Der letzte Sohn des Schahs

Iran Sohn des „Königs der Könige“: Mohammad Reza Pahlavi wäre ohne die Iranische Revolution im Jahr 1979 König geworden. Was denkt er über den jetzigen Aufstand?
Exklusiv für Abonnent:innen | Ausgabe 40/2022
Endlich ein Thronfolger – in Teheran war seine Geburt 1960 ein Ereignis
Endlich ein Thronfolger – in Teheran war seine Geburt 1960 ein Ereignis

Foto: Olivier Douliery/AFP/Getty Images

Er war 18, hatte gerade im Ausland sein Abitur gemacht und wäre eigentlich Thronfolger gewesen: Doch Reza Pahlavi würde, das war 1979 klar, nicht Nachfolger seines Vaters werden. Denn Mohammad Reza Shah Pahlavi, der sich 1967 in Iran zum „König der Könige“ ernannt hatte, weilte da schon im Exil in Ägypten. Zu Hause tobte die Iranische Revolution. Das Volk war froh, den Schah im Januar 1979 rausgeschmissen zu haben. Die Dynastie war gestürzt. Und Reza Pahlavi, dessen Geburt 1960 in Teheran noch ein gesellschaftliches und mediales Großereignis gewesen war, hatte die Dynastie doch nun endlich einen Kronprinzen, leistete seinem Vater auf dessen Odyssee von Mexiko über die USA, die Bahamas und Panama nach Ägypten mitunter Gesellschaft. Ay

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