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RE: „Die Zugbrücke geht schon wieder hoch“ | 25.10.2015 | 22:27

Also die Flüchtlinge und Ex-Flüchtlinge, die ich kenne sind ganz normale Menschen, manchmal überraschend anders als ich dachte, faszinierend demokratisch und weltoffen. Sie machen ihren Job, ziehen ihre Kinder groß, sparen, schicken Verwandten Geld. Eben Menschen mit Geschichte, auch mit Nachsicht in Bezug auf unsere Angst. Liebe Grüße

RE: Gefangen im Flüchtlingscamp | 30.09.2015 | 20:47

Alles das, was nun geschieht, wusste Europa schon. Es war abzusehen. All diese fürchterlichen Flüchtlings-Szenarien haben wir bereits in Filmen sehen und in Büchern lesen können. Wir wussten, was uns erwarten wird und haben brav hinter weißen Zäunen und Einfamilienhäusern zugeschaut. Das nennt man wohl Wohlstand auf Kredit. Liebe Grüße

RE: Generation Maybe mit Baby | 02.09.2015 | 20:14

ich habe beobachtet, dass junge Frauen viel pragmatischer sind, wenn es ums Kinderkriegen geht. Hat was. Beneidenswert.

Liebe Grüße

RE: Warum Sexarbeit entkriminalisiert gehört | 02.09.2015 | 19:46

..... es gibt offensichtliche Wahrheiten, die auf dem gesunden Menschenverstand basieren und dazu gehört die Erkenntnis: Prostitution ist Unfreiheit und begünstigt Unterdrückung, Erniedrigung etc. ; es ist einfach Unrecht, wie jedes Kind intuitiv weiß (wobei ich vergebens hoffe, dass es kein Kind der Welt je wissen muss).

Der Staat hat selbstverständlich die Pflicht Prostitution zu verbinden, da es ein Milieu schafft, dass Ausbeutung mit alle den bekannten Folgen für alle Beteiligten ermöglicht.

Ein Teil von mir findet es naiverweise immer noch fast verwunderlich darüber zu diskutieren und ich bin froh, dass Deutschland eine Alice Schwarzer hat, die es zum richtigen Zeitpunkt versteht gegen den Strom zu schwimmen.

Liebe Grüße

RE: Auf der Straße | 06.07.2015 | 17:19

Es besteht hier keine Tradition des Gebens, da der Sozialstaat für die Armen aufkommt.

Meinen Eltern schien es vor über dreißig Jahren noch selbstverständlich mir oder meinen Geschwistern eine Mark in die Hand zu drücken und zu sagen: Gib es dem Bettler. .... Warum Mama? das macht man so, das ist eine gute Tat , war die Antwort. Es fühlte sich an wie gesegnet zu werden.... (manche Bettler sprechen sogar einen Segen als Dank aus)

Jetzt sind meine Eltern, ehemalige Gastarbeiter, so eingedeutscht bzw. kapitalfixiert (unterstellte ich) , dass sie an einen Bettler mit dem Hinweise er könne ja Sozialhilfe beantragen vorbeigehen, während ich in meinen Taschen nach einem Euro suche.....

es scheint meinen Herzgefühl immer noch richtiger zu geben als nicht zu geben. Der Intellekt argumentiert natürlich ähnlich wie der Autor des Artikels....

RE: „Wir sind praktisch unsichtbar“ | 21.10.2014 | 10:57

Go sister, go!

Maschallah und Alhamdullilah!

Liebe Grüße

RE: Woher kommt all der Hass? | 03.08.2014 | 13:43

genau: Die Kleinen müssen und sollen das, auch aus entwicklungspsychologischer Sicht, nicht lesen.

Thema Hass: Austausch und Kennenlernen reduzieren (auch) Hass.

RE: Öffentliche Watschn | 02.08.2014 | 17:50

Natürlich ist eine Religion, die so orientalisch fremd wirkt ein Integrationshindernis. Weil keiner sie will, dieses Fremde und Unbekannte. Selbt in der sog. islamischen Welt und im internen islamischen Dialog wird der Islam neu definiert. Der Islam und das politische (arabische) Umfeld stecken in einer Krise, in Bürgerkriege; der arabische Frühling ist ein Umbruch.

Der Westen will seinen Wohlstand und seinen gewonnen Werte erhalten. Wer kann es ihm (uns? bin ich dabei als Muslimin?) verdenken? Vielfalt liest sich auf dem Papier gut und sogar in Großstädten lebbar interpretieren, aber schon in ländlichen Gebieten ist alles Fremdländische auffällig und fragwürdig....

Der Islam braucht, und es gibt sie, liberale Denker, die selbst keine Berührungsängste mit fremden Kulturen und Werten haben. Liebe Grüße

RE: Die Männerhasserin | 15.07.2014 | 17:13

Ich frage mich immer wieder - und jetzt auch angesichts der Kommentare unserer männlichen Mitmesnchen -wer denn das Märchen verbreitet (hat), dass die Grundlage des Feminismus Männerhass sei. Es ist nämlich nicht so.

Feminismus bedeutet Freiheit, Emanzipation, Befreiung von den Fesseln der "Frau/Mann/Partner-am-Herd-Mentalität." (wie auch immer)

Es dreht sich nicht alles um Männer, auch wenn sich die Welt um Männer dreht, so doch nicht der Feminismus.

(Auch) Dank derFeministinnen dürfen Männer jetzt (wenigstens in Deutschland) Eltern-/Erziehungszeit nehmen, sie dürfen den Haushalt machen ohne ausgelacht zu werden, sie können mit ihren Kindern spielen etc.... Es geht um die Möglichkeiten, um den freien Willen und der freien Wahl - dazu bedarf es aller Geschlechter statt eines Geschlechterkampfes, der Feminsimus ist der Weg dahin, das geschlechterbezogene Pendant zum Sozialismus, nicht als Ziel, sondern als methode.... (jetzt habe ich aber dick aufgetragen....).

Ich halte mich gezwungenermaßen (ups und sic!) für eine Feministin und hasse nicht. Muss es also wissen.

RE: Gotteslästerung | 12.07.2014 | 13:39

Das ist eine mystisch-individuelle Sicht der Verschleierung allgemein, eine Abwendung von der Außenwelt hin zur Innenschau. Jedoch ist das eine "höhere" spirituelle Sichtweise, die stufenweise und prozesshaft, sehr subjektiv, verläuft. Sie hat nichts gemein mit der traditionellen Verschleierung und Abrenzung der Frauen.