Totenmaske zu Lebzeiten

BERLIN-BÜCHER Berlin in acht Kapiteln
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Früher, als noch die Mauer stand, glaubten kleine Kinder, man sähe sie nicht, wenn sie sich die Augen zuhielten. Vielleicht ist das noch heute so. Hinzugekommen sind mit Sicherheit aber Leute, die überzeugt sind, Berlin gebe es erst, seit sie da sind und es ansehen. Sie künden den Ruhm der Stadt, die sie entdeckt haben. Zum Beispiel Carl-Johann Vallgren. Er gilt in Schweden als Chansonnier und seinem Schreiben wird dort ein »leicht gedämpfter Crooner-Ton» nachgesagt. 1993 ist er nach Berlin gekommen, 1999 hat er seine Landsleute über Berlin in acht Kapiteln informiert. Eine Art geschriebener Fahrstuhl-Musik für die Horizontale: Kultur zwischen Hegel und Dussmann, Franz B. und Franz K., Kreuz- und Prenzlauer Berg, Kneipen und Galerien, A. Speer u