Ernstchen

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Ernstchen
RE: Männer, Männer über alles | 24.10.2017 | 19:36

A....a.......aberaberaber er schreibt doch da gar nicht von Russland.......Janto, warum bist du denn immer so dramös, wenn ich mal wieder nach dem rech...linken sehe?

RE: Männer, Männer über alles | 23.10.2017 | 14:38

Ich weiß. Das sollte ein Ausdruck meiner Frustration über viele "Vertreter meines Geschlechts" sein, das "der Mann an sich ist ein Arschloch". Natürlich ist er das nicht. Aber wenn man sich anschaut was so alles auf der Welt passiert immer und immer wieder, dann steht da immer wieder eine Horde Männer dahinter. Abgesehen davon ... ich bin auch etwas verblüfft dass der Thread jetzt über Putin geht. Vielleicht hab ich da was verpasst als ich mal monatelang weg war und dann zurückkam und ob der neuen komplett unübersichtlichen Wordpress-Optik erstmal überhaupt keine Lust mehr hatte, wieder einzusteigen ...

RE: Den Karren an die Wand | 20.10.2017 | 09:37

Den Fachleuten? Die amerikanische Presse ist so parteiisch, selbst die Bundesrichter und die PolitikWISSENSCHAFTLER sind entweder Republikaner oder Demokraten. Ich bin mir derzeit, durch meine Beobachtungen, relativ sicher, dass er abgesetzt wird bzw. kurz bevor das passiert zurücktritt. Er hat es zwar geschafft dass mittlerweile 46% der US-Bevölkerung (!) glaubt dass die Presse Geschichten über Trump schlicht erfindet und etwa ein Viertel der Amerikaner der Meinung ist, der Präsident sollte die Befugnis haben, Medienhäusern die Presselizenz zu entziehen, sollte er mit deren Berichterstattung nicht zufrieden sein. Beide diese Zahlen sind beängstigend. Ich glaube dennoch dass derzeit sich im Hintergrund eine Art Anklagephalanx aufbaut. Jüngst hielt George W. Bush eine vielbeachtete Rede, in der er Trump zwar nicht namentlich erwähnte (wie auch John McCain nicht vor einigen Tagen), aber eindeutig und erstaunlich klar Stellung gegen "Trumps Amerika" bezog. Sicher, es wird alles abzusehen sein und nach 10 Monaten ist alles reine Spekulation (auch das Orakeln der "Fachleute" übrigens), aber wenn Trump wiedergewählt werden sollte und er sich bis dahin nicht komplett ändert, dann sollte die Welt die Augen abwenden von den USA, deren Filme nicht mehr schauen, deren Burger nicht mehr essen, denn dann hat die USA und ihre Bevölkerung unser Interesse nicht mehr verdient.

RE: Den Karren an die Wand | 19.10.2017 | 10:47

"Daran wird sich zeigen, wie relevant Europa heute für den Weltenlauf ist."

Irgendwie hat mich das nie Interessiert, dieser Schwanzvergleich wer den größten hat oder haben wird - Weiter die USA? China? Europa? Am Ende etwa Russland?! Das sollte keine Rolle spielen. Ich weiß dass es das tut und dass wir deswegen als Spezies dem Untergang geweiht sind, aber ... es wär so schön wenn es anders wär.

RE: Alle meine Ängste, mein Sex | 19.10.2017 | 10:07

Ich verstehe das Unverständnis sehr gut. Die Millenial-Generation und die nachfolgende sind für prä-Internet-sozialisierte Menschen so radikal anders in ihrem sozialen Verhalten, dass der Reflex, das alles erstmal zu verteufeln, sehr nachvollziehbar. Ich bin Generation X, habe schon als Kind mit einem C64 zu tun gehabt, Faxgeräten, DFÜ und dergleichen. Insofern sitze ich ein bisschen zwischen den Stühlen. Ich hänge auch an meinem Smartphone, rege mich aber regelmäßig wenn irgendein junges Ding vor mir auf der Treppe zur Ubahn extrem langsam runterschleicht weil sie gerade irgendwelche Instagram-Stories durchschaut. Das kann man doch dann machen wenn man am Gleis steht oder in der Bahn sitzt. Aber das sind Einzelfälle. Hätten sich Google Glass und ähnliches durchgesetzt, wäre alles vielleicht noch viel "schlimmer".

Was bei dieser Diskussion immer vergessen wird: Vor 20 Jahren haben die älteren Menschen auf die jüngeren geschimpft wenn sie auf offener Straße telefonierten, als die Handys aufkamen. Vor noch viel längerer Zeit war es quasi Pflicht als Mann einen Hut zu tragen in der Öffentlichkeit. Bärte waren eine Zeit lang verpönt. Es ändert sich andauernd etwas. Aus heutiger Sicht ist für mich die Hutpflicht mindestens ähnlich bescheuert wie dass jemand beim Abendessen Textnachrichten schreibt. Wir können nicht ändern was passiert, die Zeit ist nun so wie sie ist. So merkwürdig man 870 Tinder-Matches in vier Jahren auch finden mag, die Autorin hatte so vermutlich mehr Sex und hat mehr Leute kennengelernt als wenn sie nicht Tinder genutzt hätte. Quantität ist nicht Qualität, auch das ist richtig, aber urteilen kann ich über andere nicht. Das müssen die Leute schon selbst wissen.

Was ich an der Millenial-Generation faszinierend und spannend finde ist das, was ich neulich hier auf der Messe gehört habe: Millenials wollen nicht besitzen, sie wollen nur noch benutzen. Car-sharing bzw. Mitfahrgelegenheit, Arbeiten am Laptop in der Sonne im Café, BnB, die Art wie Millenials das Leben angehen, klingt erstaunlich nach kommunistischen Ideen. Kein Besitz mehr, jeder kann alles benutzen solang es niemand anderes braucht ... darauf wäre die Baby Boomer Generation nie gekommen.

RE: Ich auch, ich auch, ich auch, ich auch, ... | 19.10.2017 | 09:42

Erbärmliche Möchtegernopfer? Wow. Solange Männer (ich vermute Sie sind einer) soetwas schreiben, ist es eben genau notwendig, dass Frauen sich solidarisieren.

RE: Der objektive Mr. Trump | 26.06.2017 | 14:47

Impeachment ist so eine Sache. An sich lechzen viele Demokraten nach Impeachment, gleichwohl wissen sie dass sie als Minderheit scheitern würden, denn so unterdurchschnittlich Trumps Rückhalt in der eigenen Partei sein mag, bei einem Impeachmentantrag der Opposition würde die GOP eisern zusammenhalten. Die Demokraten spekulieren daher auf die Kongresswahlen 2018, bei denen das Repräsentantenhaus komplett neu gewählt wird und die Demokraten eine Chance haben, die Mehrheit zurückzugewinnen, was dann den Ausgang eines Impeachments offener, also chancenreicher werden ließe. Was aber den meisten ebenso klar ist: Mike Pence wäre damit US-Präsident, und der ist ein wesentlich radikalerer Hardliner als der Opportunist Trump. Neuwahlen sind in den USA unüblich und von der Verfassung nur unter ganz extremen Umständen vorgesehen. Dass die Republikaner unter Trump oder Pence oder McConnell oder wem auch immer bis 2020 mindestens regieren werden ist sp gut wie sicher. Ein Trump-Impeachment wäre eine rein kosmetische Operation. Womit es zur altuellen desaströsen Vorstellung der Demokraten als Oppositionspartei gut passen würde.

RE: Der objektive Mr. Trump | 23.06.2017 | 16:40

Es geht Ihnen jetzt um die Formulierung "Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen"? Vorhin ging es Ihnen darum dass die Behauptung, Trumps Politik wäre hochgradig unpopulär, unseriös sei. Ich habe das Gefühl, Sie mögen meinen Stil einfach nicht. Das ist okay. Aber noch eine Sache: Ich habe in meinem Beitrag wörtlich geschrieben dass ich kein Journalist bin. Ich denke das "wirft kein besonders gutes Licht auf meinen journalistischen Stil", wie Sie sagen würden. ;) Ich bin das gleiche wie Sie hier: ein Community-Mitglied. Nur dass ich hier Beitrage schreibe und Sie nur 13 Kommentare in vier Jahren geschrieben haben. Ich fühle mich ja fast geehrt dass einige davon an mich gingen.

Völlig unabhängig vom Thema: Die passiv-agressive (ich möchte nicht arrogant sagen) Frage "Merken Sie was?" ist eines der schäbigsten Stilmittel einer Diskussion. Ich extrapoliere jetzt mal ganz provokant, dass Sie entweder ein Troll sind oder mir einfach unsympathisch. Aber wir müssen uns ja net alle gegenseitig mögen. Hauptsache Trump ist ja eh ein ... naja ...

RE: Der objektive Mr. Trump | 22.06.2017 | 09:43

Wenn "objektive Analyse" bedeutet, krampfhaft nach weiteren Nadeln im Heuhaufen zu suchen, die man auf der Plus-Seite notieren könnte, dann haben Sie teils recht. Ich halte das aber nicht für objektiv, sondern bemüht neutral. Sie müssen mir nicht glauben, aber es ist tatsächlich so, dass Trumps politische Aktionen bisher alle (bis auf den TPP-Austritt) von einer mindestens relativen Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt wurde. Spitzenreiter dieser unpopulären Maßnahmen ist das Gesundheitsprojekt AHCA (American Healthcare Act, die Abschaffung und Ersetzung von Obamacare) genießt spektakuläre 17% Zustimmung in der Bevölkerung. Was ich da geschrieben habe, ist somit keine Platitüde, sondern Fakt. Wenn Sie ne CD von meiner Band kaufen, nehm ich mir auch die Zeit, die Quellen rauszusuchen. ;)) Jeder "Journalist" ist käuflich. ;))

RE: Der objektive Mr. Trump | 21.06.2017 | 09:41

Klar waren viele "nicht glücklich" mit Obamacare, Obamacare war sowas wie eine Aspirin gegen einen Beinbruch. Trumps AHCA wäre für viele Millionen Amerikaner sowas wie ... ein amputiertes Bein gegen den Beinbruch. Es gbt einen erheblichen Unterschied. In einer neuen Umfrage sind gerade mal 17% der US-Bevölkerung dafür, Obamacare abzuschaffen und zu ersetzen. Siebzehn! AHCA hat mit Wählerwillen nichts zu tun.