DosGardenias

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RE: „Wir dürfen nicht nur Kinder fördern“ | 05.08.2012 | 15:03

Marktkonformität hin oder her -

meinen Eltern waren weiterführende Bildungsmöglichkeiten verwehrt, dennoch haben sie ihre Kinder bestmöglich unterstützt, wissend, dass Bildung Türen öffnet.

Wenn Eltern im modernen Medienzeitalter dies offensichtlich nicht wissen, müsste man woanders ansetzen; z.B. indem man die Institution 'Schule' nicht zielgerichtet demontiert, sondern stärkt.

Wenn der Normalbürger den Medien immer nur entnehmen kann wie herzlich schlecht alles ist - was soll da heranwachsen?

Ständig wird über Erziehung und Bildung diskutiert - ohne den Rat der unmittelbar Beteiligten einzuholen, die ganz wirkungsvoll, subtil und nicht zuletzt auch kostengünstig auf die Eltern einwirken könnten.

Letztere meinen aber, dass deren Sicht unwichtig sei - kein Wunder, wenn sie ihre Sicht ausschließlich aus den einschlägigen Talkshows (z:B. mit Frau Saalfrank als 'Pädagogin') beziehen.

Stattdessen wird eine weitere (teuere) Hilfskonstruktion vorgeschlagen, die - sofern überhaupt - wieder einmal nur die Symptome adressiert.

Nicht zuletzt eine höchst unpolitische Bemerkung:

Niemand konnte mir bis jetzt eine wirklich effektive und sinnvolle Alternative zur klassischen Familie weisen, vorleben.