Hartz IV: BILD spielt Wahlhelfer für AFD:

Jetzt wird sie Braun/Blau Hartz IV: Das Verblödungsblatt "BILD" übertrifft sich mal wieder selbst, startet erneut eine Hetzkampagne gegen die Ärmsten und spielt somit der AFD in die Karten!
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Hartz IV:

"BILD - Zeitung" hetzt Bevölkerung gegeneinander auf und die AFD kann sich freuen!

Es wäre wünschenswert, wenn jemand mal auf die Idee käme selbige Zeitschrift in ihre Schranken zu weisen, denn hier liegt eine erneut sowie widerholt - klare Volksverhetzung vor!

Die Schlagzeile: "Hartz IV-Erhöhung für Kneipenbesuche Geld vom Staat zum Saufen" ist wie immer,...
- völlig aus dem Zusammenhang gerissen.

Hintergrund der Forderungen von Sozialverbänden und der LINKEN "die Regelsätze gesetzeskonform und kräftig zu erhöhen", ist nämlich:
Das Menschen nicht länger ausgegrenzt werden dürfen und das "Recht am sozialen Leben teilzunehmen", nicht wahrnehmen können.

Dazu gehört eben auch:
In ein Kino, Theater, Konzert, oder mit Freunden / Familie mal essen oder ein Bier trinken zu gehen.

Der Hartz IV - Regelsatz gibt das alles (uvm.) aber nicht her!

Auch viele andere Posten wie speziell:
Fahrkosten und Wohnungsmieten / Strom + Nebenkosten, die Anschaffung von Möbel und technischen Geräten, ganz zu Schweigen on den "Kosten für heranwachsende Kinder bei Kleidung - Schulsachen" uvm. sind nicht gedeckt!

Beispiel:
1, 54 €uro für (Bildung) Schulsachen im Monat.
Einen guten Schreibfüller gibt es aber nicht unter 10, 00 €uro, ganz zu schweigen von den Tintenpatronen und regelmäßig anfallenden Schulkosten für Hefte - Bücher uvm.
Stromkosten sind nicht gedeckt und die Anschaffung von teuren Energiespargeräten ist schlichtweg unmöglich, wenn man die Bedarfsanteile im Regelsatz betrachtet.

Die SPD ist nicht länger eine Volkspartei
Die Älteren werden sich noch daran erinnern: Die SPD war einmal eine Volkspartei und nun hat sie das Volk, wozu eben auch die fast 7 Millionen Sozialleistungsempfänger gehören, verraten bzw. erneut im Stich gelassen.

Noch vor elf Jahren erreichte sie bei der Bundestagswahl über 34 Prozent der Stimmen. Doch seitdem sind den Sozialdemokraten ganze Wählergruppen weggebrochen. Schuld daran waren insbesondere die Hartz-Reformen, Gerhard Schröders wirtschaftsliberales Reformwerk, das Anfang des Jahrtausends mit den Stimmen von SPD, Union, Grünen und FDP auf den Weg gebracht wurde.

Wenn man heute Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) bei der Arbeit zuschaut, könnte man fast meinen, dass sie sich voller Inbrunst bemüht, ihrer Partei auch die letzten Wähler mit niedrigem Einkommen zu vergraulen.

Alle größeren Parteienmit Ausnahme der Linken – haben sich in den vergangenen Jahren mit populistischen Aussagen zu Hartz-IV-Empfängern hervorgetan.

Die FDP und SPD etwa halfen einst mit unzähligen beleidigenden Aussagen wie : "Wer nicht arbeitet soll nicht essen" gegenüber wirtschaftlich schwächeren Menschen mit, das Unterschichten-Bashing salonfähig zu machen.

CSU-Politiker schwadronieren von "faulen Krüppeln" und waren der BILD eine Wochenlange Hetzkampagne wert!

In Berlin schlug der CDU-Landespolitiker Frank Steffel 2011 in eine ähnliche Kerbe. „Bildungsgutscheine kann man nicht versaufen“, erklärte sich der Christdemokrat die niedrige Resonanz auf ein Prestigeprojekt der damaligen Sozialministerin Ursula von der Leyen zur Förderung von Chancengleichheit im Bildungssystem.

Ginge es nach den Grünen, würde es in Hartz IV-Haushalten bald wie Anno 1951 aussehen: Zweimal im Monat gibt es Braten, dafür den Rest der Zeit Bio-Steckrüben und Öko-Kartoffeln. Das Gefühl der Demütigung gibt es bei so viel falscher Fürsorge gratis dazu, als Anton Hofreiter einen "Mindestpreis für Fleisch" verlangte.

Das Armen-Bashing stärkt die AfD
Wen sollen also wirtschaftlich schwächere Menschen noch wählen, wenn sie überhaupt noch wählen gehen?

Lange Zeit galt die Linkspartei bei den Einkommensschwachen als eine gute Alternative zu den Parteien, die vor zwölf Jahren gemeinsam die Agenda 2010-Reformen auf den Weg gebracht haben. Sie ist aber leider zur Zeit zu leise.
Führungspolitiker wie Gysi und Lafontain müssen wieder stärker in die Öffentlichkeit und deutlicher werden. Dennoch ist und bleibt die LINKE nur als einzige wählbare Partei übrig.

Die dunlkelbraune Schein -(ß)- alternative
Mittlerweile gibt es nun leider eine Partei, die den Namen „Alternative“ sogar im Namen trägt. Ihre Politiker hetzen gegen Ausländer, pöbeln gegen das „Establishment“ und führen neoliberale Forderungen im Programm. Aber allein schon die von der AfD so stolz nach außen getragene Opposition zu den Eliten scheint derzeit eine enormen Anziehungskraft auf jene zu haben, die sich seit Jahren untergebuttert fühlen.

Und wenn die Geringverdiener und Arbeitslosen wieder einmal in Scharen zur AfD überlaufen, dann ist das weder ein Erdrutsch noch ein Erdbeben. Mit Naturgewalt hat das nichts zu tun.


Nein:
Es ist ein Versagen unserer Demokratie im Umgang mit jenen, die statt Spott und Herablassung eigentlich nur etwas mehr Respekt verdienen. Den Kampf gegen den Rechtsextremismus gewinnt man so jedenfalls nicht.

Solange es Hetztkampagnen von BILD gegen die über 6 Millionen ( fast 7) Armutsbetroffenen gibt, solange wird in unverantwortlicherweise eine Spaltung der Gesellschaft forciert, welche den Rechten ausreichend Wähler zuführt.

Eure FHP: Freie Hartz IV Presse
© by Perry Feth

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15:50 23.09.2016
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

FHP: Freie Hartz IV Presse

Perry Feth: SGB II - Aktivist u.Publizist! Als Eltern müssen wir gegen jede Art von Unrecht in der Hartz IV - Gesetzgebung - Widerstand leisten!
FHP: Freie Hartz IV Presse

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