RE: "Als ob man selbst neben dem Schwein stünde" | 06.03.2016 | 00:11

Ne, im ersten Kapitel gibt das Thema nicht aufgeführt.

RE: Das wahre Problem von Volker Beck | 05.03.2016 | 11:38

Ich habe ihn nicht gesperrt. Was die Gründe sind, das müssten Sie die Online-Redaktion fragen.

RE: Das wahre Problem von Volker Beck | 04.03.2016 | 14:20

Ja, ich glaube auch, dass viele Volker Beck in Schutz nehmen oder ihn kritisieren, weil sie seine sonstige Politik gut/schlecht finden. Aber die Frage war doch, wie würde man es beurteilen, wenn Seehofer bspw. mit Drogen aufgefunden würde. Und da sehe ich halt einen Unterschied. Wegen der Doppelmoral, die er dann vertreten würde. (Bzw. ich weiß gar nicht, was er genau zu Drogen sagt, aber ich schätze, dass er für harte Strafen ist.)

RE: Das wahre Problem von Volker Beck | 04.03.2016 | 11:22

Warum die Öffentlichkeit geschädigt wird, weiß ich nicht.

Wenn Volker Beck als Drogendealer gearbeitet und andere zum Drogenkonsum verführt haben sollte (was ich nicht glaube, er verdient als MdB genug), dann wäre das eine andere Sache.

RE: Das wahre Problem von Volker Beck | 04.03.2016 | 11:11

Wenn sich eine Firma vorher für einen hohen Mindestlohn ausgesprochen hat und anschließend sich selbst nicht dran hält, dann ist das auch eine Doppelmoral (wie im imaginären Fall Seehofer). Insofern macht es einen Unterschied, ja.

Unabhängig davon finde ich aber die Tatsache, dass nur zwei Euro die Stunde gezahlt werden, schlimmer als diese Doppelmoral.

Beim Drogenkonsum ist es etwas anderes: Da ist das für den Betroffenen schlimm, aber es wird sonst erstmal niemand anders geschädigt. Bei den 2 Euro werden die Arbeiter um ihren ihnen gesetzlich zustehenden Lohn betrogen.

Man könnte jetzt noch mit den Beitragszahlern der Krankenkassen kommen, die unter den gesundheitlichen Folgekosten des Drogenkonsums zu leiden haben. Aber dann ist man schnell in einer Diskussion, ob nicht generell gesundheitsschädliches Verhalten verboten werden müsste.

RE: Das wahre Problem von Volker Beck | 04.03.2016 | 10:39

Die Erpressbarkeit ist tatsächlich ein Problem. Die würde seine Arbeit enorm beeinträchtigen. Ich habe ja auch geschrieben: "Solange der Drogenkonsum die politische Arbeit nicht beeinträchtigt, ist das die Privatsache von Volker Beck." Allerdings ist eine Erpressung durch den Dealer (oder andere Mitwisser) recht unwahrscheinlich, würde ich schätzen, zudem ist nichts darüber bekannt (aber das muss nichts heißen) und wahrscheinlich hat fast jeder Politiker ein Geheimnis, das ihn erpressbar macht. Aber klar, man kann argumentieren, dass er auf jeden Fall erpressbar ist und das ist auch ein Problem.

Allerdings würde ich sagen, dass er in diesem Fall hauptsächlich deswegen erpressbar ist, weil die Öffentlichkeit mit so einem Aufschrei reagiert und er sich nun gezwungen gefühlt hat, seine Ämter niederzulegen. Wenn es diesen Aufschrei nicht gäbe, hätte er bloß strafrechtliche Konsequenzen zu fürchten, die für ihn wahrscheinlich nicht so hart wären im Vergleich zu den jetzigen politischen Konsequenzen.

RE: Das wahre Problem von Volker Beck | 04.03.2016 | 09:42

Es ist schon ein Unterschied, ob man für eine liberale Drogenpolitik eintritt oder ob man den Konsum hart bestrafen will und dann selber das Zeugs besitzt.

RE: Abschieben für Fortgeschrittene | 25.02.2016 | 18:25

Wieviel Geld die verdienen, verrät mir Google aber auch nicht.

RE: Abschieben für Fortgeschrittene | 25.02.2016 | 17:51

Kennen Sie denn einen Anwalt oder eine Anwältin, die durch die Vertretung von Flüchtlingen reich geworden ist?

RE: Abschieben für Fortgeschrittene | 25.02.2016 | 17:05

Sie können doch die Gewinnspannen von Privaten, die jetzt Räumlichkeiten anbieten, nicht vergleichen mit den Anwaltskosten. Mit Flüchtlingsvertretung lässt sich nunmal weniger Geld verdienen als mit den Vertretung von Konzernen in irgendwelchen Wirtschaftsrecht-Streitigkeiten. Oder mit der Vertretung von reicheren Privatpersonen.