

" ... b) diese Bedingungen, z. B. Dienlichkeit für Menschen, zu fördern."

Wobei für "Dienlichkeit" auch "Abhängigkeit der M ..." stehen kann!

RE: Diary | 06.11.2018 | 23:32

soso: J. Augstein nicht mehr in der Spiegel-Kolumne, wenn ich das Mikro-Impressum dazu richtig gelesen habe.

RE: Transparenz – per Gesetz | 05.11.2018 | 19:19

Echte KI/AI entwickelt selbst Algorithmen, - m.o.w. in Form von Gatter-Logik (in Software, aber selten auch in variabler HW), weniger als math. Formulierung, Schrittsequenz (daher auch schnell) u. ä. Diese Systeme sind dann mehr allg. Zustandsautomaten.

Algo-Systeme sind spez. Zustandsautomaten, - mit m.o.w. linearem Datenfluß von E nach A , zwar mit "Rückkopplungen", die aber endlich sein müssen (Iterationsszahl), die oft nicht "reentrant" sein dürfen (nicht dort wieder anfangen/aufsetzen, wo sie zuletzt aufgehört haben) usw.

Sehr viele Algo-Systeme m.o.w. zufällig zusammengeschaltet (z. B. Rechner im Internet) bilden einen allg. Zustandsautomaten, der nach dem "selektiven" Persistenzialparadigma sich formt: a) die Bedingungen seiner Persistenz zu treffen, b) diese Bedingungen, z. B. Dienlichkeit für Menschen, zu fördern.

Das Testen - das ich ja gegenüber OpenSource-Illusionen in Stellung brachte, z. B. Traffic-Analyse bzgl. Privacy/DS usw. - ist wichtig, aber noch nicht alles: So kann die Übertragung von vorgesammelten Privat-Daten eines Jahres z. B. nur ganz kurz punktuell, zu einem nicht absehbaren Zeitpunkt erfolgen. Sowas war ja auch das Diesel-Problem.

Wie einst bei den Altsystemen auch, zuckeln die Techniken der Self-Reflection, die uns Aufschluß über den Zustand von Systemen und damit Kontrolloptionen geben, auch in die KI/AI nur langsam ein. Heute hat das jede anspruchsvollere Webpage, vergl. die Selbstauskünfte von javascript.

RE: Falsche Freunde in der Grube | 25.10.2018 | 21:18

bezieht sich nat. auf das akw fessenheim ...

RE: Falsche Freunde in der Grube | 25.10.2018 | 21:16

gewerkschaften u. stadt fessenheim haben heute o. gestern auch den abschaltungsbeschluss der hollande-reg. gekippt. siehe ZON.