„Triangle of Sadness“ von Ruben Östlund: Klassenkampf auf Kreuzfahrt

Kino Champagner, Goldfische im Jacuzzi und #MeToo: Ein Interview mit dem schwedischen Regisseur Ruben Östlund über seinen Film „Triangle of Sadness“ und die Welt der Schönen und Reichen, die sich in Absurditäten immer wieder selbst übertrifft
Exklusiv für Abonnent:innen | Ausgabe 41/2022

Mit seiner deftigen Sozialsatire Triangle of Sadness zerlegt Ruben Östlund die Welt der Reichen und Schönen, lässt aber auch an der Klasse der Bediensteten kaum ein gutes Haar. Fünf Jahre nach der Goldenen Palme für seine Kunstbetriebskomödie The Square erhielt der 47-jährige Schwede dafür im Mai erneut die höchste Auszeichnung des französischen Festivals. In seinem von Modebranche über Luxusjacht zu einsamer Insel wechselnden Film seziert er die Abgründe menschlichen Verhaltens mal mit trockenem Witz, mal als grelle Farce und auch mit großer Lust am Exzess. Über sein ebenso überdrehtes wie ambivalentes Untergangsszenario hat der Regisseur mit Thomas Abeltshauser in Berlin gesprochen.

Ruben Östlund: Sie schreibe

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