Die U-14 ist noch offline

DADDELN STATT SURFEN Der Online-Nachwuchs ist wenig erforscht. Zugang zum Internet haben aber noch die wenigsten Kinder
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Den Videorekorder können Kinder sowieso besser programmieren als ihre Eltern, und auch das jüngst erstandene Mobiltelefon lässt sich Papa am besten von seiner 12-Jährigen erklären. Lächeln also Schüler nur müde, wenn ihnen mühsam in Wochenendseminaren nachgeschulte Pädagogen erklären wollen, wie Browser und Mailprogramme funktionieren? Wer danach fragt, stößt in ein wenig erforschtes Gebiet vor - trotz allem Gerede von einer Generation "@", "I" oder "N(etz)".

Obwohl die einschlägigen Studien alle paar Monaten eine Million weiterer Online-Nutzer in Deutschland melden und akribisch nachhalten, wer sich wieviel und wozu im WWW herumtreibt: Verlässliche Zahlen zur Internet-Nutzung durch Kinder hat keine. Ob Online-Studie