Fred

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RE: Besiegt die Angst | 01.11.2012 | 16:36

Lieber Herr Haye,

"...Ein Jahr nach der Entdeckung des NSU hat sich nichts geändert..."

Wen wundert's? Ihr selbsternannten Antifaschisten und Kämpfer gegen Rechts bohrt doch immer an der dünnsten Stelle!

Ihr konzentriert Euch auf die Symptome einer kranken Gesellschaft anstatt den Ursachen oder besser gesagt den Verursachern auf den Pelz zu rücken. Die braunen Einfaltspinsel sind doch schon aufgrund ihrer eingeschränkten kognitiven Leistungsfähigkeit keine Gefahr; und außerdem sind sie in absoluter Unterzahl.

Dass der NSU so "erfolgreich" war hat nichts mit der Intelligenz der Mitglieder zu tun, sondern eher mit der staatlichen Untertützung.

Was meint Ihr, was es bringt, auf einer Demo ein Plakat mit "Nazis raus!" hochzuhalten. Was bringen die ganzen "Projekte", bei denen ohnehin meistens nur linke Jugendliche mitmachen? Denkt Ihr echt, so'ne brandenburgische Dorfglatze sagt sich dann: "Oh, die sind ja alle gegen mich. Ich werde meine Gesinnung einmal überdenken und mein menschenverachtendes Weltbild revidieren."? Denkt Ihr gar, unsere politische Obrigkeit nimmt Euch wahr und lässt sich dadurch in ihrer Zielsetzung beeinflussen? Oder denkt Ihr, dass sich 80Mio Bürger durch Eure Demos veranlasst fühlen, selbst nachzudenken anstatt fraglos die Inhalte der gleichgeschaltetn Medien zu übernehmen (die berichten sowieso nur darüber weil's alle anderen auch tun)?

Da bekommt z.B. die Lausitzer Rundschau einen Preis für Zivilcourage, weil sie trotz der Einschüchterungsversuche einiger Verblendeter weiter über Rechtsradikalismus berichtet. Geht's noch? Wo war die Gefahr? Wo war der außerordentliche persönliche Einsatz der Journalisten? Wo war die herausragende Leistung? Die haben doch nur ihren Job gemacht und wurden dafür bezahlt. Und (fast) alle waren auf ihrer Seite. Die Schmierereien hat 'ne Firma weggeputzt, nicht mal die Schreiberlinge selbst.

Sowas ist nicht vorbildlich sondern selbstverständlich. Die Geschwister Scholl waren vorbildlich.

Warum geht Ihr nicht an die Strukturen, die Rechtsradikalismus hervorrufen? Warum konzentriert Ihr Euch nicht auf die Leute, denen es ganz gelegen kommt, wenn sich ein großer Teil der Bevölkerung an einer Hexenjagd ohne Hexe beteiligt und damit abgelenkt ist von den wahren Übeltätern und ihrem schändlichen Treiben?

Grundsätzlich ist "Kampf" sowieso nicht die Methode, die Zustände zu ändern und mehr Glück und Wohlbehagen für alle zu schaffen.

RE: Pink vor Zorn | 24.10.2012 | 16:46

Hallo,

ich dachte im Kapitalismus gechieht nichts, was nicht der Gewinnmaximierung dient. Das heißt, wenn "...die Annahme, dass weibliche Wesen alles kaufen, was pink ist, ohne auf irgend etwas anderes zu achten..." grundverkehrt wäre, würde es solche Marketingstrategien gar nicht geben.