radioeins & Freitag Salon mit Klaus Lederer

Salon Jakob Augstein diskutiert mit Klaus Lederer über Mindeststandards, mutige Kulturpolitik und Herausforderungen für Berlin und Europa. Live in der radioeins Dachlounge
radioeins & Freitag Salon mit Klaus Lederer
Klaus Lederer im radioeins und Freitag Salon

der Freitag

Was für ein Theater! – So steht es um Berlins Kulturszene

Jakob Augstein im Gespräch mit Klaus Lederer

Kunst für alle – hehres Ziel oder Tagträumerei? Eins ist klar, der Druck auf die Kulturmetropole an der Spree wird größer. 20.000 professionelle Künstler und mehr als 160.000 Beschäftigte aus Berlins Kultur- und Kreativszene bekommen die Auswirkungen von schlechter Mietpreispolitik, Niedriglöhnen, Gentrifizierung und Kommerz immer stärker zu spüren. Nicht selten werden die Künstler und Kreativen aus der Innenstadt verdrängt. Zu Berlins internationalem Image als freie, alternative und bezahlbare Kulturszene passt das nicht. „Kultur ist kein Luxus, sondern auch Arbeit“, sagt Berlins linker Senator für Kultur und Europa, Klaus Lederer. „Deswegen stehen die Schaffung sozialer Mindeststandards in der Kunst- und Kulturproduktion ganz oben auf meiner Liste. Wir müssen Mindesthonorare schaffen und die hohe Arbeitsbelastung und die Altersabsicherung diskutieren.“ Doch wie kann der Spagat zwischen Freiheit und Reglementierung der Kulturszene gelingen?

Dr. Klaus Lederer wurde 1974 in Mecklenburg geboren und verbrachte seine Jugend in Frankfurt an der Oder. Nach dem Ende der DDR engagierte er sich in linken Jugendverbänden und seit 1992 in der Partei des demokratischen Sozialismus (PDS). Lederer promovierte in Rechtswissenschaften an der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. Im Dezember 2005 wurde Klaus Lederer zum Landesvorsitzenden der Linken in Berlin gewählt und blieb an der Spitze des Landesverbandes bis Dezember 2016. Von 2003 bis Januar 2017 war Lederer Mitglied der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus und dort rechtspolitischer Sprecher der Fraktion die Linke. Seit Dezember 2016 ist er Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa in Berlin.

Am Mittwoch, den 08.11.2017 um 20 Uhr auf der radioeins Dachlounge des RBB, Masurenallee 20, 14057 Berlin

Der Eintritt ist kostenlos.

Zu hören auch live auf radioeins von 20.00 – 21.00 Uhr.

Der radioeins und Freitag Salon ist ein politisches Diskussionsformat, das in der Regel im Maxim Gorki Theater Berlin stattfindet - ein Zwiegespräch zwischen "Freitag"-Verleger Jakob Augstein und seinem Gast. Zuletzt waren u.a. Susan Neiman, Michel Friedman, Oskar Lafontaine, Robert Misik, Andrej Holm, Heinz Bude, Michael Müller, Ska Keller, Jürgen Todenhöfer, Margot Käßmann, Ahmad Mansour, Peter Altmaier, Simone Peter, Wolfgang Herles, Bodo Ramelow, Naika Foroutan, Jan Böhmermann, Gesine Schwan, Philipp Ruch, Thilo Bode, die Yes Men, Frank Bsirske, Gregor Gysi, Constanze Kurz, Sandra Maischberger, Evgeny Morozov, Claudia Roth, Harry Rowohlt, Sahra Wagenknecht, Harald Welzer, Marina Weisband und Jean Ziegler zu Gast. Jenseits von Netz und Papier diskutiert Jakob Augstein mit den Gästen über Glück und Unglück der Gegenwart. Das Format existiert seit Oktober 2009 und findet seitdem in regelmäßigen Abständen statt.

Jakob Augstein ist seit 2008 Verleger und Geschäftsführer der Wochenzeitung „der Freitag“. 1967 in Hamburg geboren, studierte er von 1989 bis 1993 Politik an der Freien Universität Berlin und am Institut d'études politiques de Paris. Er war zehn Jahre lang für die Süddeutsche Zeitung als Reporter in Berlin und den neuen Bundesländern unterwegs. Seit 2011 schreibt er die Kolumne „Im Zweifel links“ auf „Spiegel online“ und liefert sich mit dem stellvertretenden Chefredakteur der Bildzeitung, Nikolaus Blome, in der Phoenix-Sendung „Augstein und Blome“ einen wöchentlichen Schlagabtausch zum politischen Thema der Woche.

15:13 23.10.2017
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radioeins & Freitag Salon

Jenseits von Netz und Papier diskutiert Freitag-Verleger Jakob Augstein mit seinen Gästen über Glück & Unglück der Gegenwart. Live im Gorki Theater.
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