RE: Zeitalter des kollektiven Individualismus | 15.11.2019 | 09:45

wie ich sehe hat sich eine interessante diskussion entwickelt. wenn ich ehrlich bin, habe ich ein jetzt ein ungesundes gefühl. Einerseits lehne ich die kapitalistische ausbeutung ab. gilt auch für ihren verhaltenskapitalismus. auf der anderen seite bin ich rentier des verhaltenskapitalismus weil ich die gesammelten daten auch für mich nutze. nicht nur die technik. was ich heute im internet nachschaue dafür hätte ich früher 100.000 Mark für Lekika ausgegeben, wenn sich noch wer an die vertreter mit ihren büchern erinnert, die an der wohnung klingeln. im gegensatz zum finanz- oder warenkapitalismus kann ich mich dem verhaltenskapitalismus nicht so leicht entziehen. ich kann ihn nicht so leicht boykottieren ohne von der welt abgeschnitten zu werden. der verhaltenskapitalismus macht eine antikapitalisitsche haltung schwerer.

RE: Zeitalter des kollektiven Individualismus | 14.11.2019 | 08:47

dem text stimme ich zu. es geht hin zum kollektiven individualismus. Das ist zum k*****. stimmt mich traurig, denn ich merke immer mehr, dass der kampf für's selbst denken verloren ist. wir haben ganze generationen verlroen und auch die fff's hängen den ganzen tag am handy. kann denen mal wer sagen, wie viel co2 eine googleabfrage so verbraucht? vllt hilft das?? bleibt nur die innere emigration.

ich klinke mich da aber trotzdem aus und verweigere mich so gut es geht. ganz geht's nicht, denn meine tochter lebt in australien und sonst hätte ich den artikel auch nicht gesehen. ich habe aber bewusstsein. das ist der unterschied zum homo stmulus. ich bin ein denkender mensch.

RE: Zeitalter des kollektiven Individualismus | 14.11.2019 | 08:36

Ihre grundsätzliche Bewertung der Situation an unseren Schulen teile ich. Die jungen Leute scheinen heute fast alle abhängig von Reizen zu sein.