Devisenhandel und Börse – Forex-Research: IWF

News Finanzstabilität FX Die Ratingagentur Moody’s beurteilt die ökonomischen und fiskalischen Rahmenbedingungen in den Vereinigten Staaten weiterhin positiv.
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Devisenhandel-News Bonitätsprüfung – USA bekommen ihre Aaa-Bonität bestätigt

Die Ratingagentur Moody’s beurteilt die ökonomischen und fiskalischen Rahmenbedingungen in den Vereinigten Staaten weiterhin positiv. Moody’s lobte vor allem die Ausgabenzurückhaltung und den Defizitabbau durch die politischen Entscheidungsträger. Zum Vergleich: Der Konkurrent S&P beurteilt die Noch-Wirtschaftsmacht mit AA+, was eine Bonitätsstufe schlechter ist. Auch Fitch bläst für die Vereinigten Staaten ins gleiche Horn, hier wird sogar die Höchstnote AAA vergeben.

Warum Russlands Bonität auf Ramschniveau bei vergleichbar besseren und stabileren Wirtschaftsbedingungen des Landes liegt, dies bleibt ein Rätsel. Russland wurde bekanntlich im Februar 2015 von Moody’s mit der Note Ba1, was dem sogenannten Speculative Grade entspricht, versehen. Anton Siluanow, Russlands Finanzminister, sprach damals von Faktoren, die starke politische Charakterzüge tragen würden.

Dabei ist die Wirtschaft des russischen Bären so stark, dass der Kapitalmarkt durch die Herabstufung nicht weiter belastet wird. Größere Sorgen sollte sich eher die US-amerikanische Bevölkerung machen, denn Moody’s äußerte sich besorgt über die sozialen Ausgaben der USA und sprach von möglichen Folgen für das weitere Rating.

Festhalten kann man also: Entweder werden die Sozialausgaben heruntergeschraubt oder es gibt möglicherweise Probleme bei der weiteren Kreditaufnahme. Warum man nicht die Militärausgaben des Landes anspricht, die 2014 bei 577,51 Milliarden US-Dollar lagen, auch dies bleibt ein Rätsel getreu dem Motto: „Frieden durch Stärkedemonstration erhalten“. Übrigens, 2014 lag China auf Platz zwei mit knapp 129,4 Milliarden US-Dollar. Der „Aggressor Russland“ lag deutlich unter diesen Zahlen.

Börse und Politik – Abgesehen von der Bonitätsnote: Globale Finanzstabilität wird vom IWF angezweifelt

Der IWF hat sich in seinem Bericht erneut zur globalen Finanzstabilität geäußert. Laut dem IWF existieren drei mögliche Gefahrenherde, namentlich die abnehmende Belastungsresistenz der globalen Finanzplätze, die Krisengefahr in den Emerging Markets und die Folgen der Finanzkrise für die hochindustrialisierten Staaten. Insbesondere China befände sich in einer schwierigen Situation und müsse unter anderen Faktoren ihr Wirtschaftssystem marktbasierter gestalten.

Dieser Marktkommentar stellt ein Exzerpt dar. Der komplette Bericht sowie weitere Publikationen können im unabhängigen Wirtschaftsblog gesichtet werden.

Bildnachweis: pixabay.com

15:39 09.10.2015
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Geschrieben von

smartest-finance

Studierter Volkswirt, gegen den Wahnsinn des Pumpkapitalismus. Mag Theater, Literatur, Kunst. Impressum: https://goo.gl/PZcBPX
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