Kommentare von ed2murrow

ed2murrow 04.04.2017 | 23:31

Was gar nicht geht. Noch heute Vormittag hat JA diesen Tweet abgesetzt: "Petra Reskis neues Werk: Spiderwoman auf Mafia-Jagd - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur" und dabei auf eine Buchbesprechung bei SPON von 2010 verlinkt, http://www.spiegel.de/kultur/literatur/petra-reskis-neues-werk-spiderwoman-auf-mafia-jagd-a-722374.html .

Daraus der Schlußsatz: "Damit aber ist der Anspruch [von Petra Reski] auf moralische Integrität dahin, zumindest aus journalistischer Sicht."

Ich habe mir auf Twitter die Frage erlaubt: "Das Interview mit @PetraReski 2014 in @derfreitag und den streitgegenständl. Artikel haben Sie dann nur aus Mitleid veröffentlicht? Oder?"

Sie ist zur Stunde unbeantwortet.

ed2murrow 31.03.2017 | 13:09

@gelse Unübersehbar ist, dass Mitglieder rechter bis rechtsextremer Pressure-Groups in Social-Media zunehmend "christlich" oder "katholisch" im Profil der Accounts führen. Schwertner aka @cariklaus, der einen Großteil der Öffentlichkeitsarbeit über Soziale Netzwerke betreibt ("Kommunikator des Jahres 2016" in Österreich) hat das wohl genauso registriert wie ich, wobei er berufsbedingt auch dem Umstand Rechnung trägt, dass andere der Unterstützung Bedürftige sich wegen der Zuwendungen Richtung Flüchtlinge zurückgesetzt fühlen. Das rechtsgerichtete Bekenntnis zum "Christentum" ist übrigens nicht auf Deutschland beschränkt, sondern findet sich insbesondere im anglophonen Raum und ist eines der wiederkehrenden Motive im Werk von Stephen K. Bannon. Man tut, mit anderen Worten, Daesh den Gefallen.

ed2murrow 31.03.2017 | 11:20

@gugel Sie können sich gerne davon überzeugen, dass der Religionswissenschaftliche Medien- und Informationsdienst auch Atheisten zu "Religionen & Weltanschauungsgemeinschaften in Deutschland" zählt. Im Übrigen eine explizite Warnung an Sie: Wendungen wie "rückständiges islamisches Gedankengezumpel" werde ich hier nicht noch einmal akzeptieren. Das gilt für jede Wendung, die nicht etwa eine Religion -egal welche-, sondern deren Angehörige auch nur mittelbar verunglimpft.

ed2murrow 30.03.2017 | 22:19

Danke für den Link. Aus dem Interview auch das: "Es ja auch hochinteressant, dass nun Menschen für das christliche Abendland kämpfen, die gar nicht gläubig sind. Bestes Beispiel ist die Pegida in Ostdeutschland. Diese Region gilt eigentlich als atheistisches Kernland in Europa. Anders gesagt: Es kämpfen die Falschen für den christlichen Glauben. Denn sie kämpfen nicht für das Christentum, sondern gegen eine fremde Kultur."

ed2murrow 30.03.2017 | 20:27

Lieber Herr Leusch,

ich gebe gerne zu, dass ich als Vergleich zusätzlich hätte La Réunion heranziehen sollen. Dieses aus der Kolonialzeit stammende Besitztum ist ja nun wirklich ein Solitär im Indischen Ozean (Département seit Mitte der 1940er Jahre), und gleichwohl hat der dortige Präfekt im Gefolge des Urteils des EuGHMR laut verkündet, er werde das sog. Burkaverbot in jedem Fall auf diesem Felsen im Meer durchsetzen. Das ist aber dort mindestens so wenig ein Problem wie auf Mayotte. Übrigens ging es bei dem Referendum auf der komorischen Insel um die Zustimmung zur Départementalisierung und nicht nur um Rechtsfragen. Der Aufstieg ging einher mit der Förderungen aus dem Mutterland und den Vorteilen aus den EU-Veträgen zu "Gebieten in äußerster Randlage".

Beste Grüße, e2m

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