Rohstoffsektor-Crash, Aktienmärkte labil

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Rohstoffsektor-Crash – Investoren verunsichert

Die chinesische Konjunktur, bisher der Motor der Weltökonomien, ist ins Stocken geraten. Mehr noch, die Konjunkturabkühlungswelle hat die Emerging Markets extrem hart getroffen. Das erhoffte Wachstum ist ausgeblieben, die Investitionen ins Stocken geraten. Der chinesische Versuch, die Kontrolle über die Märkte zurückzugewinnen, ist gescheitert, dabei wurde der Preismechanismus ausgehebelt.

Den chinesischen Konjunkturdaten schenkt man ohnehin mittlerweile extrem wenig Vertrauen, da man in der internationalen Hochfinanz die Pekinger Methoden gut kennt. Der China-Crash hat die labilen Aktienmärkte erschüttert, durch den Einbruch der Nachfrage ist im Rohstoffsektor gegenwärtig ein Crash im Gange. Die globalen Ökonomien stehen kurz vor einem Sturz in die Rezession von historischer Tragweite.

Aktienmärkte – Blase wie im Rohstoffsektor

Die ultralockere Geldpolitik, mit der seit Jahren versucht wird, die offensichtlichen Schwächen und Risse im globalen Wirtschaftssystem zu überdecken, erweist sich immer mehr als ein Trugschluss. Die Fehlentscheidungen sind offensichtlich. Die Leitzinsen wurden seitens der Notenbanken auf das Level Null gedrückt, was zur Blasenbildung an den Aktienmärkten geführt hat. Der Konkurs wurde lediglich in die zukünftigen Perioden verschoben.

Die eigentliche Grundproblematik besteht nach wie vor: Die konjunkturellen Stimulusmassnahmen sind nicht mehr in der Lage in das zarte Gefüge der Realwirtschaft zu greifen.

Die Zinserhöhung wurde in den Vereinigten Staaten erneut aufgeschoben, so dass sich an den Finanzmärkten Stimmen mehren, die Yellens Entschlusskraft offen in Frage stellen. Die Rückkehr zu einer Normalität der Zinsstruktur ist gescheitert.

Dieser Marktkommentar stellt ein Exzerpt dar. Der kompletten Bericht sowie weitere Publikationen können im Wirtschaftsblog gesichtet werden.

Keine Anlage- oder Handelsempfehlung.

19:08 28.09.2015
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Geschrieben von

smartest-finance

Studierter Volkswirt, gegen den Wahnsinn des Pumpkapitalismus. Mag Theater, Literatur, Kunst. Impressum: https://goo.gl/PZcBPX
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