Lesezirkel #13 | Presseschau für Kunst & danach

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Gesine Borcherdt hat für Arnet die Ausstellung von Jorge Pardo bei Neugerriemschneider besucht und fühlt sich an Lipgloss erinnert: „im ersten Augenblick kühl und sexy, dann nur noch synthetisch und kurz darauf abgelutscht.“ Glänzend auch ihr Fazit: „Wann die Galerie Neugerriemschneider – die sich immer noch im Glanz von Olafur Eliassons Riesenstrahler in der Tate Modern aus dem Jahr 2003 sonnt – mit Jorge Pardo, Tobias Rehberger, Rirkrit Tiravanija und neuerdings auch Ai Weiwei aus dem Rampenlicht treten wird, ist daher nur noch eine Frage von Zeit und von Geist.“ Die Welt rezensiert Wozu Kunst? Ästhetik nach Darwin von Winfried Menninghaus. Entscheidend für Darwin seien die Ornamente, heißt es darin, deren Ursprung er in der sexuellen Selektion, der Schönheitskonkurrenz im Tierreich ausmacht. „Auf seiner Website zeigt sich Winfried Menninghaus mit einer Elektrofrisur wie der exzentrische Doc Brown im Film Zurück in die Zukunft. Nach der Lektüre seines Buches könnte man von einem Körperornament sprechen“ Bei Monopol antwortet Designlegende Enzo Mari auf die Frage, was die Kunst vom Design lernen könne: „Gar nichts!“ Schließlich melden alle die neue Rangliste der britischen Art Review, die in diesem Jahr Ai Weiwei anführt. Einen frischeren Blick auf die Künstler wirft dagegen dieser Mann von der Straße.

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13:10 15.10.2011
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Geschrieben von

Erik Stein

Kleines Spin-off von »Donnerstag« - das Blog für Kunst und danach.
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