Dreizehn

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Dreizehn
RE: Männer, Männer über alles | 21.10.2017 | 20:25

Bißchen kurzsichtig kommt das alles schon rüber. Dieser von Männern geschaffene Hochleistungsapparat fürdert doch genau diese "männlichen" Verhaltensweisen. Wer wundert sich denn über so was. Deshalb kann es wohl nicht darum gehen, "die" Männer anzuprangern.

Die Verhaltensweisen müssen beschrieben und sortiert werden und die Kontexte verändert werden, die derartiges Verhalten begünstigen. Ist doch ein alter Hut.

Man staunt nur, daß "die" Medien daran so wenig Interesse zeigen.

RE: Medien bauen Vorsprung der Union auf 14% aus | 03.06.2017 | 20:01

@Urmel

Man muß eine unglaubliche dicke Kruste aufbrechen, eine Kruste aus verfestigten Haltungen, Vorurteilen, Ängsten, um überhaupt eine argumentative Basis zu schaffen. Das will die SPD nicht leisten.

Mit dem Populismusvorwurf werden sachliche, aber unwillkomene Argumente vom Tisch gefegt. Ein Politiker wie der unerwartet erfolgreiche Jeremy Corbyn wird hier kaltschnäuzig als Populist in die Schublade getan, in die unterste selbstverständlich.

RE: Medien bauen Vorsprung der Union auf 14% aus | 03.06.2017 | 19:01

Die hiesige Presse liegt unserer Kanzlerin zu Füßen und betreibt systematischen Kampagnenjournalismus, hochgradig personalisiert. Über Inhalte wird, so mein Eindruck, in diesem Land kaum geredet. Oder wird eine Debatte über Austeritätspolitik geführt? Über Armut oder Kinderarmut?

Ratsam wäre ein Blick über den Kanal, allein um sich einen Eindruck von Argumentationen mit offenem Visier zu verschaffen, so bei Piers Morgan oder Jeremy Paxman. Dasselbe gilt für das Verhalten des Publikums bei der Paxman-Debatte.

RE: Selfie mit Elphi | 11.01.2017 | 11:34

Ordnung sollte schon sein, in meinem Kommentar oben geht es um Jürgen Drese/Andreas Greve, Tausendundeine Elphi

RE: Selfie mit Elphi | 10.01.2017 | 20:43

Vor einigen Wochen wurde ein Hamburg-Buch mit Grafiken von Til Mette und Versen von Andreas Greve präsentiert. Die Verse waren unwirsch, sobald es um Elfi ging. Im Abendblatt wurde das aufwendige Hamburg-Buch ganzseitig vorgestellt, diverse Grafiken von Til Mette abgedruckt, doch kein einziger Vers von Andreas Greve. Das nennt man Hamburg-Werbung. Diese Stadt wird als ein Unternehmen geführt, von seinen Angehörigen wird strikte Loyalität erwartet.

RE: FBI mischt US-Wahlkampf auf | 03.11.2016 | 17:12

Und würde man dann weitergehend argumentieren, daß sich zwei Fraktionen des Kapitals vor aller Öffentlichkeit gegenseitig zerfleischen? Mit dem unausweichlichen Ergebnis wachsenden Machtverfalls der USA? Plus entsprechenden Konsequenzen für Verbündete?

RE: Augstein und der Friedefürst der Finsternis | 21.10.2016 | 22:29

Das einzige, was mir zu diesem Kasperletheater einfällt: daß da zwei Stereotype auftreten, holzschnittmäßig. Sie - falsch, intrigant, berechnend. Er - aufbrausend, sexistisch, derb. Den Klischees folgend, würde ich ihm zubilligen, daß er im Grunde etwas dußlig, aber ein gutmütiger Kerl ist, ihr, daß sie tatsächlich gefährlich ist. D'accord?

RE: Gesundheitlich schwer angeschlagen? | 13.09.2016 | 19:29

Diana Johnstone stellt in ihrer Publikation Die Chaoskönigin überzeugend dar, wie Clinton die LGBT-Orientierung mit einer aggressiv feministischen Agenda als kaltblütige Machtpolitik etabliert und sich mit einem stramm weiblichen Klüngel - Samantha Power, Victoria Nuland etc. - umgibt, der männlich militaristische Verhaltenweisen reproduziert, selbstverständlich überkompensiert. Da kann einem schlechtwerden.

RE: Gesundheitlich schwer angeschlagen? | 13.09.2016 | 15:56

Es interessiert schon, die Beiträge hier zu lesen. Nur ist es im Prinzip unerheblich, welchen dieser beiden unerträglichen Kasper sie dort wählen. Es zeigt, in welchem Ausmaß die USA selbst, na vielleicht nicht zu einem failed state, aber von einer strukturellen Lust am Chaos dominiert werden, erstens, und zweitens, wie notwendig ein selbstbewußtes Auftreten Europas werden wird.

Man könnte am Vorbild jener beiden Kandidaten höchstens lernen, was gegenwärtig alles falsch läuft und, wenn man klug sein will, worin die Ursachen dafür liegen.

RE: Erdbeben in Mittelitalien | 28.08.2016 | 12:43

Ich werd nie begreifen, wie jemand nach all den Desastern von Nukleartechnologie über industrialisierte Landwirtschaft, Massentierhaltung, Apparatemedizin bis hin zu Tiefseebohrungen etc. etc. überhaupt noch mit einer Expertenattitude die vermeintlichen Segnungen der Technik rechtfertigen kann.

Das muß als politische Frage behandelt und staatlich reguliert werden. Es gibt ja solche Entwicklungen, etwa die Abschaffung der einst von Experten hochgepriesenen Walfangtechnologien und das Verbot des Walfangs. Das wurde aber erst möglich, als die Ausrottung einzelner Spezies drohte.

Analog dazu muß offenbar erst die Unbewohnbarkeit einzelner Regionen meßbare (!) Realität geworden sein, damit sie als Argument zur Regulierung einer aus dem Ruder gelaufenen Wissenschaft dienen kann. So geht's.