Leipzig versagt beim Asylthema

Eltern wehren sich: Asylunterkunft auf einem aktiven Schulgelände in Leipzig an der Wilhelm-Hauff-Grundschule?
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Kapitel II

Wie berichtet, beabsichtigt die Leipziger Politik die Sporthalle der Wilhelm -Hauff -Grundschule eventuell als Asylnotunterkunft zu "beschlagnahmen".

Heute wurden div. Anfragen mit dem Hinweis, das zuständige MA im Urlaub wären, abgewehrt.
Offenbar ist es den Verantwortlichen nicht Recht, das schon zu viele Informationen nach außen gedrungen sind und man versucht, den "lMantel des Schweigens" aufrecht zu erhalten.

Jedoch ohne Erfolg, denn inzwischen sind die Anfragen und Artikel der FHP an den OB Jung weitergeleitet worden und man ist bemüht, bis zum 28.10.15 eine klare Stellungnahme abzugeben.

Ein Lichtblick
Eine europaweit aktive und sehr erfolgreiche Kanzlei für Verwaltungsrecht hat sich heute bereit erklärt:
Die Rechte der Kinder und Eltern von der Wilhelm-Hauff-Grundschule in einem Eil-Klageverfahren zu vertreten.

In einem längeren Telefonat erklärte der RA...
"Das die Chancen der Eltern im Rahmen eines Eilverfahrens, gar nicht schlecht seien".
Er versicherte seine Unterstützung in dem Falle, das die Eltern auf ihn zukommen und das Mandat erteilen.
Dieses sollte jedoch mit dem Elternrat koordiniert werden.
"Als Sammelklage mehrerer Eltern wäre der Kostenfaktor dann auch für die Eltern ohne Probleme tragbar".
Er meinte auch:
"Ein solcher Prozess wäre eine Herausforderung, da die Stadt mit ihrer geplanten Vorgehensweise wesentliche Rechtsgrundlagen aus verschiedenen Rechtsgebieten schwerwiegend verletzt und man ein richtungsweisendes Urteil für alle Bundesländer und
Schulen, im Blick haben sollte ".
"Zudem wäre es die Möglichkeit, öffentlich zu zeigen, welche Unterbringungsoptionen die Stadt Leipzig tatsächlich nicht nutzt. Die Stadt mache es sich leicht, auf Kosten der Kinder"!

Die Eltern der Wilhelm-Hauff-Grundschule haben also allen Grund, guter Hoffnung zu sein!

Der Schul- sowie Vereinsportunterricht kann gerettet und der soziale Frieden im Umfeld der Schulen und Kitas aufrecht erhalten werden, wenn sich die Eltern einig sind!

Diese sollten sich also alsbald in einer Elternsitzung beraten und einigen, denn:
Wenn nun doch die Entscheidung fällt, das die Sporthalle oder das 2te Schulgebäude zur Asylunterkunft wird, sollte die Elternschaft schnell handeln!

Nun muss die Elternschaft entscheiden, wie sie auf Jahre mit dem sich ergebenen Konfliktpotenzial umgehen möchte!

Auf den Schul- und Vereinsport verzichten und die Flüchtlinge Willkommen heißen oder für die Rechte ihrer Kinder auch einen unbequemen Weg, eben den des Klageverfahrens, zu gehen!
© FHP: Freie Hartz IV Presse by Perry Feth


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10:56 14.10.2015
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Geschrieben von

FHP: Freie Hartz IV Presse

Perry Feth: SGB II - Aktivist u.Publizist! Als Eltern müssen wir gegen jede Art von Unrecht in der Hartz IV - Gesetzgebung - Widerstand leisten!
FHP: Freie Hartz IV Presse

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