DUundICH

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RE: Harrys Entscheidungen | 15.07.2011 | 03:08

Der Untertitel "...Verfilmung...misslungen" verleitete mich diesen Artikel zu lesen. Und ja, ich laß alle Bücher und sah alle Filme. Beides mehrere Male. Und ich finde HP7.2 sehr gut. Als Film!
Zum Artikel: Der Untertitel verspricht etwas, was der Artikel nicht hält. Ich dachte ich werde einen Artikel lesen, der versucht und es vielleicht sogar schafft den Film zu zerreißen (was ich schade finde, etwas zu zerreißen was vielen Menschen Spaß und Freude bereitet hat). Allerdings ist der Artikel eher eine Hommage an die Harry Potter Bücher, die sie total und 100%ig auch verdient haben. Der Artikel ist schön geschrieben. Jedoch keine Filmkritik.

Zudem mag ich in solchen Diskussionen immer gerne wieder einbringen: Film und Buch sind immer unterschiedlich. Waren es immer, sind es und werden es immer bleiben. Und dass ein Regisseur nicht nur komplett nach einem Buch eins zu eins arbeiten möchte, sondern auch hier und da mal seine eigene Idee einbauen möchte, so wie es David Yates tat, kann ich vollkommen nachvollziehen und finde ich auch sehr gut. Schließlich guckt man sich die Filme an aus der Darstellungsweise eines Teams, zu dem, und das muss jedem klar sein, immer J.K. Rowling dazugehörte. Auch bei HP7.2 ist sie wieder Produzentin. Die Details die in den Filmen weggelassen worden sind, sind meines Erachtens nie essentiell für die Mitteilung der Erfinderin (JKR) gewesen. Natürlich, wer die komplette Welt JKRs verstehen und nachvollziehen möchte, muss die Bücher lesen, vielleicht sogar mehrere Male um jedes Geheimnis wirklich zu verstehen. Die Filme kommen mit ihrer kurzen Minutenanzahl im Vergleich zu den vielen vielen Seiten voll gespickt mit Informationen dem aber schon sehr nahe.

Abgesehen davon finde ich Radcliffs und Watsons schauspielerische Leistung in HP7.2 sehr sehr gut. Man darf nicht vergessen, dass sie anfingen als Kinder, unter einen enormen Druck standen und stehen und eine unglaublich gute 8teilige-Filmserie mitgemacht haben. Gab es sowas überhaupt schon?

Nochmals... natürlich gibt es immer enttäuschte eingefleischte Harry Potter Fans, die mit den Filmen nicht zufrieden sind, aber die sollten mal akzeptieren dass Filme auch nicht einfach stumpf Buchseiten zu Bildern transformieren. Und wäre das auch nicht viel zu langweilig?