Echse

Werdender Bühnenkünstler aus dem Norden der Republik.
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RE: Debatten-Pingpong | 05.11.2016 | 13:23

Die Verlegung der AUfmerksamkeit aus der direkten Wahrnehmungssphäre macht nur blind. Natürlich geht es den Menschen in Afrika und dem nahen Osten gerade beschissen. Das heißt aber nicht, dass die Armut im eigenen Lande ignoriert werden darf.

RE: Luther ein Held? | 05.11.2016 | 13:09

Ein sehr interessanter und gut durchdachter Artikel. Doch bei aller gerechtfertigten Kritik an Luthers Denken und Wirken ist doch gerade diese Lutherdekade, das - in weiten Teilen der Bevölkerung noch stark - romantisierte Bild des Reformators aufzuklären und in die Tiefe zu gehen. Ich selbst werde an einem gigantischen Theaterspektakel teilnehmen, in dem Luther auf gar keinen Fall positiv dargestellt wird, und ähnliche Veranstaltungen wird es zweifellos im ganzen Land geben.

RE: Geschlecht: divers | 01.09.2016 | 21:55

Ein durchaus heikles Thema. Auf den ersten Blick lassen sich intersexuelle Menschen sehr leicht in die Sparte Männlich oder Weiblich einordnen. Dass das so eben nicht so einfach ist, das sieht manch einer aus Bequemlichkeit und Engstirnigkeit nicht ein.

RE: Im Augenblick der Krise | 14.06.2016 | 19:09

"Wer gehofft hatte, eine Tragödie wie diese würde nicht parteipolitisch ausgeschlachtet, dürfte enttäuscht werden."

Seien wir ganz ehrlich: Wer hat es denn gehofft? In einem derart polarisierten Wahlkampf wird sich doch auf jedes Ereignis gestürzt, das nicht bei drei auf dem Baum ist.

Doch auch die Gesellschaft überrascht nicht in ihrer Reaktion; während fast alle mit den Angehörigen trauern (möchte mal wissen, wer denn wirklich trauert), kommt selbstverständlich der Bezug auf den Islam als vermeintlich terroristische Religion; kommt ebenso selbstverständlich der folgenlose Ruf nach strengeren Waffengesetzen; und in wenigen Tagen ist bereits alles vergessen und von der nächsten Tragödie überschattet - Willkommen in der westlichen Welt.

RE: Unendlicher März | 17.05.2016 | 20:12

Zu schade, dass eine solche Aktion in Deutschland niemals stattfinden wird - umso interessanter zu beobachten, was sich daraus entwickeln wird.

RE: #Jenesaisquoi | 25.04.2016 | 23:10

Vielleicht gerade vor dem Hintergrund der Causa Böhmermann scheint dieses Stück ein zynischer Angriff auf die Realität. Vor allem die Art der Inszenierung weist mehr Verbundenheit mit der Masse auf als so manche politische Maßnahme.