nach der Demo ist vor der Demo

Demo Köln "Allen Kindern beide Eltern" Erfahrungsbericht eines Teilnehmers
Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community
Ein Erfahrungsbericht von meiner ersten Demo.

Ja, ich habe im Alter von 68 Jahren erstmals an einer richtigen Demonstration teilgenommen.

Ich bin Mitglied in verschiedenen Facebook-Gruppen z.B.

VoR (Väter ohne Rechte), Mamas+Papas,

ElternKind-Entfremdung,Väteraufbruch, und Mitglied bei MANNdat e.V.

Alle Gruppenmitglieder ereilte wohl im Wesentlichen das gemeinsame Leid (sie dürfen ihre Kinder zu wenig bzw. gar nicht sehen), und sie alle haben das gemeinsame Ziel (dies zu ändern).

Viele Paare streiten sich nach einer Trennung/Scheidung um die Kinder, also bei welchem Elternteil die Kinder wohnen sollen.

Es wird bei diesem Streitthema, oft mit unlauteren Mitteln gekämpft.

Beispiele:

Ein Elterteil zieht mit den gemeinsamen Kindern an einen weit entfernten Ort, der andere Elternteil kann somit sein Kind/Kinder nur selten, und mit hohen Kosten verbunden sehen.

Ein Elternteil,verweigert dem Anderen den Umgang mit den Kindern.

Kinder werden manipuliert damit sie sich vom anderen Elternteil abwenden usw.(z.B. Mama hat dich nicht lieb bzw.Papa hat dich nicht lieb.)

Oft wird auch mit Falschbeschuldigungen versucht dem anderen Elternteil das Kind zu entziehen ( falsche/unwahre Anschuldigungen bis hin zum Missbrauchsvorwurf usw.)

Die Leidtragenden sind immer die Kinder.

Aber nun zur Demo:

Ich erfuhr also über Facebook von einer geplanten Demo „Allen Kindern beide Eltern“ am 1.6.2019 gegen 13:00 Uhr in Köln. Startpunkt Domplatte.

Mein Interesse war geweckt.

Dann kamen in mir Gedanken auf:

Wie komme ich nach Köln? Wo übernachte ich? Welche Leute treffe ich dort?

Macht dass alles eigentlich Sinn für mich?

durch weitere INFOS erfuhr ich: die Anreise kann z.B per Auto (Fahrgemeinschaft ), Flixbus, DB-Spartickets-Gruppentickets usw. ziemlich kostengünstig erfolgen.

Als Übernachtungsmöglichkeit hatte der Veranstalter (VAfK Väteraufbruch für Kinder) einen Raum im Naturfreundehaus angemietet, in dem die Teilnehmer ausgestattet mit Isomatte und Schlafsack kostenlos übernachten konnten.

Zu meiner angenehmen Überraschung wurden an zwei Abenden ein Essen und jeweils gut gekühlte Getränke und am Morgen jeweils ein Frühstück zum Selbstkostenpreis, organisiert und angeboten .

Die Kosten beliefen sich somit für zwei Tage, inklusiv Schlafen, Essen + und Getränke+ Frühstück auf ingesamt ca. 20€/ Person.

Wer weiß wo es dies noch günstiger gibt?

Meine Anreise erfolgte mit dem Auto.

Auf der Fahrt nach Köln machten wir einen Zwischenstopp in Koblenz, und schauten uns die Stadt und die Festung Ehrenbreitstein an.

Begleitet wurde ich von meinem 29 Jährigen Sohn.

In Köln am Naturfreundehaus angekommen, duftete es schon nach gutem Essen.

Nach einer herzlichen Begrüßung der schon Anwesenden, wurden wir mit einem kühlen Kölsch versorgt.

Wir aßen alle zusammen, und danach wurden gute Gespräche geführt, "Berührungsänste" musste keiner haben, denn jeder freute sich auf das Gespräch mit dem Anderen.

Am nächsten Tag fuhren wir gemeinsam mit der S-Bahn zum Demo-Startpunkt zur Kölner Domplatte.

Ein LKW als Podium mit Soundanlage für die Reden,und einen Musiker-Auftritt, war vor Ort bereits aufgebaut.

Zwischen den vielen Reden wurden wir von dem Musiker Michael Pfennig mit bekannten Melodien, versehen mit seinen eigenen Texten zum Thema, unterhalten

In Reden wurde mehrmals auf Missstände hingewiesen (verursacht durch einen Elterteil, durch Jugendämter, durch Gerichte, durch die Politik, ja und auch durch gegnerische Anwälte).

Erwähnt wurde, dass es hier um eine gemeinsame Sache, also um eine Sache für Väter und Mütter geht.

Entfremdung und Kindesverweigerung wird durch Mütter so wie auch von Vätern vorgenommen.

Unser Motto:"Kinder brauchen beide Eltern“ also einen Vater und eine Mutter.

Die Moderation übernahm Mario Werner.

Kostümiert und auf hohen Stelzen begleitete er stunden lang die Veranstaltung.

Zur Unterstützung der Demo waren extra Werner Kretschmer, Edith Schützenhöfer und Christian Schmölz,

vom österreichischen Verband VoR (Väter ohne Rechte) der sich um die Probleme der Väter und Mütter in Österreich kümmert, aus Wien angereist.

Desweitern waren Vertreter der Gruppe Bundesiniative Großeltern "Gruppe Euskirchen", und die Youtuberin ( Andrea Hinkel,"gefährlichste Mutter Deutschlands" ) u.v.m vor Ort.

Nach der ersten Kundgebung setzte sich der Demo-Zug in Bewegung. Von der Domplatte durch mehrere Straßen, bis zum Rudolfplatz.

Begleitet wurden wir durch die Kölner Polizei, die uns sicher über verkehrsreiche Kreuzungen und Straßen geleitet hat.

Man sah den Zuschauern an, dass sie sich für unsere Anliegen interessieren.( mancher ist wohl überrascht gewesen, welches Unrecht es gibt ?)

Ein Zwischenfall: mitten auf einer Kreuzung lockerten sich die Stelzen-Gurte des Moderators

(die mussten natürlich sofort wieder festgezurrt werden), dies verursachte einen kurzen Stau von eins bis zwei Ampel-Grünphasen. Die Kölner Autofahrer zeigten Geduld und Verständnis, danke dafür.

Am Rudolfplatz angekommen war unser LKW/Podium schon wieder vor Ort.

Hier konnten sich Demo-Teilnehmer zu Wort melden und von ihrem Leid berichten. Dabei kamen manchem „Redner/ -in“ die Tränen, ähnlich ging es mir als Zuhörer.

Nach Ende der Demo-Veranstaltung ging es gemeinsam zurück zum Naturfreundehaus.

Es wurden noch schnell Einkäufe getätigt und der Grill wurde angeworfen, die Getränke kühl gestellt.

Dann war er wieder da, der Abend mit der Geselligkeit, bei gutem Essen+Getränken und vielen Gesprächen bis tief in die Nacht hinein.

Der nächste Morgen begann wieder mit einem gemeinsamen Frühstück.

Gegen 11:00 Uhr kam der Demo-Treff langsam zum Ende.

Der Abschied fiel mir schon fast ein bisschen schwer.

Mein Fazit : super Wochenende (schön und günstig) , viele Gesprächspartner sind nun meine Freunde.

Meine Empfehlung : legt euch jetzt schon wöchentlich einen Euro zur Seite und kommt zur nächsten Demo am 30.5.2020 nach Köln.

Die Demo ist sehr wichtig, um der Öffentlichkeit die Misststände aufzuzeigen. Auch die Politik, Jugendämter, Gerichte usw. werden davon erfahren.

Der „gemütliche Teil“ kommt euch selbst zu gute. ( Gespräche mit Gleichgesinnten, nette Leute kennen lernen, Freunde werden).

Am Ende möchte ich noch stellvertretend danken:

Dem Veranstalter Väterbewegung.org ( mit Hartmut Wolters)

Der Stadt Köln ( für die Demo-Genehmigung/ Gastfreundschaft)

Der Polizei für die sichere/reibungslose Begleitung.

Den angereisten Freunden von VoR, aus Wien

Den Rednern,

dem Musiker Michael Pfennig

der Yutube-erin Andrea Hinkel ( "schlimmste Mutter von Deutschland).

Der "Bundesinitiative Großeltern" (Gruppe Euskirchen).

Den Sponsoren

Und nochmals(falls ich jemanden vergessen haben sollte)

Beteiligte Vereine und mitwirkende Personen:

Freunde und Förderer der Väterbewegung in Deutschland (Betreiber der Demo)

Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Köln (Veranstalter)

Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter

Bundesinitiative Großeltern

Väter ohne Rechte

Forum Soziale Inklusion

Blauer Weihnachtsmann

Initiative Internationaler Vatertag

GetrenntErziehend Media

Gastgeber: Hartmut Wolters,

Versammlungsleiter Robert Bösler,

Moderation Mario Werner

Moderation Stimmungsbild Jörn Beckesch Assistenz Thorsten Vanselow

#AllenKindernBeideEltern

#entfremdet#entsorgt#erasedfamily#Wechselmodell#eraseddad#erasedmom#ausgelöscht#Doppelresidenz#Mychildtoo#ParentalAlienation#Elternkindentfremdung

09:52 04.06.2019
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

edwin hohr

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edwin hohr

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