Hannelore Kraft in Liblar zu Gast

Familienfest Kraft stellte Kandidat für die Bürgermeisterwahl vor
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Liblar 8.06.2013

Zum Familienfest der SPD in Liblar (Erftkreis), gab sich Ministerpräsidentin Hannelore Kraft die Ehre. Bei herrlichem Wetter und Temperaturen von 27 Grad im Schatten, wurde sie aber mit ihrem schwarzen Dienstwagen, etwa eine viertel Stunde zu spät, zur Veranstaltung gebracht. Hatte man den Eindruck, das Sie ohnehin nicht die beste Laune nach Liblar in die Provinz gebracht hatte, trübte sich jene noch, als sie auf eine Hundertschaft der Gewerkstatt der Polizei traf, die mit ihrer Besoldung durch die Landesregierung überhaupt nicht einverstanden waren. Unter dem ohrenbetäubenden Lärm von Trillerpfeifen, stellte sich Hannelore Kraft den aufgebrachten Polizisten. Sie versuchte sie soweit zu beruhigen, ohne aber das Problem mit den heiklen Tarifen für die Polizei lösen zu können. Sie ging dann anschließend zum Bürgerplatz, wo ihre Anhänger schon ungeduldig auf sie gewartet haben. Am Rednerpult, stellte Hannelore Kraft dann ihren Kandidat für das Bürgermeisteramt in Erftstadt, Herrn Peter Isakeit, kurz vor und versuchte ihn mit markigen Worten einer Berufspolitikern zu pushen. Die Hürther Bürger, zollten dem Geschehen, aber in der Majorität, nur höflichen Beifall. Doch noch einmal ergriff die Ministerpräsidentin das Wort. Sie betonte, das doch die SPD eine Partei der Gerechtigkeit wäre und erst die Sozialdemokratie es überhaupt ermöglicht habe, das Frauen wählen bzw. ein politisches Amt ausüben dürften. Zum Schluss der Veranstaltung konnten die Bürger der Stadt Liblar, einige Worte, mit der Ministerpräsidentin wechseln, welches durch ein Blitzlichtgewitter, einiger Kameras, stürmisch begleitet wurde. Als Hannelore Kraft den Bürger Platz in Liblar anschließend verließ, schien die Sonne immer noch prall vom Himmel. Hoffentlich ein gutes Zeichen für die amtierende Ministerpräsidentin, jetzt für den kommenden Bundestagswahlkampf, der im nahenden September, schon bald beginnen wird.

14:57 09.06.2013
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Geschrieben von

Willi Westerkamp

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