RE: „Die wollen Spaß mit Papas Auto“ | 10.10.2021 | 14:02

"Wer mit 20 Jahren kein Sozialist ist, der hat kein Herz, wer es mit 40 Jahren noch ist, hat kein Hirn."

Wer diesen Satz formulierte, hatte wohl selbst kein Hirn, geschweige denn Herz. Aber der Satz wurde vermutlichauch in der neoliberalen Manipulationszentrale geschmiedet, um den ewigen Machterhalt der Kapitalisten sicherzustellen. Dieser Satz ist auch so bekloppt, weil er "Herz" und "Verstand" gegeneinander ausspielen möchte. Dabei ist die Kombination von Herz und Verstand genau die notwendige Voraussetzung, um wahrhaft links/sozialistisch ausgerichtet zu sein.

Mit diesem Satz haben sich die Neoliberalen übrigens als völlig herzlos entlarvt, weil es wohl keinen Kapitalisten gibt, der mit 20 Jahren noch Sozialist war.

RE: „Die wollen Spaß mit Papas Auto“ | 10.10.2021 | 14:01

"Wer mit 20 Jahren kein Sozialist ist, der hat kein Herz, wer es mit 40 Jahren noch ist, hat kein Hirn."

Wer diesen Satz formulierte, hatte wohl selbst kein Hirn, geschweige denn Herz. Aber der Satz wurde vermutlichauch in der neoliberalen Manipulationszentrale geschmiedet, um den ewigen Machterhalt der Kapitalisten sicherzustellen. Dieser Satz ist auch so bekloppt, weil er "Herz" und "Verstand" gegeneinander ausspielen möchte. Dabei ist die Kombination von Herz und Verstand genau die notwendige Voraussetzung, um wahrhaft links/sozialistisch ausgerichtet zu sein.

Mit diesem Satz haben sich die Neoliberalen übrigens als völlig herzlos entlarvt, weil es wohl keinen Kapitalisten gibt, der mit 20 Jahren noch Sozialist war.

RE: Die Selbstzerstörung der CDU | 08.10.2021 | 14:24

Wieso darf sich eine Partei, die lediglich Politik im Sinne der einkommens- und vermögensoberen 1-10 % macht, eigentlich Volkspartei nennen? Es wird von der Notwendigkeit der CDU-Erneuerung geschwafelt, obwohl damit nur die Erneuerung einzelner CDU-Politik-Marionetten gemeint ist. Über Ausrichtung und Inhalt der CDU wird gar nicht mehr erst geredet, obwohl man gerade diese in der Luft zerreißen müsste, wo doch der ganze CDU-Charakter bei dieser Bundestagswahl auf die beiden Sätze: "Reichtum muss sich noch mehr lohnen. Gern auch mit neuen Kriegen" reduziert werden könnte. Für die CDU-Basis würde es aber wohl ein Zeichen der großen Entfremdung und Schwäche sein, wenn sich die Partei inhaltlich wirklich mal in Richtung "christlich" und "demokratisch" bewegen würde, obwohl sie beides im Namen trägt.

RE: Von denen, die nicht wählen gehen | 28.09.2021 | 05:15

Nicht zu wählen ist schon besser, als einige Parteien zu wählen. Aber warum um alles in der Welt wählen die sozioökonomisch sehr benachteiligten und sich zu recht betrogen fühlenden Menschen nicht die Linkspartei? Diese vertritt von Anbeginn genau die Interessen dieser Personengruppe. Dazu brauche man sich nur einmal mehr das aktuelle Wahlprogramm der Linkspartei durchzulesen und ihre bisherigen sozialen Errungenschaften zu betrachten. Eine starke Linkspartei hätte es gebraucht. Damit hätte die große Chance bestanden, dass sich die Situation dieser Personengruppe entscheidend zum Besseren wendet. Da diese Personengruppe aber sicherlich zu einem Großteil gar nicht wählen ging, wäre die Linkspartei fast nicht im Bundestag vertreten. Und nun ist ja die sogenannte Jamaika-Koalition sehr wahrscheinlich, was sich allerdings wiederum überhaupt nicht positiv auf die sozioökonomische Personengruppe auswirken dürfte. Im Gegenteil. Und somit ergibt sich der klassische Teufelskreis.

RE: Vernebelte Glaskugel | 17.09.2021 | 08:45

Wieso sollten Umfragen für eine Demokratie wichtig sein? Sie sind das Einfallstor für direkte Wählermanipulation und damit indirekte Wahlmanipulation und somit doch in höchster Weise antidemokratisch.

RE: Verzicht ist nicht hilfreich | 29.06.2021 | 17:16

Ich fand diesen Artikel auch sehr enttäuschend. Er ignoriert völlig die Riesenprobleme des extremen Nebeneinanders von Über- und Unterbeschäftigung sowie der massenhaften Freisetzung von Erwerbsarbeit seit den 1970er Jahren. Radikale Arbeitszeitverkürzung (bei vollem Lohnausgleich) wäre neben Überstundenverbot (vollständiger Freizeitausgleich bei Mehrarbeit) natürlich eine geeignete Maßnahme, um die verfügbare Erwerbsarbeit auf (viel) mehr Köpfe zu verteilen. Ist doch logisch. Würde in unserer WG Einer alle fünf Ämter erledigen, dann wären die übrigen vier WG-Bewohner ämterlos/arbeitslos. Demnach wäre es also von Nöten, dafür Sorge zu tragen, dass jeder der fünf Bewohner jeweils ein Amt erledigt. Was ist dabei so schwer zu verstehen? Und nun sage mir niemand, dass das auf eine hochkomplexe Wirtschaft nicht übertragbar wäre. In der DDR geschah es. Eine Produktivitätserhöhung ging einher sowohl mit einer Lohnerhöhung für alle Werktätigen als auch mit einer kleinen Arbeitszeitverkürzung für jeden im gleichen Maße. Nun könnte man noch zu dem Schluss kommen, dass das Durchsetzen von genereller Arbeitszeitverkürzung (und Überstundenverbot) in der kapitalistischen BRD nicht durchsetzbar wäre, so dass die Massenerwerbslosigkeit und Unterbeschäftigung zwangsläufig fortbestehen müsste. Vor diesem Hintergrund entwickelte sich ja die Idee des Begingungslosen Grundeinkommens. Doch Herr Flassbeck ist auch strikter Gegner eines BGEs. Demzufolge müsste sich Herr Flassbeck schon fragen, was er eigentlich möchte.

Soll die normale Wochenerwerbsarbeitszeit wie schon vor 100 Jahren zu Zeiten von Henry Ford trotz der massiven Produktivitätsfortschritte hierzulande weiter 40 Stunden betragen? Sogar Keynes hat bereits für 2030 eine Wochenerwerbsarbeitszeit von 15 Stunden vorhergesagt. Für ihn war klar, dass der Erwerbslosigkeit nur durch Arbeitszeitverkürzung erfolgreich entgegengewirkt werden kann. Hat sich Herr Flassbeck als Anhänger des Keynesianismus eigentlich schon mit diesem wichtigen Statement auseinandergesetzt?

Herr Flassbeck sollte unbedingt die Fähigkeit erlangen, über den kapitalistischen und wachstumsorientierten Tellerrand hinauszuschauen.

RE: Worte, die etwas bedeuten | 23.02.2021 | 16:59

"...aber es gäbe im Land endlich wieder eine massentaugliche Sozialdemokratie, die diesen Namen verdient."Die Partei 'Die Linke' sollte doch sogar sozialistisch und nicht nur sozialdemokratisch sein, weil sie doch die Nachfolgepartei der PDS (Partei des Demokratischen Sozialismus) ist. Das wäre sie jedenfalls ihren PDS-Altmitgliedern, die vielfach weiter in der Partei 'Die Linke' sind, auch schuldig, weil sie ja grundsätzlich aufgrund ihrer (auf jeden Fall damaligen) sozialistischen und antikapitalistischen Ausrichtung in diese Partei eintraten. Insofern wäre es auch eine große Enttäuschung, wenn 'Die Linke' lediglich den Status einer sozialdemokratischen Kraft erreichte, weil sie damit einen großen Teil ihrer Ideale und Parteimitglieder verraten sowie weiterhin ihr Alleinstellungsmerkmal aufgeben und eine Rechtsverschiebung in Gang setzen würde. Apropos: "Wer hat uns verraten, Sozialdemokraten!"