RE: Zwangsprostitution tötet auch in Deutschland | 13.03.2019 | 23:54

Renate Gradistanac, SPD-MdB, im März 2006:"Von den Männern, die zu Prostituierten gehen, wünsche ich mir, dass sie bei Verdacht auf Zwang oder Gewalt Meldung erstatten. Den Frauen, die legal und selbst bestimmt der Prostitution nachgehen, wünsche ich gute Geschäfte."

Die Welt titelte am 18.11.2017: "Deutschland ist das größte Bordell Europas."Darunter Community-Nutzer:"Halten wir also fest:Im Jahr 2002 war es 'links' für Prostitution und deren Legalisierung zu sein.Heute, im Jahr 2017 ist es 'links' gegen Prostitution und deren Legalisierung zu sein.So schnell ändern sich Inhalte. Wirklich nachgedacht wird da offenbar nicht viel. Aktuell ist es übrigens 'links' für Drogen und deren Legalisierung zu sein. Ob wir da auch so eine Volte erleben?"

RE: Der ganz alltägliche Extremismus der Mitte | 31.05.2018 | 09:31

Welche Beweise gab es überhaupt? Zeugen gab es auch nicht. In einem PDF auf den Seiten vom Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten können Sie dieses heute noch lesen:"V-Leute-Praxis: Infiltration der Neonazi-Szene Nur ein paar Beispiele: V-Mann Lepzien war in den 1980er Jahren als Sprengstoff-Lieferant für die niedersächsische Neonazi-Szene tätig; er wurde dafür auch verurteilt, allerdings wegen seiner Dienste fürs Vaterland recht bald vom damaligen Bundespräsidenten begnadigt. Erinnert sei auch an den V-Mann Bernd Schmitt, dessen Kampfsportverein „Hak Pao“ Trainingscenter der gewalttätigen Neonazi-Szene in Solingen war. Aus diesem Kreis stammten jene Brandstifter, die eines der schwersten Kapitalverbrechen in der Geschichte der Republik auf dem Gewissen haben: den Solinger Brandanschlag, bei dem 1993 fünf türkische Frauen und Mädchen verbrannten."

RE: Sklaven - was wirklich dahintersteckt | 04.12.2017 | 19:10

Für Eric Prince als päpstlichen Malteserritter wird das wohl seine Art von christlicher Mission bedeuten. Martin Erdmann schreibt in "Der Griff zur Macht" auf Seite 55:

"Wie war es möglich, dass die Bedeutung des Begriffs , Mission' so ausgeweitet wurde, dass man darunter bisweilen das mittels Flugzeugträgern, Jagdflugzeugen und Panzern erwirkte Umstürzen von Regierungsformen anderer Länder verstand? Wann ging man dazu über, unter der ,christlichen Mission' nicht mehr vornehmlich die Verkündigung des Evangeliums in anderen Kulturräumen zu verstehen, sondern die Förderung des kommerziellen Betriebs von internationalen Großkonzernen? Wo liegen die Ursprünge der Auffassung, dass der Missionsbefehl Christi nur dann erfüllt werden würde, wenn die Weltbevölkerung unter der politischen Dominanz der Christen der westlichen Hemisphäre stünde?"

Dieses war jetzt zwar auf Evangelikale gemünzt, aber der "Pastor Amerikas", Rick Warren, kann auch gute Verbindungen zu Papst Franziskus vorweisen.

RE: Köln ist nicht Kairo | 08.01.2016 | 19:17

"Wenn wir der Versuchung nachgeben, uns mit Rassisten zu verbünden, haben wir schon verloren. Denn deren Angebot zu einer Allianz ist scheinheilig. Es sind dieselben Typen, denen sexuelle Gewalt normalerweise egal ist, die frauenverachtende Witze und Busengrapschen für Flirtversuche halten und die meinen, über sexuelle Gewalt in Beziehungen zu sprechen zerstöre Familien."

Was ist denn das für ein Journalismus? Ist das hier so üblich mit solchen Unterstellungen zu arbeiten. Wenn Sie, Frau Schrupp, sich solch einer Schreibe bedienen, dann sollten Sie sich mal woanders informieren, als aus den Mainstreammedien. Denken Sie denn überhaupt nicht darüber nach, wieso es mindestens drei Tage dauerte, bis diese erstmal überhaupt hierüber berichteten? Und jetzt glauben Sie, von denen die Wahrheit zu erfahren. Können sich Journalisten solch eine Naivität wirklich leisten? Ja, wird wohl heute so sein. Man sieht es ja immer wieder wie der eine vom anderen abschreibt. Es gibt auf youtube einen Bericht zu der Kölner Silvesternacht, den ich wirklich für objektiv ansehe und den Sie sich unbedingt ansehen sollten: Bahnhof, Lügen und Politheuchelei! https://www.youtube.com/watch?v=SDELW-fJEuw

Darüber, wo diese Männer plötzlich herkamen, die den ganzen Bahnhof verstellten, darüber haben Sie wohl auch nicht nachgedacht. Frisch eingereiste Asylbewerber, wird berichtet. Hat Merkel doch prima hingekriegt mit den offenen Grenzen. So endet der Videobericht auch mit dem Schlußsatz: "Alles läuft wie geplant." Und wie hätten die Frauen da durchkommen sollen, die ihren Zug erreichen wollten? Eine Armlänge Abstand? Das ist doch unglaublich, was solche Politiker und Politikerinnen verlauten lassen.

Wie läuft die Erziehung im Patriarchat? Häufig setzt es Schläge. Kinder verbiegen sich, auch bei verbaler Gewalt, weil sie ja Liebe brauchen. Das Mädchen gibt dies später als Mutter weiter. Ein Junge, der mit Liebe aufgezogen wird, wird später nicht zum Frauenvergewaltiger und -schläger. Warum beschwert Ihr Euch, sage ich dann den Frauen, nur Ihr könnt Mütter sein. Aber wie gesagt, für diese ist es eben auch nicht einfach, je nachdem, wie sah die Kindheit aus.

Und dann, wie sieht es im Islam aus? Dort geht es noch viel autoritärer zu und die Frau/die Mutter hat bedeutend weniger Rechte. Fast möchte ich sagen, das Patriarchat in Reinkultur. Bitte, sagt mir, was hat das mit Rassismus zu tun, was ich jetzt äußerte? Ich stimme hier Heinz Buschkowsky zu, der sagt, der kulturelle Hintergrund sei verantwortlich. Menschen die aus einem gnadenlosen Patriarchat kämen, "Die empfinden überhaupt nichts dabei, Frauen zu missbrauchen, Frauen auch zu begrapschen, weil, wie gesagt, nach Mitternacht auf der Straße befindliche Frauen können nur Schlampen sein, und die verdienen nichts anderes. Also das Frauenbild spielt da schon eine entscheidende Rolle, und das ist kulturbedingt".

Aber von den linken Autoren, die sich zu diesem Thema äußern, schießt ja wohl Ihr Chefredakteur den Vogel ab. Wie der sich auf Twitter gebärdet, das ist nun wirklich eine Verhöhnung der betroffenen Frauen, die ich mir bald schlimmer nicht vorstellen kann. Sieht mir bald so aus, als ob er Köln jetzt mit Tausendundeiner Nacht in Verbindung bringen will.

Wenn nicht Köln Kairo ist, wird's demnächst vielleicht Berlin oder irgendeine andere deutsche Stadt. Warten wir's ab.

RE: Der Euro wird nicht bestehen | 26.11.2012 | 02:20

2004 hat er das gesagt, daß der Euro nicht bestehen wird? Das wußte aber auch schon jemand, als er noch gar nicht eingeführt war.
Alan Greenspan in einem Interview mit dem "International Herald Tribune" am 02.05.1997: "Der Euro wird kommen, aber er wird keinen Bestand haben". Ja, wie kommt das denn?

Knapp drei Jahre vorher, bei einem Treffen des Wirtschaftsausschusses der Vereinten Nationen am 14. September 1994 ist von David Rockefeller folgendes Zitat überliefert: "Alles, was wir brauchen, ist die richtige große Krise und die Nationen werden die Neue Weltordnung akzeptieren."

Müßte doch wohl jeder vernünftig denkende Mensch einsehen, daß so unterschiedliche Wirtschaftsgebiete ohne die Möglichkeit von Wechselkursanpassungen nicht zusammengefaßt werden können.
Und schon will Schäuble die EU zu einer Fiskalunion umbauen. In diesem Artikel in der "Zeit" vom 16. Oktober räumt er ein, daß die Kanzlerin da noch etwas vorsichtiger sei als er. Ja, das mag schon sein. Vor Studenten der Karls-Universität in Prag spricht sie Anfang April davon, daß der Weg zu einer einheitlichen Regierung Schritt für Schritt erfolgen müsse, so etwa innerhalb von 20-30 Jahren. Da muß der alte CDU-Recke und Jesuitenschüler Heiner Geißler dann doch wohl noch ein wenig Druck ausüben, denn der sprach schon vor über einem Jahr davon, es sei überfällig, daß es in Europa eine einheitliche Regierung und ein kompetentes Parlament gebe.

Also, der Plan läuft - und der steht hinter der oft nach außen erscheinenden Inkompetenz mancher Politiker.