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Österreich Beim Grazer Briefbombenprozeß steht mit Franz Fuchs kein »eigenartiger Sonderling« vor Gericht
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Im Februar 1995 tötete ein Sprengsatz vier Roma in der burgenländischen Gemeinde Oberwart. Der rechtsextreme Briefbombenterror in Österreich hatte damit seinen Höhepunkt erreicht. Anfang Februar 1999 beginnt nun der Prozeß gegen den mutmaßlichen Mörder, den Bombenbauer Franz Fuchs, in Graz. Zur Last gelegt werden ihm Mord, Mordversuch, Körperverletzung, Nötigung. 28 Bombenanschläge seiner Bajuwarischen Befreiungsarmee (BBA) hat es insgesamt gegeben, 25 Briefbomben und drei Sprengfallen.

Auch wenn mehr für die Einzeltäterschaft von Franz Fuchs sprechen mag, ist es doch interessant, mit welcher Vehemenz sich die Ermittlungsbehörden auf jene kapriziert haben. Indizien, die in eine andere Richtung weisen, finden von offizieller Se