RE: Blatter im Durcheinandertal | 04.06.2015 | 20:20

Wenn wunderts?! Der Sepp Blatter ist ein Walliser. Dort befindet sich der Nabel der Schweiz, gar der ganzen Welt. Geht ein Walliser aus seinem engen Tal heraus, geht er in die Uesserschwyz. Und dort versteht ihn keiner, wenn er seinen Dialekt nicht anpasst.

Sepp Blatter ist nicht der einzige Walliser, der für Wirbel sorgt....

Köppel ist nicht der einzige Journi in der Schweiz. Aber eines ist sicher. Er ist sehr rechts zu verorten.

RE: EBOLA - die Büchse der Pandora ist geöffnet | 16.10.2014 | 03:56

Klar - Ebola ist beängstigend. Mehr als die Hälfte der Erkrankten überlebt die Krankheit nicht. So ist es wenigstens in den afrikanischen Ländern, wo die Spitäler schlechter ausgerüstet sind und es sehr wenige Spitäler gibt und die Hygiene und das Bewusstsein dazu viel schlechter ist.

Erinnern wir uns: Es gab schon immer Seuchen, die die Menschheit drastisch dezimierte. Aussterben tut sie deswegen nicht. Und wir hatten noch nie eine so gute medizinische Versorgung wie heute. Es ist noch gar nicht soooo lange her, da gabs nichts anderes als Naturheilmittel.

Erinnern wir uns an die Pest, der massenhaft Menschen zum Opfer fielen. Oder noch nicht so lange her - die Spanische Grippe. Einer meiner Grossväter ist daran gestorben.

Was heute neu ist, dass die Menschen, durch die technischen Möglichkeiten, sich viel freier bewegen können und somit Seuchen Vorschub leisten können. Die Lebensweise ist auch nicht mehr in überschaubaren Gruppen wie heute.

Ja, das ist möglich, wenn die Ebola-Seuche grosse Ausmasse annimmt, dass unser Wirtschaftsystem zusammenbricht. Allerdings ist die Wirtschaft mit dem Kapitalismus, wie das heute gelebt wird alles andere als menschenfreundlich.

Das Schlimmste was uns passieren könnte, wäre, wenn eine um sich greifende, allumfassende Angst die Menschen ergreift. Angst macht anfällig. Das bedeutet auch grössere Ansteckungsgefahr.

RE: Bezieher selektiert zur Gratis-Arbeit | 16.08.2014 | 03:55

Gebe

Kann nicht schlafen und habe mich ein wenig umgeschaut, was Sie sonst noch so hier schreiben. Ihr Engagement für Hartz IV ist wirklich gross - und auch sehr, sehr nötig, wie ich in Erfahrung bringen konnte. Natürllich habe ich schon vorher Einiges mitbekommen. Aber all die geballte Ladung hier zusammen zu sehen ist wirklich beeindruckend.

In der Schweiz leben wir, verglichen mit hier, im Paradies. Hartz IV entspricht, soviel mir bekannt ist unserem Fürsorgegeld. Die Höhe der Miete wird von jedem Dorf jeder Stadt in Eigenregie bestimmt. Dazu kommt die Grundversicherung der KK. Der Lebensunterhalt ist knapp 990 Fr.

Naturalgeschenke dürfen angenommen werden und müssen nicht angegeben werden, Geldgeschenke hingegen schon und werden vom Betrag abgezogen.

Nun gibts Oberschlaue, die einen Job finden und das bei der Fürsorge nicht angeben. Wenn das rauskommt, werden die hart bestraft. Das ist auch in Ordnung.

Irgendwann und irgendwie muss sowieso etwas Neues kommen. All die Maschinen und Roboter machen halt sowieso immer mehr Menschen im Arbeitsprozess überflüssig. Diese Politiker haben schon ein irres Beharrungsvermögen auf veralteten Zöpfen.

RE: Fühlen Pflanzen? Denken Tiere? | 14.08.2014 | 14:42

Ja, ja die Helvetismen haben es so in sich.

Gomfi ist schlicht und einfach Konfitüre, soweit ich weiss, in Deutschland vorwiegend Marmelade genannt. Also Abkürzung von Konfitüre = Konfi und verschweizerdeutscht eben "Gomfi" phonetisch geschrieben. Wie sagen wohl die Oesterreicher dazu. Die haben oft auch spezielle Ausdrücke, wie z.B. der Obers.

Vielleicht sollten wir mal einen Rezeptthread eröffenen. Ich schreibs jetzt mal trotzdem hier.

Für Kürbisgomfi nehme ich meist den Butternut. Ich mache viele Würzversuche. Diesen Winter hab ich es zum ersten Mal mit Vanille und Zimt versucht. Es hat mich sehr angesprochen. Auch mit Ingwer und oder Curry habe ich meine Freude. Auch mit Orangensaft und Zesten wird die Gomfi sehr gut.

Was verstehen Sie denn unter Senffrüchte? Süss-Sauer eingelegt?

Kornelkirschen und Mirabellen, sowie die Gartenbrombeeren sind bei uns praktisch schon vorbei. Allerdings fängt es jetzt so richtig an mit den Waldbrombeeren, die ich sowieso lieber habe, weil kräftiger im Aroma.

Und ich kann sie beruhigen. Ich bin bisher noch nie einem Guru erlegen. Allerdings über Angriffe von dieser Seite kann ich mich nicht beklagen. Und das hat mich im Gegenteil besonders vorsichtig werden lassen. Das will aber nicht heissen, dass ich nicht trotzdem immer wieder mal Irrtümern unterliege. Ich habe allerdings eine gute Begleitung, mit der ich mich regelmässig austausche. Was ich an diesem Mann sehr schätze, dass er nie sagt, ob erkenntnisse von mir gut oder schlecht sind, sondern, wenn ich von meiner Weisheit etwas sage, viel nachfragt. So komme ich dann selber drauf, ob an meiner "Erkenntnis" ein Haken dran ist. Und wie heisst es doch so schön. Aus erkannten Irrtümern lernt man viel mehr fürs Leben, als man in der ganzen Schulzeit in seinen Kopf hineingedrückt bekam.

RE: Fühlen Pflanzen? Denken Tiere? | 14.08.2014 | 14:18

In dieser Hinsicht wurde hier vor allem über die alten Menschen geschrieben.

Zum ersten Mal habe ich eine weitere Möglickeit erlebt, beim langsamen Abschied nehmen meiner Ex-Schwiegermutter. Und ich denke, dass das gar nicht selten ist, wenn man die Betroffenen denn machen lässt.

Meine Schwiegermutter hatte wieder mal ein Schlägli (Gehirnschlag) von dem sie nicht mehr aufgestanden ist. Ihre Nahrung, die sie aufnahm wurde immer weniger, bis sie ganz darauf verzichtete. Es wurde respektiert und ihre Lippen und der Mund regelmässig befeuchtet und ab und zu nahm sie zwei, drei Löffeli Bouillon. Sie wirkte in dieser Zeit immer verklärter und man hatte das Gefühl, dass sie immer mehr wie zu einem Engel wird, also wie schon im Geiste ganz woanders war. Sie liebte es, sachte berührt zu werden. Dann strahlte sie einem oft aus einer Tiefe an, wie aus einer anderen Welt. Für mich war es immer eine Bereicherung, sie in dieser Zeit zu besuchen. Es machte ganz den Eindruck, wie wenn sie spürte, dass die Irdische Versorgung nicht mehr nötig sei ab dann. Sie hat ohne Nahrung und Getränk noch mehrere Monate gelebt bis sie still und leise ganz Abschied genommen hat.

Interessant ist: Sie war durch und durch und mit grosser Ueberzeugung Anthroposophin, im Gegensatz zum Rest der Familie, Mann und Söhnen.

Nun wende ich mich an die andere Seite des Lebens, zu den Kindern und Jugendlichen. Auch da ist Suizid immer wieder mal ein Thema. Und da sind es naturgemäss ganz andere Anstösse.

Ein Beispiel von jemandem, die heute eine ältere Frau ist. Als Kind konnte sie es der Mutter nie recht machen. Das Kind war darob sehr verzweifelt. Es hörte auch immer wieder: "Sowie ich Dich sehe, muss ich mich ärgern." So gegen 9 machte sich das Mädchen immer mehr Gedanken über die Aussagen der Mutter. Es war auch verzweifelt. Es wurde ihm aber auch immer klarer: "Wenn mich die Mutter siegt ärgert sie sich über mich." Daraus folgerte das Mädchen: "Wenn ich für immer weggehe, dann muss sich meine Mutter nicht mehr ärgern und sie hat mich gerne." Das Mädchen wünschte sich ja nichts anderes.

Dann machte es sich Gedanken wie es gehen könnte. Zug, Auto oder von hoch hinunterspringen und noch viel mehr. Es kam zum Schluss, dass Auto und Zug nicht gut ist, weil sich dann die Fahrzeugführer schuldig fühlen. Das wollte das Mädchen nicht.

Dann machte sich das Mädchen Gedanken darüber, wie es denn zu bewerkstelligen wäre, um trotz aller Hindernisse zu bleiben. Es dachte: "Ich hab das nun so viele Jahre ausgehalten. Das halte ich auch noch auch, bis ich gross bin." So kam es zum Schluss weiterzuleben und sicher nie, nie in seinem Leben das Leben selbst zu beenden.

RE: Fühlen Pflanzen? Denken Tiere? | 14.08.2014 | 13:48

Hallo Gebe

Ich bin auch Sammlerin von allerhand aus der Natur für Naturheilmittel, Gomfi, Sirup und was es sonst noch gibt.

Leider ist da wo ich wohne, der Agglo Basel das Land sehr mit Niederschlägen gesegnet. Gerade eben regnet es wieder. Aber für's Wochenende gibt es Hoffnung.

Ueber das was ich angestossen habe über Verzicht auf Ich und Selbst, sie haben das ja sogar als Aufgabe verstanden, liess ich weiter in mir bewegen. Ich wll das noch präzisieren und die Begriffe und Wörter sorgfältiger wählen, um Missverständnissen besser vorzubeugen. Auch will ich es mit Beispielen genauer erläutern.

Auch will ich aus meinen Erlebnissen und Erkenntnissen daraus etwas zur Medizinischen Krankheitsvertreibung und alternativen Heilansichten und der Heilung direkt aus dem Geist etwas beitragen.

Kommt alles noch. Hoffe ich kann mich daran halten.

RE: Fühlen Pflanzen? Denken Tiere? | 12.08.2014 | 18:57

Ja, ich weiss. Ich wollte das mit dem Ich noch präzisieren. Das wurde allgemein falsch verstanden. Ich werde es auch noch machen. War nur stark vom Alltag gefordert und habe deswegen nicht die Zeit gefunden.

Mal als Erstes hier zum Voraus. Ich habe nie von der Auflösung des Ich gesprochen. Das wurde offenbar einfach so verstanden und/oder interpretiert. Ich hab da Wort Verzicht gebraucht und das ist was Anderes.

RE: Fühlen Pflanzen? Denken Tiere? | 11.08.2014 | 02:29

Lieber Lejakob

Ich will doch noch schnell etwas schreiben, bevor eventuell diese Woche die Kommentarfunktion unterbrochen wird.

Ich hatte die letzten Tage ziemlich viel zu tun. Und es wurde Einiges geschrieben betreffend meiner Kommentare. Bevor ich begonnen habe, hier zu schreiben, habe ich vor allem gelesen und aufgenommen und habe mich dann doch entschlossen, das was sich in mir bewegt hinsichtlich dieses Themas etwas niederzuschreiben.

Zuerst mal zu ihrem ersten und letzten Satz:

Entschuldigen ist ein sehr grosses Wort, das meist nicht als solches wahrgenommen wird. Entschuldigen heisst ja sich von seiner Schuld befreien. Meiner Ansicht nach ist das höheren geistigen Wesen vorbehalten. Hingegen können Sie mich gerne um Verzeihung bitten und das mache ich auch gerne. Allerdings habe ich das gar nicht so tragisch genommen, was da mir und über mich geschrieben wurde. Ich bin mich solches gewohnt. Scheinbar stosse ich immer wieder Menschen an den Kopf. Das muss mir schon bei meiner Geburt gegenüber meiner Mutter passiert sein.

Also sehen Sie ihr Satz "Einige Ihrer Beiträge wirkten auf mich so, als wäre da ein sehr junger Mensch in Gefahr, irgendwelchen Gurus anheim zu fallen", hat schon was Wahres. Das ist allerdings schon lange her und es war nicht freiwillig es wurde mir aufgezwungen und ich habe es abgewiesen und habe, wie das Kinder dann machen auch gebockt.

Irgendwann habe ich sie mal gefragt, wie sie mich in der Schwangerschaft, bei der Geburt und die erste Zeit erlebt habe. Als Antwort bekam ich: "Wie Du da warst, habe ich gemerkt, dass etwas mit Dir nicht stimmt." Dieser Satz passte sehr genau zu dem, wie sie mit mir als Kind umgegangen ist. Zu Beginn war ich natürlich aufgebracht, weil eine solche Kindheit einem im Leben schon einige Steine zwischen die Beine stellt. Aber je länger ich lebte, je mehr erkannte ich, dass ich gerade dadurch einen immer grösseren inneren Reichtum gewinnen konnte und so konnte ich auch immer mehr sogar Dankbarkeit meiner Mutter gegenüber gewinnen.

Und jetzt können Sie sicher verstehen, dass ich nie einem Guru erliegen kann, wenn ich schon als Kind meinem Mutterguru etwas entgegensetzen konnte, so wie das eben ein Kind kann, das stark ist.

Das war jetzt etwas Persönliches. Ihr Satz hat mich dazu animiert, das niederzuschreiben.

Uebrigens der grösste Guru aller Zeiten, der einen Flächenbrand über die ganze Welt setzt ist meiner Ansicht nach der Kapitalismus mit den globalen Firmen. Niemand, der nicht per Zufall noch als Native irgendwo im Urwald lebt kann sich dem Entziehen. Das ist eine gute Möglichkeit, zu versuchen, trotzdem innerlich frei zu bleiben.

Das Andere folgt später. Es ist jetzt Zeit schlafen zu gehen.

RE: Fühlen Pflanzen? Denken Tiere? | 08.08.2014 | 13:43

Um das zu versinnbildichen kann ich eine Geschichte nacherzählen, die ich mal gelesen habe. Dem Wortlaut nach weiss ich die nicht mehr genau, sondern dem Inhalt nach.

Es ist ein Tal umgeben von hohen Bergen. Im Tal leben Menschen die streiten sich auch. Jeder meint, dass er im Recht ist. Sie können sich nicht einigen und es entstehen Gruppen, die sich gegenseitig bekämpfen.

Da findet einer dieser Menschen einen Pfad, der auf den höchsten der umgebenden Berge führt. Er macht sich auf dem Weg. Nach einem Stück macht er Rast und schaut ins Tal hinunter. Er sieht, wie sie sich streiten und sich dadurch das Leben schwer machen. Und er beginnt auch Wege zu sehen, die daraus herausführen könnten. Es begaben sich vereinzelt auch andere auf den Weg, der den Berg, bis zum Gipfel heraufführte. Da konnte einer auf dem Weg in den Nebel kommen und den Weg verlieren. Oder es taten sich Schründe auf, wo man riskierte, wenn man nicht aufpasste, da hinabzustürzen. Es gab noch viele andere Gefahren auf dem Weg, die es zu erkennen gab, um der Gefahr nicht zu erliegen. So kamen die paar Menschen verschieden hoch, jeder für sich ganz allein, weil das ein ganz intimer Weg ist. Je höher einer kam je mehr "sah" er, was sich weiter unten wirklich unter den Menschen abspielte.

Bildich gesprochen verzichteten diese Menschen, mit jedem Schritt, den sie den Berg hinaufschritten, auf einen Teil ihres Ichs und Selbstes und konnten somit immer besser wahrnehmen, je höher sie stiegen, was hinter den Geschehnissen, die sie beobachteten steckt. Das ist geschenkte Weisheit.

RE: Fühlen Pflanzen? Denken Tiere? | 08.08.2014 | 13:30

Das habe ich doch in den verschiedenen Beiträgen schon beschrieben. Wenn man alle meine Kommentare liesst, kann man dazu kommen. Es betrifft ja nicht nur die Tiere.

Hier eine Zusammenfassung:

Schon als Kind wunderte ich mich, was mir da alles weisgemacht wurde. Immer wieder kam ich zu folgendem Schluss: "Das kann so nicht aufgehen. Das geht so nicht auf. Da fehlt was." Ich bin reformiert erzogen worden. Was mir da erkärt und wie es ausgelegt wurde, dachte ich, da muss doch noch was anderes sein.

Ja, und in der Lebensmitte begegnete ich der Anthroposophie. Da fand ich vieles, wonach ich suchte und nicht selbst vordringen konnte. Ich beschäftigte mich sehr viel damit und setzte mich damit auseinander und es kam noch mehr dazu.

Das war viel Wissen, geistiges Wissen, was ich mir da einverleibt hatte und zum staunen brachte. Es blieb aber lange abstrackt für mich, bis mir jemand nahe brachte, dass das nur möglich ist, wenn ich auf meinen irdischen Intellekt und das damit verbundene "hirnen" verzichte. Das sind meine irdischen Instrumente, mit denen ich mit dem Verstand operiere. Verzichte ich darauf, das heisst verzichte ich auf mein Ich, ist die Möglichkeit gegeben, dass sich mir neue Welten öffnen, die mir bisher verborgen waren. Da kommt es dann immer wieder vor, wenn ich was anschaue und mich dem Urteil enthalte, dass ein Gedanke wie aus dem nichts, sozusagen aus heiterem Himmel kommt. Das ist dann die Weisheit der geistigen Welt, die mich berührt. Man nennt das Intuition.

Nun sind aber auch Gefahren damit verbunden. In der geistigen Welt ist nicht nur Jesus Christus, Gott Vater und der Heilige Geist. Da tummeln sich auch andere Kräfte, allgemein Teufel genannt. Als Beispiel in der Anthroposophie: Da ist Ahriman, der mich an die Erde ketten will. Da ist Luzifer, der gerade mich davon lösen will und mich der Bodenhaltung fernhalten will. Dann gibt es noch Sorat.

Deshalb ist es wichtig, dass ich mein Gewissen pflege und es verfeinere. So kann ich immer besser unterscheiden, von welcher Seite die "geschenkten" Gedanken kommen.