Fat Mike

Hartz IV-Bezieher, verschuldet, depressiv, süchtig, linksaußen ohne dabei weltfremd zu sein
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RE: Kommunismus neu begründen! | 19.01.2011 | 18:01

"Dabei dürfte er wissen, dass der Mauerbau mit Kommunismus nichts, mit der deutschen Geschichte umso mehr, zu tun hat. Die Mauer war nur deshalb zu verteidigen, weil damit die potentiellen Opfer Deutschlands sicherer leben. Sie war ein steinernes Zeugnis dafür, dass Deutschland und seine Bewohner, die mehrheitlich schwiegen oder mitmachten als 6 Millionen Juden vernichtet wurden, nicht einfach nach wenigen Jahren wieder mitmischen konnten in der Weltpolitik ,als wäre nichts gewesen."

Geschichtsrevisionismus mal von links. Erschreckend.

RE: Drei, zwei, eins ... Dortmund | 18.01.2011 | 21:55

Die Ergebnisse, die Bayern München unter Jürgen Klinsmann produziert hat, waren katastrophal. Im Wortmann-Film über die WM '06 wurde klar, wie die Rollen damals beim DFB damals verteilt waren: Löw war der Trainer und Klinsi der Kabinenzampano, der die Spieler heiß macht. Damit kann man eine Nationalelf für drei Wochen zu Höchstleistungen pushen, eine Bundesliga-Mannschaft kann man so nicht trainieren. Ich finde es sehr merkwürdig, dass Klinsmann hier als "ausgewiesener Fußballfachmann" bezeichnet wird. Wenn er eins bei Bayern beweisen hat, dann doch, dass er vom Trainergeschäft keine Ahnung hat. Mit seiner bizarren Masche, die Spieler nach Heimsiegen gegen Durchschnittsmannschaften in den Himmel zu loben und Rückschläge herunterzuspielen und wegzulächeln, hat er sich in Windeseile lächerlich gemacht. Er hat die aus Bayernsicht selbstverständlichsten Siege dermaßen positiv überhöht, dass man an seinem Realitätsbezug ernste Zweifel hegen musste. Die Bayern standen zu keinem Zeitpunkt seines Wirkens auch nur annähernd da, wo sie ihrem Leistungsvermögen nach hingehörten. Auch sein immer wieder gern bemühtes Mantra, "jeden Stein" umzudrehen, entpuppte sich im Nachhinein als blinder Aktionismus. Jürgen Klinsmann ist grandioser gescheitert als jeder andere Trainer vor ihm in der Bundesliga. Seine Chancen auf eine erneute Anstellung als Trainer in der Bundesliga dürften auf Matthäusschem Niveau liegen. Und das völlig zu recht.

RE: Unwortlos | 18.01.2011 | 17:15

Mich würde interessieren, mit welcher Wahl cu,t. besser leben könnte?