EnidanH

In einem anderen Licht.
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RE: Mehr Humanität und Prävention | 01.04.2015 | 18:22

Worthülsen...

... können die anderen (CSU, CDU, Grüne, Linke) auch.

Und wenn sich die Bundestagsmitglieder einmal die Mühe machten ihre eigenen Reden nachträglich zu sichten, dann würde Ihnen eventuell auffallen, dass sich da seit Jahren nur hohle Phrasen an hohle Phrasen reihen.

Und dazwischen schimmert so etwas wie die Sehnsucht nach deutscher Großmachtrolle in der Welt.

Kommt das wirklich aus Ihrem Herzen, Herr Bülow? Oder haben Sie sich bestens in den politischen Superalltag integriert...

Naja, wie dem auch sei. Bei Abgeordnetenwatch ist jedenfalls zu lesen, dass Sie bei Anstimmungen zu Verlängerungen von Hilfseinsätzen wie in Darfur oder Sudan entweder nicht anwesend waren oder sich enthalten haben. Wie passt da jetzt zur Forderungen nach mehr "Verantwortung", die Sie da oben verlangen. Oder Ihre Enthaltung bei der Abstimmung zur Transparenz bei Rüstungsexporten...

Und wie passt es eigentlich zu einem Sozialdemokraten, wenn Sie die Diätenerhöhung und die PKW-Maut absegnen?

RE: Deutsche an die Front? | 01.02.2014 | 14:39

Heuchelei, wie sie nur Journalisten und Politiker hinkriegen.

Aus dem netten und warmen Redaktionsstuben heraus und in wieder erstarkter Großmannssucht ist man sich doch insgeheim einig, dass D außenpolitisch was sagen soll (freilich nur unter der Fuchtel des großen Bruders).

Die Politik erledigt dann das Dilemma mit dem GG, das nur Verteidigungskriege zulässt und die Journalisten stimmen den Pöbel darauf ein. Es wird ja auch kein Kind der Edelfedern treffen, das seinen Kopf irgendwo in Afrika hinhalten muss, damit die mächtige Rüstungslobby und die Pleitestaaten USA wieder vor Freude Tränen in die Augen bekommen.

Dass 2/3 der Deutschen keine Erweiterung von Einsätzen wollen... pff, Randnotiz, wenn überhaupt.

Und immerhin lenkt man schön vom Inneren ab, wenn draußen in der Welt die Köpfe rollen.

Irgendwie habe ich noch nicht die Hoffnung verloren, dass all den heimlichen und weniger heimlichen großkotzerten "Eliten" dieses Landes die eigene Verlogenheit bald um die Ohren fliegt.

RE: Der Schlaf der Ungerechten | 19.12.2013 | 19:26

Die Finanzierung durch den Rententopf ist ein Skandal...

... nicht nur offenkundig gesetzeswidrig, denn die Rentenbeiträge für Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssten sinken, nein es ist reinste Verlogenheit, damit man die Wahlversprechen einhalten kann ohne Steuern zu erhöhen.

Ich verstehe nicht, wieso es nicht einen Riesenaufschrei gibt, wenn Schwarz-Rot mal eben ein Gesetz einkassiert und die Beitragszahler auszunehmen. Fein raus sind wieder die Beamten.

Es kotzt einen als Angestellten nur noch an.

RE: Geschäftsmodell Schneeballsystem | 31.03.2013 | 20:20

Sie sollten erstmal unser Wahlrecht lesen,

bevor Sie solche unklugen Dinge von sich geben.

Nichtwähler stützen nämlich das etablierte System und Ungültigwähler fallen lediglich in eine Statistik.

Selten so einen Unsinn wie den Ihren gelesen.

Jede Stimme für eine andere Partei - davon gibt es reichlich in Deutschland, der Michel wählt sie nur nicht - trifft die Etablierten. Eine Stimmenthaltung dagegen bringt überhaupt nichts.

Man muss schon sehr naiv sein zu glauben, dass man bei der nächsten Bundestagswahl sich mal wie ein schmollendes Kind verhält und nicht wählt...

RE: Gefühlseuropäer Gauck | 23.02.2013 | 15:12

Erkennet sie an ihren Worten...

... komisch, dass kaum einer über Gauck's Vokabular sinniert.

Begriffe wie Banner, Bedenkenträger, Zauderer... die gab's schon mal erst vom Verrückten aus Österreich und dann von der SU-Kommission genannt SED.

Anscheinend funzen diese Parolen immer noch gut im Land, der Michel lernt's eben nicht.

Ehrlich, auf so ein Dikat-Europa habe ich keine Lust, egal wie oft es mir als Freiheit verkauft wird.

Imgrunde ist diese ganze EU nur die europäische Niederlassung des Kapitalismus. Hier also noch zu fordern dieser Verein solle noch mehr Macht und Geld bekommen ist jawohl genau der falsche Ansatz. So nach dem Motto: Stimmt das Fundament nicht lasset uns höher bauen.

RE: Gefühlseuropäer Gauck | 22.02.2013 | 22:02

Das war eine ganz gruselige Veranstaltung...

... Gauck scheint hier nur das Ziel gehabt zu haben alle greifbaren Phrasen zu verwursten, uns mit unserer Geschichte zu drohen und sich den eingeladenen EU-Höflingen anzubiedern.

Weder inhaltlich noch rhetorisch ein Glanzstück, im Gegenteil, diese selbst-pastorale Attitüde triefte nur so von Pathos.

Schlimm an der Sache, dass sich da einer, der sich immer alles Bürgerversteher und Humanist generiert keine Rede für die Bürger hielt, aber für die EU-Eliten und deren Strippenzieher, die Märkte.

Es mutetet an wie eine Einschwörung auf die kommenden Zeiten, wo noch mehr Solidarität, also Geld, gefragt ist.

So erleben wir eine Zeit, in der die Ideologie und die Zensur offensichtlich wird: Zweifele nie an der EU und dem EURO und schon gar nicht daran, dass die Märkte nur dein Bestes wollen.

RE: Maginot-Linie durch Europa | 08.02.2013 | 16:24

Danke, Herr Herden,...

... bleibt nur noch die Frage, ob diese Summen gerechtfertigt sind, soll heißen, ob die EU denn effizient denkt und arbeitet.

Es gibt ja nun genug Reportagen und Berichte über fehlkonstruierte Strukturen, etwa, wenn EU-Geld (also Geld der Bürger) in Mafia-Strukturen fließt oder in Agrarriesen, die dann die kleinen (Bio-)Bauern verdrängen oder in Maßnahmen zur Gurkenvermessung.

Konkret: Was rechtfertigt diese Summen, werden diese Summen vernünftig und sinnvoll ausgegeben?

RE: Maginot-Linie durch Europa | 08.02.2013 | 13:44

Wofür wird das Geld denn konkret ausgegeben, Herr Herden?


Dem Journalisten, der behauptet, mit einer Budgetkürzung (die tatsächlich eine Verhinderung einer fragwürdigen Kostenexplosion ist), muss es doch möglich sein uns aufzuklären, wofür genau die EU (also, deren Hauptakteure in Brüssel und Strasbourg) denn dieses Geld ausgibt, ausgegeben hat und ausgeben will.

Pathetische Worte an diese ach so herrliche EU reichen mir da nicht. Ich will Fakten und Zahlen, die belegen, dass die EU nützlich agiert und dieses auch tatsächlich sinnvoll eingesetzt wird.

Zumal es doch bei Jedem angekommen sein sollte, dass die EU nicht nur Sinnvolles plant (wie die Abtretung der Trinkwasserrechte an Privatkonzerne) und nicht nur für Kosntruktives Geld verschleudert (wie etwa den Agraretat für Frankreich).

Also, bevor man sagt mit diesem "wenigen Geld" (wieviele Nullen haben 900 Mrd.?) kann kein Wachstum entstehen, muss ja irgendwie geklärt werden, ob die EU bisher überhaupt für Wachstum sorgte. Und wofür genau das Geld, das erarbeitet werden muss, denn eingezahlt wird.

Und wieviele der Gelder fließen denn in die Bezhalung unserer Überflieger in Brüssel?

Presse, du bist dran!

RE: Da geht noch was | 28.01.2013 | 20:03

Diesen flächendeckenden Mindestlohn wollte die SPD nicht.

Das war anno als die Hartz-Regeln eingeführt wurden, die Gewerkschaften selbst konnten oder wollten ihn auch nicht einführen, werben aber an Hausmauern mit einem Mindestlohn für 8,50€.

Dabei machen die Hartz-Regeln ja nur Sinn, wenn eben der flächendeckende Mindestlohn da ist, ansonsten sieht man das, was wir haben, eine Zunahme von nichtsozialversicherungspflichten Jobs, die imgrunde nur für Studenten oder gelangweilte Hausfrauen sinnvoll sind.

Und sorry, man will den Wechsel zu Rot-Rot-Grün, aber erstens will man die Linke ja nicht im Boot haben und zweitens würde sich nicht viel ändern, solche Jubelartikel hin oder her.

Die Pensionsberchtigten sollten mal anfangen den Separatismus von Rente und Pension anzugehen, wenn sie wirklich Gerechtigkeit wollen... nicht wahr!

RE: Über das Ende der politischen Lager | 22.01.2013 | 15:08

Mal ein Blick auf die "Effezienz" der Wählerbeteiligung:

in Niedersachsen (Landtagswahl) etwa 60%, ebenso ca. 60% in Baden-Württemberg, im Saarland waren es ca. 50%.

Gerade die ehemaligen CDUler und FDPler dürften die sein, die nicht wählen gehen, weil sie sich verraten fühlen, die Anhänger der Grünen jedoch sind die, die wählen. Ich meine solche Wählerbeteiligungen kommen den Grünen zugute.

Wenn Niedersachsen eines gezeigt hat, dann das, dass die zunehmende Nichtwählerschaft eine ernste Gefahr für das sowieso angeknackste Demokratiegefühl ist, kurioserweise begründen die Nichtwähler ihre Entscheidung mit Verdrossenheit - was umgekehrt heissen muss, dass die anderen Parteien auf dem Wahlzettel alle schlechte Programme haben oder die Nichtwähler diese Programme erst gar nicht lesen. Und es heisst auch, dass man vielleicht mal auf eine Absenkung der 5%-Hürde auf 3% nachdenken sollte, wenn man eine wirkliche Vielfalt will. Bei der letzten Bundestagswahl gab es 29 Bundesparteien auf dem Wahlzettel, diese BT-Wahl hatte aber die schlechtese Wahlbeteiligung.

Da stimmt doch was nicht (mit den Deutschen).

Die Anzahl an ungültigen Stimmen nimmt ebenfalls zu, diese Ungültigmacher wissen aber gar nicht, dass ein ungültige Stimme den selben Effekt auf das Wahlergebnis hat wie eine Nichtwahl.

Über das alles sollte mal diskutiert werden.