Wir werden immer älter und sterben dabei aus?

Demographiewandel? Die Einwohnerzahl in Deutschland hat sich in 140 Jahren verdoppelt! Was wird aus den Renten?
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Die Bürgerpension

Die grundsätzliche Reformierung des heutigen Renten und Generationenvertrags.

Ein Entwurf in groben Zügen, der der Ergänzung bedarf, den ich mir aber grundsätzlich wie folgt vorstelle und zur Diskussion stellen möchte, und bitte um Verbesserungsvorschläge. Nur von pauschalen, ablehnenden Äußerungen, bitte ich abzusehen.

Die aktuellen Renten werden nicht mehr von den Rentenbeiträgen der arbeitenden, noch im Berufsleben befindlichen Menschen, bezahlt. Das sehe ich als Milchmädchenrechnung an, um ein härteres Wort zu vermeiden. Es ist nichts anderes als eine „Rentenzahlung von der Hand in den Mund“ und hat nichts mit der ständig propagierten „Rentengerechtigkeit“ zu tun. Ganz im Gegenteil.

Dazu kommt noch die ungerechtfertigte Beitragsbemessungsgrenze, (ca. 5.800,-Euro monatlich) eine unerträgliche Ungerechtigkeit. Ebenso die jährlichen Zuschüsse zur Rente, aus dem öffentlichen Steueraufkommen, von ca 81 Milliarden Euro jährlich.

Vorschlagen möchte ich eine Bürgerpension die aus dem öffentlichen Steueraufkommen geleistet wird, in Höhe von ca. 860,-Euro, zu zahlen, alle 24 Tage, ab dem 65. Lebensjahr, für alle deutschen Staatsbürger. Jährlich erfolgt dazu eine vom Parlament zu beschließende Pensionsanpassung, an die Lebenshaltungskosten.

Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft, die wenigstens zwei Jahre in Deutschland mit gültiger, voller Aufenthaltsgenehmigung gelebt haben, sollten nach der Dauer ihres ständigen Aufenthalts in Deutschland, nach Monaten gestaffelt, (Die Beträge gilt es noch zu ermitteln) eine entsprechende Pension ab dem 65. Lebensjahr erhalten.

Jeder Bürger der in der Vergangenheit Rentenbeiträge eingezahlt hat, erhält diese zusätzlich zur Bürgerpension, als Pensionsergänzung banküblich verzinst monatlich ausgezahlt, bis die eingezahlten, verzinsten Beiträge erschöpft sind.

Jeder Bürger kann freiwillig, zusätzliche Pensionsbeiträge an eine zu gründende staatliche Pensionskasse (oder LVA?) einzahlen, die vom Staat treuhänderisch angelegt werden und deren Erlös ab dem 65. Lebensjahr der obligatorischen Bürgerpension zugeschlagen wird.

Diese Bürgerpension wird zusammen mit der eventuellen Zusatzpension, nach dem 65. Lebensjahr dorthin ausgezahlt, wo die/der Pensionsberechtigte seinen amtlichen Wohnsitz hat, unabhängig davon, welcher Nationalität er/sie angehört.

10:48 05.10.2012
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Geschrieben von

Peter A Bruns

Die dunkle und die wilde Seite der Seele
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