Flegel

Manches, was vom Tisch gefegt wird, findet sich unter dem Teppich wieder.
Flegel
RE: Party feiern und Sterben | 08.04.2020 | 12:43

»Wie in Frankreich eine effektive Therapie gegen Covid-19 unterdrückt wird.«

»Hinter Italien und Spanien gehört Frankreich mit zur Zeit fast 9.000 Todesfällen mit Covid-19-Zusammenhang zu den am stärksten vom neuen Coronavirus getroffenen Ländern Europas. Frankreich ist jedoch auch das Land, in dem die Studien mit dem ursprünglichen Malariamittel „Chloroquin“ als Therapeutikum gegen Covid-19 am weitesten sind. Lobby- und Wirtschaftsinteressen der Pharmaindustrie verhindern jedoch bis dato eine Anerkennung dieses preiswerten Therapieansatzes, wie Pierre Blanchaud exklusiv für die NachDenkSeiten zu berichten weiß.«

RE: Party feiern und Sterben | 08.04.2020 | 11:12

»…bemüht drastische Bilder der Nazi-Zeit, bei denen eine Separierung stattfand um bestimmte Menschen zu ermorden, nicht, um sie zu schützen.«

Niedlich, sehr niedlich!

Das, was in solchen Situationen wirklich helfen könnte, wird von Richard Zietz erwähnt: »Inzwischen hat auch Boris Johnson (55) tiefere Einblicke in den Ernst der Lage erhalten und nötige Gegensteuer-Maßnahmen angeleiert. Sein persönlicher Gesundheitszustand: hat sich aktuellen Meldungen zufolge weiter verschlechtert

„…, um sie zu schützen“!?

Bei allen Genesungswünschen für Boris Johnson interpretiere ich das lebensbedrohliche Evidenz- resp. Schlüsselerlebnis dieses Politikers geradezu als ein Segen für die Diskussion um das Schicksal alter Menschen.

Wir erleben dieser Tage das seltene Ereignis, dass die Bedrohung, so das Virus dann eine ist, vor Politikern, auch vor politischen Quatschköpfen nicht halt macht. Sie sind sozusagen mit in Geiselhaft genommen – und das, so hoffe ich, bewirkt für alte Menschen einen gewissen Schutz. In diesem Sinne bewerte ich auch die Impfung der deutschen Bundeskanzlerin durch einen coronainfizierten Arzt, die zum Stubenarrest der Angela Merkel führte, als einen Segen. Führen solche Ereignisse den Betroffenen doch anschaulich vor Augen, dass auch sie selbst den Gesetzen der Immunbildung nicht davonlaufen können.

Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte erklärte am 16.03.2020 in seiner Ansprache an die Bevölkerung des Landes, »je größer die Gruppe, die immun ist, desto geringer ist die Chance, dass das Virus auf anfällige ältere Menschen und Menschen mit schwacher Gesundheit überspringt«.

Listig erklärte er: »Genau wie in den alten Tagen mit den Masern.«

Dabei weiß er, wissen wir, dass Immunisierung (auch bei Politikern und anderen Göttern) nur auf zwei Wegen möglich ist, nämlich über das menscheneigene Auto-Immunsystem – begleitet von hässlichen Krankheitsverläufen und Gevatter Tod und/oder über externe Wirkstoffe, die dem Menschen zugeführt werden, so sie vorhanden sind.

Seine Bezugnahme auf die Masern soll ja wohl heißen, dass die (Impf)Immunisierung bei 95 Prozent der Population liegen muss, soll das Virus nicht mehr virulent werden können.

In diesem Sinne ist es natürlich dummes Zeug, davon auszugehen, dass z.B. immunisierte junge Menschen alte, möglicherweise sogar kasernierte Menschen automatisch vor Ansteckung schützen, denn auch sie sind – wie alle Menschen – Viren-Transporteure.

Der Kapitalismus ist durch monetäre Nützlichkeitserwägungen charakterisiert, und wenn braunes Gedankengut dabei helfen kann – wieso sollten entsprechende Aspiranten darauf verzichten und Menschen "In Nützliche und Nichtnützliche aufteilen"?

RE: Der wunde Punkt | 05.04.2020 | 11:18

Die Asian Development Bank erklärt uns soeben: Corona-Pandemie wird mehr als 4 Billionen US-Dollar der Weltwirtschaft vernichten.

Da kann man nur müde lächeln, denn den Referenzwert liefert die 50 Billionen US-Dollar-Sause der Kapitalwirtschaft.

Und dreimal darf man raten, wer wieder einmal die Gewinner des großen Aufräumens sein werden. Frau Göring-Eckardt offenbart nichts anderes als die übliche Gesinnung der Umverteilungsprinzipien.

Für die Kosten dieser Krise, die ja nur aus der Sicht des kleinen Mannes eine Krise ist, müssen die Superreichen dieser Welt zur Kasse gebeten werden, die ja die 50 Billionen US-Dollar-Sause der Kapitalwirtschaft verursacht haben.

RE: Der wunde Punkt | 04.04.2020 | 22:22

Die Maßnahmen im Zuge des Corona-Virus führen teilweise zu dramatischen Verknappungen von Medikamenten für Patienten mit anderen Krankheiten. Ein exemplarisches Beispiel ist das Medikament Hydroxychloroquin für Personen, die an der Autoimmunkrankheit Lupus erythematodes leiden.“

„Es gibt in Deutschland ungefähr 30.000 bis 40.000 Menschen, die an einer durch einen Gendefekt verursachten Erkrankung, genannt Lupus erythematodes, leiden. Diese Autoimmunerkrankung wird durch Rheumatologen behandelt. Ungefähr ein Drittel der Patienten werden mit Hydroxychloroquin dauerhaft therapiert. Dies ist ein uraltes und preiswertes Medikament, das ursprünglich als Mittel gegen Malaria entwickelt worden war, inzwischen dort aber wegen der Nebenwirkungen kaum noch eine Rolle spielt.

Schon in der Vergangenheit hatte es immer wieder Versorgungsprobleme gegeben. Möglicherweise weil der Markt zu klein und die Profite zu gering waren. Nachdem aber bekannt wurde, dass das Mittel, in Kombination mit anderen Präparaten, eine positive Wirkung bei der COVID-19-Erkrankung zeigt, verschwanden innerhalb von Wochen sämtliche Vorräte aus dem deutschen Markt.“

RE: Der wunde Punkt | 04.04.2020 | 20:49

„Mittlerweile etwa sind in den Infizierten-Zahlen immer mehr Genesene mit enthalten – sollte man den Leuten vielleicht auch mal mitteilen.“

https://www.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/bda7594740fd40299423467b48e9ecf6

RE: Auf der Kippe | 31.03.2020 | 22:04

»Mit Rücksicht auf die Kapitalbesitzer spricht Altmeier nur von „vorübergehenden“ staatlichen Beteiligungen.«

Schon vergessen? Man hat so etwas auch schon mal als Bad Banks bezeichnet. Die waren den „Kapitalbesitzern“ damals hoch willkommen. Konnten sie ihre Schrottpapiere doch in die „staatlichen Beteiligungen" mit dem Name Bad Banks auslagern.

Ich vermute, an was anderes hat Herr Altmeier auch jetzt nicht gedacht.

Als Bad Bank (dt. „schlechte Bank“) werden Finanzinstitute bezeichnet, die in Zeiten von Bankenkrisen (bei globaler Auswirkung auch zu Finanzkrisen führend) als reine Abwicklungsbanken gegründet werden, speziell zum Zwecke der Abwicklung bzw. Entsorgung nicht einlösbarer Kreditforderungen und schwieriger Wertpapiere (auch „toxischer“ Papiere), die bei Ausfall in ihrer Gesamtheit die Bonität der betroffenen Banken gefährdet hätten. Hat die sog. Bad Bank ihre Entsorgungsfunktion erfüllt, wird sie aufgelöst oder in eine „Good“ Bank umgewandelt.

Commerzbank hatte schon ihre Bad Bank

»Wegen der Ende 2008 offensichtlich gewordenen höheren Kreditrisiken der Dresdner Bank musste die Commerzbank den staatlichen Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) in Anspruch nehmen. Nachdem sich die Bundesregierung und die Europäische Kommission über die Details der Hilfen geeinigt hatten, erhielt die Commerzbank eine stille Beteiligung in Höhe von 8,2 Milliarden Euro. Die Commerzbank betonte, die Beteiligung des SoFFin sei durch die Abwertung der Banken erforderlich geworden und nicht durch die Übernahme der Dresdner Bank an sich. Zum Jahreswechsel 2008/2009 musste die Bank um weitere Staatshilfen bitten. Daraufhin erwarb die Bundesrepublik Deutschland 25 % der Commerzbank plus eine Aktie.[118] Die stille Beteiligung des SoFFin erhöhte sich im Folgenden auf rund 16,4 Milliarden Euro.«

RE: Corona: kurz & knapp & konstruktiv | 31.03.2020 | 15:34

Das kann jeder wissen, dass das nicht funktioniert.

Auch und gerade Ihnen dürfte bekannt sein, dass man hinsichtlich Masern von einer 95 prozentigen prophylaktischen Durchimpfung der Gesamtpopulation ausgeht, soll das Virus nicht mehr virulent werden können. Darum sind die Gesundheitsbehörden auch darauf bedacht, dass sich die Bevölkerung impfen lässt.

Und jetzt sagen Sie mir mal, wieso das hinsichtlich dieses Corona-Erregers anders sein soll, zumal es gegen dieses Virus überhaupt noch keinen Impfstoff gibt, die Immunisierung nicht nur des Einzelnen, sondern der gesamten Bevölkerung bisher ausschließlich über eine Autoimmunisierung stattfinden kann – mit allen Konsequenzen, was auch Tote heißen kann. Und, wenn man nicht aufpasst und als Gesundheitsdienstleister ohne Maske herumläuft, auch VIELE Tote bedeuten kann. Das beweist die massenhafte Ansteckung von Menschen, die jeden Tag in Alten- resp. Senioren(Demenz)heimen erfolgen.

Augen, Mund und Nase sind bekanntlich die Einfallstore für Viren, Bakterien u.a.

Was meinen Sie, warum der Niederländische Ministerpräsident Mark Rutte so viel Kritik einstecken musste mit dem Ergebnis: Die Regierung Rutte muss ihr ursprünglich verfolgtes Konzept einer Massenimmunisierung permanent nachjustieren.

RE: Corona: kurz & knapp & konstruktiv | 31.03.2020 | 11:33

Söder fordert "nationale Notfallproduktion" von Schutzmasken

08:00 Uhr

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat eine "nationale Notfallproduktion" von Schutzmasken gefordert. "Was wir dringend brauchen sind mehr Masken und zwar die hochwertigen Masken für unser gesamtes Personal in den Krankenhäusern und Arztpraxen", sagte der CSU-Chef im ARD-Morgenmagazin.

Er hebt darauf ab, dass jene Maschinen, die die globalen Maskenhersteller außerhalb Deutschlands herstellen, aus deutscher Herstellung stammen und fordert angesichts des Corona-Dramas auch Herstellung in Deutschland.

Auf sowas Schlaues muss man in Zeiten von Globalisierungsideologen erst mal kommen. - Glückwunsch Herr Söder!