Felix Martens
26.06.2013 | 13:25 12

Die Polizei dreht durch

Rio de Janeiro Nachdem Bewohner der Nordzone der Stadt eine Demonstration starteten, drangen Einheiten der Militärpolizei in eine Favela ein und töteten mindestens zehn Personen

Die Polizei dreht durch

Ein BOPE-Polizist in Nova Holanda

Foto: YURI CORTEZ/AFP/Getty Images

Dass die vier Buchstaben BOPE tödlich sind, ist für die Bewohner der Armenviertel Rio de Janeiros nichts Neues. Was in der Nacht von Montag auf Dienstag in der Nordzone Rio de Janeiros passierte, ist für das Vorgehen dieser Einheit der Militärpolizei nicht ungewöhnlich. Doch das Massaker geschieht zu einem sensiblen Zeitpunkt. Endlich kommen die perversen Praktiken der Militärpolizei an die Öffentlichkeit. 

Versuchte Demonstration und ein toter Polizist: Blutige Rache

Etwa 200 Personen versammelten sich am Montag Abend im Stadtteil Bonsucesso, um eine der dezentralen Demonstrationen abzuhalten, die die Protestbewegung in Brasilien derzeit charakterisiert. Die Militärpolizei war mit einem Aufgebot von rund 250 Personen sowie einem Panzerfahrzeug präsent. Als die Demonstration die Stadtautobahn Avenida Brasil erreichte, wurde sie von der Polizei mit Tränengas und Schüssen angegriffen. Es kam zu Panik. Gemäß verschiedener Berichte versuchten andere Gruppen die Situation auszunutzen, um Geschäfte sowie Autofahrer auszurauben. Schließlich flüchteten mehrere Personen in die Favela Nova Holanda. Das Territorium wird vom Drogenhandel kontrolliert, der generell keine Polizei in seinem Gebiet duldet. An mehreren Eingängen der Favela kam es zum Schusswechsel mit der Polizei, wobei zwei Bewohner der Favela sowie ein Polizist starben. In der gleichen Nacht begann der Racheakt. Rund 400 Männer der Eliteeinheit BOPE drangen in die Favela ein, schwerst bewaffnet, mit Panzerfahrzeugen und Hubschrauberunterstützung. Als die Sonne aufging, wurde das blutige Ausmaß des Massakers klar: Die Polizisten töteten mindestens zehn Menschen. Einer der Toten, sechzehn Jahre alt, starb durch einen Kopfschuss, scheinbar aus nächster Nähe. Vierzehn weitere wurden mit Schussverletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert. Berichten von Anwohnern zufolge wurden mehrere Bewohner in ihren Häusern erstochen, es zirkulieren Fotos von vollgebluteten Häusern – ohne Leichen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Tote bei Polizeiaktionen von den Verantwortlichen vom Tatort geschafft werden. Deswegen tauchen sie weder in den Aufstellungen der Krankenhäuser, noch denen der Polizei auf. Um Straßenbeleuchtung und Elektrizität in den Häusern abzuschalten, zerschossen die Polizisten zu Beginn der „Operation“ einen Transformator. Auch nach über vierundzwanzig Stunden sind Teile der Favela ohne Strom. Das Viertel Nova Holanda, in dem sich das Massaker abspielte, ist Teil des Stadtteils Maré in der ärmeren Nordzone der Stadt. Es setzt sich aus 16 Favelas mit insgesamt ca. 140.000 Einwohnern zusammen.

Gummi in der Stadt, Blei in der Favela

BOPE steht für „Bataillon für Spezielle Polizeioperationen“, die Einheit wird vor allem in Favelas eingesetzt und ist für ihre Brutalität bekannt. Gefangene werden grundsätzlich nicht gemacht, dafür wird umso mehr gefoltert und getötet. Ihr Symbol ist ein Totenkopf, durchstochen von einem Kampfmesser, vor zwei gekreuzten Pistolen. Doch wie die Morde durch Messerstiche zeigen, ist diese Symbolik Teil der erschütternden Wirklichkeit. „Caveirão“, zu deutsch etwa „Riesentotenkopf“, werden nach dem Logo der Eliteeinheit auch die schwarzen, gepanzerten Fahrzeuge genannt: Ausgestattet mit Öffnungen für Läufe von Maschinengewehren, verbreiten sie einen Hauch des Schreckens, sind Vorboten des Todes. Und den bringen die Männer in Schwarz in der gefürchteten Einheit immer wieder in die Armenviertel der Stadt. Offiziell geht es darum Waffen und Drogen sicherzustellen, den Drogenhandel zu bekämpfen. Doch während das Geschäft mit Koks, Marihuana und Crack floriert, die Gangs ihre Territorien weiter kontrollieren, sind es vor allem die Bewohner der Favelas, die unter den Attacken leiden. „Das BOPE macht keinen Unterschied zwischen Banditen und Arbeitern“, schreit eine Bewohnerin der Maré am Dienstag in die Fernsehkameras. „Für sie gibt es hier nur Kakerlaken, nur Banditen. Aber hier leben ehrliche Menschen, wir arbeiten jeden Tag, um zu überleben.“ Der Polizei fällt es leicht, die Toten zu rechtfertigen: Wer stirbt, war definitiv Mitglied einer kriminellen Vereinigung des Drogenhandels.

„Favelados“, die Bewohner der Armenviertel, sind Bürger zweiter Klasse. Die öffentlichen Dienstleistungen sind, sofern vorhanden, nicht mit denen in den formellen Teilen der Stadt zu vergleichen. Die Versorgung mit Strom und Wasser ist prekär, das selbe gilt für Schulen und Gesundheitsposten. Die Anwohner erfahren eine starke Kriminalisierung, von Schutz durch die Polizei können sie höchstens träumen. Grundsätzlich wird zwischen Bewohnern des „Asphalts“ und denen der Favela mit zweierlei Maß gemessen. „Letzten Donnerstag war ich war auf der Demonstration im Stadtzentrum. Ich wurde wie die anderen von der Polizei brutalst behandelt. Aber die Kugeln dort waren aus Gummi, die Bomben mit Gas gefüllt. Hier in der Favela sind die Kugeln aus Blei, sie töten“, sagt Rodrigo Souza, Bewohner der Maré.

Jorge Barbosa, einer der Leiter des Instituts „Observatório de Favelas“, erläutert: „Die Ausbildung der Polizei ist militärisch, sie bereitet nicht darauf vor, Verbrechen zu bekämpfen. Die Polizei ist nicht dazu ausgebildet, zu schützen, sondern alles zu unterdrücken, was als außerordentlich wahrgenommen wird. Wir leben in einer Stadt, die von tiefster Ungleichheit gekennzeichnet ist. Diese Ungleichheit drückt sich nicht nur durch den mangelnden Zugang zu öffentlichen Einrichtungen aus, sondern auch bezüglich des Rechts auf Leben. Manche Leben sind wertvoller und respektierter als andere. In der Favela wohnen Schwarze und Arme. Der Respekt gegenüber dem Leben dieser Menschen ist viel, viel geringer als der gegenüber Personen der weißen Mittelklasse.“

Der Widerstand formiert sich

„In der Favela gibt es keine Gesetze im eigentlichen Sinne. Es regiert, wer die Waffe hat“, sagt Mariana da Silva, Anwohnerin der Maré. Und das ist entweder der Drogenhandel oder die Polizei. Die Angst vor beiden ist so groß, dass Verbrechen praktisch nie angezeigt werden. Und so kann auch die Polizei in den Armenvierteln morden, wie es ihr beliebt. In den letzten zwei Monaten häuften sich die Interventionen der Spezialtruppen. Immer wieder gab es Schießereien, Schulen und Geschäfte blieben geschlossen. Erst im Mai drangen Polizisten der BOPE in mehrere Häuser in der Maré ein, zerstörten das Interieur vollständig. Immerhin: Zwei der Betroffenen hatten den Mut, Anzeige zu erstatten, das ist neu. Durch die Unterstützung einer NGO schaffte es der Fall sogar in die Zeitung. Einer der beiden, Bruno Paixão, Lehrer, hat sein Haus seitdem nicht mehr betreten. Aus Angst vor den Drohungen der Polizei flüchtete er nicht nur aus der Stadt, sondern setzte sich unmittelbar nach Europa ab. Und die Gewalt geht weiter: Nur zwei Wochen später töteten Mitglieder der Spezialeinheit einen Motorradtaxifahrer bei der Arbeit, er wurde aus einem Caveirão heraus erschossen. Keine Zeitung der Stadt berichtete über den Fall.

Was die BOPE nun in der Maré anrichtet, ist qualitativ nichts Neues. „Was hier passiert ist, war nicht anders als andere Operationen der Polizei. Sei es im großen Stil, so wie von gestern auf heute mit all den Toten, oder in kleinerem Maßstab: Die Aktionen der Polizei sind extrem aggressiv, sie dringen in Häuser ein, es gibt Tote, seien es ein oder zwei Personen, seien es Anwohner oder Drogenhändler.“, sagt Rodrigo Souza. Dennoch bedeutet das Massaker eine neue Spitze der Gewalt, und sie kommt zu einem Zeitpunkt, in dem die Geister in Brasilien erwachen, die bisher größten Demonstrationen der Geschichte des Landes stattfinden. Nachdem die Gewalttaten in der Maré bekannt wurden, formierte sich am Ort des Geschehens ein Protestzug von rund 200 Personen, eine absolut ungewöhnliche Reaktion auf die Polizeigewalt. „Die Polizei, die auf der Straße unterdrückt, ist die gleiche, die in der Favela tötet“, war auf einem großen Banner zu lesen.

Zum Zeitpunkt des Umzugs befand sich noch ein Caveirão und etwa zehn schwerst bewaffnete Polizisten in der Favela. Normalerweise leeren sich die Straßen schlagartig, wenn eines der gespenstigen Vehikel auftaucht. Heute war die Reaktion anders: Die empörten Anwohner umzingelten das Gefährt, riefen „Nein, Nein, ich will kein Caveirão! Ich will mehr Geld für Gesundheit und Bildung!“ Schließlich bestiegen die Polizisten das Gefährt und verließen fluchtartig die Favela. Das mutige Verhalten der Anwohner zeugt von der unglaublichen Wut gegenüber der Polizei, ist aber auch auf die Präsenz von großen Medien und Menschenrechtsbeobachtern zurückzuführen. „Die Bewegung, die sich hier heute formiert hat, hat mich glücklich gemacht.“, sagt Rodrigo. „Es ist gut, dass die Leute sich zusammengefunden haben, um zu rufen: 'Basta! - Es reicht!'“ Für Mittwoch ist eine weitere Demonstration in der Maré angekündigt sowie eine Kundgebung vor dem Sicherheitsministerium von Rio de Janeiro. Anders als sonst erregt das Massaker Aufmerksamkeit, erzeugt Solidarität in der Massenbewegung, die Brasilien im Griff hat. Die Zivilpolizei, das Amt der Pflichtverteidiger und die Menschenrechtsabteilung der Organisation der Rechtsanwälte Brasiliens ermittelt. Doch wie so oft wird es vom Druck der Straße abhängen, ob die politisch Verantwortlichen endlich handeln, um die perverse Polizeigewalt in Rio de Janeiro zu beenden.

Über den Verlauf der Vorkomnisse in der Maré berichten auf Facebook u.a. das Institut Observatório de Favelas sowie der Verein Redes da Maré (beide auf portugiesisch).

Kommentare (12)

mcmac 26.06.2013 | 14:38

Vielen Dank für diesen umfänglichen, aufschlussreichen Bericht! Die deutschen Medien, allen voran mal wieder die Öffentlich-Rechtlichen (i.d.F. vor einigen Tagen die Tagesschau) berichten nicht nur nicht darüber - sie verbreiten offensichtlich auch explizite Lügen über die Proteste in Brasilien, z.B. dass dieser Protest vor allem von einer aufstrebenden, jungen Mittelschicht getragen wird, sich die Einwohner der Favelas daran aber nicht beteiligen würden.

Fußball ist auch in Deutschland Staatsräson. Angesichts solch' massiver Menschenrechtsverletzungen, wie Sie sie beschreiben, wäre ja die Frage nach einem Boykott der Fußball-WM -nimmt man die Sonntagsreden der (deutschen) Politik zu diesem Thema ernst & wörtlich- nicht das Abwegigste.

lg-mcmac

Martin Franz 26.06.2013 | 15:47

...."Die Polizei dreht durch"....nicht "nur" in Brasilien!!!.....aber die Ursachen für diese "Reaktionen", die Schuldigen dafür, "liegen" ganz, sind ganz woanders zu "suchen"!!!....die Töter und die Getöteten sind "nur" die letzten "armen Schweine", Opfer, Glieder in einer ganzen Kette von Versagen undVersagern!!! .....aber wehe dem, der "DA" wirklich "etwas" ändern, verbessern will, gesetzlich gezwungen gar, MUSS!!! ....er steht völlig alleine "DA"!!! ...ich spreche als Polizeibeamter, der "SO" tätig wurde, werden musste, aus eigener schmerz- und leidvoller ERFAHRUNG!!!

Wie Alber Einstein schon sagte: "Die Welt wird nicht bedroht durch das Böse, sondern diejenigen die das Böse zulassen!"

Martin Franz 26.06.2013 | 22:37

...jetzt bin ich aber "etwas" schwer ent-täuscht!!!...ich habe mich, gesetzlich gar zwingend, völlig korrekt verhalten, so verhalten müssen!!!....."dies" bzw. die Reaktionen aller Zuständigen und Verantwortlichen "darauf" offenbarten den völlig maroden und kriminellen Zustand des Systems!!!

....nach den geltenden Gesetzen hätten alle anderen entlassen und sonstwie gemaßregelt werden müssen!!!

...."da" zu kündigen, wäre ja die völlig falsche Reaktion!!!...das gesamte System muss sich ändern!!!...und zwar "so" werden, wie "es" ständig vorgibt, zu sein!!!

.....eine Pensionierung bekommt man (noch) nicht begründet!!!...ich bin zwar schon über vier Jahre ununterbrochen krank geschrieben!!!....aber gerade hat der vierte Polizeiarzt "aufgegeben"!!!....hinter verschlossenen Türen sagen alle die Wahrheit!!!....die Behörden gehören eigentlich "behandelt"!!!..."diese sind Schuld an meinem Zustand"!!!....aber "dies" gar zu schreiben oder auch "nur" offen zu sagen, wagt niemand!!!

....selbst der Staatskanzlei habe ich geschrieben, das eine gesichtswahrende Lösung "nur" durch meine "Beseitigung", ein möglichst natürlich aussehende Ableben "erreicht" werden kann!!! ...einen entsprechenden Vorfall/Versuch hat es Karneval offensichtlich gegeben....wo ich als betrunkener Radfahrer wohl einen "Allein"-"Unfall" habe sollte!!!....obwohl ich konkrete Ermittlungsansätze mitgeteilt habe, hat man sich damit nicht beschäftigt, "die Ministerpräsidentin dürfe sich nicht in "solche" (laufenden) Angelegenheiten (ohne konkret auf die zahlreichen Anschuldigungen einzugehen!!!) einmischen!!!"

...ich hatte mich übrigens an die Ministerpräsidentin unter ihrem Motto: "Für ein gerechtes NRW" gewandt!!!

..."so" viel zu unserem tollen Rechtsstaat!!!

....aber das WICHTIGSTE ist, ich empfinde keinerlei Hass oder Groll, denn alle sind ja auch "nur" Rädchen in einem völlig falsch laufenden Getriebe, befinden sich in wie auch immer begründeten und gearteten Zwangsjacken!!!...und wehe dem, der "da" nicht mitläuft oder ausbricht!!!...dem ergeht es wie mir!!!...somit sind die vermeintlichen Täter (auch durch Unterlassung) eigentlich auch "nur" Opfer dieser Um- und Zustände!!!....ihnen gebührt mein/unser Mitleid und Bedauern...es wäre ja wohl schrecklich und unerträglich, sich "so" zu verhalten, verhalten zu müssen!!!

Unser aller Kraft und Bemühen, auch im eigenen Interesse, sollte darauf ausgerichtet sein, diesen unseligen Bann zu durchbrechen!!!

....in diesen Sinnen hoffnungsfroh, voller Tatkraft, Richtung Zukunft!!!

Oberham 27.06.2013 | 08:09

.... ich kann sie verstehen, doch den Glauben an die Möglichkeit als aufrechter Mensch im System - jenes zum Gelingen (im Sinne des Gemeinwohls - der Rechtsstaatlichkeit, der Verfassung ...) zu befördern, dieser Glaube war mir noch nie gegeben, den habe ich schon als Schüler verloren.

Letztlich ist dieser stehende Mann vom Taksim - Platz die ultimative Allegorie auf die einzig mögliche Form des Widerstands - als Rädchen der Maschine einfach aufhören sich zu drehen, still zu stehen, anhalten, sich nicht mehr antreiben lassen,

.... im Übrigen, wenn man dann zur Seite blickt, gibt es unglaublich viel zu tun, überall, an jeder Ecke gäbe es Dinge die sinnvoll gemacht werden könnten und können - nur - dafür gibt es eben keinen Euro, keine Anerkennung, meist nach einer gewissen Zeit sogar Widerstand vom Establishment - sprich - man könnte im Grunde morgen damit beginnen draußen vor der Türe jenen zu helfen, die gerne wieder hinein möchten - ihnen klar machen, sie sollten froh sein draußen zu sein, sie sollten daußen bleiben und mitmachen, mitmachen am uralten Ideal einer Ethik die von Frieden, Vertrauen und einer Menschlichkeit gerägt ist, die eben den Menschen nicht zum größten Feind aller Dinge, sondern zum größten Freund aller Dinge macht.

So wie wir uns derzeit präsentieren, könnte man glauben, die Natur hat uns nur hervorgebracht, um als Kathalysator einen Prozess der irdischen Transformation anzustoßen, was das Reaktionsergebniss sein wird, dies darf sich jeder selber ausmalen - natürlich kann man da auch hoffnungsfroh in die Zukunft blicken.

Viel mehr irdisches Elend geht ohnehin nicht mehr - (natürlich in unseren Breiten ist da noch eine Menge Spielraum nach "Oben" - doch global betrachtet - was könnte z.B. in Afrika noch schlimmer werden? - die völlige Auslöschung allen Lebens? - wär das fruchtbarer - furchtbarer als hundertmillionenfaches Elend?... - oder Asien, Südamerika, .... )

msylanus 27.06.2013 | 09:17

Lieber Martin Franz,

DU zeigst UNS auf, dass es noch möglich ist (sogar in der bREPUBLIKd):

AUSSER-GEWÖHNLICH-ER MUT

das ist nicht NORMAL

"Diese Ungleichheit drückt sich nicht nur durch den mangelnden Zugang zu öffentlichen Einrichtungen aus, sondern auch bezüglich des Rechts auf Leben."

der GEGENWÄRTIGE GLOBALE AUFSTAND hat keine Bürgerrechte im Sinn. der GEGENWÄRTIGE KAPITALISMUS eignet sich das Leben an....sowie die CHANCE auf LEBEN... bis zur letzten ZELLE. Der GLOBALE WIDERSTAND gegen diese historisch einmalige TOTALE BEHERRSCHUNG DES LEBENS wird mit der BEDROHUNG DES SELBEN beantwortet.

UNSER ANTWORT: Dieser Planet ist AUSSER-KONTROLLE.

"Dear BIG BROTHERS and SISTERS and little DICTATORS,

WE ARE WATCHING YOU. Better leave the scene, or it might turn upside down."

"THE FEAR IS CHANGING SIDES!!!"

"Dear BIG BROTHERS and SISTERS and little DICTATORS,

we OWN the keys to your WATCHTOWER. Your security-STAFF is our ALLY, your enemies are our ALLIES, your prostitutes are our ALLIES, your machines are UNDER OUR CONTROL, YOUR ARMIES AND POLICE FORCES WILL NO LONGER OBEY.

Better LEAVE the SCENE NOW, or it will turn upside down."

Und mit der Hoffung langsam zu NERVEN:

Wer sich an dem Aufbau und der Pflege der Sammlung beteiligen möchte, ist dazu herzlich eingeladen." (Philipp Adamik)

Gerne. Warum nicht gleich hier:

Theorie:

http://neoconopticon.wordpress.com/

http://vimeo.com/ondemand/wearelegion

http://www.migreurop.org/IMG/pdf/Carte_Atlas_Migreurop_8012013_Version_anglaise_version_web.pdf

http://www.statewatch.org/analyses/neoconopticon-report.pdf

http://www.youtube.com/watch?v=liBjJPiglUk&list=PL47DA7D838FB96E3A

http://www.youtube.com/watch?v=2U-qmwfdtEE

http://www.bloom0101.org/page1.html

http://www.youtube.com/watch?v=BAKGEXQUymo

"Ich empoere mich, also sind wir." Camus, Der Mensch in der Revolte

"Autoritätsdusel ist der größte Feind der Wahrheit." - in einem Brief an Jost Winteler vom 8. Juli 1901, Schulman et. al. (Hrsg.): "The Collected Papers of Albert Einstein"

"Die wahre Großzügigkeit gegenüber der Zukunft besteht darin, alles der Gegenwart zu geben." - Der Mensch in der Revolte, zitiert in Morvan Lebesque: Albert Camus in Selbstzeugnisse und Bilddokumenten. Deutsch von Guido G. Meister. Rowohlts Monographien 1960. S. 109

"Das Absurde hat nur insofern einen Sinn, als man sich nicht mit ihm abfindet." - Der Mythos des Sisyphos, S. 46

“En la improvisación reside la fuerza. Todos los golpes decisivos habrán de asestarse como sin querer.”

- Walter Benjamin (Dirección única)

"Jede Mitteilung geistiger Inhalte ist Sprache." - Über Sprache überhaupt und über die Sprache des Menschen, in: Sprache und Geschichte. Philosohische Essays, Stuttgart 2000, S. 30

"Die Zukunft ist der einzige Besitz, den die Herren den Sklaven gerne zugestehen."

"Die Revolution besteht darin, einen Menschen zu lieben, den es noch nicht gibt." - Camus, Der Mensch in der Revolte

Brasilien spezifisch:

http://www.youtube.com/watch?v=KSYR9RN7LyI&feature=endscreen&NR=1

http://www.youtube.com/watch?v=AIBYEXLGdSg

http://www.youtube.com/watch?v=EyejpPmZXn0

http://www.youtube.com/watch?v=4Wh2b1eZFUM

http://www.youtube.com/watch?v=DZCsGRKOYXk

http://www.youtube.com/watch?v=b1Nl5K9Ebhc

http://www.youtube.com/watch?v=oZd6Q5cAD8w

http://www.youtube.com/watch?v=nRREc6vsBac

Koenigreich Spanien spezifisch:

http://www.youtube.com/watch?v=YPfWtlpwtPQ

Mexico:

http://www.youtube.com/watch?v=ZJcPZTDnSS4

Syria:

http://www.youtube.com/watch?v=oOT_ffCvxnM

PRAKTIK:

In Brasilien:

http://www.youtube.com/watch?v=3PwWvK2caiE

http://www.youtube.com/watch?v=XynV7AYbGDE

http://www.youtube.com/watch?v=ydnaOK2SSes

http://vimeo.com/12616403

http://www.youtube.com/watch?v=38xsNAePqSk

http://www.youtube.com/watch?v=zEXea3fsz80

Balkan:

http://www.youtube.com/watch?v=RkNeNN4QwTc

Israel:

http://www.youtube.com/watch?v=VrN-rxRHGWY

bREPUBLIKd:

http://www.youtube.com/watch?v=XHD40-rFmGI

Koenigreich Spanien:

http://www.youtube.com/watch?v=hyT2MWf4AT4

franz. REPUBLIK:

https://www.youtube.com/watch?v=P899cKD69aM

tuerkische REPUBLIK:

https://www.facebook.com/photo.php?v=528901583837795&set=vb.507965195935274&type=2&theater

allgemein:

prism-break.org

The REVOLUTION will not be televised:

http://www.youtube.com/watch?v=Id--ZFtjR5c

http://www.youtube.com/watch?annotation_id=annotation_85727&feature=iv&src_vid=aAhPaiajwDY&v=Py-yRjM0le8

http://www.youtube.com/watch?v=n9HQGrBam7M

http://www.youtube.com/watch?v=fnnMPV5mBso

http://www.youtube.com/watch?v=sbFSVh1mmiw

Bitte helfen....Verbreiten

Widerstand:

http://www.youtube.com/watch?v=FldNFf3XVQQ

http://www.opendemocracy.net/duygu-g%C3%BCrsel/kanak-attak-discursive-acts-of-citizenship-in-germany

Bitte beachten The REVOLUTION will not be televised: Strategische Ueberschneidungen in Venezuela, Syrien, Aegypten, Brasilien, Tuerkei, Griechenland --- unbekannte Sniper und Neonazi (?)/ Fundamentalisten (?) Mob --- in Brasilien dürfen die "neonazis" sogar mit ganz teurem Spielzeug ihren SELBSTHASS ausleben. Kommt das Spielzeug mal wieder aus der bREPUBLIKd?

Martin Franz 27.06.2013 | 11:42

".....die völlige Auslöschung allen Lebens".....wäre bei den herrschenden Zuständen...insbesondere den daraus resultierenden Perspektiven ....wohl die BESTE LÖSUNG!!!....EUTHANASIE für ALLE!!!

.....vielleicht hilft/wirkt so ein massiver Weck-/Hilferuf!!!

...aber auch hier würde ich mich gerne von der breiten Masse absetzen!!!....ich würde dem eine öffentliche HINRICHTUNG (obwohl, vielleicht auch eine Form der Euthanasie, aber bestimmt zu "ehrlich") vorziehen!!!....auf jeden Fall jedoch einem feigen, verlogenen Meuchelmord im Nebel vón hinten und "dies" auch noch unter falscher Flagge!!!

...in diesen Sinnen weiter hoffnungsfroh!!!

Martin Franz 27.06.2013 | 12:23

Liebe(r) MSYLANUS,

"dies" ist eigentlich kein Mut sondern eine Selbstverständlichkeit, setzt man sich als Polizeibeamter (und viele andere auch), täglich erheblichen Gefahren für Gesundheit, gar Leben, aus!!! Wenn man dann "dies" auch noch "nur" für viele verzweifelte Menschen "machen muss", deren Verhalten, deren Schicksal ein Produkt des Systems ist, dann sollte man sich irgendwann mal fragen, ob einem "Herumdoktern an Symptomen" nicht eine "Kur" des "Kopfes" vorzuziehen, vorzunehmen....sinnvoller wäre???!!! Diese stetig wachsenden Gedankengänge führten, mussten zu "dieser" Explosion, führen!!!

...eigentlich ein nachvollziehbarer, selbstverständlicher, "normaler" Vorgang!!!

....in dieser irren, wirren WELT aber wohl nicht!!!???