Kölner Sylvester Nacht - Tahrir Platz 2.0

Kölner Sexmob Die Geschichte des Tahrir Platz wiederholt sich mitten in Deutschland. Verantwortliche vertuschen anstatt zu handeln.
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Ähneln die Vorkommnisse in Deutschland immer mehr den Vorkommnissen in Ägypten? Auch in Ägypten wurden und werden Frauen gemeinschaftlich sexuell belästigt, teils vergewaltigt.

Es geht um den Machterhalt - nicht um die Flüchtlinge

Auch in Ägypten wurde die Pressezensur kritisiert: über die Belästigungen wurde nicht berichtet. Doch halten nicht auch in Deutschland Verantwortliche Informationen zurück, angeblich um Flüchtlinge zu schützen? Oder vertuschen Verantwortliche einfach nur ihre eigenen Versäumnisse?
In Diktaturen kennt man das Prinzip der Zensur zum Machterhalt!

Indiskretionen helfen rechten Plattformen

Wie peinlich ist es jedes Mal, wenn seriöse Leitmedien, offizielle Stellen die Herkunft von Straftätern verschweigen, die Information aber durch Indiskretionen Stück für Stück bekannt wird? Wie oft schon wurden Internas durch Behördenmitarbeiter in den sozialen Medien mit einem einfachen Mausklick geteilt, wie oft konnten sich fragwürdige rechte Platformen rühmen, das "Schweigekartell" gebrochen zu haben und die Wahrheit zu verkünden (AfD Slogan "Mut zur Wahrheit")?
Das nagt an der Glaubwürdigkeit der guten Seite in diesem Lande - und hilft Pegida, AfD!

Der Wähler - unmündig?

Das Nicht-Nennen der Herkunft von Tätern könnte auch einem Selbstverständnis der Politik entspringen, der Bürger sei nicht fähig zwischen der breiten Mehrheit der friedlichen Migranten und den wenigen Straftätern zu unterscheiden. Wird der Wähler bei bestimmten Themen entmündigt? Den Lesern dieses Forums unterstelle ich sehr wohl, mit derartigen Informationen verantwortungsvoll umzugehen! Soll wirklich nicht informiert werden?

Schaffung schutzloser Räume

An Ägypten wurde beklagt, es käme zu wenig Polizei zum Schutz der Frauen zum Einsatz - Straftäter würden so gut wie gar nicht verfolgt. Ist es in Deutschland wirklich besser?

Polizei und Justiz werden in Deutschland kaputt gespart. Die Polizei ist derzeit auf eine alternde Bevölkerung eingestellt - doch jetzt haben wir wesentlich mehr junge Männer im Land!

Kein Wunder das viel zu wenig Personal mit den vielen jungen Männern in Köln überfordert wurde - und die Sex-Attacken nicht verhindern konnte.

Pseudo-Strafen ermuntern Intensivtäter

Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, das ein Täter überführt wird, gibt es nur geringe Strafen: z.B. wurde ein Verdächtiger der Köln Ereignisse wegen früherer Vergehen zu einer Woche Jugendarrest verurteilt.

Wie soll ein Strafrecht resozialisieren, wenn die Strafen so gering sind, das sich die Straftat für den Täter lohnt (Triebbefriedigung / Einkommen)?

Warum soll ein Intensivtäter einen ordentlichen Beruf erlernen, sich integrieren, wenn er mit seinen Straftaten mehr Geld verdient als normale Berufstätige – ab und zu muss er eine Woche einsitzen?

Entstehung rechter Bürgerwehren

Viele Bürger glauben nicht mehr daran, das der Staat sie schützt. Sie bewaffnen sich bereits, es bilden sich Bürgerwehren. Die Politik gibt das Gewaltmonopol des Staates ab an HoGeSa, Pegida & Co. Wann ist es so weit das ein Gegenmob Lynchjustiz betreibt und Jagd auf vermeintliche Straftäter macht?

Handeln - statt relativieren, vertuschen

Seit neuesten ist die Linke #ausnahmslos "gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus". Bravo. Das ist wirklich neu. Was wird bitteschön - auser der Medienkampagne - konkret dagegen unternommen?
Der SPD Parteilinke Ralf Stegner erklärte, die Gesetze sollen so bleiben wie sie sind - #ausnahmslos !

Wäre es nicht besser, der Staat erobert das Gewaltmonopol zurück durch ein Aufstocken der Polizei und die Verschärfung gesetzlicher Regelungen?

Wäre es nicht besser, die Regierung investiert in die Prävention derartiger Straftaten, durch Integrationskurse?

Das Motto sollte lauten:
Handeln statt Reden
- #ausnahmslos!

00:06 13.01.2016
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Emanuel Hienstorfer

Kontakt: E emanuel@hienstorfer.de
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