„Schitt´s Greek“: Das neue Normal

Serie In „Schitt’s Creek“ muss eine reiche, urbane Familie in einem Kaff neu anfangen. Das wappnet uns fürs Post-Covid-Leben
Exklusiv für Abonnent:innen | Ausgabe 22/2021
Wie man sich den Glanz besserer Zeiten in die Hütte holt – Johnny Rose (Eugene Levy) macht es vor
Wie man sich den Glanz besserer Zeiten in die Hütte holt – Johnny Rose (Eugene Levy) macht es vor

Foto: Steve Wilkie/ITV Studios

Es dauert manchmal eine Weile, bis man mit Menschen warm wird. Zumal dann, wenn sie auf den ersten Blick so wenig einnehmend wirken wie Familie Rose in der Comedyserie Schitt’s Creek. Vater Johnny Rose (Eugene Levy) hat es mit einer Videothekenkette zu beträchtlichem Vermögen gebracht, aber es dabei mit der Steuererklärung nicht immer so genau genommen. Gleich zu Beginn stehen nun die Beamten vor der Familienvilla und beschlagnahmen Hab und Gut. Nur einige Koffer dürfen die Roses mitnehmen, darunter die stattliche Perückensammlung von Ex-Seifenoperndarstellerin und Gattin Moira (Catherine O’Hara) und die teuren Designerfummel der beiden erwachsenen, leicht verzogenen und allein nur bedingt überlebensfähigen Kinder David (Dan Levy) und Alexis (