Meine Güte, was für

flotte Fotos waren heute von Frau Nahles im TV, also in heute und dann ein noch adretteres in tagesschau, im Ernst jetzt. Daß die öffentliche Wahrnehmung einer Figur sich verändert, merks
Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

t du wie jeder weiß an den Fotos, die über sie verbreitet werden. Aber egal.

Wir erleben Quote nicht nur in Regierung, sondern auch in Nachrichtensprechern, also nicht nur alternde Männer, sondern alternde Frauen. Mich beschäftigt die Frage, ob das eine Veränderung zum Positiven ist.

Nein, die Namen weiß ich nicht, aber früher saßen da leicht verknitterte Herren, schwarzweiß, für die Nachrichten setzten sie mal ne Viertelstunde eine ernste Miene auf, aber ansonsten traute ich ihnen zu, daß sie fröhliche Kerle waren. Nein, Irene Koss, ich hab's nachgesehen, war die erste Ansagerin, damals gab's Ansager.

Wechselten sie überhaupt mal ab? Heute wechseln sie beinahe täglich. Aber klar, eine Viertelstunde reden ist heute massiv anstrengender als damals, gewiß doch.

Ein Mann altert von selbst, das fällt überhaupt erst acht Monate später auf. Während du der Frau im TV ansiehst, daß sie von Tag zu Tag jünger werden will, und nach jedem Tag sieht sie dennoch einen Tag älter aus. Ach und das brüchige Stimmchen der Zwillingsschwester des Fußballtrainers.

Die Männer? Nein , besser sind die nicht dran, nur anders. Knochentrocken. Hartkäse. Gesichter wie Kasernenhof. Man muss mal genau achtgeben, wenn einer versucht, witzig zu sein, oh je. Kommt selten vor, aber kommt vor, und wer zuvor nicht gewußt hat, was Satire ist, der weiß es jetzt.

Kann gut sein es liegt daran, daß die Nachrichten, die sie ablesen, derart übel sind - so steinalter Gouda, so schwer verdaulich jeden Abend, was kann einer tun, das prägt fürs Leben.

Wie schön daß es Frau Nahles gibt und die neuesten Fotos von ihr, die muß ja keine Nachrichten lesen. Auch Yanis Varoufakis kommt im neuesten Foto in der FAZ sympathisch. Womit haben wir das verdient und was steht uns bevor?

22:05 01.02.2015
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Dreizehn

Lebe in einem Winkel der Stadt, lese, schreibe gelegentlich.
Schreiber 0 Leser 2
Dreizehn

Kommentare