e.s.

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RE: „Das ist magisch“ | 13.08.2013 | 11:56

und weil diese Art journalistischer Mitarbeit immer ein wenig untergeht: der Bildbeitrag von Martin Leissl gefällt mir sehr.

RE: Schreie, die keiner versteht | 17.06.2013 | 10:38

Diagnosen erstellen wie z.b. Schizophrenie ist eine extrem Form von sozialer Gewalt, eine Ausgrenzung oder präziser gesagt der Nährboden für ein psycho-sozialer Tod, denn in der Alltagssprache ist diese Bezeichnung nur negativ konnotiert. Dass therapeutische Kreise das nicht erkennen und immer noch zum Teil sehr leichtfertig mit dieser Bezeichnung hantieren ist bedenklich. Dass man v.a. Migranten, völlig kontraproduktiv, damit belegt, erstaunt mich nicht.

RE: Schaut doch woanders hin | 15.05.2013 | 17:21

Das ist ein ziemlich kruder Artikel. Nur schon das Nebeneinanderstellen von Schwul-sein-outen und prophylaktischer -Mastektomie-outen. Hauptsache outen, dann ist alles geadelt. Im Namen des Mitgefühls, was auch im Mitdenken oder wie hier in diesem Blog in Form von Mitschreiben stattfindet, wird Beifall gespendet zu einem Verhalten von Menschen, die nicht klarkommen mit der übersteigerten Form von Angst (Paranoia), (ausgelöst oder eskortiert von einer Präventionsempfehlung, die in einer gestutzten Wahrnehmung des Menschen, oder mathematischen Interpretation der Genetik gründen) und deshalb ihre (Selbst)zerstörung(körperliches), ihr Verschwinden und entfremden wählen und das noch dargestellt wird 'im Dienst eines grossen Ganzen' oder unter der Flagge von Sexismus-Kritik. Das kann man nicht gutzuheissen und das Aufbringen von Respekt für die Protagonistin ist eher irreführender Kitsch.

RE: Der Preis ist hoch | 19.11.2012 | 18:43

... dann möchte ich sie an dieser stelle fragen: sind sie ein sogennantes down-syndrom-kind? ohne mal ihre antwort abzuwarten, vermute ich mal, dass sie es nicht sind. wie also bitte schön definieren sie das leiden, resp. aus welcher warte? - und schlage vor dann nochmals bezug zu nehmen zum begriff menschenverachtung.

RE: Der Preis ist hoch | 19.11.2012 | 09:57

ich behaupte jetzt mal und benutze dazu ein, für manche etwas unangebrachte wort: dass in der medizin, resp. in der med. vorsorge immer moch das konzept der "endlösung" vorherrscht. es sind sowohl die mediziner, wie auch die patienten, die sich immer noch von einer idealvorstellung gängeln lassen: dass es den perfekten mensch gibt oder geben wird oder zumindest dass man weiss, wenn man diese vorstellung nicht fallen lasssen will, wie vorzugehen ist. das ist das eine (quasi software), das andere ist die die knallharte realität von behinderten und ihrem umfeld, das nicht nur unter der 'behinderung' leidet, sondern v.a. durch die diskriminierung. echtes mitgefühl würde darin bestehen, 'abweichende lebensformen' als reichtum, variante oder sogar als notwendigkeit zu begreifen (wie es nämlich jedes lebewesen ist) - und dass man mich nicht falsch versteht: ich bin keine abtreibungsgegnerin, sondern ich denke ein solcher test setzt die falschen ethischen zeichen. (und nebenbei gesagt, welcher eltern haben schon nicht tränen in den augen in der sorge um ihr kind? und man muss doch nicht so tun, als gäbe es eine völlige unabhängigkeit, auch das ein ideal, dass hier in diesem beispiel von herrn zerres illustriert wird, das nie realität sein wird, aber ich stelle oft fest, dass ärzte mehr oder weniger bewusst werbeträgern von mez. produkten sind)