Internationaler Menstruationstag: „Für viele junge Frauen sind die Produkte zu teuer“

Interview Ab dem 28. Mai, dem Weltmenstruationstag, fordert die Kampagne „Another period is possible!“ kostenlose Menstruationsprodukte an Schulen und weiteren öffentlichen Einrichtungen. Barbara Wessel von Plan International über die Gründe hierfür
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Das Menstruationstabu brechen
Das Menstruationstabu brechen

Foto: Fasani Andrea / picture alliance/ Fasani Ansa

Mist, schon wieder keine Binde dabei – vor allem junge Frauen kennen dieses Gefühl. Das internationale Kinderhilfswerk Plan International will in diesem Jahr zusammen mit Influencer*innen und Politiker*innen für kostenlose, leicht zugängliche Produkte für Mädchen und Frauen werben. Denn laut einer Umfrage, die Plan International zusammen mit der Kreativagentur WASH United im Jahr 2022 unter 16- bis 49-jährigen Frauen durchführte, können sich ein Drittel der jüngeren Befragten diese Produkte kaum leisten. Über die Gründe sprach der Freitag mit Barbara Wessel von Plan International.

Der Freitag: Frau Wessel, die Periode ist für viele Frauen und junge Mädchen ein Problem. Warum?

Barbara Wessel: Periodenarmut ist ein ernsthaf