Hartz IV: Wir sind viele - Wir sind über

10 Millionen! Jetzt ist die Zeit gekommen - laut zu werden und aufzustehen - denn der Staat lässt seine Ärmsten in Stich!
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"Wir sind viele - Wir sind über 10 Millionen"

Unsere derzeitige Regierung hat es versäumt die Benachteiligten und Ärmsten mitzunehmen und sich selbst einen Strick gedreht.
Wer lieber in Waffen und Millitär investiert - als in Wohnungsnot und Armutsbekämpfung - der darf nicht länger politische Verantwortung tragen!

Armut erzeugt Wut und Resignation - deshalb wenden sich immer mehr Menschen von den demokratischen Parteien ab.

Ja, Armut trifft immer mehr Menschen in dieser reichen Republik - nur die Bundesregierung will sie nicht sehen! Die NAK zum Beispiel, stellte deshalb vor einiger Zeit eine Reihe von Forderungen an sie: "die Stärkung des sozialen Wohnungsbaus, die realistische Ermittlung angemessener Wohnkosten in der sozialen Grundsicherung (Hartz IV - Sanktionsregime). Sie forderte den Verzicht auf Sanktionen in der Fürsorge. Doch das Thema "Armutsbekämpfung als ganzes" stellt im gegenwärtigen Koalitionsvertrag eine ziemliche Leerstelle dar!
Die große Blamage ist: Deutschland wird im nationalen Armutsbericht 2018 massiv gerügt, aber die Regierung juckt das nicht!

Nein, unsere Regierung interessiert sich nicht für uns - denn die Millitärfinanzierung ist wichtiger als bezahlbares Wohnen und Bekämpfung der Armut!

Die Jahre 1933 -1945 haben gezeigt wohin es geht, wenn die Menschen sich in ihrer Existenz bedroht fühlen und deshalb manipulierbar werden.

Jedes Jahr gibt es in Deutschland dem Exportweltmeister - viele Tausend Kinder und ihre Familien - die von skrupellosen Spekulanten auf die Straße gesetzt werden! Jedes Jahr gibt es Rekordgewinne - nur der kleine Mann hat nichts davon - denn Mieten und Kinderarmut steigen weiter rasant an!

Ja, Deutschland blamiert sich mit seinem Reichtum, wenn man gleichzeitig Obdachlose und Kinderarmut am Fließband produziert!

Wohnungsmangel und rasante Mietsteigerungen, verbunden mit der staatlichen Verweigerung in den Städten die Mietsätze für die Sozialleistungsbetroffenen - die tatsächlichen Kosten zu bezahlen, zwingen immer mehr Menschen in die Obdach - und Wohnungslosigkeit.

Die bundesweit durch zu geringe Mietkostenübernahmen - zwangsweise herbeigeführte - "Zuzahlungspflicht", damit man seine Wohnung eben nicht verliert, stellt zudem eine rechtswidrig herbeigeführte Leistungskürzung dar, denn die Betroffenen haben zur Zeit gar keine Wahl, weil es keine Wohnungen gibt und der Mietregelsatz rechtswidrig zu niedrig berechnet ist! Jeder einzelne müsste erst auf Kostenübernahme klagen und dazu fehlt häufig die Kraft.

Fakt ist:
Die städtischen und politisch motivierten Vermietungsstrategien, das überlassen des Mietmarktes an große Immobilienhaie, bedrohen massiv das Grundrecht auf Wohnen von sozialbenachteiligten Familien, Arbeitnehmer und Arbeitssuchende!

Wir müssen handeln!

Betroffene können sich nicht mehr auf die Politik in den Städten und Gemeinden verlassen, sondern müssen sich zusammenschließen und auf die Straße gehen! Die Städte müssen unter dem Druck der Öffentlichkeit gezwungen werden, gegen Miethaie vorzugehen, und zeitgleich gezwungen werden - endlich wieder ausreichend Wohnraum zu schaffen!

Und ja, wenn man an die Praxis und Macht einiger Mietkonzerne denkt, muss der Staat auch in Erwägung ziehen, selbige zu enteignen!

Es bedarf keiner großen Rechenkünste um festzustellen, dass die heutigen Einsparungen im bundesweiten Miet - und Sanktionsdrama in der Zukunft sehr viel mehr Kosten verursachen werden.
Das "Verlagern der tatsächlichen Probleme" in die Zukunft - wird und das zeigt die Geschichte in vielen Bereichen über viele Jahre - am Ende immer teurer werden.

Der Staat muss sich sofort seiner Verantwortung gegenüber seinen Ärmsten und benachteiligten Bürgern stellen - seine Prioritäten neu setzen - sonst stellen sich die in "Stich gelassenen" eines Tages gegen den Staat.

Denn, "Wir sind viele - Wir sind über 10 Millionen"!

Der Mensch kommt vor dem Profit!

Perry Feth

20:02 04.11.2018
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Geschrieben von

FHP: Freie Hartz IV Presse

Perry Feth: SGB II - Aktivist u.Publizist! Als Eltern müssen wir gegen jede Art von Unrecht in der Hartz IV - Gesetzgebung - Widerstand leisten!
FHP: Freie Hartz IV Presse

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