Eva Ricarda Lautsch

Cocktailkirschen zwischen dem Papier // Studentin, Bloggerin, Schreibtischgast @derfreitag.
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Eva Ricarda Lautsch
RE: Liebe Grüße zurück | 14.08.2012 | 15:21

Liebe Katrin Schuster,

solange Sie daran glauben, dass Pauers Buch zu einer substanziellen Debatte beitragen wird, finde ich Ihren Einwand ok. Und da ich nicht daran glaube, finde ich meinen Text ok.

Vgl. die letzten beiden Sätze, vgl. "Meinungsmedium" - beste Grüße,

ERL

RE: Jens Jessens Debütroman | 06.08.2012 | 18:17

Faltboot! Flussbett!!1!

Danke für den tollen Text - Herrn Jessen werde ich mir sparen.

RE: Major Fellner | 26.03.2012 | 01:26

Herr Dell, ich kann nicht zustimmen! Die aufkeimende depressive Stimmung: Zu plötzlich, zu gewollt (Höhepunkt dann auch noch die Anonymen Alkoholiker). Die Musik: irgendwie war da Musik und ich habe mich gefragt, wieso eigentlich. Stille hätte ich auch gut gefunden.
Vielleicht liegt das aber auch an unterschiedlichen Bedürfnissen verschiedener Tatort-KonsumentInnen - ich mags gern mit einer Leiche am Anfang, Geplänkel und Schießereien in der Mitte und einem Mörder am Ende. Leichte, berechenbare Unterhaltung eben, morgen ist ja schließlich schon wieder Montag.

RE: Was wollen wir eigentlich? | 04.11.2010 | 18:47

Liebe Ejamie,
ich unterstelle Ihnen keineswegs, dass es Ihnen um Populismus statt Gleichberechtigung ginge. Ich kenne die angesprochenen Artikel - mein Statement ging nur dahin, dass ich nicht an den Erfolg solcher Diskussionen glaube.

RE: Was wollen wir eigentlich? | 03.11.2010 | 17:27

erstmal möchte ich vehement widersprechen. Ein intelligenter Feminismus und ebenfalls einer, wie er heute weitgehend verstanden wird, orientiert sich am Ziel der Gleichberechtigung. Und hat so mit Männerfeindlichkeit nichts gemein. Es geht nur häufig darum, dass herrschende Ungleichgewicht zu Lasten der Frauen aufzuheben bzw. dies anzustreben.
Das sage ich in Richtung THX und auch in Richtung ejamie - auch wenn man aus weiblichen Machtszenarien sicher einen populistischen Verkaufsschlager bereiten könnte. Es geht natürlich hier auch um Frauen in Machtpositionen - aber nicht nur Frauen, sondern Frauen und Männer zu gleichen Teilen.

RE: Was wollen wir eigentlich? | 02.11.2010 | 18:28

sehr schön zu lesen, dass hier eine weitgehend konstruktive Diskussion entsteht. Sexismen, egal ob von Männern oder Frauen geäußert, zeigen oft, wie Errungenschaften des Feminismus auch wieder verloren gehen. Vor allem dadurch, dass niemand reagiert.
Trotzdem oder gerade deshalb und als ehemaliger Schreibtischgast in der Community hoffe ich, dass sich die weiteren Beiträge nicht wie hin und wieder vorkommend in FC-Animositäten verlaufen :)

RE: Hier zählt die Hinteransicht | 07.10.2010 | 16:02

Liebe Lea,
genau darauf will ich hinaus: die Hintergründigkeit von Mad Men ist meiner Ansicht nach durchaus verständlich - wohingegen Desperate Housewives vielleicht in flapsig-überzeichnender Form das Vorstadtleben Nordamerikas beschreibt, die Story aber ohne Tiefgang bleibt. Möglich, dass du in beiden Serien irgendeine Art grundlegenden Wert erkennst - das ist dann wohl eher Geschmackssache als ExpertInnentum.

Du hast Recht damit, dass es sich bei "story matters here" um den Slogan des Senders AMC handelt - zumindest wurde aber dem Mad-Men-Plakat hier kein weiterer (abgedroschener) Spruch hinzugefügt. Und Übersetzungen, liebe Lea, sind immer ein mindestens zweischneidiges Schwert.

RE: Hartz-IV-Empfänger würden Kauder wählen | 01.10.2010 | 14:55

Danke für die Wiederholung des Zitats. Herrlich. Volker Kauder war schon immer mein Lieblings-CSU-Cowboy und jetzt erst recht.

Abgesehen davon ist es immer wieder überraschend, wer so das Wort "Menschenwürde" benutzt und wie. Im Kontext Sozialleistungen und CDU/CSU kommt jedenfalls selten etwas Sinnvolles dabei raus.

RE: Hier hast du mein Herz - "Der Menschenfeind" an der Schaubühne | 26.09.2010 | 17:56

Ich danke!
Durch den Restmüll wird für mich vor allem der Mangel an Nachdenklichkeit und Analyse unserer Gesellschaft symbolisiert.
Der Kontrast Restmüll-iPhone bringt das beispielsweise rüber.

RE: Romanzen für die Politik | 24.09.2010 | 17:31

Zum besseren Verständnis kann ich hinzufügen, dass der Satz im folgenden Kontext fiel:
der Feststellung, dass Projekte, die über einen langen Zeitraum angelegt sind, nicht sofort sichtbare Früchte tragen. Und unter Umständen erschließt sich ihre Tragweite auch nach 20 Jahren noch nicht komplett.