dos

blender-studies since early 70ies. Im Zweifel links von der Sozialdemokratie.
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RE: Diary | 04.04.2020 | 21:37

https://www.freitag.de/autoren/mladen-gladic/im-offenen#1572615889540750

https://www.freitag.de/autoren/rotherbaron/corona-benefit-die-krise-als-chance#1585994864498404

(die Sprungziele sind korrekt, werden aber vom "plone"-System, vulgo: "Schlampenkram" (**), des Freitags immer noch meist weit verfehlt)

moorleichen, figal, heidegger, husserl und das konstruktiv(istische) per- u. re-zeptionsparadigma der wahrnehmungs- u. kognitionspsychologie in weltverständnis und hermeneutik

Das Herrenmenschentum rödelt inzw. auf steinharten Ricycletta-Rädern der Textbausteinmaschinen daher, statt wie einst auf dem schmucken Ross, - was aber an der hoch getragenen Nase nichts ändert, die sich "laufend"(*) darüber beschwert, von den meisten anderen Foristen, - speziell den moorleichen abgeneigten, kritischen -, doch immer das Selbe bzw. Gleiche vorgesetzt zu bekommen.

Zum Sujet und den beiden *-Noten später mehr.

RE: Diary | 04.04.2020 | 03:35

korr.: ... den aktuellen semantischen Gehalt DIESER SCHLUPFVARIABLEN ...

RE: Diary | 04.04.2020 | 03:26

Eher nicht. So, wie's aussieht, empfanden sich die "Stämme Israels"/das jüd. Volk kaum dazu berufen, das Gute in die Welt zu tragen, vielmehr ging es darum, endlich mal sein eigenes Ding zu MACHEN - inkl. Gott/Götter/div. Zwischenwesen: etwas Jenseitiges aus dem Diesseits heraus zu generieren hat(te) nicht den haute-gout der Anmaßung des Unmöglichen - und die tlw. "Opferolle" (s. bibl. Herrschaftskritiken) unter größeren Hegemonien abzustreifen, - die aber auch nicht von allen so geteilt wurde, weshalb je bedeutende Teile auch in der Diaspora verblieben, wenn es wieder mal für einige bis viele "Zurück!" (Babylon) in eine ferne, mythisch-angebliche Heimat hieß oder der aktuellen "Verheißung" (Ägypten->Kanaan) gefolgt wurde. So richtig "arm" u. "geknechtet" war man wohl nicht, ein Goldenes Kalb und eine üppig ausgestatte Bundeslade muss man sich als "Hirtenvolk" erstmal leisten können, und zur Übersetzung rätselhafter Feuerzeichen an den Wänden des Herrscherpalastes (Babylon "Mene, mene tekel ufarsin ...") wird man wohl kaum gerufen, wenn nicht schon Palastnähe, bekannte Sonderkenntnisse u. -funktionen in Sprachen, Astronomie, Verwaltung ("Verträge"!), Zeitberechnung, Schrift, Orakelei und Zauberei etc. gegeben gewesen wären. Ungebildet-versklavte, ferne Viehhirten oder Latrinenwühler hätte man wohl eher nicht für sowas in den Palast befohlen.

JHWH sollte durch die Bündnisbeiträge des Volkes erst so groß GEMACHT werden, wie er am Ende verschriftlicht wurde bzw. in JC's Lehren - als Prediger in Predigerzeiten, der - ähnlich seiner Kollegen - endlich mal "Butter bei die Fische" des bis dato ziemlich tranig (*) verlaufenen jüd. Projektes vom eigenen Groß-Gott geben wollte - über die entspr. Vergrößerung/Ausdehnung/Öffnung aufscheint und wo man von der gottes-/transzendenz-herstellenden PRAKTIK/Praxis zur Gnosis umschwenkt, die in allen Großreligionen inzw. dominiert, womit ein einzigartiges Verständnis von "Transzendenz"/T. (fast) VERLOREN wurde - nämlich Transzendentes als tatsächlich-praktischen Ausfluss/Emanation des Irdisch-Diesseitigen, des scheinbar unübersteigbaren/intranszendenten Gefängnisses (vergl. bibl. Gefangenschaftsrhetoriken bzgl. des jüd. Volkes) zu begreifen.

(*) Zwar ist im AT/Tanach usw. einiges los, aber das verteilt sich auf etwa 1300 Jahre innerbiblischer Zeitrechnung/en, - und bis einschl. zur Predigerzeit des JC (und danach) sah es nie nach einem überwältigenden Erfolg aus, - den hatte erst das missionarisch nach Außen gerichtete Christentum (zzgl. Eigen-Macht & Selbstbehauptungsstärke, wie auch das jüd. u. viele a. Religions-Konzepte) - zunächst als Staatsreligion in röm. Spätantike. "Bekehrung/en" = (An-)ERKENNTNIS/Gnosis, - war/en u. sind für das Jüdische kaum eine relevante Option, geschweige denn Heilsziel o. -mittel wie im Christentum. Ausgrabungen zeigen für die jüd. Kernlande auch in den unmittelbar vorchristlichen u. vorrömischen Jahrhunderten eine breite Palette diverser Kulte, von denen der jüdische offenbar nur einer unter vielen war. Dass AT/Tanach u. NT dies weitgehend ausblenden, allenfalls als "Abweichungen" vom Hauptstrom rekognizieren, liegt eben auch an der naheliegenden ÜbersteigERung des transzendentalpragmatischen Ansatzes der praktisch-schöpferischen, "konstruktiven" Übersteigung/Transzendenz aus dem Diesseits heraus. Für die Wiederbelebbarkeit solch seriöser Transzendentalpragmatik bietet die weitgehende Verabschiedung von idealistischer Philosophie der Neuzeit, Aufklärung u. Moderne, die Entwicklung der Geistes- u. Naturwissenschaften von den natürlich-nichtmenschlichen Semantiken der Bäume/Wälder, der Mikroorganismen u. Neuronen etc. über die Strukturwissenschaften bis in die Systemtheorien u. die Informatik u. (postmoderner) Mathematik(aufassungen), die Lehren aus dem "Konstruktivismus" etc. vielfältige Möglichkeiten und auch Zwangsläufigkeiten: In allen Systemen u. Systembetrachtungen kommt man nicht ohne ein Jenseitiges/Äußeres, hinter hohen Mauern (aus Sicht der Systemkomponenten und des systematisch "Ganzen)" Liegendes, nicht zum System Gehörendes aus, das aber oft erst vom Systeminneren hervorgerufen bzw. von dort erfordert und unterhalten wird. Bsp. Bundestags-Hack: das System "Bundestag" wird verschwinden, wenn es weiter nur auf it-immanente Sicherheitsstrukturen seines IT-Systems setzt, statt es auch von außen, trotz hoher Mauern (know-how u. a. m.) mitzukontrollieren. Und mit ihm wird auch das BTags-IT-System verschwinden, weil es den Aufruf des zu ihm Transzendenten Systems "BT" unterlässt bzw. nicht wirksam durchbringt. Warum soll das, was im Diesseitigen oft gilt, auf einmal nicht auch für das Ganze Diesseitige gelten können/müssen/dürfen, nämlich dass es zum diesseitigen Ganzen einer Transzendenz bedarf, um als (diese) Diesseitigkeit persistieren zu können? Daß es hinter den Mauern der ganzen Diesseitigkeit schon etwas Transzendentes gibt (auf das die diesseitige Konstruktion des Transzendentalen aufbauen bzw. welches auf die Konstruktion/den Aufruf aus dem Diesseits antworten kann, wenn die Transzendentalkonstruktion im Diesseits richtig gewählt/gemacht worden ist), einiges, das notwendig allem diesseitigen Erkennen hinterzogen bleiben wird, usw.: daran besteht ja für die wichtigsten Erkenntnis-, Konstruktions- u. Findungsprofis gar kein Zweifel.

Außer dem Persistenzialparadigma der "Systeme" gibt es noch andere Bereiche bzw. Aufgaben, die ohne Jenseitiges/Transzendentes nicht oder kaum lösbar sind, z. B. die Implementation sparsamster Stringenz/Folgerichtigkeit in ein statisches, totes "System" wie beim 9-Punkte-Problem, wo dies nur unter Verlassen des Punkte-Quadrates oder gleich unter Zuhilfenahme einer weiteren Dimension möglich ist. Vermutlich ist auch das Simplex-Verfahren in der Linearen Optimierung, z. B. beim kostenminimalen ODER gewinnmaximalen Produktions-Modell/Un-Gleichungssystem so ein Fall benötigter Übersteigung mittels unerkennbarer ("Schlupf-") Variablen AUSSERHALB des Modells bzw. des Un-/Gleichungssystems, insoweit es KEINE Methode zu geben scheint, mit der man immer u. in allen Fällen (Anzahl der Prod.-Variablen/Produkte, Rechenschritt, Anzahl der Nebenbedingungen ...) den aktuellen semantischen Gehalt, also das WAS des Modells inkl. derivater, nicht zwingend explizierter, Innenbezüge der Komponenten untereinander, angeben könnte.

RE: Diary | 03.04.2020 | 21:06

2. teil cybersyn nä. Freitag 20:15 dlf

RE: Diary | 03.04.2020 | 21:04

https://www1.wdr.de/radio/wdr3/programm/sendungen/wdr3-kulturfeature/projekt-cybersyn-chiles-kybernetischer-traum-von-gerechtigkeit-teil-1-100.html

ausstrahlung gerade jetzt im dlf, am 11. u. 12. 4. im wdr

heute nacht 3.4. gabs 2 h ravi shankar im dlf 1-3 Uhr. derzeit alles ohne programm-infos, mediathek usw.

RE: Corona: kurz & knapp & konstruktiv | 26.03.2020 | 14:36

Am 1.4. wird die "relativistische" Statistik zur Dynamik sicher keine 130.000 Infiz. ausweisen, - das' mal klar, vlt. 50-60.000.

Was meine "Argumentation" angeht, die Sie da lesen/se-lektieren, ... Ihre Sache. Jedenfalls sind die wesentlichen Maßnahmen und die öff. Aufweckung, dass eine solche Dynamik/Beschleunigung in kürzester Zeit jede "Kurve" medizin.-hygienischer Kapazitäten steil und weit durchstößt, exakt in und seit den drei Tagen nach dem 12. (als ich das schrieb) überhaupt auf den Weg gekommen, - durchaus und Gott sei Dank im Gegensatz zu Ihrem - auch ansonsten weit verbreiteten - Ansatz der kognitiven u. emotiven Verknappung/Kapselung, Entdramatisierung, Einsortierung usw. des in Wirklichkeit da - und noch immer - OFFENEN.

an dieser zumindest für mich hochinteressanten stelle muss ich leider abbrechen und um 6 bis xx h vertagen ...