Felix Herz

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RE: Die Wahrheit muss erlaubt sein | 11.05.2011 | 17:11

@ DIE REDAKTION DES FREITAG

Natürlich ist es richtig und wichtig solche Erhebungen zu veröffentlichen. Es ist einerseits ihre Aufgabe "auf die Existenz dieser Probleme zu ver­weisen". Andererseits halte ich es für wesentlich essentieller den befragten Ost-und Westdeutschen und natürlich auch allen anderen die Sachverhalte und Probleme so zu erklären, dass sie zu einer ähnlich differenzierten Auffassung wie die Redaktion selbst kommen können.

Um sich ein ausgewogenes Bild vom europäischen Haushalt und den Tranfermodalitäten zu machen sind grundlegende volkswirtschaftliche Kenntnisse notwendig. Kenntnisse über Statistiken der Zuwanderung verschiedener europäische Staaten sind nötig, um auch nur ansatzweise eine Einschätzung hierüber vornehmen zu können und diese in Relation zu setzten. Auch in der Islamfrage würde gut aufbereitetes Datenmaterial für Entspannung sorgen. Zudem gibt es in Deutschland wohl auch nur wenige Politiker und Redakteure, welche seriös über die Notwendigkeit der Tranferunion urteilen können.

Hier liegt also die zentrale "Aufgabe" einer Zeitung: unabhängig und verständlich die im Artikel benannten Fragen zu erklären und zu veranschaulichen...

RE: Krieg, Lügen und Presse: Henryk M. Broder zündet die WELT an | 11.05.2011 | 15:44

"Ihr feigen Deutschen seid passiv-aggressiv!" ist seine These. Er versucht sie durch eine Aufzählung und Ausführung verschiedener Beispiele zu beweisen, auch wenn sie in sich nicht unbedingt schlüssig und plausibel sind. Es handelt sich trotzdem um eine Argumentation im wahrsten Sinne des Wortes. Dass hier also keine Debatte stattfindet, kann ich nicht gelten lassen...

RE: Krieg, Lügen und Presse: Henryk M. Broder zündet die WELT an | 11.05.2011 | 14:55

MAN SOLLTE EIN WENIG VERSTÄNDNIS HABEN !!!

Ich denke das viele Beiträge hier genauso undifferenziert sind wie der Artikel von Henryk M. Broder. Natürlich gibt es nicht "Die Deutschen" - weder vor noch nach 1945. Auch wenn er gewisse gesellschaftliche Tendenzen, die er hier aufzählt und die es unbestreitbar gibt, verallgemeinert, werden sie noch lange nacht wahr. Die Zitate von Helmut Schmidt und Peter Scholl-Latour sind völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Und dass zurzeit keine tagespolitische Debatte über die Mauertoten geführt wird, erscheint jeden plausibel.

Trotzdem sollte man versuchen die Beweggründe für diesen Artikel und die Art und Weise wie er geschrieben ist zu hinterfragen. Man muss feststellen, dass er auf jeden Fall eine rege Debatte ausgelöst hat. Meiner Meinung ist das auch eine zentrale Aufgabe des Journalismus. Da ist es manchmal eben notwendig zu zuspitzen und zu polarisieren. Auch wenn es viele historische Hinweise gibt, welche belegen dass unser Verständnis von Rechtsstaatlichkeit sich bewährt hat, so gibt es doch auch Argumente die dafür sprechen das eine Tötung von Bin Laden vertretbar ist.

Abschließend möchte ich noch zu Henryk M. Broder sagen, dass seine Eltern Überlebende von Konzentrationslagern sind. Es ist also anzunehmen, dass seine emotionale Welt dadurch sehr sehr stark geprägt ist und sein Handeln bis heute beeinflusst. Dies ist wohl auch der Grund warum es ihm wohl nie möglich sein wird, in diesem Themenbereich sachlich zu argumentieren und zu berichten...

RE: Krieg, Lügen und Presse: Henryk M. Broder zündet die WELT an | 11.05.2011 | 14:55

MAN SOLLTE EIN WENIG VERSTÄNDNIS HABEN !!!

Ich denke das viele Beiträge hier genauso undifferenziert sind wie der Artikel von Henryk M. Broder. Natürlich gibt es nicht "Die Deutschen" - weder vor noch nach 1945. Auch wenn er gewisse gesellschaftliche Tendenzen, die er hier aufzählt und die es unbestreitbar gibt, verallgemeinert, werden sie noch lange nacht wahr. Die Zitate von Helmut Schmidt und Peter Scholl-Latour sind völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Und dass zurzeit keine tagespolitische Debatte über die Mauertoten geführt wird, erscheint jeden plausibel.

Trotzdem sollte man versuchen die Beweggründe für diesen Artikel und die Art und Weise wie er geschrieben ist zu hinterfragen. Man muss feststellen, dass er auf jeden Fall eine rege Debatte ausgelöst hat. Meiner Meinung ist das auch eine zentrale Aufgabe des Journalismus. Da ist es manchmal eben notwendig zu zuspitzen und zu polarisieren. Auch wenn es viele historische Hinweise gibt, welche belegen dass unser Verständnis von Rechtsstaatlichkeit sich bewährt hat, so gibt es doch auch Argumente die dafür sprechen das eine Tötung von Bin Laden vertretbar ist.

Abschließend möchte ich noch zu Henryk M. Broder sagen, dass seine Eltern Überlebende von Konzentrationslagern sind. Es ist also anzunehmen, dass seine emotionale Welt dadurch sehr sehr stark geprägt ist und sein Handeln bis heute beeinflusst. Dies ist wohl auch der Grund warum es ihm wohl nie möglich sein wird, in diesem Themenbereich sachlich zu argumentieren und zu berichten...