James Cook

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RE: Durchschaubares Manöver | 04.03.2012 | 12:24

Der Witz ist, dass diese Studie die Thesen von Sarrazin widerlegt. Die sarrazinischen Jüger haben es noch nicht begriffen. Die BILD und unser Innenminster von der NSU... oh Entschuldigung von der CSU wollen offensichtlich keine Integration sondern eine Spalung der Gesellschaft. Was kommt als nächstes? Müssen die Moslems bald einen gelben Halbmond tragen?

RE: Der zweite könnte bald erster Sieger sein | 08.01.2012 | 11:28

Schaut man in die vergangenen Jahrhunderte und vergleicht die islamische Welt mit der christlichen, dann war der Islam wesentlich toleranter gegenüber anderen Religionen und weltoffener als das Christentum.

Stellen wir uns doch einmal vor, die Geschichte wäre andersherum gelaufen und die islamischen Länder hätten 200 Jahre lang Europa kolonialisiert und ausgebeutet. Dabei hätten sie wie die Engländer radikale Geistliche als Offiziere eingesetzt, die hart durchgreifen sollten um den Islam stärker in Europa zu verankern. Die Analphabetenrate wäre nach dem Zusammenfall der Kolonien in allen besetzten Ländern halbiert. Bestehende Schulen und Universitäten wurden geschlossen und Cafés waren ebenso wie in den englischen und französischen Kolonien nur für die Rasse der Kolonialherren bestimmt. Die einzige Opposition haben christliche Gruppen ausgeübt, die dafür gnadenlos verfolgt und gefoltert wurden. Nachdem nun die islamischen Kolonien in Europa zusammengebrochen sind, kamen rücksichtslose Diktatoren an die Macht, die eng mit den islamischen Ländern zusammenarbeiteten.

Was würde nun nach einer demokratischen Revolution geschehen? Wäre es denkbar, dass die christlichen Partien großen Zulauf erhielten? Mit hundertprozentiger Sicherheit.

RE: Eingemauert in Ruinen | 26.11.2011 | 13:25

Der Westen interessiert sich nicht für die Araber und auch nicht für Menschenrechte sondern nur für drei Dinge:

1. die Sicherheit des Verbündeten Israel
2. profitable Geschäfte mit dem Erdöl
3. Schutz vor afrikanischen Flüchtlingen

Sicher kann die EU und die USA gut mit einer "demokratischen" Militärregierung in Ägypten leben. Dennoch stellen letztlich die Ägypter die Weichen für ihre Zukunft. Wenn die Ägypter wieder und wieder auf die Straße gehen und ihren Unmut äußern, dann kann auch der Militärrat nicht mehr viel ausrichten. Die Proteste legen die ägyptische Wirtschaft lahm und das Militär verliert viel Geld. Der Druck der Straße ist nicht zu unterschätzen, bedenken sie nur, was die Ägypter allein im Jahr 2011 erreicht haben. Warum sollte 2012 nicht die Militärregierung stürzen und eine vernünftige Regierung an die Macht kommen?

PS: Es kommt fast nie so schlimm wie man denkt.

PS: Auch in Europa regieren viele religiöse Parteien.

PS: Mancher CSU Politiker ist den Islamisten näher als er denkt.

RE: Eingemauert in Ruinen | 26.11.2011 | 13:25

Der Westen interessiert sich nicht für die Araber und auch nicht für Menschenrechte sondern nur für drei Dinge:

1. die Sicherheit des Verbündeten Israel
2. profitable Geschäfte mit dem Erdöl
3. Schutz vor afrikanischen Flüchtlingen

Sicher kann die EU und die USA gut mit einer "demokratischen" Militärregierung in Ägypten leben. Dennoch stellen letztlich die Ägypter die Weichen für ihre Zukunft. Wenn die Ägypter wieder und wieder auf die Straße gehen und ihren Unmut äußern, dann kann auch der Militärrat nicht mehr viel ausrichten. Die Proteste legen die ägyptische Wirtschaft lahm und das Militär verliert viel Geld. Der Druck der Straße ist nicht zu unterschätzen, bedenken sie nur, was die Ägypter allein im Jahr 2011 erreicht haben. Warum sollte 2012 nicht die Militärregierung stürzen und eine vernünftige Regierung an die Macht kommen?

PS: Es kommt fast nie so schlimm wie man denkt.

PS: Auch in Europa regieren viele religiöse Parteien.

PS: Mancher CSU Politiker ist den Islamisten näher als er denkt.

RE: Auf der Suche nach dem rechten Teufel | 23.11.2011 | 21:27

Das negative Image der Araber wird gezielt von den westlichen Medien gepflegt. Es passt gut ins Konzept die Muslime als fanatische und rückständige Gruppe darzustellen. Können doch so die strategischen Kriege des Westens in den islamischen Ländern und der hauseigende Rassismus gerechtfertigt werden. Auch kann man durch diese Vorurteile die ständig expandierenden Israelis als arme Opfer darstellen. Jede Gesellschaft braucht auch immer einen Gegenpol. Früher mussten dafür die Kommunisten bzw. die Sowjets herhalten. Heutzutage übernehmen die Muslime ungefragt diese Rolle. Eigenständig und demokratisch agierende, mündige und wirtschaftlich erfolgreiche islamische Staaten wünscht man sich nicht. Muss man doch so Kompromisse eingehen und faire Lösungen anbieten ...

RE: Israel und der Tag X | 09.11.2011 | 22:01

Die Reaktion des Staates Israel kann ich nicht nachvollziehen. Wer schon einmal dort war weiß, dass sich die Israelis wie Kolonialherren aufführen. Selbst unser Reiseleiter hat ständig Witze über die "dreckigen" Araber gemacht. Seit Jahren nehmen die Israelis den Palästinensern ihr Land weg, dass würden sich weder die EU noch die USA gefallen lassen. Wenn sich die Palästinenser dann verteidigen werden sie als Terroristen diffamiert. In Gaza leben 1,5 Mio. Palästinenser unter schlimmen Umständen, der "moralische" Westen, der angelich ach so viel aus dem Holocaust gelernt hat, schaut weg. Aber wehe auch nur ein Israeli wird verletzt, dann berichten unsere Medien ausführlich über die armen israelischen Opfer.

Über 10.000 Palästinenser sitzen teilweise willkürlich und ohne Anklage in israelischen Gefängnissen, darunter pro Jahr ca. 800 palästinensische Kinder und Jugendliche. Darüber spricht kein Mensch, aber wehe ein einziger israelischer Soldat wird verschleppt...

Wenn sich die Israelis wirklich so unsicher fühlen, dann sollten sie langsam mal anfangen mit ihren Nachbarn auf Augenhöhe zu verhandeln. Würden Israelis und Palästinenser in Freundschaft nebeneinander leben, dann hätte auch der Iran kaum eine Möglichkeit Streit zu provozieren.

RE: Berlin demonstriert - jetzt gegen Christenmord im Arabischen Frühling | 17.10.2011 | 14:51

Gespieltes Mitleid. Bei den amerikanischen Angriffskriegen auf den Irak oder Afghanistan sind wesentlich mehr Menschen umgekommen, als bei der sogenannten „Christenverfolgung“. Auch in der Zeit der Kreuzzüge wurde immer wieder über die angeblich ach so drangsalierten arabischen Christen berichtet, nachdem Jerusalem im Juli 1099 erobert wurde, kannten die westlichen Kreuzritter dann aber kein Gnade mehr und mordeten Christen, Juden und Muslime. Dabei gehören die Christen in den arabischen Ländern oftmals zu den reichen und privilegierten Volksgruppen. So sind die reichsten Ägypter Kopten. Auch die Christen im Libanon und in Syrien sind zumeist wohlhabende Unternehmer und Geschäftsleute. Das koptische Oberhaupt in Ägypten Papa Shenouda hat bis zuletzt zu Mubarak gehalten und seinen Glaubensbrüdern untersagt, an der Demokratiebewegung teilzunehmen. Das gleiche Bild in Syrien, wo die christlichen Volksgruppen überwiegend auf der Seite des Tyrannen Baschar al-Assad stehen. Diese Vasallentreue stärkt nicht gerade die Stellung der arabischen Christen und schürt Vorurteile. Ebenso die westlichen Angriffskriege gegen islamische Länder, sei es durch Bombenangriffe, Drohnen und Besatzungstruppen. Würde der Iran Frankreich überfallen und England bombardieren, dann wäre die Sicherheit der in Europa lebenden Muslime auch gefährdet. In Ostdeutschland reichte schon eine Arbeitslosenquote von 27 % um genügend Frustration zu erzeugen, dass Ausländer auf offener Straße angegriffen wurden und Asylantenheime brannten. Die Lage in den arabischen Ländern ist viel schlechter und ungünstiger und trotzdem müssen die meisten Angriffe auf religiöse Minderheiten noch von den Regierungen gesteuert werden! Europa ist scheinheilig und nutzt die Lage der arabischen Christen um Vorteile zu schüren, gleichzeitig werden im „moralischen“ Europa Muslime diskriminiert und Sinti und Roma aus Ländern wie Frankreich abgeschoben. In den Ostblockländern kommen alle Kinder der Sinti und Roma direkt auf die Sonderschule. Darüber spricht man aber nicht so gern, viel lieber zeigt man mit dem dicken, schmutzigen Finger auf andere.

RE: Radikale Islamkritik durch die Guttenberg-Brille | 28.02.2011 | 21:13

In Notlagen die Unwahrheit zu sagen um sich selbst zu schützen, ist auch im Judentum geläufig. Viele Rabbis haben ihren Gemeinden in den Zeiten der Verfolgung aufgetragen, nach außenhin ihre Religion zu leugnen. Das gleiche gilt für die Zwistigkeiten zwischen Katholiken und Protestanten. Nur den Muslimen diese Notlügen unterzuschieben, ist geschichtlich falsch und letztlich nur verleumderisch.

RE: Der kalte Frieden von Camp David | 20.02.2011 | 18:22

Die israelische Lobby (AIPAC, Conference of Presidents, ...) in den USA ist so stark, dass selbst Obama keine Chance hat. Viele US-amerikanische Abgeordnete und Senatoren werden bei ihren Wahlkämpfen durch die israelischen Lobbyorganisationen finanziell unterstützt. In Gegenzug dafür treten sie in der Außenpolitik bedingungslos für die Interessen Israels ein. Der US-amerikanische Senat und Kongress besteht zu 60-70 % aus pro-israelischen Politikern.

Es ist zu hoffen, dass die israelische Lobbyorganisation "Americans for Peace Now", die sich für einen sofortigen Palästinenserstaat einsetzt, weiter an Einfluss gewinnt und dadurch die US-amerikanische Außenpolitik verändert.

Die EU spielt international kaum noch eine wichtige Rolle und ist viel zu verstritten. Auch ist Deutschland mit der pro-israelischen Springer-Presse auch nicht gerade ein Garant für einen gerechten Kompromiss für die Palästinenser.

Meiner Meinung nach wird sich Ägypten zu einer Demokratie entwickeln, die es den Israelis in Zukunft schwerer machen wird, die Friedensbemühungen der Palästinenser zu torpedieren.

RE: Freitag-Salon "Warum geht es mit der Emanzipation nicht voran?" | 20.02.2011 | 12:50

Die Emanzipation kommt doch hervorragend voran. Wir haben eine Bundeskanzlerin, eine Außenministerin und es werden kaum noch Kinder geboren...