Lesezirkel #12 | Presseschau für Kunst & danach

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Wochenauslese vom 7. Oktober 2011: Wenig begeistert zeigt sich Thomas Groetz auf Artnet von der Ausstellung „Kunst & Philosophie“ im Neuen Berliner Kunstverein: „Simpler kann man Denken als philosophische Disziplin wohl kaum illustrieren.“ Die FAZ attestiert der Peking Biennale einen schmerzlichen Grundton und weiß zu berichten, dass „in Pekinger Mittelschichtenfamilien heute auch das Künstlerdasein als einträgliche Karriere (gilt)“ Die Süddeutsche Zeitung findet die Londoner Richter-Ausstellung übervorsichtig und didaktisch, glaubt aber auch zu wissen, dass Richters RAF-Zyklus „für die bundesrepublikanische Endzeit so epochal (ist) wie „Die Erschießung der Aufständischen“ von Francisco de Goya für Spanien im frühen 19. Jahrhundert.“ Bei Art berichtet Birgit Sonna von einem schaurigen Event im Hause Elmgreen & Dragset und scheint ein wenig geblendet von dessen Celebrity-Dichte.

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21:34 07.10.2011
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Geschrieben von

Erik Stein

Kleines Spin-off von »Donnerstag« - das Blog für Kunst und danach.
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