Die Frauen werden es schon richten?

Globalisierung und WHO Die WHO installiert derzeit einen Beirat, ausschließlich von Frauen besetzt , mit der Zielsetzung, auf die globalen Probleme Antworten und Strategien zu erarbeiten
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Genderwahn?

Dazu konnte man heute in Infosperber u.a. folgendes lesen: "Der Direktor der Weltgesundheitsorganisation WHO, Tedros Ghebreyesus, hat einen reinen Frauenrat damit beauftragt, Lehren aus der Pandemie zu ziehen. Der WHO-Rat «Council on the Economics of Health For All» will Gesundheit für alle als globales Ziel neu formulieren und sicherstellen, dass die nationalen und die globale Wirtschaft und die Finanzwirtschaft entsprechend strukturiert werden. Die zurzeit elf Mitglieder sind internationale Expertinnen aus den Bereichen Wirtschaft, Gesundheit, Regierungsführung, Finanzen und Entwicklung. Der Rat konzentriert sich auf Strategien zur Gestaltung der Volkswirtschaften und Finanzsysteme, so dass sie für die ganze Gesellschaft gerecht, inklusiv, fair und nachhaltig funktionieren."

Klingt erstmal gut: Frauen lösen die globalen Probleme, indem sie für eine gesunde, gerechte und nachhaltige Welt sorgen.

Meine Zweifel:

Erstens: Geht das in Richtung Great Reset (Schwab, Malleret und das WEF)?

Da werden diese Zielsetzungen auch versprochen – aber im Grunde genommen durch Zentralisierung (Global Government); totale Überwachung; Gesundheitsdiktatur; Entindividualisierung/Ent-Regionalisierung: Lokale Kultur und Gebräuche werden dadurch verdrängt.

Die Bedenken bleiben, obwohl von "Volkswirtschaften" gespochen wird, die fair und nachhaltig funktionieren sollen: Werden sie dominiert von zentralen Vorgaben durch WEF, WHO, Pharmakonzernen und Weltbank ?

Wie bekannt haben internationale Konzerne am meisten von der Globalisierung profitiert. Sie haben riesige Handelsimperien aufgebaut, die sie in eine große Machtposition gebracht haben. Die Summen, die einige dieser Konzerne jährlich umsetzen, stehen manchen Staatshaushalten um nichts nach. Somit gewinnen diese Konzerne zunehmend auch die Macht, politische Ereignisse und die internationalen Organisationen entscheidend zu beeinflussen. Und den Geldgiganten geht es vor allem um Geld und Ausweitung ihrer Märkte. Das wird natürlich aufgehübscht durch gendern und die Benennung von ethisch akzeptablen Zielsetzungen.

Zweitens: Frauen sind nicht qua Geschlecht die besseren Menschen bzw. die besseren Politiker

Beispiele:

- Frau Merkel regierte 16 Jahre die BRD – und dies bedeutete: weiterer Sozialabbau, Versagen in der Coronapolitik, Abbau von zahlreichen Grundrechten, tendenzielle Abschaffung der Gewaltenteilung.

- Frau Thatcher regierte von 1979 bis 1990 als „Eiserne Lady“ Großbritanien – und dies bedeutete: Neoliberalismus, das brachiale Ende des Wohlfahrtsstaates, und Falklandkrieg! Gegen den Willen ihrer Berater, die auf diplomatische Handlungen setzten, entfesselte sie 1982 den Falklandkrieg.

Im Zwölf-Wochen-Waffengang fielen 649 argentinische und 255 britische Soldaten und 3 Zivilisten: Für imperialistische Zielsetzungen und persönliche Profilierungsanliegen!

- Madeleine Albright war von 1993 und 1997 US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen und anschließend bis zum Ende der Clinton-Regierung Außenministerin - und dies bedeutete: Unterstützung des vökerrechtswidrigen Jugoslawien-Krieges. Und: Sie ist auch dafür bekannt, im Jahr 1996 die Sanktionen gegen den Irak in einem Fernsehinterview verteidigt zu haben, obwohl diese Politik zum Tod Hunderttausender irakischer Kinder führte.

Die Frage des Journalisten, ob dieser Preis es wert sei, bejahte sie. Zu diesem Zeitpunkt hatten viele irakischen Kinder aufgrund der Sanktionen keinen Zugang zu genügend Nahrungsmitteln und Medikamenten.

Zwei Jahre später verteidigte sie die US-Politik gegen den Irak erneut auf eine kuriose Weise:

„Aber sollten wir Gewalt einsetzen müssen, rührt das daher, dass wir Amerika sind; wir sind die unverzichtbare Nation. Wir stehen aufrecht und sehen weiter als andere Staaten in die Zukunft.“

16:35 12.05.2021
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