Flegel

Manches, was vom Tisch gefegt wird, findet sich unter dem Teppich wieder.
Flegel
RE: Träumen mit den Praktikern | 17.02.2019 | 10:53

Es begann mit Ihrer Fantasie: »Ich bin mir bei Ihnen allerdings auch nicht sicher, ob für Sie die Flüchtlinge nicht gerade nur als Unterstützer in eigener Sache herhalten müssen.«

Auf meine entsprechende Nachfrage »und worin, bitte schön, besteht meine „eigene Sache“? «

antworten sie zunächst: »Das weiß ich nicht.«

Alsdann beschreiben Sie Ihr eigenes Manko und antworten zudem mit einer Unterstellung: »Dass Ihnen etwas am "Schicksal der Syrienflüchtlinge" liege, konnte ich allerdings bisher noch keinem Ihrer Kommentare entnehmen. Sie wollen, anscheinend, einfach nur Recht haben damit…«

„…noch keinem Ihrer Kommentare entnehmen“. „Sie wollen anscheinend...“ Ich halte Ihnen jetzt meine Assoziation entgegen: Sie haben mich in dieser Community überhaupt noch nicht richtig wahrgenommen. Um diesem Manko abzuhelfen, nachfolgend eine nicht vollständige Aufstellung meiner Einlassungen zu Krieg/Flüchtlingen (darunter auch Syrienflüchtlingen), Flüchtlings-Migration und speziell zum Syrienkrieg. Einige dieser Links befinden sich auf meiner persönlichen Homepage.

Die Kriegermeute heult wütend

»Eine Revolution adoptieren«

Deutschland im Zentrum der Kriegsgefahr

Labor des Todes

»Kämpfen bald deutsche Tornados gegen Assad?«

Antikriegstag im Schatten Syriens

Diesmal aber für Menschen, nicht gegen sie

Wie eine geschichtslose Schwätzerin

»Ethik und Recht« statt Moral

Erbärmlich, einfach nur erbärmlich!

Der nächste Schritt zur Zerstörung der Region

Es ist ein Fehler aufgetreten

Krieg und Terror müssen weltweit geächtet werden

Krieg und Terror sind in höchstem Maße unmoralisch

Kriegsagitation als trotziger Schlusssatz

Flüchtlinge, immer nur Flüchtlinge

Europa - Flüchtlinge - Der Krieg in Syrien hat etwa die Hälfte der Bevölkerung zur Flucht gezwungen

Europa_Flüchtlinge - Meinen Sie nicht, dass wir besser unseren Mund halten sollten, anstatt das Verhalten der Flüchtlinge aus der Perspektive von Bürokraten zu kritisieren

Flüchtlinge Monsieur le Président de la République Manu

Flüchtlinge - ein waffenstarrendes Dominanzsystem

Flüchtlinge - Den „politischen Hochkarätern“ haftet der Dreck ihrer eigenen Zerstörungshandlungen noch an

@ anne mohnen - Flüchtlinge

@ anne mohnen - Flüchtlinge_ Ihre nassforsche Attitüde ist der Situation nicht angemessen

Flüchtlinge - behandeln die Menschen wie sie ihren Restmüll behandeln

Flüchtlinge - Riexinger_ Bankrotterklärung der Menschenrechte

@ Magda - Flüchtlinge. Erbärmlich, einfach nur erbärmlich!

Flüchtlinge - Europa hat Flüchtlingen gegenüber eine Bringschuld Flüchtlinge - ein pathologisches Meisterwerk Flüchtlinge - Migranten-Desinformatinskampagne

Flüchtlinge - Rassistischer Flüchtlingsdeal

Syrien ǀ Am Ende bleibt Gottvertrauen — der Freitag

Syrien ǀ Am Ende bleibt Gottvertrauen — der Freitag

Syrien ǀ Am Ende bleibt Gottvertrauen — der Freitag

Syrien ǀ Am Ende bleibt Gottvertrauen — der Freitag

Syrien ǀ Am Ende bleibt Gottvertrauen — der Freitag

Syrien ǀ Am Ende bleibt Gottvertrauen — der Freitag

Syrien ǀ Am Ende bleibt Gottvertrauen — der Freitag

Syrien ǀ Am Ende bleibt Gottvertrauen — der Freitag

Syrien ǀ Am Ende bleibt Gottvertrauen — der Freitag

Syrien ǀ Umkehr in letzter Minute — der Freitag

Syrien ǀ Am Ende bleibt Gottvertrauen — der Freitag

Syrien ǀ Am Ende bleibt Gottvertrauen — der Freitag

Syrien ǀ Umkehr in letzter Minute — der Freitag

Syrien ǀ Ein Einsatz an der Grenze — der Freitag

Syrien ǀ Gegen Russland — der Freitag

Syrien ǀ Gegen Russland — der Freitag

Syrien ǀ Gegen Russland — der Freitag

Syrien ǀ Gegen Russland — der Freitag

Syrien ǀ Gegen Russland — der Freitag

Syrien ǀ Gegen Russland — der Freitag

Syrien ǀ Gegen Russland — der Freitag

Syrien ǀ Gegen Russland — der Freitag

Syrien ǀ Gegen Russland — der Freitag

Syrien ǀ Der Große Katzenjammer — der Freitag

Syrien ǀ Der Große Katzenjammer — der Freitag

Syrien ǀ Der Große Katzenjammer — der Freitag

Matthias Koch – INF-Vertrag: Medien als Scharfmacher (wie immer)

Moritz Baumstieger (SZ), Christiane Schlötzer (SZ) und Christoph Sydow (SPIEGEL ONLINE): Ihr seltsamer journalistischer Umgang mit der völkerrechtswidrigen syrischen Besatzungsmacht USA

Die Ankündigung des US-amerikanischen Truppenrückzugs aus Syrien rufen Marina Kormbaki auf den Plan – natürlich systemgetreu

Desinformation á la Dominik Peters, SPIEGEL ONLINE: »Bürgerkrieg in Syrien«

Desinformation á la Moritz Baumstieger, Süddeutsche Zeitung

Mein besonderes Filetstück: Bundespräsident Joachim Gauck

Sie werfen mir Einseitigkeit meiner Stellungnahmen vor, dabei sind sie doch nur der fehlende Part zur allgemeinen Politiker- und Medienagitation und offensichtlich ja auch zu Ihrer Propaganda.

Bitte gestatten Sie mir, dass ich auf den Rest ihrer hanebüchenen Replik nicht weiter eingehe. Auf jeden Fall gehören Sie zu denjenigen in dieser Republik, die auf RT und den syrischen Sender Ikbariya allergisch, also pathologisch reagieren.

RE: Träumen mit den Praktikern | 16.02.2019 | 12:22

»Der seit 2011 tobende Krieg in Syrien hat hunderttausenden Menschen das Leben gekostet und einen wahren Exodus von Flüchtlingen verursacht. Aus geopolitischer Rivalität haben zuerst Katar und später auch Saudi-Arabien, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate im Verbund mit Großbritannien, Frankreich und den USA einen der brutalsten Kriege der Neuzeit entfacht, der unter anderem zur Entstehung des sogenannten Islamischen Staates geführt hatte und zu einem Magneten für Dschihadisten jeglicher Couleur wurde. Auch Deutschland und die Türkei hatten einen nicht zu verleugnenden Anteil an der versuchten Zerstörung der arabischen Republik Syrien, bis der Iran und vor drei Jahren auch Russland der syrischen Regierung von Baschar al-Assad zu Hilfe eilten.« (Zlatko Percinic)

RE: Träumen mit den Praktikern | 15.02.2019 | 22:07

Und worin, bitte schön, besteht meine „eigene Sache“?

RE: Träumen mit den Praktikern | 15.02.2019 | 20:26

Was mich an der AfD stört, ist deren neoliberale Gesinnung, die man sie z. B. auch bei Christian Wolfgang Lindner findet und eben auch bei besagtem Parteienkartell, die diese Plage(?) mit dem Namen AfD losgetreten haben. Ihre Faschismus-Fantasien, die Sie mit der AfD verbinden, möchte ich als das behandeln, was sie sind, Fantasien.

Was ich großen Teilen der Bevölkerung allerdings auch nicht nachsehen möchte, ist deren a-politische Haltung was den grandiosen Besitzstandsklau an ihr angeht – und selbstverständlich die verkommenen Kriege der „westlichen Wertegemeinschaft“.

Das allerdings irritiert mich auch an Ihnen, dass Sie bei Ihren Einlassungen zur „Flüchtlingspolitik von 2015“ ausschließlich die AfD-Problematik bemühen, Ihnen aber das Schicksal der Syrienflüchtlinge made in Germany kein einziges Wort wert ist. – Und das ist ja geradezu kennzeichnend für die „Migration“-Diskussion, wie sie Politik und Medien seit 2015 Arm in Arm betreiben und die daher immer und immer wieder meinen Protest hervorrufen wird.

RE: Träumen mit den Praktikern | 15.02.2019 | 18:19

Korrektur:

85 Millionen Lebensversicherungen haben die Deutschen aktuell abgeschlossen. Auf ihre Spareinlagen erhalten sie keine Erträge mehr, weil die EZB die Finanzmärkte mit Billionenbeträgen päppelt.

RE: Träumen mit den Praktikern | 15.02.2019 | 16:44

Es ist die verkommene Politik des „Parteienkartells aus CDU/CSU, SPD, FDP und GRÜNE“ seit 1998, die Politik des gigantischen Besitzstandsklaus, der systematischen Prekarisierung von Arbeitsverhältnissen, von Erwerbs- und Renteneinkommen, die Zerstörung der gesetzlichen Rentenversicherung zugunsten von BlackRock & Co bei hundsmiserablen Zinserträgen auf 85.000 private Lebensversicherungen und Anhebung der Mehrwertsteuer auf 19 Prozent also, die jene Gesinnung möglich macht, derer sich die AfD für ihre Erfolge bedient. CDU/CSU, SPD, FDP und GRÜNE haben die Geister gerufen, die sie nun nicht mehr loswerden und wollen nun die Verantwortung dafür, eine AfD-Politikbeteiligung der AfD zu verhindern, auf die Bürgerinnen und Bürger abschieben. – Die Verkommenheit geht einfach weiter.

Und unter Auslassung vorgenannter Fakten bemerken Sie, „Die Flüchtlingspolitik von 2015 war nicht per se ein Fehler…“

Guter Mann, Sie machen mich fassungslos! „Die Flüchtlingspolitik von 2015“ war der AfD geschuldet? Nicht der völkerrechtswidrigen Zerstörung Libyens, des Iraks und Syriens durch die „westliche Wertegemeinschaft“?

Politiker und Medien, die ganz und gar im Eigentum der monetären Machthaber bzw. Raubritter stehen, agieren wie jener Mörder, der als Ankläger, Verteidiger, Geschworener und Richter zugleich seinen Freispruch vermeldet. Amnestische Interpretation von Politik und Medienlandschaft als Medium für die täglichen Versuche der eigenen Reinwaschung.

Die Migrationsdebatte wurde uns von den Politikern und Medien im Rahmen ihrer täglichen Reinwaschungsversuche aufs Auge gedrückt – um von Ihren Schandtaten abzulenken. Immerhin lieferte Deutschland im Syrienkrieg die Zielkoordinaten für die tötenden und zerstörenden Bomben. Es waren auch die Bomben Deutschlands, die 10 Millionen Syrer heimatlos und zu Flüchtlingen bombten.

1,2 Millionen davon begehrten in Deutschland Aufnahme nach lebensbedrohlichen und traumatisierenden Erlebnissen. Die Migrationsvermeidung durch Kriegsvermeidung ist meine kategorische Forderung und Gott sei Dank auch die von z. B. Sahra Wagenknecht, Oskar Lafontaine und Sevim Dağdelen.

Es gibt sie noch – die Leute mit Anstand.

RE: Träumen mit den Praktikern | 14.02.2019 | 10:35

Eine Fehlleistung, die kaschierende Kramp-Karrenbauersche Problemdefinition: »Wir müssen alles daransetzen, dass sich so etwas wie 2015 nicht wiederholt.« - "So etwas, wie 2015" hört, hört!

Dabei hat „so etwas wie 2015“ einen ganz konkreten Namen: Es handelt sich dabei nämlich ganz überwiegend um das Aufnahmebegehren von 1,2 Millionen syrischen Flüchtlingen, die an die Türen Deutschlands (letztlich auch Europas) klopften. 1,2 Millionen von 10 Millionen syrischen Flüchtlingen seit 2011, die auch Deutschland mitzuverantworten hat.

Ich behaupte, dass sich Frau Kramp-Karrenbauer hinsichtlich Angela Merkels pathologischer Betrachtungsweise, die die signifikanten Ursachen dieser Flüchtlingsbewegung konsequent ausblendete, nicht unterscheidet. Ganz besonders ärgerlich, wenn sie auch noch von Ursachenbekämpfung sprach und ihre eigene Kriegsbeteiligung ebenso konsequent verschwieg. Immerhin lieferte Deutschland die Zielkoordinaten für die völkerrechtswidrige Syrienvernichtung und die Vertreibung von 10 Millionen Menschen (von den Toten ganz zu schweigen).

Wenn Frau Kramp-Karrenbauer zu einer präzisen Problemdefinition nicht in der Lage ist, dann ist das eine amnestische Fehlleistung.

Und wenn sie und ihre Partei zudem ein "Migrationsmonitoring" nötig haben, um künftig früh auf "Migrationsbewegungen und entstehende Brennpunkte" aufmerksam zu werden, weist das darauf hin, dass man nach anderen Wegen für ein „Weiter-so“ sucht, nicht aber nach Wegen, sich Flüchtlingsursachen bzw. Flüchtlings-Migration auch im Sinne von Kriegsächtung ernsthaft zuzuwenden.

Dieses „Weiter-so“ heißt: Weiter so mit zweckdienlichen Kriegsbeteiligungen und Hilfe bestenfalls als „humanitäre Ausnahmesituation“ á la Kramp-Karrenbauer oder als Kramp-Karrenbauerische Hilfeverweigerung: „Als Ultima Ratio wäre das durchaus auch denkbar“, so wie entsprechende Protagonisten auch schon mal Krieg als Ultima Ratio führen.

Entlarvend die Absichten:

Asylverfahren in Transitzonen an EU-Außengrenzen einführen,

die europäische Grenzpolizei Frontex schon bis 2020 auf eine Personalstärke von 10.000 Männern und Frauen ausbauen,

bundespolizeiliche Befugnisse ausweiten,

die Attraktivität Deutschlands für Flüchtlinge weiter reduzieren, indem man Sozialleistungen verringert,

automatische Ausweisung bei Sexualstraftaten und Angriffen auf Polizisten,

nur noch eine Instanz bei Asylverfahren,

eine bessere Überwachung der deutschen Grenzen, notfalls sogar Zurückweisungen.

Kein Wort zu dem eigentlichen Krisengeschehen des Jahres 2015, kein Wort zu Deutschlands Schuld den syrischen Flüchtlingen gegenüber. – Und Frau Merkel hat die muslimischen Flüchtlinge schließlich für 6 Milliarden EURO an Recep Tayyip Erdoğan verkauft.

Gibt es eigentlich noch so etwas wie Anstand?

...

Soeben lese ich, dass der Fernsehsender Ikhbariya folgende Nachricht verbreitet:

»Die Luftwaffe der internationalen Koalition hat ein neues Verbrechen begangen: 16 Zivilisten, darunter sieben Kinder, wurden bei massiven Luftangriffen auf Baguz in der südöstlichen Provinz Deir ez-Zor getötet.«

»Im Januar [bereits] hatte der syrische Sender Ikbariya berichtet, dass bei einem Luftangriff der US-geführten Koalition auf ein Dorf in der Provinz Deir ez-Zor mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen seien und mehrere verletzt wurden. Die Agentur SANA schrieb über den Einsatz von verbotenen Streubomben bei Luftangriffen auf die Stadt Hajin und das Dorf Shaafa. Das Pentagon hatte die Anschuldigungen zurückgewiesen und behauptet, dass die Angriffe in Syrien in Einklang mit den Gesetzen des bewaffneten Konflikts stünden.«

Bei der hier beschuldigten „internationalen Koalition“ handelt es sich um die 2014 gegründete internationale Allianz gegen den Islamischen Staat (IS) aus 79 Nationen. Gründungsmitglied Deutschland liefert für die völkerrechtswidrigen Zerstörungs- und Tötungshandlungen die Zielkoordinaten für deren Bomben.

Frau von der Leyen hat soeben noch den Zusammenhalt dieser Allianz beschworen und für die Fortsetzung der (völkerrechtswidrigen) Einsätze gegen de IS geworben.

RE: Kramp-Karrenbauers peinlicher Versprecher | 12.02.2019 | 11:22

»Kramp-Karrenbauers peinlicher Versprecher« scheint eine lustig/menschliche Fehlleistung zu sein, passt aber eigentlich ganz gut zu insgesamt drei bemerkenswerten Fehlleistungen (nicht nur der Annegret Kramp-Karrenbauer).

Da ist als zweites die Fehlleistung der kaschierenden Kramp-Karrenbauerschen Problemdefinition: »Wir müssen alles daransetzen, dass sich so etwas wie 2015 nicht wiederholt.« - "So etwas, wie 2015" hört, hört!

Dabei hat „so etwas wie 2015“ einen ganz konkreten Namen: Es handelt sich dabei nämlich ganz primär um 1,2 Millionen syrische Flüchtlinge, die an die Türen Deutschlands (letztlich auch Europas) klopften. 1,2 Millionen von 10 Millionen syrischen Flüchtlingen seit 2011, die auch Deutschland mitzuverantworten hat.

Ich behaupte, dass sich Frau Kramp-Karrenbauer hinsichtlich Angela Merkels pathologischer Betrachtungsweise dieses Themas nicht unterscheidet, die die signifikanten Ursachen dieser Flüchtlingsbewegung konsequent ausblendete. Ganz besonders ärgerlich, wenn sie auch noch von Ursachenbekämpfung sprach und ihre eigene Kriegsbeteiligung ebenso konsequent verschwieg.

Wenn Frau Kramp-Karrenbauer zu einer präzisen Problemdefinition nicht in der Lage ist, dann ist das ebenso eine, allerdings weniger erheiternde Fehlleistung.

Und wenn sie und ihre Partei drittens ein "Migrationsmonitoring" nötig haben, um künftig früh auf "Migrationsbewegungen und entstehende Brennpunkte" aufmerksam zu werden, weist das darauf hin, dass man nach anderen Wegen für ein „Weiter-so“ sucht, nicht aber nach Wegen, Flüchtlingsursachen zu bekämpfen.

Dieses „Weiter-so“ heißt: Weiter so mit zweckdienlichen Kriegsbeteiligungen und Hilfe bestenfalls als „humanitäre Ausnahmesituation“ á la Kramp-Karrenbauer.

– Das ist dann die dritte Fehlleistung der Annegret Kramp-Karrenbauer. – Allerdings eine, bei der man sich an den Kopf fasst! – Sie haben nicht alle Tassen im Schrank!

...

Soeben lese ich, dass der der Fernsehsender Ikhbariya folgende Nachricht verbreitet:

»Die Luftwaffe der internationalen Koalition hat ein neues Verbrechen begangen: 16 Zivilisten, darunter sieben Kinder, wurden bei massiven Luftangriffen auf Baguz in der südöstlichen Provinz Deir ez-Zor getötet.«

»Im Januar [bereits] hatte der syrische Sender Ikbariya berichtet, dass bei einem Luftangriff der US-geführten Koalition auf ein Dorf in der Provinz Deir ez-Zor mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen seien und mehrere verletzt wurden. Die Agentur SANA schrieb über den Einsatz von verbotenen Streubomben bei Luftangriffen auf die Stadt Hajin und das Dorf Shaafa. Das Pentagon hatte die Anschuldigungen zurückgewiesen und behauptet, dass die Angriffe in Syrien in Einklang mit den Gesetzen des bewaffneten Konflikts stünden.«

Bei der hier beschuldigten „internationalen Koalition“ handelt es sich um die 2014 gegründete internationale Allianz gegen den Islamischen Staat (IS) aus 79 Nationen. Gründungsmitglied Deutschland liefert für die völkerrechtswidrigen Zerstörungs- und Tötungshandlungen die Zielkoordinaten für deren Bomben.

RE: Wirtschaftskrieg mal konstruktiv | 11.02.2019 | 17:09

„Na ja, was den Schröder angeht: …“ Du kennst mich lange genug und weist, dass ich beileibe kein Freund von Schröder bin. Ganz im Gegenteil.

Aber seine oben zitierte Argumentation ist stichhaltig und die ebenfalls oben zitierte Einschätzung von Jürgen Trittin ebenfalls. Wenn das so ist, dann muss man die richtigen Konsequenzen ziehen. Und wenn man die Pipeline unter Wasser unter dieser politischen Gewichtung von Gerhard Schröder und Jürgen Trittin für richtig hält, dann muss man es auch tun, auch wenn die Kosten gegenüber der Überland-Lösung höher liegen (die handelnden Politiker haben sich soeben erst um eine 80prozentige (!) Steigerung des Kriegsgerätes bis 2024 verständigt).

Aber durch die Trumpsche Politik kommen sie langsam in die Bredouille, die fanatisch/bornierten Transatlantiker wie die deutsche Kriegsministerin und Norbert Röttgen, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages und Vorstandsmitglied der Atlantik-Brücke.

Der Widerstand gegen diese USA-Politik nimmt zu, und da müssen sie aufpassen und bei Bedarf aus allen Kanonen schießen, wenn die Alternative darin bestehen sollte, sich der Russischen Föderation zu nähern.

Russen-Hysterie liegt bei den sakrosankten USA und ihren Vasallen offensichtlich in den Genen.

RE: Wirtschaftskrieg mal konstruktiv | 11.02.2019 | 16:36

Ich danke ebenfalls für den Link. Ich habe mir ein Lesezeichen gesetzt.