Was macht eigentlich Bushido?

BUSHIDO 2013. Interview mit dem Integrationsbambi des Möchtegern-Gangsters Bushido.
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Seit einiger Zeit ist es verdächtig ruhig geworden um den talentbefreiten "Möchtegern-Gangster" und „Fick-Dich-ins-Knie-Rapper“ Bushido.

Man liest, hört und sieht nichts mehr von ihm. Selbst BILD weiß nichts zu berichten und das soll was heißen! Zuletzt erregte Bushido Aufmerksamkeit, als er im Jahre 2011 das Integrationsbambi vom Burda-Verlag erhielt. Ja, vor der Burda-Trophäe ist selbst ein C-Promi nicht sicher. Wir berichteten seinerzeit über den Integrationsbambi-Eklat (>zum Artikel). Oftmals erfährt man über eine Person mehr, wenn Informanten aus dem Umfeld der „Zielperson“ befragt werden. Aus diesem Grund baten wir das Burda-Bambi um einen Interviewtermin und erhielten diesen auch prompt. Hier das Interview:

Dr. Satori:
Seit nahezu zwei Jahren leben Sie im Haushalt eines Gangster-Rappers. Wie fühlt sich das an?

Burda-Bambi:
(lacht lauthals) Gangster? Sagten Sie Gangster? (kriegt sich vor Lachen kaum ein). Entschuldigung, aber Bushido als „Gangster“ zu bezeichnen ist so, wie wenn Dieter Bohlen mit Leonard Bernstein verglichen werden würde. Wie soll ich jemandem sein vermeintliches „Gangsterleben“ abnehmen, wenn dieser schon morgens mit Nylonstrumpfhose, Wasserspritzpistole, Babyrassel und Schnuller durch die Wohnung rennt und lauthals rumbrüllt: „Ich fick Dich ins Knie!“

Dr. Satori:
Macht Bushido das denn?

Burda-Bambi:
Wenn es nur das wäre. Im Studio hängt seit 2 Jahren ein überlebensgroßes Nacktbild von Alice Schwarzer – selbstverständlich eine Fotomontage, denn wer wollte Alice Schwarzer jemals nackt sehen? Eigentlich niemand - außer Bushido. Wenn er mies drauf ist, zieht er sich ein T-Shirt mit der Aufschrift „Mamis Fotze war die beste“ über und saugt sich förmlich an die Titten der nackten Alice Schwarzer auf der Fototapete und brüllt währenddessen: „Ich fick Dich ins Knie!“

Dr. Satori:
Hmmm, ist ja interessant. Wir vom Verlag dachten immer, dass Bushido der Vorzeigefeministin Alice Schwarzer gegenüber eher feindselig gesinnt sei. Immerhin verkündete er vor 3 Jahren prophylaktisch, niemals zusammen mit Alice Schwarzer in einer Talkshow aufzutreten.

Burda-Bambi:
Stimmt. Das hatte auch seinen Grund. Bushido vergöttert Alice Schwarzer und er wusste, dass er sich nicht hätte zurückhalten können. Er hätte Alice Schwarzer öffentlich ins Knie gefickt.

Dr. Satori:
Warum will Bushido eigentlich immer „ins Knie ficken“?

Burda-Bambi:
Vermutlich hatte Bushido während der Schulzeit etliche Stunden Sexualkundeunterricht geschwänzt und sich stattdessen als Kleindealer auf dem Schulhof betätigt und Kaugummis vertickt.

Dr. Satori:
Das wäre eine schlüssige Erklärung für Bushidos Kniefickerei. Bushido soll sich mit einem der mächtigsten arabischen Familienclans in Berlin zusammengetan haben. Dem Abou-Chaker Clan. Ist da was dran?

Burda-Bambi:
Nunja, er ist für die so eine Art Pausenclown und Marionettenfigur, die Bushido bewegen, wie es ihnen beliebt.

Dr. Satori:
Wie ist das zu verstehen?

Burda-Bambi:
Wenn die Jungs vom Abou-Chaker Clan hier sind, geht die Kniefickerei erst so richtig los. Einer fickt den anderen ins Knie – zuweilen auch in den Anus.

Dr. Satori:
Das hieße ja, dass Bushido auch eine homosexuelle Seite hätte. Wie passt dies denn zu dem homophoben Textmaterial seiner Songs?

Burda-Bambi:
Oh, das passt sehr gut zusammen! Man weiß ja, dass Menschen, die öffentlich ihre Homophobie zur Schau stellen, meist selbst verkappte Homosexuelle sind. Bei Bushido ist dies auf jeden Fall so.

Dr. Satori:
Wären Sie lieber in Heinos Wohnung gelandet?

Burda-Bambi:
Sie sprechen eine tragische Geschichte an. Bei der Bambi-Verleihung im Jahre 2011 wurde ich mit Bushidos Bambi vertauscht. Ich bin eigentlich Heinos Bambi. Hubert Burda und seine Frau Maria Furtwängler [Anm. der Redaktion: Furtwängler ist die schlecht schauspielernde Psycho-Tatort-Tusse] zeugten mich und bereiteten mich auf ein Leben mit dem Volkssänger Heino und seiner Frau Hannelore vor.

Dr. Satori:
Aber das wäre doch die gleiche unerträgliche Scheiße gewesen – nur mit Sonnenbrille und Wasserstoffperoxyd.

Burda-Bambi:
Das sehe ich anders, da ich davon ausgehe, dass Heino seinen Sexualkundeunterricht nicht geschwänzt hat…

Dr. Satori:
…zu Heinos Schulzeiten gab es noch keinen Sexualkundeunterricht!

Burda-Bambi:
Dann ist Heino eben ein Naturtalent, der weiß, wo es lang-, äh, reingeht. Außerdem wären mir die tagtägliche Alice-Schwarzer-Vergötterung und der Abou-Chaker Clan erspart geblieben.

Dr. Satori:
Dafür Bierzelt, Heimattümelei und Volksmusik...

Burda-Bambi:
Ja, allemal besser als das Bushido-Gestammel, was angeblich Gangsta-Rap sein soll. Aber der Typ hat es nicht drauf und flowen kann er überhaupt nicht. Mit seiner Stimme sollte Bushido besser in ein Kloster gehen und ein lebenslanges Schweigegelübde ablegen.

Dr. Satori:
Sie sind also eigentlich für Heino bestimmt gewesen. Heino hat sein Bambi aber zurückgegeben, weil Bushido von Herrn Burda und Frau Furtwängler ein Bambi verpasst bekommen hat. Wo befindet sich das zurückgegebene Bambi denn?

Burda-Bambi:
Auch dies ist eine Tragödie. Das von Heino zurückgegebene Bambi wurde eingeschmolzen und weilt nicht mehr unter uns. Soweit mir bekannt, planen Hubert Burda und Maria Furtwängler aus dem eingeschmolzenen Bambi ein neues Bambi zu kreieren, welches bei der nächsten Bambiverleihung an Frau Beate Zschäpe überreicht werden soll. Sie müsste dazu nur Hafturlaub bekommen.

Dr. Satori:
Zurück zu Bushido. Momentan geht die Staatsanwaltschaft in seiner Privatwohnung und seinen Geschäftsräumen ein und aus. Fühlt sich Bushido dadurch gestört?

Burda-Bambi:
Keineswegs. Er fickt sie alle in ihre Kniescheiben.

Dr. Satori:
Was anderes hätte ich jetzt nicht wirklich erwartet. Sie haben sehr offen über Bushido und seine Vorlieben geplaudert. Haben Sie nicht Angst, dass Bushido Sie ins Knie ficken könnte, wenn er das Interview zu Gesicht bekommt?

Burda-Bambi:
Wovor sollte ich noch Angst haben? Schauen Sie sich doch mal meine vier Kniescheiben an! Durchgefickt bis auf die Knochensubstanz. Tagtäglich denke ich darüber nach, mich selbst ins Jenseits zu ficken. Freitod, weil ich nicht mehr kann und will. Gerne würde ich von meinen Erzeugern Hubert Burda und Maria Furtwängler eingeschmolzen werden und eine Reinkarnation als Beate-Zschäpe-Bambi erleben wollen. Beate Zschäpe ist nämlich ganz eine Nette. Sie is‘ gutes Mädel.

Dr. Satori:
Wertes Burda-Bambi, wir danken für dies offene und ehrliche Gespräch und wünschen Ihnen bis zur Einschmelzung alles Gute.

14:19 24.07.2013
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Dr. Satori

Kabarettist, Satiriker. Lebensmotto: Das Leben ist viel zu kurz, um ernst genommen zu werden.
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Dr. Satori

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