Hartz IV = "Genozid" durch SPD und CDU / CSU:

Vernichten Grundrechte Zum 1.08.2016 plant die Bundesregierung ein existenzvernichtendes Gesetz, welches den Vergleich mit den Gesetzen in "Nazi-Deutschland", keineswegs mehr scheuen muss!
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Hartz IV: Wehrt euch

Wir sagen Nein! Dieses geplante Hartz IV - Gesetz wird viele Millionen Menschen in die Versklavung und bitterste Armut treiben!

Vergesst nicht die Fakten: Etwa 500.000 Arbeitsstellen gibt es in Deutschland für weit über 6 millionen Arbeitssuchende / Hartz IV Betroffene. Weit über 350. 000 Obdachlose und über 2 millionen von Armut betroffene Kinder.

Dieses neue Gesetz wird allen Arbeitnehmern und Arbeitslosen die Existenzgrundlagen sowie alle Menschenrechte entziehen!

Voraussichtlich werden zum 1. August die neuen Gesetzänderungen und die damit verbundenen Verschärfungen in Hartz IV in Kraft treten.

Susan Bonath hat ein Muster für eine Verfassungsbeschwerde verfasst. Danke an Susan Bonath. Gilt zwar die vier Wochenfrist innerhalb der Verfassungsbeschwerde, so gibt es noch das Instrument der "Rechtssatzverfassungsbeschwerde" gegen ein Gesetz. Hier gilt die Einjahresfrist nach Inkraftttreten des Gesetzes.
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Muster einer Verfassungsbeschwerde zu den geplanten Hartz IV Verschärfungen

Am 8. Juli 2016 hat der Bundesrat dem „Neuntes Gesetz zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch – Rechtsvereinfachung sowie zur vorübergehenden Aussetzung der Insolvenzantragspflicht“ zugestimmt. Der Tag der tatsächlichen Umsetzung ist bis dato noch nicht bekannt. Eine Bekanntmachung im Bundesanzeiger ist ebenfalls noch nicht öffentlich. In der Ausschuss-Drs. 18 (11) 649 heißt es: „Das 9. SGB II-Änderungsgesetz wird voraussichtlich am 01.08.2016 in Kraft treten“ (S. 64).

Die Gesetzänderungen in Hartz IV werden starke repressive Auswirkungen auf die Arbeitslosengeld-II-Leistungsberechtigten haben (siehe hierzu auch vorangegangene Berichte). Die geplanten Änderungen können wir nicht mal einfach so rückgängig machen. Allerdings können Betroffene, die Arbeitslosengeld II beziehen, in den schriftlichen Widerstand gehen und ihren Unmut äußern.

Die derzeitige Gesetzgebung bietet eine sog. Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht an. (http://www.bundesverfassungsgericht.de/…/verfassungsbeschwe…)

Demnach kann:
„Jedermann Verfassungsbeschwerde zum Bundesverfassungsgericht erheben, wenn er sich durch die öffentliche Gewalt in einem seiner Grundrechte (Art. 1 bis 19 GG) oder bestimmten grundrechtsgleichen Rechten verletzt glaubt“.

Die Beschwerde kann grundsätzlich gegen alle rechtserheblichen Maßnahmen der gesetzgebenden, der ausführenden und der rechtsprechenden Gewalt eingelegt werden. Zumeist werden Beschwerden gegen letztinstanzliche Gerichtsentscheidungen eingelegt. D.h. zunächst dann, wenn alle Gerichte bemüht worden sind, um eine Entscheidung zu erhalten. Dem steht eine Verfassungsbeschwerde unmittelbar gegen Gesetze jedoch nichts entgegen und muss innerhalb von vier Wochen ausführlich begründet eingereicht sein.

Bei Beschwerden gegen ein Gesetz gibt es die sog. „Rechtssatzverfassungsbeschwerde“. ( http://www.bundesverfassungsgericht.de/…/verfassungsbeschwe…) Diese Frist beträgt ein Jahr nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes. Auch hier muss sich der oder die BeschwerdeführerIn selbst, gegenwärtig oder unmittelbar in ihren Rechten verletzt fühlen.

Grundsätzlich muss die Beschwerde schriftlich begründet eingereicht werden. Das Bundesverfassungsgericht hat dazu auf seiner Seite ein Merkblatt ins Internet gestellt. Aus der Möglichkeit der „Rechtssatzverfassungsbeschwerde“ und der damit verbundenen Einjahresfrist besteht somit genügend Zeit sich das Verfahren genauer anzusehen, um den Voraussetzungen zu entsprechen.

Ausführliche Materialen zum Verlauf der 9. Gesetzesänderung in Hartz IV, wie Anhörungen, Stellungnahmen von Verbänden, Anträge usw. usf. finden sich hier.
(http://tacheles-sozialhilfe.de/startsei…/aktuelles/d/n/2017/)

Eine Vorlage (http://www.inge-hannemann.de/…/Verfassungsbeschwerde_fertig…) einer Verfassungsbeschwerde wurde von der Journalistin Susan Bonath erstellt und dient als Hilfestellung.

Ziel ist u.a. das öffentliche Interesse herzustellen, als auch Arbeitslosengeld-II-Betroffene zu motivieren, ihren Unmut mit einer Beschwerde gegenüber den repressiven Verschärfungen in Hartz IV in Karlsruhe auszudrücken.

Es ist wichtig, dass sich viele Betroffene in dieser Form in Karlsruhe „melden“. Gerne argumentiert das Bundesverfassungsgericht mit der Ablehnung einer Verfassungs- oder Rechtssatzverfassungsbeschwerde damit, dass ein mangelndes Interesse der Öffentlichkeit besteht. Lassen wir diese Ausrede nicht zu!

Die Verfassungsbeschwerde ist kostenlos.

Gemeinsam sind wir stark, deshalb lasst uns das Ende der Hartz IV - Diktatur einleiten, welche unseren Kindern schadet, nur der Wirtschaft dient und den mündigen Bürger in die Sklaverei treibt.

Eure
FHP: Freie Hartz IV Presse

12:25 19.07.2016
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

FHP: Freie Hartz IV Presse

Perry Feth: SGB II - Aktivist u.Publizist! Als Eltern müssen wir gegen jede Art von Unrecht in der Hartz IV - Gesetzgebung - Widerstand leisten!
FHP: Freie Hartz IV Presse

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